DE44377C - Maschine zur Reinigung stauberfüllter Luft - Google Patents

Maschine zur Reinigung stauberfüllter Luft

Info

Publication number
DE44377C
DE44377C DENDAT44377D DE44377DA DE44377C DE 44377 C DE44377 C DE 44377C DE NDAT44377 D DENDAT44377 D DE NDAT44377D DE 44377D A DE44377D A DE 44377DA DE 44377 C DE44377 C DE 44377C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
air
rings
inner surfaces
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44377D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. seck in Dresden, Zellesche Strafse
Publication of DE44377C publication Critical patent/DE44377C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. September 1887 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, welche dazu dient, die durch feinere oder gröbere Körper, wie Sägespäne, Mehlstaub u. dergl., zum Nachtheil der Gesundheit verunreinigte Luft durch Abfangen genannter Körper zu reinigen.
Bisher wendete man zu diesem Zwecke vorwiegend Flanelltücher an, durch welche die Luft mittelst eines Lüfters angesaugt wurde; die Uneinigkeiten setzen sich auf der einen Fläche des Tuches ab, während die von den Unreinigkeiten befreite Luft auf der anderen Fläche heraustrat. Doch waren solche Tücher infolge des bei feuchtem Wetter sich verkleisternden Mehlstaubes schwer zu reinigen und verstopften sich daher sehr leicht.
In neuerer Zeit hat man von einer Seite vorgeschlagen, die zu reinigende Luft unter Druck in einem umgekehrten, unten offenen, stillstehenden Hohlkegel in kreisende Bewegung zu versetzen und so dieselbe von Staub zu befreien, von anderer Seite dagegen wurde, wie bei den gewöhnlichen Schleudersichtemaschinen, die genau wie bei letzteren durch Schlagflügel hervorgerufene Schleuderkraft dazu benutzt, um die Staubtheilchen in einen von den bewegenden Elementen getrennten, abgeschlossenen Sammelraum zu treiben, während die staubfreie Luft in einer von der centrifugalen Bewegung der Staubtheilchen verschiedenen Richtung entweicht. Durch diese Maschinen werden meist nur die gröberen Verunreinigungen aus der Luft entfernt, die feineren jedoch immer noch von der abgehenden Luft mitgenommen, welche dann erst durch besondere Hülfsvorrichtungen von letzterer getrennt werden mufsten. Sämmtliche genannten Uebelstände sollen nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt werden, dafs man die verunreinigenden Stoffe zwischen sich schnell drehende, ringförmige, prismatische oder spiralförmige Körper preist oder saugt, von welchen diese Stoffe festgehalten werden, während die gereinigte Luft durch die Zwischenräume genannter Körper entweicht.
Eine derartige Vorrichtung wird auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im Querschnitt veranschaulicht. In einem mit einem Zuführungsrohr A1 versehenen Gehäuse A ruht eine stehende Welle B, welche mittelst einer Riemscheibe C in drehende Bewegung versetzt wird. Die Welle B hat an ihrem über das Gehäuse A hinausragenden Ende einen Sauglüfter D erhalten, welcher durch eine Oeffnung E mit dem Innern des Gehäuses A in Verbindung steht, während der innerhalb des letzteren liegende Theil der Welle B mittelst an ihr befestigter Speichen α eine Anzahl über einander angeordneter, einander umschliefsender, geschlossener (nicht siebartiger) Ringe b trägt, an deren inneren Flächen über geneigten Rinnen c Abstreifer d vorgesehen sein können. Diesen Ringen b wird somit bei Inbetriebsetzung des Sauglüfters D eine drehende Bewegung ertheilt.
Beim Gebrauch bringt man das Rohr A1 des Gehäuses A mit der zu reinigenden Luft in Verbindung und giebt hierauf der Welle eine Geschwindigkeit von etwa 300 Umdrehungen in der Minute. Die von dem Sauglüfter D durch das Rohr Αλ in das Gehäuse A gesaugte Luftsäule nebst den in ihr schwimmenden

Claims (1)

