DE230346C - - Google Patents

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DE230346C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/18Hang-fire prevention

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JKS 230346 -KLASSE 72 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Verhinderung des vorzeitigen Öffnens des Verschlußstückes bei Versagorn oder Nachbrennern bei .Hinterladegeschützen. Derartige Vorrichtungen sind an sich bekannt.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung besteht aus einem Federbolzen, innerhalb des Verschlußstückhebels und aus einer an einem nicht zurücklaufenden Teile
ίο des Geschützes angebrachten Vorrichtung. Der Federbolzen greift in eine entsprechende Vertiefung am Geschütze^ ein, mit der er sich während des durch das Abfeuern veranlaßten Rücklaufes in Eingriff befindet, während er nur bei eintretendem Rücklauf aus der Vertiefung ausgelöst werden kann, so daß folglich auch der Verschlußstückhebel behufs Öffnens des Gescnützverschlusses vor dem Beginn des Rücklaufes nicht bedient werden kann, ohne daß zuvor der Federbolzen durch Anwendung eines besonderen Werkzeuges oder Getriebeteiles ausgelöst wird.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung ist durch die Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Endansicht und Fig. 3 eine Oberansicht des mit dem Verschluß versehenen Rohrbodenstückes nach einer Ausführungsform. Fig. 4 ist eine Seitenansicht, Fig. 5 eine Oberansicht und Fig. 6 ein senkrechter Schnitt nach 1-1 in Fig. 5, die einzelnen Teile in der Ruhe- oder Verschlußstellung, während die Fig. 7 bis 9 diese Teile in der Stellung während des Rücklaufes zeigen. Fig. 10 bis 12 sind entsprechende Darstellungen der Teile in der Stellung nach Rückkehr in die Feuerstellung. Fig. 13 bis 15 zeigen die Teile in der Stellung bei Rückkehr des Verschlusses in die verriegelte Stellung. Fig. 16 und 17 zeigen in Seiten- und Oberansicht das Bodenstück des Geschützrohres mit einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung zur Verhinderung des Öffnens, die Teile in der Verschlußstellung. Fig. 18 und 19 sind in größerem Maßstabe gezeichnete Schnitte nach ι-I der Fig. 17. Fig. 20 ist ein Querschnitt nach 2-2 der Fig. 18. - Fig. 21 und 22 sind schematische Darstellungen in größerem Maßstabe, aus denen die fortschreitende Bewegung der beiden zusammenwirkenden Teile des Federbolzens hervorgeht. Fig. 23 bis 26 sind Oberansichten auf den Federbolzen in verschiedenen Stellungen, und zwar zeigt Fig. 23 die Teile während des Geschützrücklaufes, Fig. 24 während des Vorlaufes, Fig. 25 nach Rückkehr des Geschützes in die Feuerstellung und Fig. 26 die Stellung der Teile, wenn der Verschlußstückhebel beim Schließen des Geschützverschlusses seine verriegelte Stellung wieder eingenommen hat. Fig. 27 ist eine Seitenansicht, Fig. 28 ein wagerechter Schnitt nach ι-i in Fig. 27, und Fig. 29 eine Endansicht einer weiteren Ausführungsform des am nichtzurücklaufenden Teil des Geschützes
angebrachten Teiles der Vorrichtung. Fig. 30 ist ein Schnitt nach 2-2 der Fig. 28 mit dem Federbolzen in der Eingriffsstellung. Fig. 31 und 32 sind Darstellungen ähnlich der Fig. 28, die Teile in der Stellung während des Geschützrücklaufes und am Ende des Vorlaufes. Fig- 33 'st eine Oberansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 34 eine Seitenansicht eines Geschützverschlusses nach einer anderen Ausführungsform, die Teile in der Verschlußstellung. Fig. 35 und 36 sind entsprechende Ansichten mit. den Teilen in der Stellung während des Geschützrücldaufes. Fig. 37 und 38 sind entsprechende Ansichten mit den Teilen in der Stellung nach Beendigung des Rohrvorlaufes. Fig. 39 und 40 sind entsprechende Ansichten mit den Teilen in der Stellung während der Schließbewegung des Verschlußhebels. Fig. 41 ist ein Querschnitt nach 1 -1 der Fig. 39.
Gemäß Fig. 1 bis 32 befindet sich der Federbolzen im Handgriff B1 des Verschlußhebels B, und gemäß Fig. 33 bis 41 ist er in einer Aushöhlung des Handhebels B selbst untergebracht; in beiden Fällen jedoch steht dieser Bolzen unter der Wirkung einer Feder c.
