DE2312552B2 - Vorrichtung zur kontinuierlichen Entnahme von Proben aus Flüssigkeiten zur Bestimmung der darin enthaltenen Stoffe oder Ionen - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Entnahme von Proben aus Flüssigkeiten zur Bestimmung der darin enthaltenen Stoffe oder Ionen

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DE2312552B2
DE2312552B2 DE2312552A DE2312552A DE2312552B2 DE 2312552 B2 DE2312552 B2 DE 2312552B2 DE 2312552 A DE2312552 A DE 2312552A DE 2312552 A DE2312552 A DE 2312552A DE 2312552 B2 DE2312552 B2 DE 2312552B2
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Klaus Buenning
Rolf Dipl.-Chem. Dr. Sell
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • G01N1/14Suction devices, e.g. pumps; Ejector devices

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Description

^"pTist Aufgabe der Erfindung, die Entnahme von Proben aus Flüssigkeiten für Zwecke der analytischen Untersuchung so zu automatisieren, daß kein manuelles Umsetzen von Probengefäßen mehr erforderter, ist und dadurch ein kontinuierlicher Ablauf der Erfassung aller
erforderlichen Daten erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird kennzeichnend dadurch gelöst, daß zur Steuerung der Drehbewegung des Drehtellers eine berührungslos arbeitende Schaltung vorgesehen ist.
(12a, 126, 12c) angeordnet sind und sich in dem ei Q sich jeweils über und unter dem
Drehteller (1)auf den gleichen Radier\U^1»» ^ttJUnden. . , j „ _. _ ,
Drehteller (1) auf den gleichen Radien Lö ( ... 13n) befinden und sich unter dem Drehteller auf den gleichen Radien drei Foto-Widerstände (14a, 146, 14c) befinden, wobei der Lichtstrahl je eines Glühlämpchens in den jeweiligen Positionen durch das jeweilige Loch (13a, 136, 13c) auf den jeweiligen Foto-Widerstand fällt, wodurch der diesem Lichtstrahl zugeordnete Schaltvorgang mittels mehrerer Relais eingeleitet wird.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
Drehteller befinden.
Ferner wurde gefunden, daß die berührungslose Schaltung vorteilhaft durch Lichtschranken oder durch Magnetschalter erfolgt.
Eine Weiterbildung besteht dann, daß über dem Drehteller auf mehreren Radien 3 Glühlämpchen angeordnet sind und sich in dem Drehteller auf den gleichen Radien Löcher befinden und sich unter dem Drehteller auf den gleichen Radien drei Foto-Wider-
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen ι dis j, ^-'-^-"'bc^nden wobei der Lichtstrahl je eines
dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines 30 stan« ■ / jeweiligen Positionen durch das
Magnetschalters der Drehteller (1) aus durch die Gluhlampcnens ... _ „,. ,
- Kraftlinien nicht beeinflußbarem
magnetischen Kraftlinien nicht be Material wie Glas oder Kunststoff besteht.
35
Die Anmeldung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Entnahme von Proben aus Flüssigkeiten zur Bestimmung der darin enthaltenen Stoffe oder Ionen, zur Durchführung des Verfahrens gemäß dem Anspruch 1 des Patents 22 12 490 bei dem die Flüssigkeit durch ihre Leitung einem Gefäß mittels einer Schlauchpumpe zugeführt wird und aus diesem durch Ansaugen eine bestimmte Probemenge zur Bestimmung der Stoffe oder Ionen entnommen wird und die Gefäße sich auf dem äußeren Umfang eines Drehtellers befinden, die Gefäße als Durchlaufgefäße ausgebildet sind, in denen ein bestimmter Flüssigkeitsstand durch ein Niveaurohr auf eine solche Höhe eingestellt wird, das flexible, rüsselförmige Ansaugrohr des Analysengerätes ohne Heben oder Senken desselben in die Flüssigkeiten der Durchlaufgefäße eintaucht und nach der Probenahme aus dem ersten Durchlaufgefäß der Drehteller sich in einer Richtung dreht, bis sich das Durchlaufgefäß mit einer Reinigungs- oder Eichf'.