DE23240C - Neuerungen an Futterraufen für Schafe - Google Patents

Neuerungen an Futterraufen für Schafe

Info

Publication number
DE23240C
DE23240C DENDAT23240D DE23240DA DE23240C DE 23240 C DE23240 C DE 23240C DE NDAT23240 D DENDAT23240 D DE NDAT23240D DE 23240D A DE23240D A DE 23240DA DE 23240 C DE23240 C DE 23240C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crib
ladders
head
longitudinal
basket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT23240D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. BÜHRING in Vierwitz
Publication of DE23240C publication Critical patent/DE23240C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/10Feed racks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bis jetzt bekannten Futterraufen für Schafe haben den Uebelstand, dafs die Thiere mit gehobenem Maul ihr Futter entnehmen müssen. Bei einer solchen an sich unbequemen und nicht naturgemäfsen Kopfhaltung läfst es sich nicht vermeiden, dafs der an den einzelnen Halmen noch anhaftende Samen, Staub und dergleichen sich ablöst und dabei dem Thier in die Augen fällt, welches Augenkrankheiten zur Folge hat. Auch wird durch das Herunterfallen der kleinen Körner sowie allerlei Unreinlichkeiten die am Kopf und Nacken sitzende Wolle verunreinigt und dadurch eine minder gute Qualität Wolle bedingt.
Die vorliegenden Neuerungen gestatten nun dem Thier ein leichtes Entnehmen des Futters und zugleich die gröfste Reinhaltung sowohl des Futters als der Wolle.
Ξη belügender Zeichnung stellen Fig. 1 und 2, 5 und 6 Raufen meines Systems in zwei Modificationen dar. Diese Einrichtungen zeichnen sich dadurch aus, dafs sie leicht handlich und auseinandernehmbar sind. Die Schafe können dabei mit zur Erde geneigtem Maul das Futter entnehmen, indem dieselben einfach durch die Sprossen hindurch langen.
Fig. 3 und 4, 7 und 8 sind Raufen nach altem System in das neue umgeändert.
Alle diese Raufen bestehen aus einem auf Füfsen stehenden Brettertrog A, welcher den Untertheil bildet, und einem aus Längsbäumen und Sprossen zusammengesetzten Korb oder Obertheil B.
Bei der Raufe in Fig. 1 und 2 ist der Obertheil B aus zwei Längsbäumen gebildet, in welche die Enden bügeiförmiger Sprossen eingesteckt sind. Zur Sicherung ihrer Lage stehen sämmtliche Sprossen auf ihrer Mitte noch durch einen dritten Längsbaum unter einander in Verbindung. Einer der ersteren Längsbäume ist in den Kopfstücken der Krippe oder des Untertheiles A drehbar. Man kann deshalb den korbartigen Obertheil B wie einen Deckel aufklappen und geschieht dieses allemal dann, wenn anderes Futter eingefüllt oder event. Reinigung der Krippe A vorgenommen werden soll. Fig. 2 stellt den Obertheil aufgeklappt dar.
In Fig. 5 und 6 besteht der Obertheil aus zwei nach oben gegen einander geneigten Sprossenleitern C C, die sich oben an Stützen b b anlegen, welche mit den Kopfwänden des Troges A verbunden sind. Eine jede Sprossenleiter C ist um den unteren Längsbaum d in den Kopfwänden der Krippe A drehbar. Beim Einfüllen von frischem Futter, werden die Leitern C C nach aufsen geklappt, Fig. 6, und es verhindert das zu weite Herumklappen eine an den Stützen b b und dem oberen Längsbaum angebrachte Kette k. Das feste Anliegen der Leitern C C an den Stützen b b wird durch einen übergelegten Haken e erzielt, der, an einem der oberen Längsbäume befestigt, in eine Oese e1 des anderen Längsbaumes eingreift.
In Fig. 3 und 4, 7 und 8 sind Raufen nach alten und bekannten Systemen veranschaulicht. Dieselben haben, wie schon erwähnt, den Nachtheil, dafs die Schafe mit gehobenem Kopf das Futter entnehmen müssen und nicht, wie auf der Weide, den Kopf hängen lassen können.
In Fig. 3 ist A der Untertheil oder die Krippe und B der in Stützen b b hängende Obertheil oder der Korb. Die Stützen b b sind' in Oesen
der Kopfstücke gesteckt und besitzen oben einen gabelartigen Ausschnitt, in dem je ein Kopfholz c des Obertheiles B durch einen durchgesteckten Bolzen gehalten wird, so dafs es frei um letzteren schwingen kann.
Fig. 4 zeigt, wie die Raufe aus einander zu nehmen ist, wenn man eine Reinigung oder ein Einfüllen frischen Futters vornehmen will.
In Fig. 7 besteht die Raufe aus den beiden Sprossenleitern C C, die mit dem unteren Längsbaum d d sich gegen in der Mitte der Kopfwände des Untertheiles angebrachte Stützen b b legen und oben durch Ketten k k in bestimmter Neigung zu einander gehalten werden.
Sollen nun die in Fig. 3 und 4, 7 und 8 veranschaulichten alten Raufen in solche nach meinem neuen System umgeändert werden, so bringt man auf den Ecken der Kopfwände des Untertheiles A scharnierartige Eisen m m' an, die einen von den beiden Längsbäumen des Korbes i?, Fig. 3, oder der Leitern C C, Fig. 7, umfafst halten. Auf diese einfache Weise kann man die Raufen alten Systems in solche des neuen, in Fig. ι und 2 bezw. der in 5 und 6 veranschaulichten Modification umwandeln. Der eine Theil der Eisen m m' ist an den Kopfstücken befestigt, während der andere Theil, um das Gelenk herumgeklappt, den Baum umfafst hält und dann von einer Oese und vorgestecktem Stift festgehalten wird.
Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, bedarf man zur sicheren Lagerung des Korbes B nur an einer Ecke der Kopfstücke der Krippe eines solchen Gehänges m. In diesem kann dann der eine Längsbaum des Korbes sich drehen, während der andere in einen passend gestalteten Einschnitt an der anderen Ecke des Kopfstückes sich einlegt.
Auch brauchte man den Korb an der Krippe nicht drehbar herzurichten. Hauptsache ist, dafs derselbe so aufgelegt wird, dafs die Korbseiten nach oben, nicht nach unten, gegen einander geneigt sind.
Bei sämmtlichen Raufen der vorliegenden Constructionen befindet sich auf dem Boden des Untertheiles A eine dreieckig gestaltete Leiste /, die bei der Aufschüttung von Kleinfutter dasselbe sowohl gleichmäfsig nach beiden Seiten vertheilt, als auch dem Maul des Thieres näher bringt, Fig. 9. Auch ist im'Boden des Untertheiles A an entgegengesetzten Seiten der Leiste / in der Nähe der Kopfwände ein Loch vorhanden, welches durch einen mit einem Ring versehenen Deckel i verschlossen werden kann und bei Reinigung des Untertheiles die Entfernung des Schmutzes leicht zuläfst.
Ferner besitzt jede Raufe vorn an den Kopfwänden von A zwei Zapfen ζ ζ', die man erfassen kann, wenn man die Raufe nach einer anderen Stelle . des Stalles bringen will.

