DE229405C - - Google Patents
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- DE229405C DE229405C DENDAT229405D DE229405DA DE229405C DE 229405 C DE229405 C DE 229405C DE NDAT229405 D DENDAT229405 D DE NDAT229405D DE 229405D A DE229405D A DE 229405DA DE 229405 C DE229405 C DE 229405C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/32—Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
- A24C5/322—Transporting cigarettes during manufacturing
- A24C5/326—Transporting cigarettes during manufacturing with lateral transferring means
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 229405 -KLASSE 79 £. GRUPPE
Firma F.W.KÖRNER in DRESDEN-A.
Bei der maschinellen Herstellung von Zigaretten ohne Hohlmundstück oder von Hülsen
wird bekanntlich ein Strang gebildet, der beständig vorgeschoben wird und aus der
Papierhülle mit Tabakeinlage oder nur aus der Papierhülle besteht, so daß es zur Herstellung
der fertigen Zigarette oder Hülse nur eines Durchschneidens des Stranges an geeigneter Stelle bedarf, was durch quer zur
ίο Vorschubrichtung eindringende scheibenförmige
Messer geschieht. Sollen sogenannte Goldmundstückzigaretten hergestellt werden, so
werden die langen Papierstreifen, die für die Hülle bestimmt sind, im vorhinein an den
entsprechenden Stellen mit einem Goldpapierstreifen versehen, dessen Länge derjenigen
von zwei Mundstücken entspricht. Die Teilung des Zigarettenstranges hat dann in der
Mitte des Goldpapierstreifens zu erfolgen.
Es liegen also im Strang je zwei Zigaretten mit ihren Mundstückenden zusammen. Die
Aufbringung des Mundstückstreifens auf den Hülsenstreifen in der Weise, daß der Mundstückstreifen nur die Länge je eines Mund-
Stückes besitzt, ist untunlich, weil das Durchschneiden des Stranges nicht immer genau
an einer vorher bestimmten Stelle stattfinden kann. Es würde vielmehr bei einer derartigen
Anordnung häufig vor dem Mundstück noch ein kleines Stückchen der Stranghülse oder
auch am hinteren Ende der Zigarette ein schmaler Ringstreifen des Goldpapiers erscheinen,
also Ausschußware erzeugt werden.
Nach dem Zerschneiden fallen die durch den nachfolgenden Strang vorgeschobenen «85
fertigen Zigaretten auf einen Auffangtisch. Es ist nun klar, daß bei den Goldmundstückzigaretten
die eine Zigarette auf dem Tisch mit dem Mundstückende nach der Maschine zugekehrt zu liegen kommt, während das
Mu-ndstückende der nächsten. Zigarette von der Maschine abgekehrt ist und so fort. Es
wird also die eine Hälfte der auf dem Tisch sich sammelnden Zigaretten in bezug auf das
Mundstückende gerade umgekehrt liegen wie die andere Hälfte. Da aber die Zigaretten
derart, verpackt werden müssen, daß sämtliche Mundstückenden gleichgerichtet sind, so
müssen die Arbeiterinnen vor dem Verpacken die' Zigaretten noch sortieren.
Diesen Übelstand zu vermeiden, ist der Zweck der Erfindung. Sie besteht darin, daß
die vom Strang abgetrennten Zigaretten zum Teil einer, zum Teil einer anderen Ablegestelle
zugeführt werden. Auf diese Weise werden also die vom Strang abgetrennten Zigaretten an zwei verschiedene^ Stellen abgelegt,
derart, daß an jeder Stelle in bezug auf die Mundstückenden nur gleichgerichtete
Zigaretten liegen.
Man kann dies Verfahren z. B. auch dann verwenden, wenn während desselben Arbeitsganges
Zigaretten mit verschiedenem Aufdruck hergestellt werden sollen. Man braucht in diesem
Falle nur die verschiedenen Aufdrucke auf dem Hülsenstrang zusammenstoßend anzuordnen.
μ. Auflage, ausgegeben am 7. September
Eine Vorrichtung zur Ausführung der Erfindung ist auf der Zeichnung in den Fig. ι
und 2 in Vorderansicht und Oberansicht dargestellt.
Der fertige Zigarettenstrang α wird in einer
Rinne b vorgeschoben und durch das Messer c getrennt. Der Hülsenstreifen ist vor seinem
Einbringen in die Zigarettenmaschine mit Goldpapierstreifen d versehen, deren Länge
ίο gleich der doppelten Mundstücklänge ist. Das
Messer c schneidet den Strang in der Mitte des Goldpapierringes d durch, so daß die
Mundstückenden je zweier Zigaretten zusammenstoßen. Natürlich findet noch eine Trennung
des Stranges in der Mitte zwischen je zwei Goldpapierringen d statt.
Die abgetrennten Zigaretten werden durch den nachfolgenden Strang in der Rinne b
und über sie hinaus weiter fortgeschoben.
Vor der Rinne ist nun ein Ablagerungstisch A angeordnet. Auf diesem Ablagerungstisch ist
ein dachförmiger Aufbau β angeordnet, dessen Firstkante f parallel zur Strangrichtung etwas
unterhalb der Rinne b, aber nicht in der senkrechten Strangmittelebene verläuft, derart,
daß die aus der Rinne austretenden und frei niederfallenden Zigaretten auf der linken
Schrägfläche des dachförmigen Aufbaues e auf den Teil A1 des Auflagertisches A niedergleiten.
