DE229342C - - Google Patents

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DE229342C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D1/00Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators
    • F28D1/02Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators with heat-exchange conduits immersed in the body of fluid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 229342 KLASSE 36 c. GRUPPE
LUDWIG DIETZ in BERLIN.
Gliederheizkörper. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1910 ab.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Gliederheizkörper ist zum Zweck einer möglichst vollkommenen Wärmeabgabe an die Luft derart ausgebildet, daß die beiden äußersten Heizglieder flache Hohlwände ohne Durchbrechungen bilden, während die zwischen ihnen befindlichen Glieder schräg nach vorn ansteigen und schmaler sind als die beiden sie einschließenden Endglieder. Wird ein solcher
ίο Gliederheizkörper gegen die Wand gestellt, so bildet er hinten einen nach oben sich allmählich erweiternden Raum. Hierdurch wird eine höhere Erwärmung und ein größerer Auftrieb, also ein schnellerer Durchgang der von außen her zwischen den Heizelementen quer durch-· strömenden Luft erzielt, so daß eine erhöhte Wärmeausnutzung der Heizfläche stattfindet. Auf der Zeichnung ist ein solcher Heizkörper dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt und
Fig. 2 eine Vorderansicht des Heizkörpers. Zwei senkrechte Seitenelemente s von rechteckiger oder ähnlicher Form liegen mit ihrer hinteren Längskante dicht an der Raumwand an. Die Zwischenelemente ζ sind schräg gestellt, haben eine geringere Breite als die Seitenelemente und schließen mit ihren unteren durchlaufenden Verbindungen u ebenfalls dicht an die Wand an, während die oberen Verbindungen 0 eine größere Entfernung von der Wand haben. Zwischen Wand und Gliedern wird der Hohlraum h gebildet. Das heizende Mittel (Wasser, Dampf 0. dgl.) tritt bei e in die oberen Verbindungen ein und verläßt den Heizkörper durch den Austritt a. .
Die Wärmeabgabe W eines Heizkörpers ist hauptsächlich eine Funktion der drei Größen:
1. Temperaturdifferenz zwischen der HeizflächentemperaturT und der Raumtemperatur t,
d. h.
ψ = <p(T-t) (I)
2. Luftgeschwindigkeit v, d. h. . ■ ·
3. Elementenzahl E, d. h.
so daß die Gesamtwärmeabgabe zu schreiben ist:
W = ψ(Τ-ί).χ(υ).ψ(Ε) (4)
ι. Nach der Funktion φ wird die Wärmeabgabe W desto größer, je größer die Temperaturdifferenz (T-— t) gehalten wird. Bei dem vorliegenden Heizkörper strömt die Luft nicht längs der Elemente, sondern quer durch die Zwischenräume, d. h. die Luft tritt an nahezu alle Stellen der Heizfläche mit Raumtemperatur heran, da sie infolge des Auftriebes nach der Berührung sofort in den Hohlraum h zu treten gezwungen ist. Es ist also für die Zwischenelemente bei der Berührung zwischen Raumluft und Heizfläche überall das Maximum der Temperaturdifferenz (T t) vorhanden. Nur bei den Seitenelementen s ist dies nicht der Fall, sondern diese wirken in bezug auf die Wärmeableitung wie die gewöhnlichen Gliederheizkörper. Jedoch ist auch hier noch der Vorteil vorhanden, daß die Innenflächen der Seitenelemente zum großen Teil freiliegen,
also erheblich mehr an der Wärmeübertragung beteiligt sind als die Seitenelemente der bekannten Radiatoren.
2. Nach der Funktion χ wird die Wärmeabgabe W desto größer, je größer die Luftgeschwindigkeit ν ist. Eine Vergrößerung der Luftgeschwindigkeit ν wird, durch den vergrößerten Auftrieb erzielt, den die Luft im Hohlraum h erhält, da in diesen Hohlraum
ίο nirgends solche Luft eintreten kann, die noch keine Erwärmung erfahren hat. Diese Einrichtung ist an sich bekannt. Neu ist bei dem vorliegenden Heizkörper nur der durch die Heizwände selbst bewirkte seitliche Ab-Schluß des für die Luftzirkulation bestimmten hinteren Raumes, während dieser Abschluß bei den bekannten Heizkörpern durch einen besonderen Mantel bewirkt wurde.
3. Nach der Funktion ψ wird die Wärmeao abgabe desto kleiner, je größer die Elementenzahl E ist. Dies liegt daran, daß die Zwischenelemente Gegenstrahlung erfahren, ihre Wärmeabgabe an den Raum also vermindert wird. Dies ist auch hier für die Zwischenelemente der Fall. Die Innenflächen der beiden Endelemente jedoch strahlen ihre Wärme, soweit sie nicht durch die benachbarten Glieder verdeckt sind, unbehindert in den Raum. Hier kommt . also sowohl die gesamte Wärmeableitung, wie unter 1. schon gezeigt, als auch fast die ganze Wärmestrahlung dem Räume zugute. Folglich wird auch die Funktion ψ einen größeren Wert annehmen als bei den bisher üblichen Radiatoren.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Gliederheizkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Endglieder (s) als flache Hohlkörper ohne Durchbrechungen ausgebildet sind und die zwischen den Endgliedern befindlichen schmaleren Glieder (z) schräg nach vorn ansteigend angeordnet sind, so daß beim Gegenstellen des fertigen Heizkörpers gegen die Zimmerwand durch diese, die End- und die Zwischenglieder ein sich nach oben erweiternder Raum,(h) für die Luftzirkulation gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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