DE2302751A1 - Verfahren zur herstellung von halogensubstituierten derivaten des acetophenons - Google Patents

Verfahren zur herstellung von halogensubstituierten derivaten des acetophenons

Info

Publication number
DE2302751A1
DE2302751A1 DE2302751A DE2302751A DE2302751A1 DE 2302751 A1 DE2302751 A1 DE 2302751A1 DE 2302751 A DE2302751 A DE 2302751A DE 2302751 A DE2302751 A DE 2302751A DE 2302751 A1 DE2302751 A1 DE 2302751A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxidation
oxidized
halogen
haloacetophenone
carried out
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2302751A
Other languages
English (en)
Inventor
Jonathan Freddy Cohen
Michael Martan
David Vofsi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yeda Research and Development Co Ltd
Original Assignee
Yeda Research and Development Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yeda Research and Development Co Ltd filed Critical Yeda Research and Development Co Ltd
Publication of DE2302751A1 publication Critical patent/DE2302751A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/27Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation
    • C07C45/32Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation with molecular oxygen
    • C07C45/33Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation with molecular oxygen of CHx-moieties
    • C07C45/34Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation with molecular oxygen of CHx-moieties in unsaturated compounds
    • C07C45/36Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by oxidation with molecular oxygen of CHx-moieties in unsaturated compounds in compounds containing six-membered aromatic rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

