DE386137C - Stossende Bohrmaschine - Google Patents

Stossende Bohrmaschine

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DE386137C DESCH65656D DESC065656D DE386137C DE 386137 C DE386137 C DE 386137C DE SCH65656 D DESCH65656 D DE SCH65656D DE SC065656 D DESC065656 D DE SC065656D DE 386137 C DE386137 C DE 386137C
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Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine stoßende Bohrmaschine mit mehreren Bohrern und Staubabführung. Dadurch, daß die Bohrer bei Vorhandensein von nur zwei Bohrern einzeln und bei Vorhandensein von mehr Bohrern in Gruppen gegenläufig arbeiten und etwa entgegengesetzt umsetzen, soll eine erhöhte Arbeitsleistung erzielt werden. Gleichzeitig soll das verbrauchte Betriebsmittel (Preßluft, Wasser usw.) zur Beseitigung des Bohrmehls nutzbar gemacht werden.
Abb. ι und 2 stellen die Bohrmaschine im Längsschnitt dar. Abb. 3 ist ein Querschnitt durch das Kopfstück der Maschine.
Das in der Zeichnung als einfachste Ausführungsform dargestellte Bohrgerät besteht aus einem Zylinder χ mit Deckel, in welchem eine Hülse 2 mit eingestoßenem Führungsdrall und ein Sperrgehäuse drehbar angeordnet sind.
Innerhalb des Zylinders bewegt sich ein Kolben 3 mit doppelten Kolbenansätzen 4 und 5 und ein Kolben 6 mit einem mit Führungsnuten 13 versehenen Kolbenansatz 7. Kolben 6 und Ansatz 7 sind um den Kolbenansatz 5 beweglich. Der Kolbenansatz 5 hat, nach der in der Zeichnung eingereichten Ausführungsform, denselben Umfang wie der Innenbohrer 8. Beide sowie der Kolben 3 und der Kolbenansatz 4 sind mit einer gleichlaufenden Boh rung 9 versehen. Der Innenbohrer 8 ist also ein Hohlbohrer und hat außerhalb des Bohrgeräts an seinem Umfang schraubenförmige j Windungen 10, welche an den Innenumfang des ! Außenbohrers π dicht anschließen und dadurch einen schraubenförmig gewundenen Hohlraum 12 bilden. Der Außenbohrer 11 wird nach außen hin zweckmäßig sechs- oder achtkantig mit runder Bohrkrone ausgebildet, während die innere Bohrung rund und für die Aufnahme des Innenbohrers 8 bestimmt ist. Durch eine Feder 14 wird ein Bohrmehlfänger 15 gehalten, in dem die Bohrer 8 und n geführt werden. Der Bohrmehlfänger 15 bildet eine Kammer 16 zur Aufnahme des Bohrmehls, welches aus dem gewundenen Hohlraum 12 bei den Öffnungen 17 eintritt und durch einen Rohransatz 18, Schlauchansatz 19 und Schlauch 20 abgeleitet werden kann.
Das Betriebsmittel (Preßluft, Wasser usw.), dessen Verteilung durch eine Steuerung 21 geregelt wird, tritt bei 22 und 23 ein und wird durch Kanäle 24 und 25 in die einzelnen Zylinderteile geleitet. Durch Öffnungen 26 und 27, welche gemeinsam in einen Kanal 28 münden, wird der verbrauchte Betriebsstoff durch die Führungskarnmer 29 des Kolbenansatzes 4 und durch die gleichlaufende Bohrung 9 zum Bohrloch 30 geleitet, wo er durch schräge Öffnungen
3r in den gewundenen Hohlraum 12 eintritt und das Bohrmehl zu dem Bohrmehlfänger 15 weiterleitet.
Die Arbeitsweise des Bohrgeräts ist folgende: a. Das Betriebsmittel tritt bei 23 durch den Kanal 25 in den Zylinderteil 32 ein und bewegt den Kolben 6 mit dem Außenbohrer 11 in der Richtung A. Der Kolben 3 mit dem Innenbohrer 8 wird gleichzeitig in der Richtung B bewegt. Durch die Bewegung des Kolbens 6 in Richtung A wird vermittels des Führungsdralls 13 die Hülse 2 und gleichzeitig der Außenbohrer 11 umgesetzt. In vorstehendem Arbeitsgang arbeitet der Außenbohrer ii, während der Innenbohrer 8 zurückgeht.
b. Sobald die Bewegung unter a so weit vorgeschritten ist, daß die öffnungen 27 frei und die öffnungen 26 von den Kolben 3 und 6 verdeckt sind, tritt der Betriebsstoff aus dem Zy-
ao linderteil 32 durch die öffnungen 27, den Kanal 28 und die Führungskammer 29 durch die gleichlaufende Bohrung 9 und die Austrittsöffnungen 31 zum Bohrloch 30 und saugt das durch den Außenbohrer 11 im Arbeitsgang a ge-
s5 bildete Bohrmehl durch den gewundenen Hohlraum 12 zum Bohrmehlfänger 15 ab.
c. Gleichzeitig tritt durch den Austritt des Betriebsmittels in dem Zylinderteil 32 eine Entspannung ein und bewirkt, wie bekannt, die Umsteuerung. Die Steuerung 21 verschließt nunmehr die Kanäle 23 und 25 und bewirkt den Eintritt des Betriebsmittels durch die Kanäle 22 und 24 in die Zylinderteile 33. Die Kolben 3 und 6 werden jetzt entgegengesetzt, also gegeneinander bewegt, 6 in der Richtung B und 3 in der Richtung A hin. Infolgedessen bewegt der Kolben 3 nunmehr den Innenbohrer 8 zum Bohrloch 30, während der Kolben 6 den Außenbohrer 11 zurückzieht. Im Arbeitsgangc arbeitet also der Innenbohrer 8, der Außenbohrer 11 dagegen nicht.
d. Sobald nun die Bewegung unter c so weit vorgeschritten ist, daß die öffnungen 26 frei und die öffnungen 27 durch die Kolben 3 und 6 bedeckt sind, tritt das Betriebsmittel aus den Zylinderteilen 33 durch 28, 29, 9 und 31 zum Bohrloch 30, es entsteht in den Zylinderteilen 33 eine Entspannung, welche die Umsteuerung und damit wieder den Arbeitsgang a bewirkt.
Die vorstehende Beschreibung der Erfindung bezieht sich lediglich auf nur eine, als die einfachste Ausführungsform. Es sind auch anderweitige Ausführungen möglich. Insbesondere kann durch eine entsprechende Vermehrung der Kolben und mit denselben auch der Bohrer eine noch größere Arbeitsleistung unter Herstellung bedeutend größerer Bohrlöcher erzielt werden.
So ist es möglich, das Bohrgerät mit drei, vier, fünf usw. Kolben und dementsprechend auch mit drei, vier, fünf usw. Bohrern als Bohrsatz auszubilden und durch entsprechende Verteilung dt s Antriebsmittels die Kolben und dadurch die Bohrer einzeln oder in Gruppen gleichzeitig zur Schlagwirkung zu bringen. Ebenso können bei entsprechender Vermehrung der Kolben die entsprechenden Innenbohrer durch im Einsteckende angebrachte Drallzüge gegeneinander umgesetzt werden. Zwischen dem Kanal 28 und der Führungskammer 29 kann ein Ventil eingeschaltet werden, welches dem in der Kammer 29 eingedrungenen verbrauchten Antriebsstoff den Rücktritt in den Kanal 28 verwehrt.