Claims (3)

Patent-AnSprüche: Bei transportablen Schafraufen:
1. Die Anordnung der Körbe B B oder der Sprossenleitern C C in der Art, dafs die Korbseiten bezw. die Leitern nach oben gegen einander geneigt liegen, um den Thieren die Entnahme des Futters von unten her zu gestatten, insbesondere:
a) ein aus bügeiförmigen Sprossen und Längsbäumen gebildeter Korb B, von welchem ein Längsbaum in den Kopfwänden der Krippe drehbar ist, wie mit Bezug auf Fig. 1 und 2 bezw. 3 und 4 beschrieben;
b) ein aus zwei Sprossenleitern C C gebildeter Obertheil, von welchen Leitern ein Längsbaum d ebenfallls in den Kopfwänden der Krippe drehbar ist, wie mit Bezug auf Fig. 5 und 6 bezw. 7 und 8 beiliegender Zeichnung beschrieben, alles zu dem Zwecke, eine naturgemäfse Entnahme des Futters durch die Thiere zu gestatten.
2. Bei solchen Raufen in Verbindung mit der Krippe A eine am Boden derselben angebrachte dreieckige Leiste /, welche das eingefüllte Kleinfutter gleichmäfsig vertheilt und dem Maul des Thieres näher bringt.
3. Die Anbringung von scharnierartigen Eisen m m' an den Kopfstücken der Krippe A der nach altem System gebauten Raufen, um diese leicht in die in Fig. 5 und 6 dargestellten Anordnungen umändern zu können.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT23240D Neuerungen an Futterraufen für Schafe Active DE23240C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE23240C true DE23240C (de)

Family

ID=299808

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT23240D Active DE23240C (de) Neuerungen an Futterraufen für Schafe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE23240C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4285300A (en) * 1979-11-19 1981-08-25 Spane Victor L Animal feeding system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4285300A (en) * 1979-11-19 1981-08-25 Spane Victor L Animal feeding system

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2165672A1 (de) Papageienstaenderkopf
DE23240C (de) Neuerungen an Futterraufen für Schafe
DE202014002349U1 (de) Mobile Heuraufe
DE202013010019U1 (de) Spielgerät für Tiere
DE2745522C3 (de) Aufstallung für Tiere, insbesondere Rinder
DE202012102214U1 (de) Köderfischhalter
DE2702705A1 (de) Vorrichtung zur zuechtung von schaltieren
DE692658C (de) Futtertrog fuer Ferkel
DE592028C (de) UEber dem Futtertrog schwenkbar aufgehaengte Futterraufe
DE202017005811U1 (de) Geschlossenes Futterbehältnis für Tiere
DE2740029C2 (de) Vorrichtung zur Vermeidung des Schwanzbeißens in Schweineaufstallungen
DE674313C (de) Geraet zum Angeln von Raubfischen
DE484699C (de) Korb zum Transportieren von lebenden Voegeln o. dgl.
DE607136C (de) Vorrichtung zum Halten von Gefluegel beim Zubereiten
DE1482040A1 (de) Tragstange fuer den Grasfaengersack eines Rasenmaehers
DE1760428U (de) Vogelkaefig.
DE202005015584U1 (de) Heunetz
DE10100461B4 (de) Fressplatz für Pferde
DE1796496U (de) Vogelkaefig.
DE395934C (de) Vorrichtung zum Halten und Entkuppeln nach unten haengender Ketten
DE29719658U1 (de) Mobile Krippe
DE2036899A1 (de) Fruchtsammeivorrichtung für Erntemaschinen
DE2711598A1 (de) Vorrichtung zum anbinden von vieh, insbesondere von kuehen
DE7205790U (de) Einsatzkorb insbesondere fuer kuehltruhen
DE7908015U1 (de) Vorrichtung zum transport der ausruestung eines anglers