ANNASTRASSE 19 FEENSPRECHEK: (0611) 555061 TELEGRAMME» LOMOSAPATEKT LANDESZENTRALBANK 50007149 POSTSCHECK-KONTO FFM. 16Si
XEBA Research and Development Go. Ltd. Rehovot, Israel
Verfahren zur Herstellung von halogensubstituierten Derivaten des Acetophenone
Die Erfindung "betrifft ein Verfahren zur Herstellung von halogensubstituiert'en Acetophenonderivaten (II) ausgehend von halogenierten Cumolen (I). Das Verfahren hat insbesondere Bedeutung für die Herstellung von Monochlor-, Monobro-m-, Dichlor- und Dibromacetophenon.
In dieser Beschreibung bedeutet "Halogen" Chlor oder Brom. Die Bezeichnung "halogensubstituiert" bezieht sich auf Halogensubstituenten im Benzolkern. Das Halogenatom bzw. die Halogenatome befinden sich in meta- und para-Stellung-zur Isopropyigruppe des Gumolmoleküls bzw. der entsprechenden Verbindungen.
Halogensubs'cituierte Acetophenone sind wichtige Ausgangsstoffe für die Herstellung von halogenierten Styrolmonomeren, die aus ihnen durch einfache Reaktionen, wie Hydrierung und Dehydratisierung,
entstehen.
Acetophenon und substituierte Acetophenone können aus den entsprechenden ü-thylbenzolen durch Oxydation in flüssiger Phase herbes bellt v/erden. Die Oxydationsgeschwindigkeit ist jedoch und man erhält unerwünschte Nebenprodukte.
309830/1203
inspected
Die Oxydation von Cumol in flüssiger Phase mittels Luft oder Sauerstoff ist "bekannt. In Abwesenheit von Katalysatoren und bei Temperaturen* um 10O0C führt sie zu Cumolhydroperoxid, In Gegenwart von Katalysatoren, wie Salzen der Uebergangsmetalle, und insbesondere gewissen Kobaltsalzen, entsteht ein Gemisch von Acetophenon und Methylphenylcarbinol in einem Molverhältnis von etwa/1:1. Ein ähnliches Molverhältnis der Produkte erhält man bei der Oxydation von halogensubstituierten Isopropylbenzolen. Das gleichzeitig gebildete Carbinol ist ein unerwünschtes Nebenprodukt, das die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens beeinträchtigt;.
Bei dem Verfahren der Erfindung erhält man, bezogen auf das Ausgangscumol, eine molare Ge samt ausbeute, die gut über 9o % liegt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung halogensubstituierter Derivate des Acetophenone aus entsprechenden Halogencumolen, bei denen die Halogensubstituienten Chlor oder Brom sind, und sich ein, zwei oder drei Halogensubstituenten in meta- und/oder para-Stellung zur Isopropylgruppe am Benzolkern befinden. Das Verfahren ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet: .
Das halogensubstituierte Cumol wird mittels Luft oder Sauerstoff oxydiert. Das Eeaktionsgemisch, bestehend aus nichtumgesetztem Substrat, entstandenem Halogenacetophenon und entsprechendem Carbinol, wird einer Dehydratisierung unterworfen. Das Halogenmethylstyrol und das nichtumgesetzte Halogenfrumol werden vom Halogenacetophenon abgetrennt, indem diezwei ersten Fraktionen destilliert werden. Die abdestillierten Fraktionen werden einer Oxydation mittels Luft oder Sauerstoff unterworfen.
Der Reaktionsverlauf lässt sich durch folgendes Schema darstellen:
309830/ 1203
OH
Oxydation
Luft/Sauerstoff
(I)
(D
(HD
Dehydratisierung
(II)
Civ )
(I)
Oxydation
Σ * Halogen (Chlor oder Brom)
η « 1, 2 oder 3 in meta- und/oder paraStellung
(II)
Das Halogencuiaol (I) wird in flüssiger Phase in Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels, vorzugsweise in Gegenwart eines Katalysators, wie ein Chrom- oder Kobaltsalz, ein Alkalihydroxyd oder ein Metallphthalocyanin, "bei Temperaturen zwischen 50 und 2000C, vorzugsweise zwischen 100 und 1600C, mittels Sauerstoff oder Luft bei einem Druck von 0,2 bis 50 atm, vorzugsweise zwischen 1 und 10 atm, oxydiert mit einer Umsetzung
309830/ 1 203
von etwa 3O "bis 90 % des Ausgangshalogencumols. Die Oxydation kann auch ohne Katalysator durchgeführt werden, jedoch ist dann die Umsetzungsgeschwindigkeit beträchtlich geringer. Wenn die angegebene Umsetzung erreicht ist, wird die Oxydation abgebrochen, und das Reaktionsgemische bestßhend aus dem nicht umgesetzten Halogencumol (I), dem Halogenearbinol (III) und dem Halogenacetophenon (II), wird dehydratisierenden Bedingungen unterworfen. Z.B. wird dieses Gemisch über einen sauren Katalysator , wie Aluminiumoxyd, geleitet, wobei das Halogenearbinol (III) vollständig zu dem entsprechenden Halogenmethylstyrol (IV) dehydratisiert wird. Dieses Derivat wird zusammen mit dem nicht umgesetzten Substrat durch Rektifikation vom Halogenacetophenon getrennt und nach Entfernung des bei der Dehydratisierung gebildeten Wassers in den Oxydationsreaktor zurückgeführt. Hier wird diese Fraktion zusammen mit neu zugeführtem Halogencumol der oben beschriebenen Oxydation unterworfen. Hierdurch wird das Halogenmethylstyrol (IV) quantitativ zu einer äquimolaren Menge Halogenacetophenon und Formaldehyd oxydiert.
