DE2314191A1 - Schalung fuer eine gesimskappe einer bruecke, verfahren zur herstellung der gesimskappe und mit dieser gesimskappe versehene bruecke - Google Patents

Schalung fuer eine gesimskappe einer bruecke, verfahren zur herstellung der gesimskappe und mit dieser gesimskappe versehene bruecke

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DE2314191A1 DE19732314191 DE2314191A DE2314191A1 DE 2314191 A1 DE2314191 A1 DE 2314191A1 DE 19732314191 DE19732314191 DE 19732314191 DE 2314191 A DE2314191 A DE 2314191A DE 2314191 A1 DE2314191 A1 DE 2314191A1
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    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

  • Schalung für eine Gesimskappe einer Brücke, Verfahren zur Herstellung der Gesimskappe und mit dieser Geaimskappe versehene Brücke.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalung fiir eine insbesond.re an einem seitlichen Brückenrand anbringbare Gesimskappe, sowie ein Verfahren zur Herstellung einer Gesimskappe fiir einen seitlichen Brückenrand und auf eine Brücke mit wenigstens einer am seitlichen Bruckenrand angebrachten Gesimskappe. Auf die beiden Längs ränder von Brücken, insbesondere von Betonbräcken werden vielfach sogenannte Gesimskappen aufgesetzt. Sie umgreifen den seitlichen Brückenrand und besitzen in der Regel einen im wesentlichen 1-förmigen Querschnitt.
  • Um ein Lösen und Verschieben zu verhindern werden sie in geeigneter Weise mit der Brücke bzw. dem seitlichen Brückenrand verbunden. Sie dienen einerseits zum Schutze des Brückenseitenrands und andererseits bilden sie bzw.
  • ihr innenliegender Teil, also der horizontalverlaufende Schenkel vielfach einen Gehweg. Der vertikale oder außenliegende nach unten weisende Schenkel wird normalerweise als Gesims bezeichnet. Diese Gesimskappen können dzrdberhinaus auch eine ästhetische Funktion erfüllen.
  • Normalerweise werden derartige Gesimskappen an Ort und Stelle betoniert. Dies macht das Anbringen einer entsprechenden Schalung notwendig. Es kommt nun nicht selten vor, daß das Anbringen der Schalung, insbesondere für das äußere und untere Ende dieser Gesimskappen deshalb Schwierigkeiten macht, weil die betreffende Stelle schlecht zugänglich ist. Aus diesem Grunde besteht eine aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Schalung für eine derartige Gesimskappe zu schaffen, welche das Herstellen und Anbringen der Gesimskappe erleichtert.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Schalung der eingangs genannten Gattung vorgeschlagen, welche erfindungagemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß sie als Betonfertigteil ausgebildet ist, wenigstens den seitlichen Gesimskappenrand bildet und eine Befestigungsvorrichtung besitzt. Diese Schalung wird also unmittelbar am seitlichen Briickenrand angesetzt und in geeigneter Weise mit der Brücke verbunden. Sie stellt gewisseriaßen die äußere Schalung dar. Das Anbringen einer inneren Schalung bereitet in der Regel keine Schwierigkeiten, weil sie auf die Brückenoberfläche leicht aufgesetzt werden kann. Zwischen diese innere, in herkömmlicher Weise erstellte Schalung und die äußere aus einem Betonfertigteil gebildete kann nun in bekannter Weise Beton geschüttet werden. Letzterer verbindet sich mit der äußeren Schalung und bildet mit ihr zusammen die Gesimskappe. Nötigenfalls kann für den an Ort und Stelle betonierten Teil der Gesimskappe noch eine entsprechende Armierung vorgesehen werden. Bei besonders konstruierten Brücken kann gegebenenfalls auf eine innere Schalung verzichtet werden. äußere dem wäre es ohne weiteres möglich auch die innere Verschalung als befestigbare Betonschalung auszubilden.
