DE229093C - - Google Patents

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DE229093C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0372Connections between trough parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 229093 -KLASSE 81 e. GRUPPE
HERMANN MARCUS in COLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1909 ab.
Bei langen Schüttelrinnen und Schüttelrutschen, die aus einzelnen aneinander zu befestigenden Schüssen hergestellt werden, bietet die geeignete Wahl der Verbindung Schwierigkeiten. Die Verbindung der einzelnen Schüsse muß einerseits bei den sich ständig hin und her bewegenden Schüttelrinnen möglichst haltbar und zuverlässig, andererseits doch wieder leicht lösbar sein, um die Rinnen bei Bedarf jederzeit schnell auseinandernehmen und versetzen zu können. Bei langen Rinnen bedeutet ferner wegen der großen Anzahl der Schüsse jede Vereinfachung der Verbindung eine wesentliche Ersparnis. Allen diesen An-
!5 forderungen konnten die bisher gebräuchlichen \f erbindungen, bei denen die einzelnen Schüsse miteinander verschraubt oder durch Scharnieroder Keilverbindungen aneinander gestoßen wurden, nur unvollkommen genügen.
Aus allen diesen Erwägungen ist die vorliegende Erfindung entstanden, welche die Män-. gel der bisher bekannten Verbindungen beseitigt.
Die Erfindung besteht darin, daß an jedem Stoß eine am Außenumfang des einen Rinnenschusses angebrachte Wulst in eine am Innenumfang des benachbarten Rinnenschusses verlaufende Rille eingreift und eine gegenseitige Verschiebung beider Schüsse in der Längsrichtung verhindert. Die feste Verbindung beider Teile wird alsdann, wenn nötig, dadurch erreicht, daß Riegelstifte, Klammern o. dgl. in entsprechende, an den Seiten der Rinnenschüsse angebrachte Augen, Ansätze usAv. eingeschoben werden. Auf diese Weise ist eine lösbare Verbindung geschaffen, die bei großer baulicher Einfachheit in jeder Beziehung zuverlässig ist und durch Herausziehen der beiden Riegelstifte ti. dgl. ohne weiteres gelöst werden kann.
In den Fig. ι bis 7 der Zeichnung ist die Erfindung in \rerschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Zur Anwendung dieser Erfindung ist es zweckmäßig, wenn auch nicht notwendig, den Querschnitt der Rinnen α in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zu gestalten, derart, daß jede Rinne aus einer Blechtafel gebogen und die Oberkanten der Rinne nach innen oder nach außen herum zu abwärts reichenden Rändern c umgebogen oder umgebörtelt sind. Diese Ränder dienen einerseits zur Versteifung der Rinnenschüsse, andererseits, wie noch gezeigt werden soll, zur Bildung der die Riegelstifte aufnehmenden Augen an den Rinnenenden.
In Fig. 2 ist ein Querschnitt, in Fig. 3 eine Seitenansicht und in Fig. 4 ein Längsschnitt der neuen Stoßverbindung in einem Beispiel veranschaulicht.
Um die beiden Schüsse α und b miteinander zu verbinden, ist an dem Ende des einen Rinnenschusses α am Außenumfang eine Wulst d angebracht, während, der benachbarte Rinnensohuß b am Innenumfang eine entsprechende Rille e trägt. Das Ende des Rinnenschusses a wird in das Ende des Rinnenschusses b von oben hineingelegt, so daß die Wulst d in die Rille e genau hineinpaßt und eine Längsverschiebung beider Schüsse gegeneinander verhindert.
