DE232148C - - Google Patents

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DE232148C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/08Thread-tensioning arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES 7k
PATENTAMT.
Um vom Sticken zum Bohren überzugehen, muß man mit dem Stoffrahmen einen Weg zurücklegen, der derjenigen Entfernung entspricht, die zwischen Nadel und Bohrer liegt. Das Gatter muß so weit verschoben werden, daß der Bohrer nahezu den früheren Stand der Nadel einnimmt. Diesem Weg entsprechend muß auch die Nadel der Garnrolle Faden entnehmen.
ίο Um das Holen von frischem Spulenfaden zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung der zwischen Spulen und Schmirgelwalze vorgesehene Fadenleiterstab ι vom Orte beweglich angeordnet, indem er auf schwingbaren Hebein 2 gelagert ist.
Der Vorgang beim Sticken ist so zu denken, daß der Nadelfaden durch die während des Stickprozesses regelmäßig schwingenden Fadenleiter 4 und 5 über die Schmirgelwalze 3 hinweg den Spulen 6 und 7 entnommen wird. Geht man nun vom Sticken zum Bohren über, so muß man mit dem Gatter den eingangs beschriebenen Weg machen, wodurch Faden notwendig wird. Geht man umgekehrt wieder von der Bohrstellung zum Sticken über, so macht der Stoffrahmen denselben Weg zurück, so daß der vorher geholte Faden schlaff wird und daher durch Zurückdrehen der Schmirgelwalzen wieder angespannt werden muß.
Würde nun der Fadenleiterstab 1 in Stickstellung stehen bleiben, was der bekannten Bauart entspräche, so wäre davon die Folge daß der über die Schmirgelwalze zurückgeführte Faden zwischen Schmirgelwalze und Spule lose hängen würde, was ein Zusammendrehen der Fäden verursachen und zu Schlingenbildungen Anlaß geben könnte. Die so gebildeten Schlingen würden sich aber auf die rauhen Schmirgelwalzen mit aufwickeln, so daß sie beim Abwickeln von der Schmirgelwalze bei deren entgegengesetzter Bewegung auf dem Wege zwischen Fadenleiter und Nadel sich wieder auflösen und dadurch lockere Stiche, unter denen die Güte der Stickerei leidet, ergeben würden.
Bei Betrieb der Schiffchenstickmaschine durch ein Jacquardwerk wird die Anordnung derart getroffen, daß die zum Übergang vom Bohren zum Sticken und vom Sticken zum Bohren notwendige Lageänderung des Fadenleiterstabes von ι nach ia durch das Jacquardwerk selbsttätig bewirkt wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Fadenspannvorrichtung für Schiffchenstickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Spulen und Schmirgelwalze vorgesehene Fadenleiterstab (1) vom Orte beweglich angeordnet ist, indem er auf schwingbaren Hebeln (2) gelagert ist, zu dem Zwecke, Schlingenbildungen beim Zurückdrehen der Schmirgelwalzen auf dem Fadenabschnitte zwischen Schmirgelwalze und Spule zu vermeiden.
2. Fadenspannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenleiterstab (1) beim Übergang vom Bohren zum Sticken den Spulenfaden zwischen Schmirgelwalze und Spule spannt; dagegen beim Übergang vom Sticken zum Bohren den Spulenfaden wieder losläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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