  • Sofern die Gesimskappe um mehr als die Dicke des Betonfertigteils der Schalung nach außen ragen soll, was vielfach aus ästhetischen Uberlegungen gefordert wird, muß selbstverständlich dafür gesorgt werden, daß der an Ort und Stelle aufgebrachte Frischbeton nicht zwischen dem seitlichen Brückenrand und dieser Schalung nach unten fallen kann. Aus diesem Grunde wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Schalung in diesem Falle einen bogen- oder winkelförmigen Querschnitt aufweist und gleichzeitig auch den unteren Gesimskappenrand bildet. Das Anbetonieren des Gesimskappenrandes oder genauer gesagt der restlichen Gesimskappe erfolgt dabei in gleicher Weise wie zuvor beschrieben.
  • Ein anderes Erfindungsmerkmal besteht darin, daß in die Schalung Armierungselemente für die als Ortbetonteil ausgebildete Gesimskappe einbetoniert sind. Mit der Befestigung der Schalung bzw. des seitlichen und/oder unteren Gesimskappenrandes ist damit auch gleichzeitig die Armierung für den an Ort und Stelle betonierten Gesimskappenteil verlegt. Auch aus festigkeitsmäßigen Uberlegungen ist es vorteilhaft, wenn die beiden Gesimskappenteile eine einheitliche Armierung erhalten.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung gleichzeitig auch als Richtvorrichtung für die Schalung ausgebildet ist. Die Schalung wird mit ihrer Hilfe gleichzeitig am Brückenrand befestigt und entsprechend ausgerichtet.
  • Dies ist besonders bei Betonbrücken wichtig, da dort mit größeren Toloranzen gearbeitet wird.
  • Die Monatagevorrichtung besitzt vorzugsweise mindestens einen in Gebrauchslage horizontalen, sich quer zur Längsrichtung der Schalung erstreckenden, wenigstens an seinem freien Ende belast- und/oder festlegbaren Träger. Die Belastung ist erforderlich um ein Gegengewicht für die überhängende Schalung zu schaffen. Sie kann unmittelbar durch Gewichte oder eine sonstige Druck- oder Haltekraft aufgebracht werden. Wenn der Träger alternativ oder zusätzlich gegenüber der Brücke oder einem damit verbundenen Element festlegbar ist, so kann man mit seiner Hilfe die Lage der Schalung bzw. später der Gesimskappe gegenüber der Brücke sichern. Hierbei ist es von besonderem Vorteil, daß Jeder Träger vorzugsweise an seinem freien Ende ein- und feststellbar mit einem befestigbaren, insbesondere einbetonierbaren Anker verbindbar ist. Zunächst wird also der Anker mit der Brücke bzw. dem Brückenrand fest verbunden. Anschließend wird die Schalung am Brückenrand angesetzt und der Träger gegenüber dem nunmehr ortsfesten Anker ausgerichtet. Dies dient dann gleichzeitig zur Festlegung der endgültigen Lage der Schalung und der Gesimskappe. Sobald diese erreicht, also der Träger ausgerichtet ist, wird er in geeigneter Weise am Anker festgelegt. Dies geschieht in vorteilhafter Art, beispielsweise dadurch daß der Anker ein den Träger durchsetzendes Bolzengewinde besitzt mit welchem eine Einstell- und/oder Haltemutter oder dergleichen verschraubbar ist. Hierbei wird der Träger der selbstverständlich mit einer entsprechenden Ausnehmung versehen sein muß auf das freie Bolzenende aufgeschoben.
  • Anschließend wird die Haltemutter aufgedreht. Aufgrund des Eigengewichts der nach außen überhängenden Schalung legt sich dabei das freie Trägerende von unten gegen die Haltemutter oder dergleichen. Je mehr man sie eindreht desto stärker wird die Schalung nach oben verschwenkt.
