DE231069C - - Google Patents

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DE231069C
DE231069C DENDAT231069D DE231069DA DE231069C DE 231069 C DE231069 C DE 231069C DE NDAT231069 D DENDAT231069 D DE NDAT231069D DE 231069D A DE231069D A DE 231069DA DE 231069 C DE231069 C DE 231069C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Umsteuerung für Viertaktverbrennungskraftmaschinen, bei welcher das Umsteuern in bekannter Weise durch seitliches (achsiales) Verschieben der Steuerwelle oder einer auf der Steuenvelle angeordneten, die Steuernocken tragenden Hülse erfolgt. Bei den bisher bekannt gewordenen Anordnungen dieser Art ist für jedes umzusteuernde Organ für jede der
to beiden Drehrichtungen ein besonderer Nocken vorgesehen, so daß beispielsweise für eine Zweizylindermaschine acht Nocken für die beiden Einström- und Ausströmventile erforderlich sind. Bei der den Gegenstand der
t5 vorliegenden Erfindung bildenden Umsteue-. rung sind die Ein- und Ausströmventile von Zwillings - Viertaktverbrennungskraf tmaschinen derart angeordnet, daß man mit nur fünf Nocken auskommen kann, indem die die
ao Steuernocken tragende Hülse um so viel seitlich verschoben wird, daß die Nocken mit den benachbarten Ventilen in Eingriff kommen, wobei der der Verschiebungsrichtung zunächst liegende Nocken außer Eingriff kommt
as und für das letzte Ventil ein besonderer, fünfter Nocken, der bisher leer mitlief, eingerückt wird. . Hierbei ist Bedingung, daß die Nocken und die von ihnen betätigten Antriebsorgane (Spindeln, Rollen) in gleichen Abständen voneinander liegen, wobei bei ungleicher Entfernung der Ventilmitten die Ventilhebel zwischen Nocken und Ventilspindel seitlich gekröpft sein können. Ferner müssen zwei gleichartige Steuerorgane, beispielsweise die beiden Auspuff ventile, in der Mitte der beiden Zylinder nebeneinander und die beiden anderen Steuerorgane nach außen liegen, da nur dann die Nocken nach der Verschiebung für die andere Drehrichtung stimmen. *
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine mit einer solchen Umsteuerung versehene Maschine perspektivisch im Schnitt dargestellt, wobei die den Ventilen zunächst liegende Steuerwelle die Nockenstellungen für den Vorwärts- lauf zeigt, während die darüber gezeichnete Steuerwelle die Nockenstellungen für den Rückwärtslauf bei Unveränderter Kolbenstellung angibt. Die Abstände α, α, α, α, α zwischen den fünf Nockenrollen b, c, d, e, f sind vollkommen gleich. Die Auspuff ventile A1, A2 der beiden Zylinder liegen unmittelbar nebeneinander, während die Einströmventile ZJ1, E2 nach außen angeordnet sind. (Doch kann die Anordnung auch umgekehrt sein, in welchem Falle nur die Richtung der zum Umsteuern erforderlichen seitlichen Verschiebung der Nocken entgegengesetzt derjenigen für die dargestellte Anordnung sein muß.) Hier erfolgt die Verschiebung der Steuerwelle nach links, wobei der bisher untätige Nocken f zum Eingriff kommt und der Nocken b aus-; geschaltet wird (siehe die über der normalen, mit V bezeichneten Steuerwelle dargestellte, mit R bezeichnete Lage der Steuerwelle für den Rückwärtslauf). Bei den eingezeichneten Stellungen der Arbeitskolben in Zylinder I in höchster und in Zylinder II in tiefster Stellung würde für den Vorwärtslauf der Kolben I seinen Saughub beginnen, wobei Nocken b das Einlaßventil Zi1 öffnet. Der gleichzeitig seinen Aufwärtshub beginnende Kolben II beginnt soeben auszupuffen, wobei Nocken d das Aus-
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puff ventil A2 öffnet. Nach erfolgtem Umsteuern würde bei denselben Kolbenstelhnigen der Kolben I wieder seinen Saughub bei entgegengesetzter Drehrichtung sowohl der Kurbei als auch der StcuerweUe beginnen, wobei jetzt der Nocken c das Einlaßventil /;' öffnet. Der Kolben II beginnt jetzt seinen Kompressionshub, da der Nocken f soeben das Einlaßventil E'1 geschlossen hat.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Umsteuerung für zwei- oder mehrzylindrige Viertaktverbrennungskraftmaschinen, die durch seitliche Verschiebung der Steuerwclle oder, der die Steuernocken für die Ein- und Auslaßventile tragenden Hülse bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei je zwei Zylindern (I, II) je zwei gleichartige Ventile (A1, A2J in der Mitte der ao Maschine unmittelbar nebeneinander liegen und fünf Nocken (b, c, d, e, f) mit gleichen Abständen vorgesehen sind, wobei das Umsteuern durch Verschieben der Nocken um einen vollem Nockenabstand erfolgt, as so Haß jeder Nocken jetzt das benachbarte Ventil betätigt, wobei der äußerste Nocken ausgeschaltet und der bei normaler Drehrichtung leer mitlaufende fünfte Nocken eingeschaltet wird. 3»
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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