AT313831B - Schlag- oder Stoßvorrichtung - Google Patents

Schlag- oder Stoßvorrichtung

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AT313831B
AT313831B AT397572A AT397572A AT313831B AT 313831 B AT313831 B AT 313831B AT 397572 A AT397572 A AT 397572A AT 397572 A AT397572 A AT 397572A AT 313831 B AT313831 B AT 313831B
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AT
Austria
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piston
cylinder
channels
inlet
impact
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AT397572A
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Per Kollandsrud Ing
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Moelven Brug As
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/06Means for driving the impulse member
    • B25D9/12Means for driving the impulse member comprising a built-in liquid motor, i.e. the tool being driven by hydraulic pressure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Schlag- oder Stossvorrichtung mit einem wechselweise an Kopf- und
Bodenfläche durch Druckmittel beaufschlagbaren Arbeitskolben, der sich in einem Zylinder hin-und herbewegt, wobei der Zylinder für den   Zu-und Abfluss   des Druckmittels und der Kolben an seiner Mantelfläche axiale
Kanäle zur Weiterführung des Druckmittels aufweisen. 



   Bei derartigen Vorrichtungen sollen die Werkzeuge oft auch in Rotation versetzt werden,   z. B.   in
Gesteinsbohrmaschinen, damit die Schneiden der Bohrkrone das Gestein zwischen jedem Schlag in einer neuen
Stellung angreifen. Besonders zweckmässig ist die Erfindung für solche Zwecke, doch ist sie nicht nur hierauf beschränkt. Sie kann auch für Werkzeuge, die schlagende oder vibrierende Bewegungen ohne Rotation ausführen sollen, angewendet werden,   z. B.   für einen Meissel eines Brechgerätes für hartgefrorene Erde oder für den
Schlagdeckel eines Spunt- oder Pfahlrammaggregats. 



   Die Erfindung kann auch in einer Einrichtung ohne besonderes Werkzeug,   z. B.   durch Benutzung der in dem Zylinder selbst entstehenden Vibration, verwendet werden. 



   Durch Ausbildung des Arbeitskolbens mit grosser Masse im Verhältnis zum Zylinder kann der Kolben frei arbeiten, und es können die Vibrationen im Zylinder ausgenutzt werden,   z. B.   für Bodenverfestigung u. a. m. 



   Derartige   Stoss- und   Schlagmechanismen sind gern mit Druckluft mit 6 bis 7   kp/cm2 Druck   angetrieben worden. Bei Komprimierung der Luft geht ein bedeutender Teil der zugeführten Energie in Wärme verloren. 



  Ferner sind die Energieverluste in der Arbeitsmaschine selbst gross, so dass der Wirkungsgrad einer gewöhnlichen, mit Druckluft angetriebenen Gesteinsbohrmaschine in der Regel unter 20% beträgt. Andere Probleme sind : hohes Geräuschniveau, Kondens- und Frostprobleme, Verhältnisse, die bei Druckölantrieb wesentlich günstiger sind. 



   Während der letzten Jahre hat eine schnelle Entwicklung von Komponenten zur Effektübertragung mittels Drucköl im Bereich von 100 bis 300   kp/cm2 stattgefunden,   unter anderem für Kolbenbewegungen in einer Reihe Arbeitsmaschinen. Ebenfalls kann Energiezufuhr für rotierende Bewegung mit wesentlich höherem Wirkungsgrad als bei Druckluft erfolgen. Es ist daher naheliegend, bei Gesteinbohrmaschinen Druckölbetrieb zu benutzen, unter anderem wegen des bedeutend höheren Wirkungsgrades. 



   Mehrere derartige Versuche liegen vor,   z. B.   die norwegischen Patentschriften Nr. 98724, Nr. 99065,   Nr. 100622, Nr. 110602   und Nr. 117234, die Schweizer Patentschrift Nr. 420014 und die brit. Patentschrift Nr. 1, 004, 692. 