Bei diesem Verfahren ist also das Halogenacetophenon das einzige Produkt der Gesamtumsetzung des ursprünglich eingesetzten Halogencumols, abgesehen von einer geringen Menge Formaldehyd als Nebenprodukt.
Das molare Verhältnis von Halogencarbinol zu Halogenacetophenon im Oxydationsprodukt ist abhängig von der Re akt ions dauer. Wenn man diese auf lange Perioden ausdehnt, nimmt das Verhältnis ab und nähert sich dem Wert Null. Eine vollständige Umsetzung des Oarbinolderivates erreicht man mit Chromsalzen als Katalysator schneller als mit Kobaltsalzen. In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, das Substrat einer länger dauernden Oxydationszeit zu unterwerfen, insbesondere bei Verwendung eines Chromsalzes als Katalysator, um die Rückführung des Carbinolderivats in die Dehydratisierungskolonne zu ersparen. Während die Rückführung für das kontinuierliche Arbeiten am zweokmässigsten ist, kann eine Oxydation im Einzelansatz ohne Rückführung trotz höherer Reaktionszeit vorteilhaft sein.
309830/1203
Bei ausgedehnter Reaktionszeit im Einzelansatz ist anzunehmen, dass das anfänglich gebildete Carbinolderivat spontan in situ dehydratisiert wird und das hierbei entstehende a-Methylhalogen~ styrol dann zu dem entsprechenden Halogenacetophenon und Formaldehyd oxydiert wird.
Die Trennung von nicht umgesetztem Halogencumol und Halogenacetophenon wird auf übliche Weise durchgeführt.
Die Dehydratisierung des Oarbinols bis zu einem Ausmass, bei dem man mit Rückführung arbeitet, erreicht man leicht, indem das Reaktionsgemisch nach der Oxydation ühär heisses saures Aluminiumoxyd geleitet wird. Zweckmässig ist z.B. 3/Ί6" Alundum Norton ^A 52o1 oder Carborundum SAHT-99 1/8" - 1/8". Die Reaktion wird vorzugsweise bei Temperaturen von 25o bis 35o*C und mit einer Raum-Zeit-Geschwindigkeit zwischen 1 und 5 ecm / ecm des Katalysators / Stunde durchgeführt.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung folgen Ausgührungsbeispiele.
Beispiel 1
2oo g p-Chlorcumol wurden in einem 5OO ml-Rundkolben mit mechanischem Rührer bei 12O0G und in Gegenwart von 0,2 g Chromlllstearat mittels Sauerstoff unter atmosphärischem Druck oxydiert. Nach 3 Stunden wurde die Reaktion abgebrochen. Das Reaktionsgemisch wurde mittels Gas-Flüssig-Chromatographie analysiert. Es enthielt 62 % nichtumgesetztes Substrat, 26 % p-Chloracetophenon und 1o % 1-p-Chlorphenylisopropanol.
Dieses Gemisch wurde in einem Glasrohr von 2o cm Länge und einem Durchmesser von 2 cm über Aluminiumoxydgranalien geleitet. Der Aluminiumoxydkatalysator war Carborundum SAHT-99 1/8" - 1/8". Das Katalysatorbett wurde auf 300cC gehalten, und die Zuführgeschwindigkeit am Kopf des Rohrs betrug 2 ml pro ml Katalysatorpackung. Die Analyse des aus dieser Behandlung hervorgehenden Produktes mittels Gas-!lüssig-Chromatographie ergab, dass das p-Chlorphenylisopropanol quantitativ zu p-Chlor-oc-methyl-
309830/1203
230275Ί
-6-styrol dehydratisiert worden war.
Das Gemisch wurde "bei vermindertem Druck von 30 mm Hg destilliert, Die erste, "bei 80 bis 850C siedende Fraktion enthielt a-Methyl-pchlorstyrol und nicht umgesetztes p-Chloreumol, insgesamt 146 g.' Die zweite', bei 1200O siedende Fraktion bestand aus 50 g reinem p-Chloraeetophenon.
Beispiel 2
200 g p-Bromcumol wurden wie in Beispiel 1 oxydiert. Aus dem JReaktionsgemisch wurden durch Destillation 60 g reines p-Bromacetophenon isoliert. Wach der Erstarrung hatte dieses Produkt den Schmelzpunkt von 50*0.
Beispiel 3
200 g eines Gemisches von 14-0 g p-Bromcumol und 60 g p-Broinmethylstyrol, das bei der Arbeitsweise gemäss Beispiel 1 bzw. 2 entstanden war, wurden mittels Sauerstoff unter den Bedingungen des Beispiels 1 oxydiert.
Nach 2 Stunden wurde die Reaktion abgebrochen und das Eeaktionsgemisch durch Gas-Flüssig-Chromatographie analysiert. Das ursprünglich vorhandene p-Brom-oc-methylstyrol war quantitativ zu Bromacetophenon umgesetzt worden. Das Reaktionsgemisch wurde bei 20 mm Hg fraktioniert destilliert. Zuerst ging eine Fraktion von nicht umgesetztem p-Bromcumol über. Es- folgte eine Fraktion von 70 g reinem p-Bromacetophenon. Schmelzpunkt: 50°0·