Nach der ersten Ausführungsform der Vorrichtung (Fig. ι bis 15) ist der Federbolzen C in den hohlen Griff B1 des Verschlußhebels B eingepaßt und kann sich in diesem in senkrechter Richtung verschieben.· Die Feder c hat das Bestreben, den Bolzen C nach außen oder unten herauszudrücken und die abgeschrägte Nase Cx aus dem unteren Ende des Griffes etwas vorstehen zu lassen, so daß sie in die Vertiefung C1 eingreifen kann, die an dem Geschütz A vorgesehen ist. Der Bolzen C ist nahe seinem unteren Ende mit einer Klinke C2 versehen, gegen die die Feder c durch Vermittlung eines Bolzens c1 wirkt. Die Klinke C2 ragt durch seitliche Schlitze im Bolzen C aus diesem und dem Griff B1 hervor und kann mit einem an der Wiege oder einem anderen feststehenden Teil (Arm) des Geschützes D in Eingriff treten. Dieser Arm D steht von der Geschützwiege rückwärts hervor und ist mit der Wiege durch eine Stütze D0 verbunden. Der Arm D kann ' rechteckigen Querschnitt haben und nimmt gegenüber der Klinke C2 eine solche Stellung ein, daß, wenn die Vorrichtung sich in der Verriegelungsstellung befindet (Fig. 4 bis 6), die Klinke C2 unterhalb des Armes D liegt, so daß der Federbolzen C im Eingriff mit der Vertiefung C1 im Geschütz festgehalten wird und der Hebel B nicht bewegt werden kann. Soll trotzdem der Hebel B ausgelöst werden, so wird der Federbolzen C im Griffe Z?1 gehoben. Zu diesem Zweck ist der Griff B1 mit einem senkrechten . Schlitze b, der Bolzen C aber mit einem Loche b1 versehen, das mit dem unteren Ende des Schlitzes b zusammentrifft, wenn der Federbolzen im Eingriff mit der Vertiefung C1 ist. Durch Einführung eines Stahlstiftes in den Schlitz b und das Loch b1 kann der Stempel C mittels dieses Stahlstiftes gehoben werden. Anstatt jedoch ein solches besonderes Werkzeug zur Anwendung zu bringen, kann auch der Arm C2 mit einem Finger ausgestattet sein, der aus dem Griffe B1 hervorsteht und durch den der Federbolzen mit einer Bewegung gehoben werden kann, die bei der gewöhnlichen Handhabung der Vorrichtung nicht erforderlich ist.
Beim Abfeuern des Geschützes gleitet der Arm C2 vom Arm D während des Rohrrücklaufes ab und die Feder c mit dem Bolzen c1 drehen den Arm C2 ein wenig um seinen Drehzapfen, so daß er in die Stellung nach Fig. 7 bis 9 kommt. In dieser Stellung wird der Arm C2 bei dem Vorlauf des Rohres auf eine Schrägfläche d am Arm D (Fig. 7) und auf diesen auflaufen (Fig. 10 bis 12).