   Unter anderem bei Gesteinsbohrmaschinen wird hohe Schlagfrequenz gefordert, von zirka 2000 Schlägen/min und aufwärts. Dies bedingt schnelles Umwechseln der Zulauf-und Retourverbindung für den Flüssigkeitsstrom zur Boden- und zur Kopfseite des Kolbens. Die vorbekannten Lösungen,   z. B.   diejenigen, die die oben genannten Patente beschreiben, weisen nun den grossen Nachteil auf, dass sie dieses Umwechseln nur durch besondere und komplizierende Ventilorgane erreichen. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Schlag- und Stossvorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der die Umsteuerung der Kolbenbewegung auf möglichst einfache Weise ohne zusätzliche Ventileinrichtungen erreicht wird. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, dass der Kolben mittels eines Motors relativ zum Zylinder in Drehung versetzbar ist und die Kanäle zumindest einen der beiden an die Kopf- oder Bodenfläche des Kolbens angrenzenden Zylinderräume alternierend mit der Zu- bzw. Abflussbohrung verbinden, so dass die Kanäle zur Umsteuerung der Hin- und Herbewegung des Kolbens dienen. Der sich drehende Kolben steuert seine Auf- und Abbewegung also selbst, wozu keine komplizierenden Ventilorgane notwendig sind, sondern lediglich die entsprechenden, ganz einfach herstellbaren Kanäle im Kolben. 



   Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen genauer beschrieben, in der 
 EMI1.1 
 einen Schnitt durch die Sperrvorrichtung von oben gesehen, Fig. 6 noch eine Ausführungsform und Fig. 7, in vergrössertem Massstab, einen Schnitt durch Zylinder und Kolben im Bereich der Einlauf- und Auslasskanäle zeigen. 



   Eine Stossbohrmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass Arbeitskolben, Bohrstange und Bohrkrone fest miteinander verbunden sind, so dass die Bohrkrone zwischen jedem Arbeitsschlag vom Boden des Bohrloches abgehoben wird, um alsdann mit grosser Kraft gegen den Boden gestossen zu werden. Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform umfasst einen   Rotationsmotor-l--mit Zufuhrkanal--A--und Ablaufkanal-B-für   das Antriebsmedium. Der Rotationsmotor kann vorzugsweise für hydraulischen Antrieb gebaut werden, kann 
 EMI1.2 
 der entsprechende, entgegengesetzt gehende Nuten aufweist, so dass der Kolben dazu gezwungen wird, mit derselben Geschwindigkeit, jedoch mit freier axialer Bewegung zu rotieren.

   Der   Arbeitskolben --4-- besitzt   zwei Abschnitte-5 und 6-auf jeder Seite des eigentlichen   Kolbens --7-- mit   geringerem Durchmesser als der Kolben--7-. Der   Zylinder-8-umschliesst   den Kolben so, dass ringförmige Arbeitskammern-9 und   10-an   jeder Seite des   Kolbens --7-- entstehen.   Der Kolben ist ferner mit längsgehenden Nuten-11 und   12--für   das Druckmedium versehen. Die Nuten münden abwechselnd in die ringförmigen   Kammern--9   und 10--. In dem Zylinder sind ferner der   Kanal--C-für   den Zulauf des Druckmediums und der Kanal 

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 EMI2.1 
 eigentliche   Kolben --7-- ist   dicht im   Zylinder-8-geführt   und verhindert einen direkten überlauf.

   Das in die   Ringkammer --9-- eindringende   Drucköl wird also den Kolben mit grosser Kraft hinabdrücken. Beim 
 EMI2.2 
 Ablaufleitung verbunden, wodurch der Kolben bodenseitig beaufschlagt wird und seine Bewegungsrichtung ändert. 



   Die Umdrehungsgeschwindigkeit des Rotationsmotors wird im Verhältnis zu der Masse der arbeitenden Einzelteile (Kolben, Verbindungshülse, Bohrstange und Krone) den Ringflächen und dem maximalen Arbeitsdruck des Antriebsmediums geregelt, so dass zwischen jedem Wechsel der auf den Kolben einwirkenden Kraftrichtung passende Schlaglänge erzielt wird. 