Beispiel 4-
20g g p-Bromcumol wurden mit Sauerstoff unter atmosphärischem . Druck bei 1500C während 20 Stunden unter den Bedingungen von Beispiel 1 oxydiert. Die Umsetzung zu p-Bromacetophenon betrug 50 %. Die Gas-Flüssig-Chromatographie am Ende dieses Versuchs ergab, dass ungefähr 90 % des umgesetzten Substrates aus p-Bromace-tophenon bestanden.
Dieses Beispiel zeigt, dass die Ausbeute an Halogenacetophenon und das Verhältnis von Katalysator zu Alkohol im Eeaktionsprodukt beträchtlich erhöht wird, wenn man die Reaktionszeit
3 09830/1203
verlängert und/oder die Oxydation bei höherer Temperatur durchführt.
Beispiel 3
2oo g p-Bromcumol wurden mit Luft bei einem Druck von 3 atm und einer Temperatur von 14o°C in Gegenwart von o,1 Gew.% NaOH oxydiert. Nach 3 Stunden war eine Umsetzung von 9o % erreicht. Nach der Analyse durch Gas-Flüssig-Chromatographie waren 4-2 % Bromacetophenon, 4-2 % 2-p-Bromphenylisopropanol und 2 % p-Bromoc-methylstyrol entstanden. Zur Entfernung des Alkali wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser gewaschen und, wie in Beispiel 1 beschrieben, über Aluminiumoxyd geleitet. Das aus der Aluminiumoxydsäule hervorgehende Produkt wurde fraktioniert destilliert. Man erhielt zunächst Ίο5 g eines Gemisches aus dem ursprünglichen Substrat und p-Brom-a-methylstyrol. Die zweite Fraktion bestand aus 8o g p-Bromacetophenon. Schmelzpunkt: 5o°0. Die erste !Fraktion wurde wie in Beispiel 3 oxydiert.
Beispiel 6
1 kg p-Bromcumol wurde in einen mit magnetischem Rührer versehenen, 2 1 fassenden Reaktor aus Edelstahl 3Ί6 gefüllt. Als Katalysator diente 1 g Kupferphthalocyanin (irgalithBlue BL von Oiba-Geigy) Nach Erwärmen auf 15°° C wurde ein Luftstrom in der Weise durch das Reaktionsgemisch geleitet, dass im Abzugsgas die Sauerstoffkonzentration unter 8 YoI.% gehalten wurde. Während der Reaktion wurde die Temperatur auf I5o bis i6o°C gehalten.
Die unter diesen Bedingungen erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle wiedergegeben.
κ.
Die Tabelle enthält ferner die Ergebnisse für die Oxydation von p-Bromcumol, wenn als Katalysator Kobalt- und Eisenphthalocyanin anstelle von Kupferphthalocyanin verwendet wird. Das Kobalt- und Eisenphthalocyanin wurde hergestellt nach der Vorschrift aus Moser "Phthalocyanine Compounds" Kapitel 35 Reinhold Publishing Corporation N.Y. 1963-
ORIGINAL JNSPECTEP
30 9 8 30/1203
O CD OO
Oxydation von p-Bromcumol in Gegenwart von Metallphthalocyaninen als Katalysator Reaktionstemperatur: If)O0O, Katalysatormenge: 0,1 Gew.%
Dauer
(Std.)
Umwandlung des umge
setzten p-Bromcumols
Co Fe p-Bromaceto-
phenon (Mol.%)
Oo Fe 2-p-Bromphenyl-
isopropanol (MoI.
Fe Ausbeute (%)
Keton+Alkoho1
.p-Bromcumol Fe Verhältnis
Keton
Fe
1 f 0/~ 1
V /W j
60 57 4o 38 %) 15 umges 93 Alkohol 2,5
2 67 62 5o 45 11 Co 89 4,5
3 69 65 Cu 55 49 Ou Oo 7 Ou 93 86 Cu. Co 7
4 Metallghthalocyanin 28 18 16 92 9o 1,5 2,5
Cu 33 17 1o 9o 87 2 5
5o 42 11 5 88 4 1o
. 56
60
Die Ergebnisse wurden errechnet aus der PIC-Analyse mittels einer Säule von 1,5 ni Länge und 7,6 cm Durchmesser. Die Säule enthielt 20 % Diäthylenglycoladipat auf Ohromosorb V (3o Maschen) als Träger.
—9— Beispiel 7
ο,5 kg Bromcumol und 1 kg o-Dichlorbenzol wurden in einen 2 1 fassenden, mit magnetischem Rührer versehenen Autoklaven aus Edelstahl 316 gebracht. Nach Zugabe von o,5 g Kupferphthalocyanin wurde der Autoklav geschlossen, das Reaktionsgemisch auf 14o° 14ocG erwärmt und, wie in Beispiel 6 beschrieben, ein Luftstrom durchgeleitet. Die Reaktionstemperatur wurde auf 14o bis i5o°C gehalten. Nach 4 Stunden war eine Umsetzung von 5o % erreicht. Es waren 4,8 #pBromaeetophenon und 3 % 2-p-Bromphenylisopropanol entstanden.
Beispiel 8
2oo g 3»4—Dichlorcumol wurden gemäss Beispiel 5 oxydiert. Nach Abbruch der Oxydation wurden 1oo g 3j4~Dichloracetophenon durch fraktionierte Destillation isoliert. Die Ausbeute betrug 95 %> bezogen auf umgesetztes Dichlorcumol, Das Produkt wurde durch Gas-Flüssig-Öhromatographie anhand einer authentischen Probe identifizie-rt. Schmelzpunkt ί 74·0.
Beispiel 9
2oo g 3>4—Difrromcumol wurden gemäss Beispiel 5 oxydiert. Man erhielt 1oo g 3»4—Dibromacetophenon. Die Ausbeute betrug 95 %» bezogen1 auf umgesetztes 3»4—Eibromcumol. Schmelzpunkt; 63*0.
309830/1203