  • Je nach Größe und Form der Ausnehmung ist außer der Verschwenkung auch noch eine gewisse Seitenverschiebung der Schalung und damit ein Ausrichten nach allen Seiten hin möglich. Sofern die Schalung zwei oder mehrere solcher Träger besitzt, sollte möglichst für jeden ein entsprechender Anker vorgesehen werden. Außerdem ist es denkbar, über mehrere Träger eine Verbindungsschiene zu legen und diese zur Anlage an den inneren Ilutterenden zu bringen. In diesem Palle reichen zwei Muttern und zwei Anker für eine größere Anzahl von Trägern aus.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal kennzeichnet sich dadurch, daß der Träger etwa in seinem Mittelbereich mit einer einstellbaren Abstützvorrichtung versehen ist. Damit können bei Verwendung mehrerer an einer Schalung befestigter Träger auch Höhenunterschiede der Trägerabstützstellen ausgeglichen werden. Diese Abstützvorrichtung stellt außerdem ein in der Art eines Schneidenlagers ausgebildetes Lager für den verschwenkbaren Träger dar. Die Abstützvorrichtung ist vorzugsweise durch mindestens eine, insbesondere mit einer Druckplatte zusammenwirkende im Träger verschraubbare Stellschraube gebildet.
  • Die Druckplatte wird auf den Brückenrand aufgesetzt und gegebenenfalls entsprechend gesichert. Letzteres kann mit Hilfe einer Mutter auch bei der Stellschraube vorgesehen werden.
  • Eine Brücke mit wenigstens einer am seitlichen Brückenrand angebrachten Gesimskappe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Schalung für die Gesimskappe am Brückenseitenrand angesetzt und mit der als Ortbetonteil ausgebildeten auf dem Brückenrand aufliegenden Gesimskappe verbunden ist. Wenn hier von der Gesimskappe die Rede ist, so soll dies selbstverständlich nicht ausschließen, daß an beiden Brückenseitenrändern eine Gesimskappe vorhanden ist, vielmehr stellt dies den Regelfall dar. Bei einer derartigen Brücke mit einer Ortbetonplatte ist es von besonderem Vorteil, daß der Anker für den Träger der Schalung in die Ortbetonplatte einbetoniert und sein inneres Ende insbesondere widerhakenartig ausgebildet ist. Er kann gegebenenfalls noch mit einem Teller versehen sein, der dann nach Fertigstellung der Ortbetonplatte an deren oberem Ende zu liegen kommt.
  • Eine weitere Ausgestaltung einer derartigen Brücke ist dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden längsverlaufenden Enden der Verbindungsstelle zwischen der bzw. jeder Gesimskappenschalung und dem Ortb etonteil der Gesimskappe Je ein Dichtstreifen angebracht ist. Die aus Beton hergestellte Gesimskappenschalung und der Ortbetonteil der Gesimskappe bilden zwar anschließend eine Einheit indes ist letztlich doch das eine Teil an das andere anbetoniert. Die gemeinsame Fläche wird durch die erwähnten Dichtstreifen besonders geschützt und gesichert. Der Dichtstreifen kann in Form eines Bandes an der Schalung angebracht oder aber durch Eingießen in eine beim Anbetonieren des Ortbetonteils der Gesimskappe erstelle Nut eingegossen werden. Im letzteren Falle verwendet man einen an sich bekannten Fugenverguß der die notwendige Elastizität besitzt und alle Hohlräume der rauhen Betonwandungen dieses Schlitzes gut auszufüllen vermag.