   Der Zylinder ist ferner mit dem   Zulaufkanal--E--für   Spülwasser oder Spüldruckluft versehen. Dieser mündet in einen ringförmigen Kanal --42--, der über eine   Bohrung --43-- im   Kolben mit einer zentralen Bohrung durch die Verbindungshülse-13-, die   Bohrstange --14-- und   die   Bohrkrone --15-- in   Verbindung steht. Bohrstaub wird dadurch von der Krone und aus dem Bohrloch fortgespült. 



   Fig. 2 zeigt eine andere   Ausführungsform   für Schlagbohrung, d. h., dass der Arbeitskolben mit der Bohrstange nicht fest verbunden ist, sondern auf diese schlägt. Der   Kolben --16-- ist   hier mit einer zentralen Bohrung für eine eigene Welle --17--, die über längsgehende Nuten-18 und 19-die Rotation auf einen 
 EMI2.3 
 verbunden ist, ausgebildet. Anstatt die ganze Bohrstange zwischen jedem Stoss anzuheben, wird hier nur der   Kolben--16--angehoben.   Am Ende des Arbeitsschlages schlägt dieser mit grosser Kraft gegen den Nackenadapter, wodurch die Energie in Form einer Druckwelle durch die Bohrstange auf die Krone übertragen wird. 



   Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform mit zwei Rotationsmotoren.   Motor--21--dreht   hier lediglich den Kolben, während ein eigener Motor --22-- über das   Zahnrad--23--und   das Zwischenrad--24-das Zahnrad --25-- auf dem Nackenadapter--26--antreibt. Hier kann man die Rotationsgeschwindigkeit unabhängig von der Schlagfrequenz regeln. Im übrigen ist die Wirkung wie oben beschrieben. 



   Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der der Rotationsmotor durch einen Sperrmechanismus ersetzt ist. Der   Arbeitskolben --27-- ist   hier teils mit rechtgehenden   Nuten-28-in   Eingriff mit dem   Sperrad--30--und   mit linksgehenden Nuten--29--in Eingriff mit dem Sperrad --31--. Beide Sperräder können sich frei in einer Rotationsrichtung drehen, werden aber in entgegengesetzter Richtung von den Sperren--32 und 33--gesperrt. Fig. 5 zeigt im Schnitt den Sperrmechanismus von oben gesehen. 
 EMI2.4 
    Sperrad--30--verriegeln,Sperrad --31-- erlauben,   frei mitzurotieren. Wenn der Kolben in die untere Umkehrstellung gelangt ist, wurde er so weit gedreht, dass die Ölläufe umgesteuert sind, so dass der Kolben zurückgetrieben wird.

   Dadurch treten die   Sperren --33-- in   Wirkung und verriegeln das   Sperrad --31--,   während das   Sperrad --30-- jetzt   frei mitrotieren kann. 
 EMI2.5 
 gezwungen, mizurotieren. 



   Fig. 6 zeigt noch eine Ausführungsform, die im Äusseren der nach Fig. 1 gleicht, wobei aber der Kolben - 36-- lediglich Nuten zu der oberen   Ringkammer --37-- besitzt,   während die untere Ringkammer 
 EMI2.6 
 mit dem Auslaufkanal verbunden und der Druck entlastet, wodurch der Kolben von dem kontinuierlichen Druck in der Kammer --38-- zurückgeschoben wird. Der gesamte Zyklus wiederholt sich erneut. Wenn die Ringfläche des Kolbens in der   Kammer --37-- doppelt   so gross wie die Fläche in der   Kammer --38-- ist,   wird die Axialkraft in beiden Richtungen gleich. Es können jedoch auch andere Verhältnisse aktuell sein, ebenso wie die Ringkammern von vorhergenannten Ausführungen nicht gleich zu sein brauchen.