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    T)J Verf ahren zur Herstellung von halogensubstituierten Derivaten des Acetophenone aus entsprechenden Halogencumolen, "bei denen . die Halogensubstituenten Chlor oder Brom sind und sich 1, 2 oder 3 Halogensubstituenten in meta- und/oder para-Stellung zur Isopropylgruppe ain Benzolkern befinden,
    gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    a) das Halogencumol wird mittels Luft oder Sauerstoff oxydiert,
    b) das entstandene Re akt ions gemisch wird dehydratisierenden Bedingungen unterworfen,
    c) das entstandene Halogenmehtylstyrol und das nicht umgesetzte Halogenmol werden vom Halogenacetophenon getrennt, indem die zwei ersten Fraktionen abdestilliert werden,
    d) die abdestillierte Fraktion wird mittels Luft oder Sauerstoff oxydiert.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydation in Stufe a) und d) in Gegenwart eines Katalysators in Form eines Cobalt- oder Chromsalzes, eines Alkalihydroxyds oder eines Metallphthaloeyanins durchgeführt wird.
  3. 3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das3 die Dehydratisierung in Stufe b/ndurch Überleiten des Eeaktionsgemisches über Aluminiumoxyd oder Siliciumdioxyd bei erhöhter Temperatur erfolgt.
  4. .4·) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,dass die Dehydratisierung in Stufe b) mittels einer starken Mineralsäure erfolgt.
  5. 5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,dass die Oxydation bei Temperaturen zwischen 50 und 200eG durchgeführt wird.
  6. 6) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,dass als Ausgangsstoff p-Chlor- oder p-Bromcumol verwendet wird.
    309830/1203
  7. 7) Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydation in Gegenwart eines Chromsalzes bei erhöhter Temperatur und mit solcher Zeitdauer durchgeführt wird, dass eine im wesentlichen vollständige Umsetzung des oxydierten Teils des Substrates zu dem entsprechenden Halogenacetophenon eintritt.
    309830/1203
DE2302751A 1972-01-24 1973-01-20 Verfahren zur herstellung von halogensubstituierten derivaten des acetophenons Pending DE2302751A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IL38629A IL38629A (en) 1972-01-24 1972-01-24 Production of ring-substituted haloacetophenones