  • Nachdem die Schalung der Gesimskappe bis dicht an den seitlichen Brückenrand herangebracht wird, ist es besonders zweckmäßig, daß einer der Dichtstreifen, insbesondere der untere, dieser Brückenseitenfläche zugeordnete Dichtstreifen gleichzeitig auch als Dichtung zwischen Gesimskappe und Brücke ausgebildet ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Gesimskappe für einen seitlichen Brückenrand ist dadurch gekennzeichnet, daß die als Betonfertigteil ausgebildete Schalung für das äußere oder äußere und/untere Gesimsende am seitlichen Brückenrand befestigt und ausgerichtet, sowie anschließend die Gesimskappe betoniert und als Gesimsrand bleibend damit verbunden wird, wobei insbesondere eine zweite Schalung für das innere Gesimskappenende nach dem Betonieren wieder entfernt wird. Eine Weiterbildung der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß an der Brücke für jeden Träger der äußeren Schalung ein Anker befestigt ,insbesondere in eine Ortbetonplatte einbetoniert wird und daß jeder Träger auf den zugeordneten Anker aufgesteckt und anschließend mit Hilfe einer auf das Ankergewinde aufschraubbaren Mutter oder dergleichen ausgerichtet wird. Die Höhenlage des Trägers wird in zweckmäßiger Weise mittels der Abstützvorrichtung eingestellt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand eines Vertikalschnittes durch den oberen seitlichen Rand einer Brücke dargestellt.
  • Auf nicht dargestellte, im Abstand voneinander angeordnete Brückenpfeiler sind mehrere, insbesondere unmittelbar nebeneinander gelegene Träger aufgesetzt. Aus der Zeichnung ist das obere T-förmige Ende eines derartigen Trägers ersichtlich, dessen linker Flansch verlängert ist, wobei das freie Ende dieser Verlängerung nach oben ragt. Neben dem rechten Flansch befindet sich der linke Flansch eines weiteren nicht näher gezeigten Trägers. Der Fuß der Träger ist in üblicher Weise ausgebildet, beispielsweise mit einem Sockel versehen. Die Verlängerung 4 des am linken Brückenrand gelegenen Trägers 1 bildet gleichzeitig den linken Brückenrand. Der rechte ist in gleicher Weise gestaltet. Beide Brückenränder sind mit einer sogenannten Gesimskappe 5 versehen. Sowohl die Gesimskappe als auch die Träger und gegebenenfalls auch die Pfeiler der Brücke sind aus Beton hergestellt. Bei den Trägern 1 und 2 handelt es sich um Betonfertigteile die an Ort und Stelle lediglich noch montiert werden. Ihre Flansche stützen eine Ortbetonplatte 7, also eine an Ort und Stelle aufgebrachte Betonschicht ab.
  • Die Gesimskappe besitzt einen L-förmigen Querschnitt.
  • Sie besteht aus der Schalung 8 und dem Ortbetonteil 9 Die Schalung wird mit dem zugeordneten seitlichen Brückenrand verbunden und anschließend durch den Ortbetonteil 9 an Ort und Stelle zur Gesimskappe ergänzt, d.h. die Schalung 8 bildet gleichzeitig einen Teil der Gesimskappe selbst. Sie ist erfindungsgemäß als Betonfertigteil ausgebildet und besitzt eine Befestigungsvorrichtung 10. Ihre Armierung 11 steht nach außen über und bildet zumindest einen Teil der Armierung des Ortbetonteils 9 der Gesimskappe 3.
  • Die Schalung 8 besitzt einen Förmigen Querschnitt, wobei der horizontale Schenkel gegen die Außenfläche 12 der Flanschverlängerung 4 weist, bzw. an dieser anliegt oder zumindest nur einen minimalen Abstand hiervon besitzt.
  • Er bildet die untere Schalung für die Gesimskappe also auch das untere Gesimskappenende. Der vertikale Schenkel bildet die seitliche Schalung bzw. den seitlichen oder äußeren Rand der Gesimskappe. Die innere Fläche 13 ist relativ rauh gehalten um eine gute Verbindung mit dem Fertigbetonteil 9 der Gesimskappe sicherzustellen.
  • Am oberen und unteren Ende dieser Fläche ist ein senkrecht zur Bildebene verlaufender Dichtstreifen 14 bzw. 15 angebracht. Der untere übernimmt gleichzeitig die Abdichtung gegenüber der Fläche 12 des Trägeransatzes oder der Trägerverlängerung 4. Der obere 14 besteht aus einem sogenannten Fugenverguß und er wird erst nach dem Anbetonieren des Teils 9 angebracht.
