DE23115C - Metallische Kolbendichtung - Google Patents

Metallische Kolbendichtung

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DE23115C
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DE
Germany
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sealing
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wedges
piston
rotating machines
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DENDAT23115D
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Original Assignee
A. SPAGL in München
Publication of DE23115C publication Critical patent/DE23115C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/08Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction with expansion obtained by pressure of the medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
A. SPAGL in MÜNCHEN. Metallische Kolbendichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. December 188a ab.
Die in Fig. 1 und 3 für Cylinder- sowie in Fig. 4 und 5 für rotirende Maschinen dargestellte Kolbendichtung besteht aus einem mit einem prismatischen Vorsprung versehenen Keil a und den beiden Gegenkeilen b und c. Der Keil α erhält seine Führung in der diesbezüglichen Nuth der Keile b und c und hat das Bestreben, sich fortwährend gegen dieselben zu pressen, um einerseits die durch äufsere Abnutzung der Keile b und c an ihren über einander greifenden Enden entstehenden Lücken zu vermeiden, andererseits die sich mit ihm nach aufsen abnutzenden Theile b und c fortwährend nachzustellen.
Der Keil b mit seiner vorspringenden Wand w und dem Backen f greift stets über den Keil c oben zur Hälfte, und dessen Backen wird am Kolbendeckel durch eine Schraube festgehalten. Dieser Backen wird aber durch Lösen der Keile beweglich, um bei gröfserer Anstrengung der Maschine je nach Verhältnifs den Dampf infolge der Druckfläche der Wand w in vermehrtem Mafse auf den Keil b drücken zu lassen, wodurch einerseits die Dichtungstheile abc fester an einander geprefst, andererseits eine vermehrte Dichtung gegen die Wandung des Cylinders oder Kapselgehäuses erzielt wird, sowie auch, um die Dichtungstheile selbst durch vergröfserte oder verkleinerte Druckflächen, je nach Verhältnifs ihrer etwaigen Abnutzung nach aufsen, reguliren zu können.
Sämmtliche Theile sind gegen den Vorsprung d des Kolbenkörpers, auf welchem sie theilweise liegen, mit schrägen Druckflächen versehen, sowie in ihrer Stärke selbst, wie aus den perspectivischen Ansichten Fig. 2 und 5 ersichtlich, schräg durchschnitten,- um sowohl durch ihre, keilförmige Gestalt sich gegen einander selbst, als auch gegen die Fläche des Kolbenkörpers und Kolbendeckels zu pressen und dieselben zu dichten. Die Keile abc werden deshalb aus cylindrischen Ringen, und zwar die von Fig. ι und 4 aus Stäben von dreieckigem Querschnitt gebildet und so zusammengefügt, dafs sie im Schnitt ein schräg durchschnittenes Quadrat darstellen, e bildet den Dampfraum zwischen dem Kolbenkörper d und den Dichtungen α b c; der Dampf tritt durch kleine, im Kolbendeckel angebrachte Oeffnungen in denselben, um diese Theile nach aufsen zu drücken. g bildet den Durchgang der Kolbenstange bei Cylindermaschinen. Fig. 7 zeigt den Schnitt der über einander greifenden Keile b und c.
Die nach Fig. ι construirte Dichtung findet bei allen Cylindermaschinen, cylindrischen Kolbenschiebern, Drehschiebern, Pumpen und Wassermessern,. Wasserhaltungsmaschinen mit cylindrischem Kolben, Kolben für Gasmaschinen, ebenso bei kegelförmigen Ventilen und zur seitlichen Dichtung bei rotirenden Maschinen Anwendung. Die nach Fig. 4 construirte Dichtung findet Anwendung bei rotirenden Maschinen, rotirenden Pumpen, Gebläsen, Gas- und Wassermessern, Dampfabsperrschiebern rotirender Maschinen, Wasserschiebern u. dergl.
Bei kegelförmigen Ventilen und zur seitlichen . Dichtung rotirender Maschinen werden die Keilstücke abc auch aus Ringen dreieckigen Querschnitts gefertigt und so belassen.

Claims (2)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    ι. Behufs Dichtung an Cylinder- und rotirenden Maschinen u. dergl. die Anwendung der in Fig. ι und 4 gezeichneten Keilstücke abc in Verbindung mit schrägen Druckflächen, zum Zwecke, das Entstehen von Lücken zu vermeiden und das selbstthätige Nachrücken der sich nach aufsen abnutzenden Theile α b c zu bewirken.
  2. 2. Die Anwendung eines mit der vorspringenden Wand w versehenen Keiles in Verbindung mit seinem verstellbaren Backen /, zum Zwecke der Regulirung der vorhandenen Druckflächen an den Dichtungstheilen abc und der Vermehrung der Dichtung nach aufsen bei gröfserer Anstrengung der Maschine.
    Die Anwendung von schräg durchschnittenen Keilstücken in ihrer Stärke, um sowohl gegen sich selbst als gegen die Oberfläche des Kolbendeckels und die Auflagefläche des Kolbenkörpers zu dichten.
    Die Herstellung der Keilstücke abc aus Ringen dreieckigen Querschnitts zur seitlichen Dichtung bei rotirenden Maschinen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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