üssigkeit in der Ansaugstelle befindet und aus diesem in gleicher Weise eine bestimmte Flüssigkeitsmenge entnommen wird und danach der Drehteller sich in der gleichen Richtung weiterbewegt, bis das zweite Durchlaufgefäß sich in der Ansaugstelle befindet und aus diesem in gleicher Weise eine bestimmte Probemenge entnommen wird und sich dieser Vorgang für die weiteren Durchlaufgefäße wiederholt, bis der Drehteller sich maximal um 360°C gedreht hat, danach dieser 65 wird • · n:_i.. u:r ;„ a;o Qte||„n<T Sohl:
rfen jeweiligen Positionen durch das ^;jLoch auf den jeweiligen Foto-Widerstand fällt, wodurch der diesem Lichtstrahl zugeordnete Schaltvorgang mittels mehrerer Relais eingeleitet wird
Weiter ist es vorteilhaft, wenn bei Verwendung eines Magnetschalters der Drehteller aus durch die magnetischen Kraftlinien nicht beeinflußbarem Material wie Glas oder Kunststoff besteht.
Durch öffnen und Verschließen einzelner Locher kann der Drehteller in seinem Drehrad.us begrenzt oder erweitert werden.
Durch das erste in Drehrichtung befindliche Glühlämpchen kann die erforderliche Stillstandszeit des Drehtellers für die Dauer der Analyse der entnommenen Probemenge eingeschaltet und zugleich durch dieses die Probenahme eingeleitet werden.
Durch das zweite in Drehrichtung befindliche Glühlämpchen kann die Drehrichtung des Drehtellers über Relais umgekehrt werden. „..,.,
Durch das dritte Glühlämpchen kann der Rucklauf des Drehtellers unterbrochen und dieser in entgegengesetzter Richtung bis in Stellung zur Ansaugung der Flüssigkeit gedreht werden und danach durch das erste Glühlämpchen in gleicher Weise die Bewegung des Drehtellers unterbrochen werden, und es können diese Vorgänge wiederholt werden.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird durch das folgende Beispiel und die F i g. 1 und 2 erläutert:
Mit Hilfe einer Kolbenmembranpumpe wird aus einem Abwasserkanal oder einem Fluß, in dem kontinuierlich die Konzentration von Magnesium-Ionen bestimmt werden soll, eine Flüssigkeitsmenge von bis 200 l/h entnommen und in eine Leitung NW15 zum etwa 500 m entfernten Laboratorium gepumpt. Dort aus diesem Flüssigkeitsstrom mit Hilfe einer
ler SICH ιιΐϋλΐιιιαι um juu w g,—*· - -·,
sich in entgegengesetzter Richtung bis in die Stellung zur Ansaugung aus dem ersten Durchlaufgefäß zur intermittierenden Probenahme dieser Flüssigkeit zu wird aus diesem nuMig"·1-"·«""11 -
Schlauchpumpe ein Teil der Flüssigkeit entnommen und in die Durchflußgefäße A und B gepumpt. Die Durchflußmenge beträgt 3 bis 5 l/h. Neben dem
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prehreller 1 befinden sich eine Transferiereinheit 15. die vom Drehteller selbst gesteuert wird und zwei liandelsübliche automalische Ansaugbüreuen 16a und Abb.
Die Ansaugbürette 16a enthält Pufferlösung, die Ansaugbürette 166 entnimmt über den schwenkbaren Arm der Transferiereinheit 15 die Probe.
Vom Gefäß 18 wird das für die Analyse und zum Spülen benötigte heiße Wasser dem Photometertitrator 17 zugeführt. Die angesaugte Probe von der Ansaugbürette 16a und die Pufferlösung von der Ansaugbürette 16fc werden nach Schwenken der Transferiereinheit 15 gemessen und in das Titrationsgefäß 19 des Phototitralors gegeben.