Claims (4)

P ATENT-Ansprüche:
1. Stoßende Bohrmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittlerer Bohrer von zwei oder mehr Kohlbohrern ummantelt ist und jedem Eohrer ein Kolben zugehört, welche Kolben in einem gemeinsamen Zylinder durch eine gemeinsame Steuerung so angetrieben werden, daß die Kolben mit den zugehörigen Bohrern bei Vorhandensein von nur zwei Bohrern einzeln und bei Vorhandensein von mehr Bohrern in Gruppen gegenläufig arbeiten.
2. Stoßende Bohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das im Arbeitszylinder verbrauchte Druckmittel durch eine mittlere Längsbohrung des inneren Bohrers und seines Kolbens in das Bohrloch geleitet wird, hier durch bekannte, rückwärts gerichtete Kanäle austritt und das Bohrmehl durch schraubenförmige Kanäle (12) abführt, die zwischen den Bohrstangen durch schraubenförmige Rippungen gebildet werden und vor dem Bohrloch Verbindung nach außen haben.
3. Stoßende Bohrmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrmehlauslässe (17) des Bohrsatzes innerhalb einer Kammer (16) eines Kopfstückes (15) spielen, das durch Schraubenfeder (14) gehalten wird und das Bohrmehl austrägt.
4. Steuerung für stoßende Bohrmaschinen nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch den Eintritt des Druckmittels abwechselnd zwischen die gegenläufigen Kolben, sie auseinandertreibend, und von vorn und hin- n0 ten gegen diese Kolben, sie gegeneinandertreibend, ferner durch einen, gegebenenfalls mit einem Rückschlagventil besetzten Umführungskanal (28), der das bei jedem Hub verbrauchte Druckmittel aufnimmt und der n5 Spülbohrung zuführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH65656D 1922-08-09 1922-08-09 Stossende Bohrmaschine Expired DE386137C (de)

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