DE22972C - Kondensations-Apparat für Lokomotiven - Google Patents

Kondensations-Apparat für Lokomotiven

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DE22972C
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Germany
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condensation
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DENDAT22972D
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English (en)
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W. NEUHAUS in Slyrum bei Mülheim a. Rhein
Publication of DE22972C publication Critical patent/DE22972C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B23/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01B23/02Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C1/00Steam locomotives or railcars
    • B61C1/12Arrangement or disposition of condensers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B5/00Condensers employing a combination of the methods covered by main groups F28B1/00 and F28B3/00; Other condensers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. October 1882 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Condensationsapparat hat den Zweck, einen Theil des bisher bei Lokomotiven zum Schornstein gelangenden Abdampfes aufzufangen, denselben zu condensiren und so in Gestalt von Wasser entweder durch einen Ablafshahn ins Freie oder vermittelst einer Pumpe in den Kessel allmälig wieder zurückzuführen.
Der Apparat besteht aus einem aus Eisenblech zusammengenieteten Kasten A, in den zwei umgebogene Röhren α α münden, und schliefsen sich diese mittelst Absperrventils b unten an die Ausströmung c des Schieberkastens an.
An der Spindel d des Absperrventils h befindet sich ein Hebel e, welcher vermittelst eines Zuges von dem Führerstande aus bewegt werden kann. Unten an jedem Absperrventil b sitzt ein dreiarmiger Stutzen i, an dessen einem Arm das zum Condensationsraum führende Rohr befestigt ist, während die beiden anderen Arme mit den von den Condensationshähnen des Dampfcylinders kommenden Röhren ff in Verbindung stehen.
Zum Abkühlen des Dampfes befinden sich vorn und hinten am Apparat je zwei trompetenartige Rohre gg; dieselben münden, oben knieartig gebogen, in den Deckel des Kastens. In dem Knie jedes dieser Rohre befindet sich eine mit bedeutendem Spielraum eingesetzte Drosselklappe, und zwar sind dieselben so angeordnet, dafs sie alle unter sich in Verbindung stehen, die vorderen aber mit den hinteren einen Winkel von 900 bilden. Hierdurch soll erreicht werden, dafs beim Vorwärtsfahren der Maschine die kalte Luft zwar in die vorderen Trompeten und somit in den Apparat schnell eindringen, nicht aber der noch nicht condensirte Dampf durch den sich an den hinteren Trompeten bildenden Luftzug herausgesaugt werden kann, indem die Verengung der hinteren Rohre durch die Drosselklappe das Vorhandensein eines gewissen Ueberdruckes im Kasten A bedingt. Beim Rückgang der Maschine hat der Führer vermittelst eines Zuges die vier Drosselklappen um 900 zu drehen, die vorderen also zu schliefsen, während er die hinteren öffnet.
Da an heifsen Sommertagen die warme Luft nicht geeignet ist, den in den Apparat strömenden Dampf vollständig zu condensiren, so ist nach oben in der Mitte des Deckels eine Brause angebracht, aus welcher je nach Erfordernifs Wasser, welches dem Tenderbassin entnommen wird, in feinen Strahlen in den Condensationsapparat fliefst und die Condensation beschleunigt. Unten am Kasten befindet sich ein Ablafsventil k, welches vermittelst eines Zuges vom Führerstande aus ebenfalls geschlossen und geöffnet werden kann. Das sich in dem Apparat ansammelnde Wasser wird entweder vermittelst einer Pumpe, welche durch ein Excenter, das sich auf der vorderen Achse der Lokomotive ' befindet, getrieben wird, dem Kessel wieder zugeführt oder durch den erwähnten Ablafshahn direct ins Freie gelassen.
Nachdem der Zug den Bahnhof verlassen hat, öffnet der Lokomotivführer zunächst die Condensationswasserhähne des Dampfcylinders.

Claims (1)

  1. Das Condensationswasser und der austretende Dampf gelangen durch die Rohre ff in den Condensationsraum A; nachdem die Condensationswasserhähne wieder geschlossen sind und die Dampferzeugung im Kessel eine gleichmäfsige geworden ist, wird allmälig das Drosselventil b geöffnet, wodurch ein Theil des Abdampfes durch die Rohre α in den Condensationsraum A gelangt.
    Paten τ-Anspruch:
    Die Anordnung der Dampfausströmungsrohre α α, sowie die trompetenartig erweiterten Luftfangrohre g g, mit ihren Drosselklappen in Combination mit dem geschlossenen Raum A, zum Zweck, durch einen kalten Luftstrom die Condensation eines Theiles des Abdampfes zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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