Bei dieser Bewegung des Armes C2 hebt dieser den Bolzen C aus der Vertiefung C1 völlig heraus, so daß der Verschlußhebel B nunmehr frei ist, um behufs Öffnens des Geschützverschlusses gehandhabt zu. werden. Beim Schließen des Geschützverschlusses wird der Arm C2 durch eine Schrägfläche d1 am ■ Arm D unter diesen geführt und der Bolzen C wird durch Eingriff der Abschrägung Cx mit der Schrägfläche G1* am Geschütze gehoben werden und rriit der Vertiefung C1 wieder Eingriff erhalten (Fig. 13 bis 15) und schließlich wieder in die Verriegelungsstellung (Fig. 4 bis 6) gelangen, aus der der Bolzen C dann nur durch den Rücklauf des Rohres oder durch Anwendung des vorerwähnten, besonderen Werkzeuges ausgelöst werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 16 bis 26 erhält der Federbolzen C gleichfalls mit einer abgeschrägten Nase Cx am unteren Ende mit einer Vertiefung C1 in 'einem Geschützteil A Eingriff. Der Bolzen C wird an einer Drehbewegung durch Stifte cx gehindert und ist mit einer drehbaren Hülse E umgeben, die einen, seitlich vorspringenden Arm E1 . trägt. Die Flanschteile e dieser Hülse greifen in eine Nut des Griffes B1, mit der sie einen Bajonettverschluß bilden, der eine begrenzte Dreh- 11c bewegung zuläßt, eine achsiale Bewegung der Hülse E aber verhindert. An . seinem oberen Ende hat der Bolzen C eine Verbreiterung, an deren Unterseite Schrägflächen oder Kurven angebracht sind (Fig. 18 und 19), die mit entsprechenden Abschrägungen oder Kurven an der Hülse E zusammenwirken. Diese Schrägflächen am Bolzen C bestehen aus zwei einander entgegengesetzt abgeschrägten Flächen X, Y, die gegen die entsprechenden Schrägflächen X1, Y1 an der Hülse E wirken. Am Bolzen C und an der Hülse E sind ferner
senkrechte Flächen Z, Z1 angebracht, die als Anschlagflächen dienen und eine Drehbewegung in einer Richtung nur bis zu einem bestimmten Punkte zulassen. Wenn der Verschlußhebel B sich in der Verriegelungsstellung befindet (Fig. 17), so wirkt der Federbolzen C durch Vermittlung der Schrägflächen auf die Hülse E so ein, daß deren vorspringender Arm E1 seitlich in Berührung mit dem Arm D an der Wiege gelangt und die Nase Cx in den Einschnitt C1 am Geschütz drückt, wodurch der Verschlußhebel B in seiner Verschlußstellung verriegelt wird (Fig. 16 bis 18 und 20). Dabei nehmen die Schrägflächen die Stellung nach Fig. 21 gegeneinander ein. Wenn das Geschütz abgefeuert wird und das Rohr zurückläuft, gleitet der Vorsprung E1 am Arm D ab und der Bolzen C bewirkt durch Vermittlung der Feder c und seiner Schrägflächen, daß die Hülse E sich weiter dreht, und zwar in der Richtung des Uhrzeigers, von oben gesehen, bis die Schultern Y, Y1 sich berühren. Der Vorsprung E1 der Hülse E befindet sich nun in der Stellung nach Fig. 23, so daß er mit dem Ende des Armes D in Berührung tritt, sobald das Geschützrohr in die Feuerstellung vorläuft (Fig. 24). Während dieser Vorlaufbewegung des Geschützrohres wird die Hülse E gezwungen, ihre Drehbewegung in der Richtung des Uhrzeigers weiter fortzusetzen, und dadurch wird sie schließlich unter Vermittlung der Schrägflächen Y, Y1 den Bolzen C so weit heben, daß er außer Eingriff mit der Vertiefung C1 am Geschütz tritt (Fig. 19 und 22). Der Vorsprung E1 der Hülse E befindet sich nun in der Stellung nach Fig. 25. Der Verschlußhebel B wird auf diese Weise freigegeben und kann behufs öffnens des Verschlusses gehandhabt werden.
Sowie der Hebel B gedreht wird, wobei er den vorspringenden Arm E1 der Hülse E mitnimmt und vom Arm D freimacht, zwingt die auf den Federbolzeh C wirkende Feder durch Vermittlung der Schrägflächen -Y1 Y1 den Arm E1 sich in der dem Uhrzeiger entgegengesetzten Richtung in die Stellung nach Fig. 26 zu drehen. Wird der Verschlußhebel behufs Schließens des Geschützverschlusses dann einwärts . bewegt, so kommt der vorspringende
50' Arm E1 der Hülse E in seitliche Berührung mit dem Arm D (Fig. 26), und die Hülse E wird bei fortgesetzter Drehung des Hebels B noch weiter in der dem Uhrzeiger entgegengesetzten Richtung gedreht und kommt in die Stellung, wo sie den Federbolzen C im Eingriff mit der Vertiefung C1 verriegelt (Fig. 16 bis 18). Solange das Geschützrohr nicht zurückläuft, bleibt der Federbolzen C im Eingriff mit der Vertiefung C1 verriegelt. Die absichtliche Auslösung des Federbolzens C aus seiner Vertiefung C1 kann in ähnlicher Weise erfolgen wie bei der Ausführungsform nach Fig. ι bis 15. Dabei muß der Federbolzen C so weit gehoben werden, daß seine Schrägflächen von denen der Hülse E .freiwerden, worauf diese Hülse mittels ihres Vorsprunges E1 so gedreht