DE231997C - - Google Patents

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DE231997C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F65/00Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces
    • D06F65/02Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces with one roller only
    • D06F65/08Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces with one roller only the roller being urged against the bed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 231997-KLASSE 8 a. GRUPPE
FRANZ SIMON in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine MuI-denplättmaschine, deren Mulde mit der einen Kante von der Walze entfernt werden kann, während die andere Kante an die Walze angedrückt wird, und besteht darin, daß das an der Drehachse gelegene Muldenende exzentrisch zu dieser gekrümmt ist, derart, daß es durch das Ausschwenken der Mulde an die Walze angedrückt wird. Hierdurch kann die Maschine sowohl zum Trockenplätten als zum Glanzplätten benutzt werden.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in den Fig. ι und 2 im senkrechten Querschnitt mit verschiedener Muldenstellung dargestellt. Die Plättwalze α ist in bekannter Weise in einem um den Bolzen b drehbaren Bügel c gelagert. Das Anpressen der Plättwalze gegen die Plättmulde d geschieht durch einen Spannhaken e, der nach dem Einhängen in die Knickstränge f. und Umlegen des Spannhebels g den Bügel c niederzieht. Die Zuführung der Wäsche geschieht über den mit dem Maschinengestell A fest verbundenen Tisch B.
Die Plättmulde d ist um den an ihrem einen Ende gelagerten Drehbolzen h schwenkbar; dieses Ende der Mulde ist exzentrisch zur Drehachse gekrümmt. Das freie Ende der Plättmulde, das mit einer Tischplatte C zum Abnehmen der Wäsche verbunden ist, wird durch einen Stützarm i getragen. Der Stützarm ist mit einem Widerlager k versehen, das sich gegen einen Gestellquerbolzen I legt, wenn die Mulde sich in der Stellung nach Fig. ι in der bekannten Weise gegen einen Teil des Plättwalzenumfanges anlegt. In dieser Stellung ist die Maschine zur Ausführung des Trockenplättens bereit.
In dem Stützarm befindet sich ferner eine Aussparung m, die ein zweites Widerlager für den Gestellquerbolzen I bildet, nämlich dann, wenn die Plättmulde nach unten von der Plättwalze abgeschwenkt ist, wie Fig. 2 zeigt. Vermöge der exzentrischen Lagerung des Drehbolzens h wird das vordere Ende der Plättmulde derart an die Plättwalze herangebracht, daß zwischen der Plättwalze und der Mulde eine Berührung stattfindet, die sich aber nur auf eine Kante beschränkt. Der Andruck der Plättwalze gegen die so gebildete Kante wird im übrigen durch den Spannhaken e bewirkt. Wenn die Wäsche jetzt zwischen der Muldenkante und der Plättwalze hindurchgeschickt wird, so findet Glanzplätten statt.
Die Aussparung m im Stützarm i ermöglicht, daß bei zu starkem Andruck zwischen Plättwalze und Muldenkante, wodurch das Einführen der Wäschestücke erschwert wird, durch eine geringe Rückdrehung der Plattwalze ein Anheben der Plättmulde nach Maßgabe des Totganges, den die Aussparung m gestattet, stattfindet. Infolge der exzentrischen Lagerung des Drehbölzens h wird bei dieser Rückdrehung der Druck zwischen Plättwalze Und Muldenkante verringert, so daß das Einführen der Wäschestücke erleichtert wird.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung
ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. Hier ist die Plättmulde nicht nur um den Drehbolzen h' schwenkbar, sondern sie kann gleichzeitig noch mittels der Gestellschlitze η und 0 derart nach unten verschoben werden, daß sich der Berührungspunkt zwischen Plättwalze und Plättmulde genau senkrecht unter der Mitte der Plättwalze befindet, so daß also der volle Plättwalzendruck auf die Muldenkante ausgeübt wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Muldenplättmaschine, deren Mulde mit der einen Kante von der Walze entfernt werden kann, während die andere Kante an die Walze angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Drehachse (h) der Mulde gelegene Muldenende derart exzentrisch zu dieser gekrümmt ist, daß es durch Ausschwenken der Mulde an die Walze angedrückt wird.
  2. 2. Muldenplättmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Mulde von einem angelenkten, in zwei Stellungen feststellbaren Stützarm getragen wird, wobei für die zweite der ausgeschwenkten Mulde entsprechende Lage des Stützarmes ein toter Gang vorgesehen ist, um zur leichteren Einführung der Wäschestücke eine geringe Rückschwenkung der Mulde zu ermöglichen.
  3. 3. Muldenplättmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättmulde gleichzeitig mit der Ausschwenkung derart verschoben wird, daß der Berührungspunkt zwischen dem Muldenende und der Plättwalze senkrecht unter die Plättwalzenmitte zu liegen kommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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