DE232479C - - Google Patents

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DE232479C
DE232479C DENDAT232479D DE232479DA DE232479C DE 232479 C DE232479 C DE 232479C DE NDAT232479 D DENDAT232479 D DE NDAT232479D DE 232479D A DE232479D A DE 232479DA DE 232479 C DE232479 C DE 232479C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B7/00Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
    • C22B7/04Working-up slag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
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Description

DEUTSCHES REICH
R EICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 232479 KLASSE 40«. GRUPPE
PAUL PRIOR in FRANKFURT a. M.
gebracht werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung der flüchtigen Metalle und Metalloide, insbesondere des Zinks, Bleis, Antimons, Arsens usw., aus solche enthaltenden Produkten, insbesondere aus den Schlacken der Blei- und Kupferverhüttungsprozesse.
Es ist bereits ein Verfahren geschützt, welches darin besteht, die im feurig-flüssigen Zustand befindlichen, von Zink usw. zu be-
to freienden Stoffe mit Kohlenstoff usw. in innige Berührung zu bringen und gleichzeitig Luft zuzuführen. Dabei soll beispielsweise der Kohlenstoff in einer Säule aufgeschichtet werden und die zu verarbeitenden feurig-flüssigen Stoffe darüberfließen. Die Erfindung betrifft nun eine Ausführungsform des durch das Patent 209244 geschützten Verfahrens und besteht darin, daß Kohle oder andere reduzierende Stoffe in Form von kompakten Stücken oder in Staub- oder Gasform in das flüssige Bad unter gleichzeitiger Einführung eines Luftstromes eingeführt wird. Diese Arbeitsweise hat gegenüber dem erwähnten Ausführungsbeispiel den Vorteil, daß das unbequeme Emporheben der flüssigen Schlacke bis
. zum oberen Ende der glühenden Kohlensäule in Wegfall kommen kann; Auch ist die Berührung der Schlacke mit der Kohle eine innigere.
An Hand der Zeichnung soll nachstehend dargelegt werden, wie das Verfahren : beispielsweise praktisch ausgeführt werden kann.
Die feurig-flüssige Schlacke befindet sich in einem um Zapfen drehbaren, feststehenden oder auch fahrbaren konischen Topf β, welcher mit einer Haube b zum Auffangen und Ableiten der entstehenden Dämpfe und Gase versehen ist. In das im Topf α befindliche Schlackenbad wird ein festes Brikett c aus zweckmäßig bitümenreicher Kohle eingeführt. In den Topf α reicht ein mit feuerfestem Stoff umkleidetes Rohr d hinein, welches unten kalottenartig erweitert ist. Das Rohr steht auf dem Brikett c auf und verhindert dessen Aufsteigen- in dem Schlackenbade. Mittels eines durch das Rohr d eingeblasenen Luftstromes, welcher durch die Ausschnitte β in der Kalotte nach allen Seiten hin in das Bad entweichen kann, wird das Bad in heftige Bewegung gebracht, und es kommen immer neue Teilchen des Bades mit dem Kohlenbrikett c in Berührung. Hierbei werden die in der Schlacke enthaltenen flüchtigen Metalle reduziert, zum großen Teile durch die eingeblasene Luft wieder oxydiert und mit dem Gasstrom in die Kondensationsleitung abgeführt. Eine weitere reduzierende Wirkung auf die metallischen und metalloidischen Bestandteile des Schlackenbades üben die infolge der Verbrennung eines Teils der Kohle durch den eingeführten Luftstrom erzeugten Kohlenwasserstoffe und Kohlenoxydgase aus. Nichtflüchtige Metalle, wie Eisen und Kupfer, ebenso, ein Teil des Bleis sammeln sich am Boden des
Topfes entweder als Metall, Legierung oder als'Sulfide (Stein) an, von wo sie mittels eines gegebenenfalls dort vorgesehenen Stichloches entfernt werden. Wenn das Kohlenstoffbrikett c infolge Verbrennung der Kohle verschwunden ist, kann mittels geeigneter Vorrichtungen, eventuell nach ,Emporheben des Rohres d, ein neues Brikett eingeführt werden. Statt das Brikett c durch das Luftzuführungsrohr d am Boden festzuhalten, kann man zu diesem Zwecke natürlich auch eine besondere Vorrichtung zum Festhalten des Briketts vorsehen. An der Außenwand des Topfes können zur Kühlung Spritzrohre f vorgesehen sein.
Statt die Kohle im kompakten Zustande einzuführen, kann man auch in der Weise verfahren, daß man mit dem Luftstrom Kohlenstaub durch das Schläckenbad hindurchbläst. Kohlenstaub und Luft verteilen sich in der flüssigen Schlackenmasse gleichmäßig, und es finden auch in diesem Falle die gleichen Reduktions- und Verflüchtigungsvorgänge statt wie bei der ersten' Ausführungsweise des Verfahrens. -
Statt feste Reduktionskohle zu verwenden, kann man auch reduzierende Gase oder flüssige Brennstoffe (Kohlenwasserstoffe usw.) in das Schlackenbad neben der Luft einblasen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . .
    Verfahren zur Gewinnung des Zinks und anderer flüchtiger Metalle und Metalloide aus Schlacken und anderen Stoffen, bei welchen diese Stoffe in feurig-flüssigem Zustande mit einem reduzierenden Stoff bei Gegenwart'eines Luftstromes in innige Berührung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der reduzierende Stoff in Form von kompakten Kohlenstückchen oder in Staub- oder Gasform in das feurigflüssige Bad der zu behandelnden Schlacke . o. dgl. . eingeführt bzw. ,hindurchgeblasen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT232479D Expired DE232479C (de)

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DE (1) DE232479C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2722915A1 (de) * 1977-05-20 1978-11-23 Gnii Cvetnych Metallov Gincvet Verfahren zur gewinnung von zink aus zinkhaltigen schlacken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2722915A1 (de) * 1977-05-20 1978-11-23 Gnii Cvetnych Metallov Gincvet Verfahren zur gewinnung von zink aus zinkhaltigen schlacken

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