  • In den horizontal verlaufenden Schenkel der Schalung 8 ist ein U-förmiges Halteglied 16 einbetoniert. An die freien, nach außen ragenden U-Schenkel ist das linke Ende eines im Querschnitt U-förmigen Trägers 17 angeschweißt, welches Teil der Befestigungsvorrichtung 10 bildet.
  • letztere ist im übrigen gleichzeitig auch als Richtvorrichtung für die Schalung ausgebildet. Der Bodensteg des Trägers 17 ist etwa in der Mitte von einer Stellschraube 18 durchsetzt, deren freies Ende sich auf einer Druckplatte 19 abstützt. Diese ist auf den Belag 20 der Brücke aufgesetzt, insbesondere daran befestigt.
  • Die Teile 18 und 19 bilden eine einstellbare Abstützvorrichtung 21. Mit ihrer Hilfe kann Höhenlage des Trägers 17 gegenüber der Brückenoberfläche bzw. der Oberfläche des auf die Ortbetonplatte aufgebrachten Belags 20 festgelegt werden.
  • In die Ortbetonplatte 7 sind eine Anzahl Anker 22 einbetoniert, deren inneres Ende hakenartig ausgebildet ist während ihr äußeres, die Ortbetonplatte 7 über ragendes Ende ein Gewinde 23 trägt. Mit letzterem ist Jeweils eine Mutter 24 verschraubbar. Diese liegt am horizontalen Schenkel eines Winkelprofils 25 an.
  • Letzteres überspannt mehrere hintereinander angeordnete Träger 17. Die Anker 22 können nun entweder die Bodenstege der zugeordneten Träger 17 durchsetzen oder seitlich der Träger angeordnet sein. Je weiter man die Mutter 24 auf die Bolzengewinde 23 aufschraubt, desto mehr wird das freie Ende des oder der Träger 17 in Richtung des Pfeils 26 nach unten verschwenkt.
  • Gleichzeitig bewegt sich dann das links von der Abstützeinrichtung 21 gelegene Teil des Trägers 17 mitsamt den daran befestigten Elementen, insbesondere der Schalung 8 nach oben. Auf diese Weise läßt sich die Schalung gegenüber dem Brückenrand exakt ausrichten und gleichzeitig auch festhalten. Fiir den innen Rand 27 der Gesimskappe 3 wird noch eine zweite, nicht gezeigte, später wieder entfernbare Verschalung angebracht. Nach ihrer Montage sowie der Ausrichtung und Befestigung der Schalung 8 kann der Ortbetonteil 9 der Gesimskappe 3 gegossen werden, wobei zuvor gegebenenfalls noch weitere Armierungen in den aus zu gießenden Spaltraum eingelegt werden können.
  • Der über den seitlichen Brückenrand überhängende Teil der Gesimskappe 3 wird üblicherweise als Gesims bezeichnet, während der rechts davon liegende sich auf der Brücke abstützende Teil, beispielsweise einen Gehweg bilden kann. Im Gesims können Befestigungsbohrungen für Geländerstangen 28 vorgesehen werden. Es ist auch denkbar, diese Geländerstangen gleich mit einzubetonieren.
  • Sofern lediglich Geländeraussparungen im Beton vorgesehen werden, kann zusätzlich noch jeweils ein Entwässerungsröhrchen 29 einbetoniert werden. Des weiteren können, wie die Zeichnung zeigt, die freien Enden mehrerer Träger durch einen an deren freie Enden angeschweißten Steg fest miteinander verbunden werden. Man erhält dadurch eine Art Rahmen. Selbstverständlich muß die Schalung der Gesimskappe nicht aus einem einzigen Stück bestehen, vielmehr können mehrere Teilstücke unmittelbar nebeneinander gesetzt und dann insgesamt mit einem einzigen Ortbetonteil 9 verbunden werden. Es ist auch ohne weiteres möglich, den Ortbetonteil 9 Jedes Bruckenrands mehrteilig auszubilden, Jedoch dürfte dies auf Sonderfälle beschränkt sein.