   Ein Nachteil der Ausführung gemäss Fig. 6 im Verhältnis zu früheren Ausführungen ist, dass der Retourölstrom pulsierender wird. 



   Weitere Alternativen sind denkbar,   z. B.   eine Sperrwellenrotation für den Arbeitskolben, wie in Fig. 4 gezeigt, kombiniert mit separatem Rotationsmotor für die Bohrstange, wie in Fig. 3 gezeigt. 

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   Bei allen Alternativen ist ein grosser Querschnitt der   ölkanäle   wichtig, damit Ölgeschwindigkeiten und Drosselverluste durch die schnellen Wechsel des Ölstromes gemässigt werden. 



   Fig. 7 zeigt einen Schnitt in grösserem Massstab durch Zylinder und Kolben im Bereich von Einlauf- und Auslaufkanälen. Anstatt eines einzigen Einlaufkanals und eines einzigen Auslaufkanals sind hier im Zylinder -   neun Einlaufkanäle-43-,   die über nicht gezeigte Verzweigungen mit der Einlaufleitung in 
 EMI3.1 
 zum Kolben in neun Läufe werden die Geschwindigkeit und dadurch die Effektverluste im Antriebsmedium gemässigt.   Selbstverständlich   kann auch eine andere Anzahl von Kanälen vorgesehen sein, die unter anderem von der Grösse der Maschine abhängt. 



   Um das Pulsieren des Flüssigkeitstromes auszugleichen, können die Zufuhr- bzw. Ablaufleitungen mit Akkumulatoren versehen werden. Diese können entweder auf der Bohrmaschine selbst eingebaut oder ein Stück entfernt in den Leitungen angebracht sein. Ferner muss die Hydraulikanlage Ventile für das Anlassen und Anhalten besitzen und es müssen Sicherungen gegen Überdruck, beispielsweise durch Festbohren, Filter   u. a. m,   vorgesehen sein, was aber ausserhalb des Rahmens dieser Erfindung liegt. 



   Als Druckmedium wird vorzugsweise ein gutes Hydrauliköl benutzt, aber auch Benutzung von Öl-Wasser-Emulsionen, reinem Druckwasser oder andern Flüssigkeiten ist denkbar, wo dies gegebenenfalls zweckmässig ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schlag- oder Stossvorrichtung mit einem wechselweise an Kopf- und Bodenfläche durch Druckmittel beaufschlagbaren Arbeitskolben, der sich in einem Zylinder hin- und herbewegt, wobei der Zylinder Bohrungen für den Zu- und Abfluss des Druckmittels und der Kolben an seiner Mantelfläche axiale Kanäle zur   Weiterführung   
 EMI3.2 
 zum Zylinder in Drehung versetzbar ist und die Kanäle zumindest einen der beiden an die Kopf-oder Bodenfläche des Kolbens angrenzenden Zylinderräume alternierend mit der Zu- bzw. Abflussbohrung verbinden, so dass die Kanäle zur Umsteuerung der Hin- und Herbewegung des Kolbens dienen. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. Kanäle (11,12) abwechselnd von der Kopf-oder Bodenfläche des Kolbens (7) ausgehend bis über die halbe Kolbenlänge erstrecken und die Zu- (C) und Abflussbohrung (D) im Überlappungsbereich der Kanäle in den Zylinderraum münden. EMI3.4 wirksamen Kolbenflächen verschieden gross ausgebildet sind und alle Kanäle des Kolbens (36) zur grösseren Kolbenfläche hin führen, wobei der an die grössere Kolbenfläche angrenzende Zylinderraum (37) durch die Kanäle abwechselnd mit der Zu- bzw. Auslassbohrung des Zylinders, der an die kleinere Kolbenfläche angrenzende Zylinderraum (38) hingegen kontinuierlich über eine Zusatzleitung (39) des Zylinders mit der Einlassbohrung in Verbindung steht.
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