DE228545C - - Google Patents
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- DE228545C DE228545C DENDAT228545D DE228545DA DE228545C DE 228545 C DE228545 C DE 228545C DE NDAT228545 D DENDAT228545 D DE NDAT228545D DE 228545D A DE228545D A DE 228545DA DE 228545 C DE228545 C DE 228545C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/12—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
- B01D45/14—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes
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- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228545 KLASSE 12 e. GRUPPE
ISIDOR STEINER und ROBERT STEINER in MÜNCHEN.
Vorrichtung zum Reinigen von Luft und Gasen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1909 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Luft und Gase von Staub,
Ruß u. dgl. Verunreinigungen zu befreien.
Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. ι im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt
dargestellt.
Wie hieraus ersichtlich, besteht sie aus einem entsprechend geformten Gehäuse a, das mit dem
Luft- oder Gaseintrittsrohr b und dem Luft- oder Gasaustrittsrohr d versehen ist.
Auf der in das Gehäuse α eingeführten drehbaren
Welle e sitzt die Filtertrommel f, deren Mantel durch einen äußerst feinmaschigen Siebzylinder
g gebildet wird, der zweckmäßig aus Metallgewebe hergestellt ist und aus einer oder
mehreren Lagen bestehen kann.
Im Innern der Filtertrommel, an der dem Austrittsrohr d zugekehrten Stirnwand, befindet
sich ein Absauger (Exhaustor ο. dgl.) h.
Von der Welle e wird mittels eines Getriebes i ein die Filtertrommel umgebendes, mit Schaufelflachen k versehenes Leitrad I derart angetrieben, daß es sich zwar in gleicher Richtung wie die Filtertrommel, aber wesentlich langsamer als diese bewegt. Schaufelstellung und Bewegungsrichtung des Leitrades I sind so getroffen, daß die Luft oder das Gas von den Schaufeln k erfaßt und der Filtertrommel zugeführt wird. Das Leitrad wird in der Nähe des Eintrittsrohres b auf seiner ganzen Länge und auf einem Teil des Umfanges von einer Wand m umgeben, die den Zweck hat, die bei b eintretende Luft oder das Gas auf die ganze Länge des Gehäuses zu verteilen.
Von der Welle e wird mittels eines Getriebes i ein die Filtertrommel umgebendes, mit Schaufelflachen k versehenes Leitrad I derart angetrieben, daß es sich zwar in gleicher Richtung wie die Filtertrommel, aber wesentlich langsamer als diese bewegt. Schaufelstellung und Bewegungsrichtung des Leitrades I sind so getroffen, daß die Luft oder das Gas von den Schaufeln k erfaßt und der Filtertrommel zugeführt wird. Das Leitrad wird in der Nähe des Eintrittsrohres b auf seiner ganzen Länge und auf einem Teil des Umfanges von einer Wand m umgeben, die den Zweck hat, die bei b eintretende Luft oder das Gas auf die ganze Länge des Gehäuses zu verteilen.
,- Unterhalb des Leitrades sitzt im Gehäuse a eine von der Welle e aus mittels Kette η ο. dgl.
angetriebene Förderschnecke 0, die die abfallenden Staub-, Ruß- o. dgl. Teile in das
Rohr p befördert, aus dem sie mittels Schnecke o. dgl. entfernt werden.
Mit r sind Führungsrollen bezeichnet, die an den freiragenden Stirnkränzen s des Leitrades
/ anliegen, so daß letzteres allseitig sicher gelagert ist.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Der bei b eintretende Luft- oder Gasstrom wird durch die Verteilungswand m in Form
eines breiten, langsam kreisenden Bandes dem sich in mäßiger Geschwindigkeit befindlichen
Leitrad k, I zugeführt. Letzteres führt die durch die kreisende Bewegung der Luft- oder
Gasschichten etwa noch nicht ausgeschiedenen Fremdkörper (Staub-, Ruß- o. dgl. Teilchen)
gleichmäßig dem mit hoher Geschwindigkeit sich drehenden Siebzylinder g zu.
Der innere, mit dem Mantel des letzteren in Berührung kommende Teil der ringförmigen
Luft- oder Gasschicht hat naturgemäß die 'gleiche Umfangsgeschwindigkeit wie der Siebzylinder,
wodurch alle im Luft- oder Gasstrom noch vorhandenen Fremdkörper, die schwerer
als die Luft oder das Gas sind, infolge der Schleuderwirkung gegen die Schaufeln k geschleudert
werden, von wo sie nach unten zur Förderschnecke 0 fallen.
Die Luft oder das Gas wird dagegen vom Absauger h durch die engen Maschen des Sieb- ι
Zylinders g mit mäßiger Geschwindigkeit in der angegebenen Pfeilrichtung abgesaugt, so
daß keine auch noch so feinen Staubteilchen in den Siebzylinder gelangen können.
Auf dem Wege durch das äußerst feine Metallgewebe werden selbst die feinsten Staubteilchen infolge des Anpralls an die Gewebedrähte zurückgeschleudert und von den Schaufeln des Leitrades nach unten befördert: Infolge der
Auf dem Wege durch das äußerst feine Metallgewebe werden selbst die feinsten Staubteilchen infolge des Anpralls an die Gewebedrähte zurückgeschleudert und von den Schaufeln des Leitrades nach unten befördert: Infolge der
ίο schnellen Umdrehung des Siebzylinders kann
also ein Verlegen der freien Durchgänge im Gewebe oder ein Festlegen von Staubteilchen
am Gewebe nicht stattfinden, so daß das Absaugen der gereinigten Luft oder des gereinigten
Gases ungestört vor sich geht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Vorrichtung zum Reinigen von Luft und Gasen, gekennzeichnet durch ein in einem mit Verteilungswand (m) versehenen Gehäuse (a) angeordnetes, langsam laufendes Leitrad (k, I), in dem eine einen Absauger (h) aufnehmende, in gleichgerichteter aber schnellerer Bewegung befindliche Filtertrommel (f), deren Mantel durch ein feinmaschiges Sieb (g) gebildet wird, in . der Weise angeordnet ist, daß die in den Gasen enthaltenen Fremdkörper (Staub-, Rußo. dgl. Teile) von der Filtertrommel durch das Leitrad hindurch nach außen geschleudert werden und abfallen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228545C true DE228545C (de) |
Family
ID=488933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228545D Active DE228545C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228545C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914096C (de) * | 1942-10-30 | 1954-06-24 | Arno Andreas | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
-
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- DE DENDAT228545D patent/DE228545C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914096C (de) * | 1942-10-30 | 1954-06-24 | Arno Andreas | Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase |
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