DE229805C - - Google Patents
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- DE229805C DE229805C DENDAT229805D DE229805DA DE229805C DE 229805 C DE229805 C DE 229805C DE NDAT229805 D DENDAT229805 D DE NDAT229805D DE 229805D A DE229805D A DE 229805DA DE 229805 C DE229805 C DE 229805C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/02—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76 c. GRUPPE 25.
Scheibe geführt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine sowohl für Feinspinn- als auch bei Zwirnerei-.
maschinen verwendbare Ringspindel derjenigen Art, bei welcher der von den Streckzylindern
kommende Faden durch Ösen eines Hilfsläufers unter einem spitzen Winkel über den
Rand einer Scheibe nach dem Ringläufer geführt wird.
Von den bekannten Spindeln dieser Art unterscheidet sich die Erfindung dadurch) daß die
Führungsösen des Hilfsläufers an der Abgabestelle des Fadens, und zwar in der Richtung des
Fadenlaufs schräg geneigt sind, so daß der Faden beim Verlassen des Hilfsläufers nicht
plötzlich um eine scharfe Kante, die eine schneidende, zerreißende Wirkung auf denselben ausübt, sondern allmählich durch die Führungsösen gegen die Scheibe zu gedreht wird. Hierdurch
wird der Faden einesteils außerordentlich geschont, andererseits aber auch sehr wenig
gespannt, so daß voraussichtlich bei Anwendung dieses Hilfsläufers Garne bis über Nr. 40 gesponnen
werden können, während bei Anwendung des alten Hilfsläufers im allgemeinen .über Nr. 24 nicht hinausgegangen .werden
konnte. ,-,
In der Zeichnung ist die Erfindung beispiels-Λ
weise dargestellt, und zwar zeigt ^ V
Fig. ι die Spindel im Längsschnitt mit der *
Ringbank in einer Mittelstellung,
Fig. 2 die Scheibe mit Hilfsläufer in Vorderansicht, .
Fig. 3 in Seitenansicht für Rechtslauf,
Fig. 4 in Draufsicht,
Fig. 5 dieselbe in Seitenansicht für Linkslauf.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen in Draufsicht und senkrechtem Schnitt eine weitere Ausführungsform.
Fig. 8 und 9 zeigen den Hilfsläufer in vergrößertem Maßstabe.
Auf einer auf die Spindel α aufgesteckten
Papierhülse b oder gegebenenfalls auch auf der bloßen Spindel sitzt eine Hülse c, die sich in- , folge
der Reibung mit annähernd derselben Geschwindigkeit wie die Spindel dreht und an
ihrem unteren Ende in bekannter Weise eine Scheibe d von zweckmäßig demselben Durchmesser
wie der den Läufer e führende Ring f trägt. Über der Scheibe ist auf der Hülse c ein
an sich bekannter Hilfsläufer g drehbar angeordnet, dessen beide Arme h nach unten derart
gegen die Scheibe zu umgebogen sind, daß die ösen i derselben so nahe als möglich an die
Scheibe zu liegen kommen. Durch diese Ausbildung wird der Faden nach Verlassen des
Hilfsläufers unmittelbar über der Scheibe nach deren Rand geführt und dadurch der von dem
Ringläsferauf'den Faden ausgeübte Zug sowie
die durch die Fliehkraft hervorgerufene Ballonbildung nahezu vermieden.
Die untere, Fläche der ösen ist nun in der
'«■Richtung, de§ FaVienlaufs gegen die Scheibe geneigt
und an der Abgabestelle des Fadens mit einer Auskerbung k versehen, so daß der von
den Streckwalzen kommende Faden bei der Durchführung durch den Hilfsläufer nicht plötz-
lieh um eine scharfe Kante, sondern allmählich gegen die Scheibe umgebogen und damit die
Beanspruchung des Fadens auf Zerreißen auf ein geringstes Maß beschränkt wird. Die Richtung
der Ösen ist naturgemäß eine entgegengesetzte, je nachdem der Hilfsläufer eine Rechts-(Fig.
3) oder eine Linksdrehung (Fig. 5) ausführen soll.
Gegebenenfalls kann auch die Scheibe gemäß Fig. 6 und 7 etwas tellerartig vertieft sein, so
daß die Ösen in gleicher Höhe mit derselben zu liegen kommen und der Faden unmittelbar in
der Ebene der Scheibe ausläuft.
Der von den Streckwalzen kommende Faden läuft durch die ösen i des Hilfsläufers g und
wird durch diese allmählich gegen die Scheibe d umgebogen, über deren Rand er nach dem Läufer
β und von diesem nach der Spindel b geführt wird. Bei der Drehung der letzteren nimmt
dieselbe die Scheibe mit, die dabei den Faden infolge seiner Reibung auf ihr dem Ringläufer
dergestalt zuführt, daß der gefürchtete Travellerzug sehr vermindert und damit das Spinnen
sehr weich gedrehter Garne ermöglicht wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:• i. Ringspindel, bei welcher der Faden vor Erreichung des Läufers durch ösen eines Hilfsläufers nach dem Rand einer auf der Spindel verschiebbaren Scheibe geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsösen des Hilfsläufers in der Richtung des Fadenlaufs schräg geneigt und an der Abgabestelle des Fadens mit einer Auskerbung (k) versehen sind, zum Zweck, den Faden beim Verlassen des Hilfsläufers zum Schutz gegen Zerreißen allmählich gegen die Scheibe umzubiegen.
- 2. Ringspindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ■ zur Anordnung der Führungsösen des Hilfsläufers in der Scheibenebene die den Hilfsläufer tragende Scheibe in der Mitte tellerartig vertieft ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229805C true DE229805C (de) |
Family
ID=490074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229805D Active DE229805C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229805C (de) |
-
0
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