Gemäß der Erfindung fälJt nun aber nur jede zweite Zigarette frei nieder. In dem
Augenblick nämlich, wo die eine Zigarette auf den dachförmigen Aufbau β niedergefallen
ist, tritt eine Auflegeplatte g über die Kante f in die Bahn des Zigarettenstranges, so daß
die aus der Rinne austretende Zigarette auf die Platte g fällt. Die Platte g sitzt an einer
gekröpften Schieberstange h, die in den Lager-
bocken k, welche auf dem Maschinengestell B
angeordnet sind, geführt wird. An der Schieberstange A greift eine Feder i an, die das
Bestreben hat, die Stange h und damit also die Platte g ständig in die Bahn des Zigarettenstranges
zu ziehen. Es ist jedoch auf einer von der Maschine aus durch die Rädervorgelege
I, I1 und m, m1 angetriebenen Welle η
ein sektorförmiger Sperrdaumen 0 befestigt, der sich mit seiner Fläche gegen eine Nase/)
der Schieberstange h legt und die Schieberstange
zeitweise unter Anspannung der Feder i in der in den Fig. 1 und 2 gezeichneten
Stellung festhält. Erst wenn der Eingriff des Sperrdaumens mit der Nase p bei weiterer
Drehung der Welle η aufhört, kann der Schieber h und damit die Platte g unter der Einwirkung
der Zugfeder ί quer zur Vorschubrichtung des Zigarettenstranges vorschnellen.
Der Sperrdaumen ist auf die Welle η natürlieh
so aufgesetzt, daß das Vorschnellen des Schiebers h gerade in dem Augenblick erfolgt,
wo eben eine Zigarette frei auf die Schrägfläche des dachförmigen Aufsatzes β
niedergefallen ist.
Auf der Welle η sitzt weiterhin eine Hubscheibe
q, an welche eine Stange r angelenkt ist, die an einem Schlittenstück s angreift.
Das Schlittenstück s ist an einem Führungsstück t verschiebbar und wird durch in dem
Führungsstück befestigte Schrauben u, die durch Schlitze ν des Schlittenstückes s ragen
und in das Führungsstück t geschraubt sind, derart geführt, daß es sich quer zur Vorschubrichtung
des Zigarettenstranges bewegen kann. An dem Schlittenstück s ist nun weiterhin drehbar ein Arm w befestigt, der mit
einer Rolle χ versehen ist, die sich mit der Hubscheibe q ständig in Eingriff befindet. Je
nach der Lage der Hubscheibe q bei der Drehung der Welle η wird also der Arm w
gehoben oder gesenkt. Eine am Maschinengestell B befestigte Zugfeder y sorgt dafür,
daß die Rolle χ ständig die Hubscheibe q berührt. Es findet also gleichzeitig eine Verschiebung
des mit dem Schlittenstück s drehbar verbundenen Armes w quer zur Vorschubrichtung
des Zigarettenstranges und ein Heben und Senken dieses Armes statt.
Nun ist die Hubscheibe q auf die Welle η
derart aufgesetzt und der Arm r an der Hubscheibe q derart angelenkt, daß ein am Vorderende
des Armes w befestigter Haken ζ dann, wenn die Auflegeplatte g in die Bahn
des Zigarettenstranges gebracht wird, über den Strang gehoben und danach auf die
Auflegeplatte gesenkt wird. Dann gehen Auflegeplatte g und Haken ζ zusammen zurück,
wobei die auf der Auflegeplatte liegende Zigarette mitgenommen wird. Danach bleibt
die Auflegeplatte (während des Zusammenwirkens des Sperrdaumens 0 mit der Nase p)
stehen, und. der Haken ζ bewegt sich allein weiter zurück, so lange, bis die auf der Auflegeplatte
liegende Zigarette durch den Haken auf den Teil Ü2 des Ablagerungstisches A
herabgeworfen ist. Danach beginnt das Spiel von neuem.
Es ist klar, daß auf den Teil A1 sowohl wie auf den Teil A 2 des Ablagerungstisch.es
immer nur jede zweite Zigarette gelangen kann, so daß auf beiden Teilen des Tisches
in bezug auf die Mundstückenden gleichgerichtete Zigaretten liegen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zum Sondern der von einer strangbildenden. Zigarettenmaschine gelieferten Goldmundstückzigaretten, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Strang abgetrennten fertigen Zigaretten wechselweise je einer von zwei Ablegestellen durch mechanische Mittel zugeführt werden, sodaß die Mundstücke aller auf einer Ablegestelle vereinigten Zigaretten gleichgerichtet sind.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bei welcher die Absonderung durch einen Greifer geschieht, der jede zweite, dritte o. dgl. Zigarette erfaßt und der einen Ablegestelle zuführt, während eine Schrägfläche vorhanden ist, welche die nicht von dem Greifer erfaßten Zigaretten nach der anderen Ablegestelle leitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer aus zwei getrennten Teilen — einer Auflegeplatte (g) und einem Haken (z) — besteht, die derart zusammenwirken, daß die Auflegeplatte (g) in die Bahn des Zigarettenstranges gebracht wird, um der gerade vorgeschobenen Zigarette als Auflager zu dienen, während der Haken (z) über den Strang gehoben, auf die Auflegeplatte (g) gesenkt, zunächst mit der Auflegeplatte (g) gemeinsam und nach dem Stillsetzen der Auflegeplatte allein zurückbewegt wird, bis die auf der Auflegeplatte liegende Zigarette durch den Haken herabgeworfen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229405C true DE229405C (de) |
Family
ID=489717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229405D Active DE229405C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229405C (de) |
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- DE DENDAT229405D patent/DE229405C/de active Active
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