DE233149C - - Google Patents

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DE233149C
DE233149C DENDAT233149D DE233149DA DE233149C DE 233149 C DE233149 C DE 233149C DE NDAT233149 D DENDAT233149 D DE NDAT233149D DE 233149D A DE233149D A DE 233149DA DE 233149 C DE233149 C DE 233149C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/34Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers without moving parts other than hand valves, e.g. labyrinth type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Safety Valves (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

Elften s
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233149 -KLASSE 13 d. GRUPPE
LOUIS HELLER in WEILERSWIST b. CÖLN.
labyrinthartigen Kanälen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1910 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Dampfwasserableiter mit auf einem scheibenförmigen Einsatz vorgesehenen labyrinthartigen Kanälen. Bei den bekannten ähnlichen Ableitern sind mit Nuten versehene hohle, runde und flache Körper vorgesehen, die teils ineinandergeschoben, teils verschraubt sind. Ein Dichthalten der Nutenflächen ist aber bei diesen kaum zu erreichen, oder der Kolben
ίο brennt leicht fest und ist ein schnelles Auseinandernehmen ausgeschlossen. Ferner ist es nötig, den Dampfwasserableiter mit Umlaufventil zu versehen, um größere Wassermengen schnell zu entfernen. Diese Nachteile werden vermieden bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Dampfwasserableiter, der in der Zeichnung durch Fig. ι bis 4 veranschaulicht ist.
Fig. ι stellt den zusammengesetzten Ableiter im Schnitt dar. Fig. 2 zeigt eine runde Einsatzscheibe, in welcher im Kreise nebeneinander kreisförmige Vertiefungen angeordnet sind. Diese Nuten bilden zusammen zwei Schlangen, welche sich wiederholt kreuzen.
Zwei bogenförmige Nuten münden in beide Schlangennuten ein. Außerdem befindet sich an der Scheibe einerseits ein Stift, welcher zur Drehung der Scheibe dient, andererseits sind zwei Anschläge an ihr angebracht, die eine weitere Drehung beim Öffnen sowie beim Schließen des Ableiters verhindern. Durch eine in der Scheibe befindliche Bohrung gelangt zwischen das Hahngehäuse und die Nutenscheibe Dampf zum Zwecke, einerseits eine Abdichtung der Nuten zu erzielen, andererseits, um den an der Scheibe befindlichen Stift, welcher in dem Rohrverbindungsstück drehbar gelagert ist, ohne jegliches Dichtungsmaterial abzudichten. Die Wirkungsweise ist folgende: Der Dampf und das mitgerissene Wasser treten, wie aus Fig. 1 ersichtlich, bei F ein und gelangen durch C1 in den ersten Ring der Ringschlange cs. Nachdem der Dampf geteilt den Weg von beiden Seiten zurückgelegt hat, stößt er zwischen dem ersten und zweiten Ring gegeneinander. Um in den zweiten Ring zu gelangen, muß er beiderseits zurückkehren oder sich durchschneiden. Durch das wiederholte Gegeneinanderstoßen vor Eintritt eines neuen Ringes verliert der Dampf 5c seine Geschwindigkeit und wird zurückgehalten, während das Wasser ohne Hindernisse hindurchgelangt. Soll der Ableiter als Hahn wirken und plötzlich große Wassermengen hindurchlassen, so bewegt man den durch das Rohrverbindungsstück α hindurchragenden Stift D, welcher an der Scheibe C befestigt ist, um eine Vierteldrehung in der Pfeilrichtung, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Der Anschlag α gelangt dann gegen die Nase h, und der Verbindungskanal F2 (Fig. 3) verbindet · den Eingangskanal C1 mit Ausgangskanal c2, folglich tritt das Wasser direkt durch F1 aus, ohne die Ringnuten zu passieren. Soll der Ableiter als solcher wirken, so drehe man den Stift D in der Pfeilrichtung, wie in Fig. 4 ersichtlich, eine Vierteldrehung zurück. Hierdurch gelangt der Anschlag U1 an die Nase h. Jetzt ist der
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Dampf mit dem Wasser gezwungen, den Weg durch die Ringnuten zurückzulegen. Das Abdichten der Ringnutenscheibe C sowie das Dichthalten des Stiftes D wird durch den im Gehäuse befindlichen Dampfdruck, welcher durch Bohrung g in dieses gelangt ist, erreicht, indem dieser die Scheibe C gegen die Fläche des Verbindungsstückes drückt. Die Stellschraube E verhindert beim Inbetriebsetzen des ίο Hahnes ein Abweichen der Scheibe C von ihrer Dichtungsfläche.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Dampfwasserableiter mit auf einem scheibenförmigen Einsatz vorgesehenen labyrinthartigen Kanälen, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Gehäuse (B) liegende Einsatz (C) von außen drehbar gelagert ist und durch Drehung mit einer an seiner Dichtungswand vorgesehenen •Rille (F2) in Verbindung gebracht werden kann, die einen kurzen Weg zwischen Dampf- bzw. Wassereinlaß (C1) und -auslaß (cj herstellt.
  2. 2. Dampfwasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegungen des Einsatzes (C) durch auf seiner Rückseite vorgesehene und mit einem Anschlag (h) seines Gehäuses (B) zusammenwirkenden Nasen (a, Ci1) begrenzt werden.
  3. 3. Dampfwasserableiter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (C) dem Dampfeinlaß (C1) gegenüber eine Bohrung (g) aufweist, durch die der Dampf auf die Rückseite des Einsatzes (C) gelangt, um ihn an seine Dichtungswand anzupressen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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