Claims (16)

Ansprüche
1. Schalung für eine insbesondere an einem seitlichen Brückenrand anbringbar Gesimskappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalung (8) als Betonfertigteil ausgebildet ist, wenigstens den seitlichen Gesimskappenrand bildet und eine Befestigungvorrichtung (10) besitzt.
2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalung (8) einen bogen- oder winkelförmigen Querschnitt aufweisbAnd gleichzeitig auch den unteren Gesimskappenrand bildet.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schalung (8) Armierungselemente (11) für die gesamte Gesimskappe (3) einbetoniert sind.
4. Schalung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (10) gleichzeitig auch als Richtvorrichtung für die Schalung (8) ausgebildet ist.
5. Schalung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagevorrichtung mindestesns einen in Gebrauchslage horizontalen, sich quer zur Längsrichtung der Schalung (8) erstreckenden, wenigstens an seinem freien Ende belast- und/oder festlegbaren Träger (17) besitzt.
6. Schalung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Jeder Träger (17) vorzugsweise an seinem freien Ende ein- und feststellbar mit einem befestigbaren, insbesondere einbetonierbaren Anker (22) verbindbar ist.
7. Schalung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (22) ein den Träger (17) durchsetzendes Bolzengewinde (23) besitzt, mit welchem eine Einstell-und/oder Haltemutter (24) oder dergleichen verschraubbar ist.
8. Schalung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (17) etwa in seinem Mittelbereich mit einer einstellbaren Abstützvorrichtung (21) versehen ist.
9. Schalung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützvorrichtung (21) durch mindestens eine, insbesondere mit einer Druckplatte (19) zusammenwirkende, im Träger (17) verschrabbare Stellschraube (18) gebildet ist.
10. Brücke mit wenigstens einer am seitlichen Brückenrand angebrachten entsprechend einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche gefertigten Gesimskappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalung (8) für die Gesimskappe (3) am Brückenseitenrand angesetzt und mit der als Ortbetonteil (9) ausgebildeten, auf dem Brückenrand aufliegenden Gesimskappe (3) verbunden ist.
11. Brücke nach Anspruch 6 und 10, mit einer Ortbetonplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (22) für den Träger (17) der Schalung (8) in die Ortbetonplatte (7) einbetoniert und sein inneres Ende insbesondere widerhakenartig ausgebildet ist.
12. Brücke nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden längsverlaufenden Enden der Verbindungsstelle zwischen der Gesimskappenschalung (8) und dem Ortbetonteil (9) der Gesimskappe (3) je ein Dichtstreifen (14 bzw. 15) angebracht ist.
13. Brücke nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Dichtstreifen insbesondere der untere (15) gleichzeitig auch als Dichtung zwischen Gesimskappe (3) und Brücke ausgebildet ist.
14. Verfahren zur Herstellung einer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 gefertigten Gesimskappe für einen seitlichen Brückenrand, dadurch gekennzeichnet, daß die als Betonfertigteil ausgebildete Schalung (8) für das äußere oder äußere und/untere Gesimsende am seitlichen Brückerand befestigt und ausgerichtet sowie anschließend die Gesimskappe (3) betoniert und als Gesimsrand bleibend damit verbunden wird, wobei insbesondere eine zweite Schalung für das innere Gesimskappenende nach dem Betonieren wieder entfernt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an der Brücke für jeden Träger (17) der äußeren Schalung (8) ein Anker (22) befestigt, insbesondere in eine Ortbetonplatte (7) einbetoniert wird und daß Jeder Träger auf den zugeordneten Anker aufgesteckt und anschließend mit Hilfe einer auf das Ankergewinde (23) aufschraubbaren Mutter (24) oder dergleichen ausgerichtet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlage des Trägers (17) mittels der Abstützvorrichtung (21) eingestellt wird.
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