DE229213C - - Google Patents

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DE229213C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0855Details concerning the used flowmeter

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  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 229213 -' KLASSE 64 c. GRUPPE
in CHEMNITZ.
Kontrollvorrichtung für die Ausgabe von Getränken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Kontrollvorrichtung für die Ausgabe von Getränken, die insbesondere in öffentlichen Lokalen Verwendung finden soll. Durch dieselbe ist es beispielsweise dem Geschäftsinhaber leicht möglich, die Zahl der zum Ausschank gekommenen Gläser Bier festzustellen. Von bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich die Neuerung dadurch, daß die Kontrolle nicht von dem
ίο Gewicht der Gläser abhängig ist und auch eine Verbindung der Zählvorrichtung mit der Ausschenkvorrichtung vermieden ist.
Die Einrichtung besteht darin, daß der Ausschank- oder Ausgaberaum von dem Restaurations- oder dem den Kellnern zugänglichen Raum durch eine Wand ο. dgl. getrennt ist, und daß sich in dieser Wand eine oder mehrere Öffnungen befinden, durch welche die Gläser o. dgl. befördert werden müssen. Zwisehen beiden Räumen ist eine drehbare, mit einem Zählwerk in Verbindung stehende Scheibe angeordnet, die mit Vertiefungen oder Umrandungen für die Aufnahme der Gläser versehen ist. Diese Vertiefungen o. dgl. sind so angeordnet, daß der Zwischenraum zwischen diesen kleiner als die Glasgröße ist, so daß nur in den Vertiefungen stehende Gläser befördert werden können. Die Trennungswand über der Scheibe ist mit Öffnungen versehen, die so bemessen sind, daß nur ein auf der Scheibe in der Vertiefung oder Umrandung stehendes Glas aus dem einen in den anderen Raum gelangen kann.
j Sind mehrere Scheiben für verschiedene Glasgrößen vorhanden, so wird die Höhe der Umrandungen für die großen Gläser so gewählt, daß der freie Raum über den Umrandungen kleiner ist als die Größe der kleinen ' Gläser, so daß letztere nicht in unlauterer Absicht statt über ihre Scheibe ohne Kontrolle durch die große Öffnung durchgegeben werden können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Einrichtung dargestellt. Es ist angenommen, daß dieselbe zur Kontrolle von Bier Verwendung finden soll.
In einer Wand 1, die z. B. aus Glas, Draht o. dgl. bestehen kann, befindet sich eine Öffnung 2. In der Tafel 3 ist auf einer Achse 4 eine Drehscheibe 5 befestigt, die mit Vertiefungen oder Umrandungen 6 für die Aufnahme der Gläser versehen ist. Die Scheibe 5 ist so gelagert, daß beim Drehen derselben die Umrandungen 6 durch die Öffnung 2 treten.
Die Drehscheibe kann nur in einer Richtung bewegt werden und ist durch eine Sperreinrichtung 7 bekannter Art gegen Rückdrehung geschützt. Die Einteilung der Scheibe in Fächer hat den Zweck, die Unterbringung von mehr Gläsern als zulässig zu verhindern.
Die Achse 4 wirkt mittels eines Anschlages o. dgl. auf ein Zählwerk 8. Da die Öffnung 2 so gewählt ist, daß nur Gläser von bestimmter Größe hindurch können, so ist es durch die Anzeige des Zählwerks sowohl mög-

Claims (1)

  1. lieh, die Anzahl der verausgabten Gläser festzustellen als auch durch Multiplikation mit dem Einheitspreis den Wert des ausgegebenen Bieres festzustellen.
    Um verschieden große Gläser in dieser Art zu kontrollieren, ist die Anordnung einer entsprechenden Anzahl öffnungen 2 in der Wand 1 erforderlich. In dem Beispiel sind zwei Größen angenommen. Die großen Gläser ■ lassen sich nicht durch die kleine Öffnung bringen. Um es unmöglich zu machen, daß die kleinen Gläser in unlauterer Absicht ohne Kontrolle durch die Öffnung für die großen Gläser hindurchgegeben werden, werden die
    .15 Umrandungen 6 der Scheibe für die Aufnahme der großen Gläser so hoch gemacht, daß der verbleibende freie Raum kleiner ist als die kleinen Gläser.
    Es ist selbstverständlich, daß sich auch andere, Vorrichtungen an Stelle der in dem Beispiel angegebenen Drehscheibe anwenden lassen, wie z. B. ein endloses Band. Die Hauptsache ist in jedem Falle, daß die Fördervorrichtung so angeordnet ist, daß kein Glas durch die Öffnung der Abschluß wand ■ gebracht werden kann, ohne gezählt zu werden.
    Die gleiche Einrichtung kann auch in sinngemäßer Weise zur Rückgabe der leeren Gläser als Belastungskontrolle für den Zapfer oder Entlastungskontrolle für den Kellner angewendet werden.
    Um zwecks Feststellung des Wertes der verausgabten Flüssigkeitsmengen die Multiplikation unnötig zu machen, kann das Zählwerk in bekannter Weise zugleich als Rechenwerk ausgebildet sein, das bei jeder Fortschaltung um so viel weiterrückt, als das Bier Werteinheiten darstellt.
    Pate ν t-An SPRU c η :
    Kontrollvorrichtung für die Ausgabe von Getränken mit einer zwischen dem Aufbewahrung^- oder Ausgaberaum und dem Restaurationsraum angeordneten, mit einem Zählwerk in Verbindung stehenden Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (5) mit der Größe des Glases o. dgl. entsprechenden, kleinere Zwischenräume als die Glasbreite aufweisenden Vertiefungen oder Umrandungen (6) versehen ist und über der Scheibe in der Trennungswand (1) öffnungen (2) vorgesehen sind, die so bemessen sind, daß nur ein auf der Scheibe in der Vertiefung oder Umrandung stehendes und mit dieser weiterbefördertes Glas aus dem einen Raum in den anderen gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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