Die feste Verriegelung beider Rinnenschüsse erfolgt alsdann in folgender Weise:
λ \^uAj
An jedem Ende der Rinnenschüsse sind an deren beiden Längsseiten die abwärts reichenden bzw. umgebörtelten Ränder c zu Augen f zusammengebogen, derart, daß sich an der Verbindungsstelle auf jeder Seite der Rinne zwei Augen in einer Achse gegenüberstehen. In diese beiden Augen wird nun auf jeder Seite ein Riegelstift g eingeschoben, so daß die beiden Schüsse nunmehr fest und haltbar miteinander verriegelt sind. Um andererseits die Verbindung wieder zu lösen, braucht man nur die Riegelstifte g herauszuziehen oder herauszuschlagen, um sofort den Rinnenschuß α vom Rinnenschuß b nach oben abheben zu können.
Anstatt der Riegelstifte könnten jedoch auch . Klammern o. dgl., die an entsprechenden seitlichen Ansätzen der Rinnen befestigt werden, die Verriegelung bewirken.
Die an dem einen Rinnenende befindliche Wulst d kann aufgewalzt, angeschweißt oder in ähnlicher Weise am Außenumfang angebracht sein. Die Rille e wird zweckmäßig in das betreffende Rinnenende eingepreßt. Bei der beschriebenen Ausführungsform ist außerdem das betreffende Rinnenende, das die vertiefte Rille e trägt, mit einer Absetzung h versehen, die der Wandstärke der Rinne entspricht, derart, daß nach Herstellung der Stoßverbindung die Innenflächen der beiden Rinnenscliüsse ohne vorstehende Kante glatt ineinander übergehen. Dies ist namentlich dann erwünscht, wenn nach beiden Seiten gefördert werden soll. Wird dagegen nur nach einer Seite gefördert, so würde auch die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform.genügen.
Bei breiten Rinnen empfiehlt es sich, auch am Boden noch eine Verriegelung anzubringen.
Zu diesem Zwecke sind, wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, am Ende des Bodens des Rinnenschusses α zwei Augen i angebracht, die durch entsprechende, am Ende des Rinnenschusses b angebrachte Öffnungen oder Ausschnitte k (Fig. 4) abwärts hindurchreichen.
Durch diese beiden Augen läßt sich in der Querrichtung der Rinne ein Stift I hindurchstecken, der mit seiner Oberkante an der Unterseite des Rinnenschusses b anliegt und auf diese Weise an der Stoßstelle die Böden beider Schüsse fest miteinander verbindet. 5c Gegebenenfalls könnte sogar diese Bodenverriegelung für sich allein genügen und die seitlichen Verriegelungen ersetzen.
Die Wulst d könnte gemäß der Fig. 6 auch als ein umgebogener Rand ausgeführt sein, der in den zu einer Rille e gebogenen Rand des benachbarten Rinnenschusses hineinragt. Die Wulst und Rille könnten gegebenenfalls auch in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise aus besonderen Flacheisen hergestellt werden, die an dem Außenumfang der Enden der Rinnenschüsse durch Vernietung o. dgl. befestigt sind. Bei dieser Ausführungsform empfiehlt es sich, die Augen /, Ansätze u. dgl., die zur Aufnahme der Riegelstifte g, Klammern usw. dienen, unmittelbar an den Wulst- bzw. Rilleneisen d und e anzubringen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Lösbare Verbindung der einzelnen Schüsse einer Schüttelrinne, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung einer
, starren, aber schnell lösbaren Verbindung an jedem Stoß eine am Außenumfang des einen Rinnenschusses angebrachte Wulst
(d) in eine am Innenumfang des benachbarten Rinnenschusses verlaufende Rille
(e) hineingreift, die mit der Wulst erforderlichenfalls durch Riegelstifte o. dgl. (g) in Eingriff gehalten wird, welche in entsprechende, an den Rinnenschüssen angebrachte Augen eingeschoben sind.
2. Lösbare Verbindung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, dai3 ein Riegelstift (I) unter dem Boden der Rinne in der Querrichtung durch entsprechende, an dem innen liegenden Ende des einen Rinnenschusses angebrachte Augen (i) hindurchgesteckt ist und mit seiner Oberkante an der Unterseite des anderen Rinnenschusses fest anliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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