DE229065C - - Google Patents

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DE229065C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B3/00Rotary drilling
    • E21B3/02Surface drives for rotary drilling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 229065 KLASSE 5 h. GRUPPE
FRITZ GRÄBER in BLEICHERODE a. Harz.
Gesteindrehbohrmaschine mit Turbinenantrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung .ist eine in üblicher Weise von Hand betätigte Gesteindrehbohrmaschine für Druckwasser, bei welcher der' Bohrer durch eine schraubenförmige Achsialturbine gedreht wird.
Die Verwendung von Turbinen zum Antrieb von Gesteindrehbohrmaschinen ist an sich bekannt. Erwähnt sei der Antrieb mittels Radialturbine. Es ist ferner bekannt,
ίο das Schneidrad von Schrämmaschinen durch eine Achsialwasserturbine zu drehen.
Zum Unterschiede von diesen bekannten Antriebsformen ist für den Antrieb des Erfindungsgegenstandes eine Achsialturbine gewählt, deren Schaufeln eine schraubenförmige Ausbildung erfahren haben. Diese an sich bekannte Turbinengattung besitzt namentlich mit Rücksicht auf die Betätigung von Hand bemerkenswerte Vorzüge. Sie bedingt vor allem die bequem handliche Form der Bohrmaschine und zeichnet sich aus durch geringe ' Umlauf zahlen und einen ruhigen, stoßfreien Gang. Von besonderem Vorteil ist ferner die fördernde Wirkung beim Vorschub und Vordruck des Bohrers gegen das Gestein.
Um den Wirkungsgrad zu erhöhen, sind die Schraubengänge der Turbinenwelle durchlocht. Diese Durchlochung ermöglicht dem Druckmittel den direkten Durchgang und bewirkt die direkte Beaufschlagung der nächstfolgenden Schaufel. Sie führt damit zu einer günstigeren Auslösung und Ausnutzung des Druckmittels.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichimng im Längsschnitt dargestellt.
Der Leitzylinder α der Turbine ist einerseits mit Handgriff versehen und endigt nach der anderen Seite in einen handlichen Schaft. In dem Leitzylinder α liegt die Schraubenwelle b um ihre Längsachse d drehbar verlagert. Die Gänge der Schraubenwelle b sind durch Öffnungen i durchbrochen. Wie der Leitzylinder a, so ist auch die Schraubenwelle b beiderseitig durch Verschlußdeckel c und C1 abgeschlossen. Die Wellenachse d geht vorn durch den Verschlußdeckel des Leitzylinders α und dessen Schaft hindurch und dient in der Verlängerung zur Aufnahme des Bohrers.
Der Zutritt des Druckwassers erfolgt durch den Schlauchanschluß mit Absperrhahn bei e am Handgriff und durch die Einströmöffnung f. Durch die Öffnungen g in der mittelbar anliegenden Schraubenverschlußplätte c gelangt das Druckwasser in den inneren Zylinderraum h, durchströmt diesen, zum Teil den Schraubenwindungen folgend, zum anderen Teil durch- die Öffnungen i, und versetzt hierbei die Wellenachse d mit dem Bohrer in Drehbewegung.
Der Ausfluß erfolgt bei der Verschlußplatte C1 am Schaft durch die bis dahin hohle Wellenachse d. Bei Verwendung von Hohlbohrgestänge ist das verbrauchte Druckwasser noch zur Bohrlochspülung und gleichzeitigem Niederschlag des Bohrstaubes benutzbar. Ist eine Spülung nicht beabsichtigt, dann tritt das Druckwasser direkt ins
Freie. Zur Verminderung der Reibung laufen die Platten c, C1 auf Kugellagern k.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gesteindrehbohrmaschine mit Turbinenantrieb, gekennzeichnet dadurch, daß der Bohrer mittels einer schraubenförmigen Achsialwasserturbine angetrieben wird.
  2. 2. Ausführungsform der Gesteinbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubengänge der Antriebsturbine durchbrochen sind.
    . Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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