DE233025C - - Google Patents

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DE233025C
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punch
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Nach dieser neuen Fabrikationsart sollen die Seitenflächen an Muttern und ähnlichen Hohlkörpern und Körpern, welche eine Bearbeitung ihrer Seitenflächen erfordern, sowie an Schrauben- und sonstigen Bolzenköpfen durch ein kombiniertes Preß- und Stanzverfahren hergestellt werden, anstatt, wie es seither üblich war, durch Fräsen, Hobeln, Schlichten oder Ziehen. · 4
ίο Die Vorteile dieses neuen Verfahrens bestehen zunächst in der ganz wesentlich beschleunigten Fertigstellung der Arbeitsstücke, wobei es keine' Rolle spielt, ob diese letzteren runde, vierkantige oder polygonale äußere Form erhalten sollen und ob viel oder wenig Material von den Seiten des betreffenden Stückes zu entfernen ist; ferner in der Möglichkeit, jedes beliebige Material gleich rasch und sauber zu bearbeiten.
Dieser letztere Umstand ist ganz besonders wichtig, weil er die Verarbeitung von Flußeisen zuläßt, ein Material, welches sich bekanntlich seither, namentlich bei der Mutternfabrikation, schlecht verarbeiten ließ.
Die Art der Herstellung ist aus den beigefügten Zeichnungen Fig. 1 bis 4 zu ersehen; auch sind zur besseren Veranschaulichung nur die Werkzeuge und das Arbeitsstück im Schnitt dargestellt.
g stellt einen Schlitten dar, welcher sich in den Führungen h einer vertikal arbeitend gedächten Presse (es kann aber auch unter Zuhilfenahme einer besonderen Zuführungsvor
richtung eine andere Pressenart Verwendung finden) auf und ab bewegt; i ist der Tisch der betreffenden Presse.
α und b sind, der Form des herzustellenden Gegenstandes entsprechend, ausgenommene Schnitt- und Preßwerkzeuge.
c und d sind der Form des herzustellenden Gegenstandes entsprechend gestaltete Stempel, deren tiefste bzw. höchste Stellung durch Anschlag gesichert ist, und welche in dieser Stellung durch starken Federdruck von oben bzw. unten gehalten werden.
f. stellt das Arbeitsstück dar.
Der Arbeitsgang ist folgender:
Fig. i. Das Arbeitsstück f. wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf den Stempel d gelegt und auf diesem durch den in die Lochung des Stückes eingreifenden Ansatz e des Stempels zentriert.
Fig. 2. Schlitten g senkt sich; der Stempel c drückt zunächst auf das Arbeitsstück f und hält dieses fest, während Matrize a mit ihren Arbeitskanten das Stück f faßt und gemeinschaftlich mit Stempel c (welcher stärkeren Federdruck als Stempel <Z-besitzt) in die untere Matrize b ,drückt, bis der Stempel d seinen tiefsten Punkt bei χ erreicht hat.
Die Matrize α senkt sich aber weiter und schiebt sich nun über f, diesem nach oben hin die gewünschte äußere Form (in diesem Falle ein Sechskant) gebend (s. Arbeitsstück 1 zu Fig. 2).
Die Formung des Stückes kann auch in der
Weise geschehen, daß sich der durch das Vorrücken der Matrize α ergebende Außengrat an einer Seite ,bildet; in diesem Falle ist der Stempel d nach unten hin feststehend, und der Grat bildet sich an der unteren Seite (s. Arbeitsstück 2 zu Fig. 2).
Fig. 3. Hat Matrize α ihren tiefsten Punkt erreicht, dann geht Stempel d mit kurzem Ruck aufwärts und drückt das Arbeitsstück f so weit in die Matrize a, daß sich der vorher gebildete Außengrat (s. Arbeitsstück 1 und 2 zu Fig. 2) an β abstreift.
Das Stück f ist durch die letzte Operation fertiggestellt worden und wird nunmehr beim Hochgehen des Schlittens g durch den Stempel c, welcher gegen einen Anschlag stößt und dadurch arretiert wird, ausgeworfen.
Sollen Schraubenköpfe geformt werden, so erhält Stempel d anstatt des Ansatzes e eine def Schraubenstärke entsprechende Ausbohrung, in welche man den Schaft der Schraube hineinsteckt und dadurch den Kopf derselben zentriert.
Der Arbeitsgang ist dann genau wie bei dem vorbeschriebenen Stück f.
Selbstverständlich kann die in vorstehendem dem Stempel ^zugedachte Arbeit auch durch Stempel c, d. h. dem oberen Stempel ausgeführt werden und umgekehrt.
Die Bearbeitung kann auch unter Verwendung nur eines der beiden Stempel c und d erfolgen. Die Arbeitsstücke werden alsdann gleich nach dem Abtrennen des Preßgrates durch die dem Stempel gegenüberliegende Matrize hindurchgestoßen, wobei Muttern zwecks Vervollkommnung ihrer Seitenflächen noch weitere Matrizen passieren können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Formen und Bearbeiten der Seitenflächen an Muttern, Schrauben- und Bolzenköpfen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüber angebrachte Matrizen (a, b), welche der Schlüsselweite der Muttern oder der Bolzenköpfe entsprechend ausgearbeitet sind, durch ihre Annäherung das Arbeitsstück unter Bearbeitung von dessen Seitenflächen in sich aufnehmen und ihnen die richtige Form geben, das über die Matrizenausnehmung hinaus vorhandene Material aber durch die Matrizen zusammengepreßt und dann durch einseitigen Druck auf das Arbeitsstück von diesem letzteren abgetrennt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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