werden kann, daß der Bajonettverschluß gelöst wird; alsdann kann nach entsprechendem Drehen des Verschlußstückhebels die Hülse E in der Achsrichtung vom Griff B1 abgezogen werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 27 bis 32 ist der Federbolzen ebenfalls in dem Griffe des Verschlußhebels B untergebracht; er kann jedoch durch einen Handhebel ausgehoben werden. Der Arm D an der Wiege des Geschützes, mit welchem der Federbolzen zusammenwirkt, besitzt in diesem Falle einen zylindrischen Sitz, in dem ein Bolzen D1 angebracht ist, der einen zweiten inneren Federbolzen D2 enthält, welcher auf eine am Bolzen D1 drehbare Klinke D3 einwirkt; auf diese verschiedenen Teile wirkt eine Feder d °, die in den zylindrischen Sitz D eingesetzt ist. Wird der Verschlußhebel B in die Verriege- 8g lungsstellung gedreht, so stößt die abgeschrägte Nase Cx des Federbolzens C gegen eine Abschrägung Dx am Bolzen D1, wodurch der Federbolzen C über den Bolzen D1 hinausgehoben wird und hinter diesem in die Vertiefung C1 einfällt (Fig. 27 bis 30), so daß der Verschlußhebel B verriegelt bleibt, da der Bolzen C gewöhnlich nicht hoch genug gehoben werden kann, um vom Bolzen D1 loszukommen. Beim Rücklauf des Geschützrohres weicht die Klinke Z)3 dem Bolzen C aus (Fig. 31) und nimmt unter dem Einflüsse der Feder ihre ursprüngliche Stellung wieder ein (Fig. 28); sie liegt dann in der Bahn des Federbolzens C bei dem Vorlauf des Geschützrohres in die Feuerstellung und gestattet, daß die Bolzen D1, D2 mittels der Klinke D3 in die Stellung nach Fig. 32 verschoben werden. Der Verschlußhebel B kann nunmehr in die Offenstellung gedreht werden; sobald der Bolzen C von der Klinke D3 frei wird, kehren die Bolzen D1, Z)2 unter dem Einflüsse der Feder in ihre Ruhestellung (Fig. 28) zurück. Nachdem der Verschlußhebel in die Offenstellung gedreht worden ist, wird er danach in die Stellung nach Fig. 28 zurückgebracht.
Sollte das Geschütz nach der Handhabung der Abzugvorrichtung nicht zurücklaufen, so ändert sich auch die Stellung des Federbolzens C nicht; dieser liegt vielmehr fortgesetzt seitlich gegen den. Bolzen D1 an und verhindert so, daß der Verschlußhebel B in die Offenstellung gedreht wird, bis der Bolzen C durch Anwendung eines besonderen Werkzeuges usw. ausgelöst wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 33 bis 41 befindet sich der Federbolzen C nicht, wie bei
den vorbeschriebenen Beispielen, im Handgriff B1 des Hebels B, sondern in einer Aushöhlung des Hebels selbst, nahe dessen Drehachse. Der Federbolzen C wird hier durch einen Arm F bewegt, der am Verschlußhebel B drehbar angebracht ist und unter der Einwirkung des an der Wiege des Geschützes befestigten Armes D steht. Wenn das Geschütz geladen und der Verschluß geschlossen
ίο ist, liegt. ein am Arm F vorspringender Finger f unter dem Arm D, wodurch der Verschlußhebel B verriegelt wird (Fig. 34). Wenn der Schuß abgefeuert ist und das Geschütz zurückläuft, so verläßt der Finger f den Arm D, und die Feder c schiebt den Bolzen C ein wenig nach vorn. Am Bolzen C befindet sich ein Ansatz mit1 einer Abschrägung /°, die gegen den unteren Teil eines Ansatzes f1 am Arme F anstößt und eine Winkelverschiebung
ao des Fingers f veranlaßt, der dadurch in die Stellung nach Fig. 35 und 36 bewegt' wird, so daß beim Vorlauf des Geschützrohres in die Feuerstellung dieser Finger f auf eine Schrägfläche d am Arm D aufläuft und auf dessen Oberseite gelangt. Sobald der Finger f diese Stellung einnimmt, wirkt der Ansatz f1 am Drehzapfen des Armes F mit dem Ansatz /"° in der Weise zusammen, daß der Federbolzen C zurückgezogen und der Verschlußhebel B dadurch freigegeben wird, um ihn zum öffnen des Geschützverschlusses drehen zu können (Fig. 37 und. 38). Wird der Hebel'5 in die Offenstellung ausgeschwungen, so wird der Finger f vom Arm D fortbewegt und der Bolzen C wird unter der Wirkung der Feder c aus der ihn aufnehmenden Höhlung herausgedrückt (Fig. 39). Hierbei dreht er den Arm F und dessen Finger f so, daß dieser Finger sich wieder mit der Unterseite des Armes D fängt, sobald der Geschützverschluß wieder geschlossen, wird. Unmittelbar vor Eintreten des Verschlußhebels B in die verriegelte Stellung (Fig. 39 bis 41) wird der Finger f durch die Schrägfläche d1 an der Unterseite des
*5 Armes D nach dieser Unterseite hin geführt. Sollte nun nach einer das Abfeuern des Schusses bezweckenden Abzugbewegung der Rücklauf des Geschützrohres ausbleiben, so bleibt der Verschlußhebel B verriegelt, und der ihn sperrende
so Federbolzen C kann nur durch ein besonderes Werkzeug usw. ausgelöst werden.