Nach Beendigung der Titration erfolgen Entleerung des Titrationsgefäßes 19 und das Spülen des Titrations· gefäßes 19 mit heißem Wasser über 2 Magnetventile 20 und 21. Danach ist das Gerät zu neuen Titrationen bereit und wird über die Glühlämpchen '2a bis 12c mit ihren Empfängern 14a bis 14c sowie die Löcher 13a bis 13/? 20 weilergeschaltet.
Die so ermittelte Magnesiumionenkonzentration wird entweder direkt arn Photometertitraior 17 in Form eines cm3-Wertes abgeiesen oder über den digitalen Ausgang des Photorneterlitrators 17 einem Rechner zugeführt, der die Werte sofort in Grad Deutsche Härte ("D. H.) umrechnet.
Es wurden folgende Werte erhalten:
Zeit °D.H. Zeil 0DH.
8.00 265 9.00 210
3.15 260 9.15 230
8.30 270 9.30 280
8.45 255 9.45 300
10.00 320
Der Vorteil der Vorrichtung der Erfindung lieg! darin, daß diese kontinuierlich und automatisch arbeilet und die nach dem Stand der Technik notwendige Handarbeit entfällt. Diese neue Vorrichtung hat sich im praktischen Fabrikbetrieb mit Abwässern und Flußwasser der Kali-Industrie störungsfrei bewahrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Entnahme von Proben aus Flüssigkeiten zur Bestimmung der darin enthaltenen Stoffe oder Ionen zur Durchführung des Verfahrens nach dem Anspruch 1 des Patents 22 12490, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Drehbewegung des Drehtellers (I) eine berührungslos arbeitende Schaltung vorgesehen ist, deren Organe sich jeweils über und unter dem Drehteller (1) befinden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die berührungslose Schaltung durch Lichtschranken oder durch Magnetschalter erfolgt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Drehteller (1) auf mehreren Radien (Ha, lib) 3 Glühlämpchen (12a, 126, 12c) angeordnet sind und sich in dem
hll (1) f d leichen Radien Löcher (13a rückdreht und danach in gleicher Weise die Entnahmen von Proben sich wiederholen .
Der Drehteller ist dabei auf einer drehbar gelagerten Hohlwelle befestigt, die zur Drehung in beiden Richtungen unterhalb des Drehtellers mittels Motor angeSen wird und die seitlich am Drehteller für jedes rwhlaufeefäß einen Schaltnocken zur Betätigung von ?chahern aufweist und auf dem sich die Durchlaufgefäße befinden, die durch seitliche Begrenzungen festgehal-
DE19732312552 1972-03-15 1973-03-14 Vorrichtung zur kontinuierlichen Entnahme von Proben aus Flüssigkeiten zur Bestimmung der darin enthaltenen Stoffe oder Ionen Expired DE2312552C3 (de)

Priority Applications (2)

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DE2212490A DE2212490C3 (de) 1972-03-15 1972-03-15 Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Entnahme von Proben aus Flüssigkeiten zur Bestimmung der darin enthaltenen Stoffe oder Ionen
DE19732312552 DE2312552C3 (de) 1973-03-14 Vorrichtung zur kontinuierlichen Entnahme von Proben aus Flüssigkeiten zur Bestimmung der darin enthaltenen Stoffe oder Ionen

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DE2312552A1 DE2312552A1 (de) 1974-10-17
DE2312552B2 true DE2312552B2 (de) 1975-11-06
DE2312552C3 DE2312552C3 (de) 1976-07-15

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Publication number Publication date
DE2312552A1 (de) 1974-10-17
DE2212490A1 (de) 1973-09-27
DE2212490C3 (de) 1975-08-14
DE2212490B2 (de) 1974-12-19

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