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2302751A1 true DE2302751A1 (de) 1973-07-26

Family

ID=11046306

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2302751A Pending DE2302751A1 (de) 1972-01-24 1973-01-20 Verfahren zur herstellung von halogensubstituierten derivaten des acetophenons

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JPS4885549A (de)
CH (1) CH589027A5 (de)
DE (1) DE2302751A1 (de)
GB (1) GB1424421A (de)
IL (1) IL38629A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114539040B (zh) * 2022-03-01 2023-06-23 苏州大学张家港工业技术研究院 一种光催化合成α-卤代酮类化合物的方法

Also Published As

Publication number Publication date
IL38629A0 (en) 1972-03-28
IL38629A (en) 1975-02-10
JPS4885549A (de) 1973-11-13
CH589027A5 (de) 1977-06-30
GB1424421A (en) 1976-02-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69814925T2 (de) Verfahren zur herstellung von n-propanol
DE4243524A1 (de) Gemische isomerer Nonanole und Decanole, ihre Herstellung, aus ihnen erhältliche Phthalsäureester und deren Verwendung als Weichmacher
DE1954315C3 (de) Verfahren zur Abtrennung von Metallcarbonylkatalysatoren aus Oxoreaktionsge mischen
DE2054601C3 (de) Verfahren zur Herstellung von zweiwertigen Alkoholen
EP0562450B1 (de) Decylalkoholgemische, daraus erhältliche Phthalsäureester und ihre Verwendung als Weichmacher
DE2412371C2 (de) Herstellung von Resorcin und alkylsubstituierten Resorcinen
EP0026291B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalaldehyd bzw. Isophthalaldehyd
EP0322660B1 (de) Verfahren zur Gewinnung von 2-Methylbutanal
DE2424806A1 (de) Antikoagulantien, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
DE2302751A1 (de) Verfahren zur herstellung von halogensubstituierten derivaten des acetophenons
DE68913683T2 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-(4-Isobutylphenyl)propionsäure oder deren Vorläufer.
DE2804115C2 (de)
DE1493867B1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Bis-1,1-(2'-hydroxy-3',5'-dimethyl-phenyl)-alkanen aus einem Reaktionsgemisch
DE2737511A1 (de) Verfahren zur herstellung von ketonen
DE1518857C3 (de)
EP0069210B1 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha, beta-ungesättigten Aldehyden und 2,7-Dimethyl-2,6-octadienal
DE1643402C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,6-Diphenylphenol
DE921934C (de) Verfahren zur Herstellung von Aldehyden
DE2841664B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Phenoxybenzylbromid bzw. Phenoxybenzalbromid
DE1901142A1 (de) Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten primaeren Alkoholen nach der Prins-Reaktion
DE2322584C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Citronellal (Homologen) durch Semihydrierung von Citral (Homologen)
DE69803611T2 (de) Industrielles Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Natriumorthohydroxamandelat
AT277182B (de) Verfahren zur Herstellung von 1,2-Dichloräthan
AT275489B (de) Verfahren zur thermischen Spaltung von Isobutyraldehyd
DE1668647C2 (de) Verfahren zur thermischen Spaltung von Isobutyraldehyd

Legal Events

Date Code Title Description
OHA Expiration of time for request for examination