In den vorbeschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung zur Verhütung des Nachbrennens ist angenommen, daß der Geschützverschlußhebel, mit dem diese Vorrichtung zusammengebaut, ist, sich auf dem oberen Teil des Geschützes befinde; die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung kann aber auch bei jeder anderen Stellung des Verschlußhebels mit diesem verbunden werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Verhinderung des vorzeitigen öfmens des Verschlußstückes bei Versagern oder Nachbrennern, bei der ein Federbolzen für gewöhnlich den Verschlußhebel gegen jede Handhabung sperrt, indem er mit einer, an einem nicht zurücklaufenden Teile des Geschützes befestigten Vorrichtung zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Verschlußhebel verbundene und mit einer Vertiefung am Geschütz in Eingriff tretende Feder bolzen unter der Einwirkung eines am Verschlußhebel angebrachten Gliedes steht, welches durch den Rücklauf des Geschützrohres so verschöben wird, daß es beim Vorlauf des Geschützrohres in die Feuerstellung auf einen an einem feststehenden Teile des Geschützes (z. B. der Wiege) angebrachten. Arm aufläuft und den Federbolzen auslöst, wodurch der Verschlußhebel für die Handhabung freigegeben wird. ·
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbolzen (C) eine drehbewegliche, unter der Einwirkung eines Federbolzens1 (c1) stehende Klinke (C2) trägt, die außer Berührung mit einem, dem Rücklauf des Geschützrohres nicht folgenden Arm (D) ihre Stellung so verändert, daß sie beim Vorlauf des Rohres in die Feuerstellung auf eine Schrägfläche (d) am Arm (D) aufläuft und dadurch die Nase (Cx) des Bolzens (C) außer Eingriff mit dem Ausschnitt (C1) bringt, während sie beim Schließen des Verschlusses durch eine seitliche Schrägfläche (d1) am Arm (D) auf die Unterseite des Armes (D) geführt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbolzen (C) von einer Hülse (E) mit Kurvenflächen (X1, Y1) umgeben ist, die mit entsprechenden Kurvenflächen (X, Y) am Bolzen (C) derart zusammenwirken, daß, wenn der Arm (D) gegen. einen Arm (E1) der Hülse wirkt, diese gedreht wird und durch ihre Drehung den Bolzen (C) aus dem Eingriff mit der Vertiefung (C1) auslöst.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am nicht zurücklaufenden Teil des Geschützes befestigte Teil der Vorrichtung als zylindrischer Sitz für einen Bolzen (D1) ausgebildet ist, indem ein auf eine Klinke (D3) wirkender Bolzen (D2J. untergebracht ist und der gewöhnlich als Anschlag für den Bolzen (C) dient, während der Bolzen (D1) beim Vorlauf des Geschützrohres durch das Zusammenarbeiten der Klinke (D3) mit dem
Federbolzen (C) in seinen Sitz (D) eingeschoben und dadurch der Verschlußhebel
(B) behufs öffnens des Verschlusses freigegeben wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbolzen
(C) in einer Höhlung des Verschlußhebels
(B) nahe an dessen Drehzapfen untergebracht ist und unter der Einwirkung eines drehbeweglichen Armes (F) mit einem Finger (f) steht, der mit dem Arm (D) zusammenwirkt und einen Ansatz (f*) trägt, der mit einem Ansatz (f°) mit einer Schrägfläche am Federbolzen (C) zusammenwirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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