  1. festen Verunreinigungen kommt hier mit den in grofser Geschwindigkeit sich befindenden Flächen der Ringe b in Berührung, wobei die inneren Flächen der letzteren die festen Verunreinigungen abfangen und mitnehmen, während die äufseren Flächen der Ringe b infolge ihrer abschleudernden Wirkung völlig rein von den Verunreinigungen bleiben. Sobald dann die von den inneren Flächen der Ringe b aufgefangenen und mitgenommenen Staubtheilchen bei Anwendung der Abstreifer d auf diese treffen, werden sie von diesen in die geneigte Rinne c und weiter in einen gemeinschaftlichen Ablauf F befördert. Werden die Abstreifer nicht angewendet, so setzt man in gewissen Zeiträumen den Sauglüfter aufser Wirkung und hält die Maschine an, wobei dann die an den Innenflächen der Ringe festgehaltenen Staubmassen aus einander und nach unten fallen. Die auf diese Weise völlig von Staub befreite Luft wird von dem Lüfter D durch die Oeffnung E abgesaugt.
    Wie bereits bemerkt, kann die mit Staubtheilchen beladene Luft, anstatt von einem Sauglüfter in das mit der Oeffnung E versehene Gehäuse A gesaugt zu werden, in letzteres mittelst eines Gebläses geprefst werden. Die Wirkung der mit einer grofsen Drehgeschwindigkeit umlaufenden Ringe b bleibt stets dieselbe, und es zieht dann die von Staub gereinigte Luft durch die Oeffnung E des Gehäuses A ab.
    PATENτ-Anspruch:
    Eine Maschine, in welcher die Reinigung stauberfüllter Luft mittelst der Schleuderkraft und ohne Zuhülfenahme tropfbar flüssiger Körper dadurch erfolgt, dafs die Luft durch ein Gehäuse geführt wird, in welchem ringförmige, einander umschliefsende, geschlossene (nicht siebartige) Körper schnell rotiren, an deren Innenflächen die auszuscheidenden Staubtheilchen bis zu geeigneter Entfernung abgefangen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44377D Maschine zur Reinigung stauberfüllter Luft Expired - Lifetime DE44377C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE44377C true DE44377C (de)

Family

ID=319616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT44377D Expired - Lifetime DE44377C (de) Maschine zur Reinigung stauberfüllter Luft

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE44377C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881435C (de) * 1951-04-14 1953-06-29 Rotex Entstaubungsanlagen G M Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase
DE913845C (de) * 1941-06-21 1954-06-21 Svenska Rotor Maskiner Ab Gasreiniger
US4098594A (en) * 1976-12-13 1978-07-04 Textron Inc. Inertial particle separator

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913845C (de) * 1941-06-21 1954-06-21 Svenska Rotor Maskiner Ab Gasreiniger
DE881435C (de) * 1951-04-14 1953-06-29 Rotex Entstaubungsanlagen G M Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase
US4098594A (en) * 1976-12-13 1978-07-04 Textron Inc. Inertial particle separator

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1510381C3 (de) Vorrichtung zur Abscheidung von aus Spinnereimaschinen, insbesondere Karden, abgesaugtem Faserflug
DE4103514C1 (de)
DE1510317B1 (de) Vorrichtung zum Reinigen eines Luftfilters in einem Faserabscheider,insbesondere bei der Absaugeanlage einer Textilmaschine
DE3431209C2 (de) Egreniermaschine
DE2748944C3 (de) Filtervorrichtung
DE683225C (de) Staubsauger mit umlaufendem Schmutz- und Staubabscheider
DE1056589B (de) Kombinierter Dreistufen-Reiniger und -Filter zum Reinigen von Fluessigkeiten
DE44377C (de) Maschine zur Reinigung stauberfüllter Luft
DE2402871B2 (de) Drehtrommelfilter
DE69604573T2 (de) Selbstreinigendes filter für pneumatische kreislaufe
DE69002980T2 (de) Filtervorrichtung zum Abtrennen von Staub aus einem luftförmigen Fluid und insbesondere zum Abscheiden von Textilstaub.
DE1915561C3 (de) Rotierende Filtertrommel zur Konzentration verdünnter Fasersuspensionen
DE465797C (de) Scheuertrommel mit konischem Mantel und Mantelbohrungen zum Durchtritt des Schleifgekoerns
DE1510825C2 (de) Vorrichtung zum Sauberhalten des Filtersiebs im Lufteinlaß der Blasvorrichtung einer an bzw. über Textilmaschinen fahrenden Reinigungsvorrichtung
DE566812C (de) Vorrichtung zum Dreschen und Reinigen von Getreide
DE102010043159B4 (de) Staubsauger mit einem Fliehkraftabscheider
DE3242929A1 (de) Filtereinrichtung, insbesondere fuer staubsauger
DE4427771A1 (de) Textilmaschine mit Filtereinrichtung zum Ausfiltern von Fasern und anderen Verunreinigungen in einer Saugluftanlage
DE29715048U1 (de) Selbstreinigender Staubsauger
DE3002266A1 (de) Filter mit reinigungsvorrichtung in einem schutzsauger
DE26268C (de) Reifswolf
DE102007025540B3 (de) Filtervorrichtung zum Filtern von Flüssigkeiten
EP0588230A1 (de) Trenn- und Filtriervorrichtung zur Fest/Flüssigtrennung
DE497967C (de) Zellenrad zum Ausschleusen des Schuettguts bei pneumatischen Foerderanlagen
DE1603C (de) Getreide-Reinigungsmaschine