DE62730C - Schleuder-Staubsammler für Mühlen - Google Patents
Schleuder-Staubsammler für MühlenInfo
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- DE62730C DE62730C DENDAT62730D DE62730DA DE62730C DE 62730 C DE62730 C DE 62730C DE NDAT62730 D DENDAT62730 D DE NDAT62730D DE 62730D A DE62730D A DE 62730DA DE 62730 C DE62730 C DE 62730C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/12—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
- B01D45/14—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Cyclones (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 50; Mühlen pnd
Der Schleuder = Staubsammler findet seine
Aufstellung in oder aufserhalb Räumlichkeiten, deren Luftinhalt von schädlichen, etwa noch
nutzbar zu machenden Staubtheilen gereinigt werden soll. Auch kann er durch Rohrleitungen
mit staubabgebenden Maschinen unmittelbar verbunden sein. Derselbe besteht im
wesentlichen aus einem Gehäuse, welches mit einer Luft-Ein- und Austrittsöffnung versehen
und mit einer Staubfangvorrichtung ausgestattet ist. In diesem Gehäuse kreist vor der Eintrittsöffnung der staubgemischten Luft ein Sauger
(Schleuderapparat), welcher die von ihm angesogene, zu reinigende Luft nach dem hinteren
Theil des Gehäuses drückt. Infolge dieser Luftströmung entlang der Gehäusewandungen
sondern sich die Staubtheile von der Luft ab und gelangen in den Staubfang, während die
gereinigte Luft selbsttätig durch ein Rohr am hinteren Gehäuseteil entweicht.
In der Zeichnung ist ein derartiger Schleuder-Staubsammler dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längenschnitt,
Fig. 2 den Sauger A in Vorderansicht,
Fig. 3 eine Ansicht der inneren Saugöffnung C, und
Fig. 4 und 4 a sind Schnitte nach_y-y durch
den Gehäusetheil B nebst Staubfang b b1.
Das im vorderen Theil des Gehäuses E angeordnete, mit Flügeln α ausgestattete Schleuderwerk
A wird vermittelst Riemenantriebes stetig in schnelle Drehung versetzt (1000 bis 2000 Umdrehungen
in der Minute). Das Flügelwerk saugt durch das Knie C die verunreinigte Luft
an, versetzt sie in wirbelnde Bewegung und drückt sie nach dem hinteren Theil B des
Gehäuses, in welchem die Luft gegen eine vorstehende Rippe bl stöfst (Fig. 4). Der Staub
sondert sich infolge der erzeugten Schleuderkraft aus der Luft ab und gelangt, von der
Rippe b1 abgefangen, in den an dieser Stelle einmündenden Staubfangstutzen b und einen
an diesem angehängten Sack.
An Stelle einer Rippe bx können auch,· je
nach Art des Staubes, deren mehrere angeordnet sein, wie beispielsweise Fig. 4a in
kleinerem Mafsstabe zeigt. Die Staubabführungsöffnungen münden dann in eine diese verbindende
Staubkammery, an welcher der Staubabführungsstutzen b angebracht ist.
Zur Erreichung einer vollkommenen Absonderung feiner und leichter Staubtheile wird vom
Flügelwerk A selbst eine nochmalige Reinigung in der Weise bewirkt, dafs die nach der ersten
Reinigung durch die Ringöffnunga1 in das Innere
der Schleudervorrichtung eintretende, noch Staub enthaltende Luft in wiederholte wirbelnde Bewegung
geräth und durch die Oeffhungen α2
in die erstere Reinigungskammer zurückgeführt wird, um sich von neuem einer nochmaligen
Reinigung zu unterziehen. Das in der Längsrichtung zu verschiebende Rohr D, durch
welches die gereinigte Luft entweicht, wird zweckentsprechend eingestellt, so dafs keine
noch Staub enthaltende Luft mit fortgeführt werden kann.
Diese letztere Staubabsonderung geht ununterbrochen von statten, weil bei der gröfseren
Umfangsgeschwindigkeit die Schleuderkraft an der Stirnfläche a3 der kegelförmigen Schleudervorrichtung
eine gröfsere ist, als die von den Flügeln α erzeugte.
XJ
\i
Die gereinigte Luft zieht durch das Rohr D ab, in welchem eine Scheidewand d angeordnet
ist, um die wirbelnde Bewegung der Luft aufzuheben.
Um die Achse g der Schleudervorrichtung vor Staub zu schützen und ein Festfressen oder
Warmlaufen zu verhindern, ist dieselbe im Knie C vollständig von ihrem Lager umschlossen
, welch ι letzteres zum gleichen Zweck die Nabe der Schleudervorrichtung zum Theil
umschliefst.
Die Fig. 5 und 6 zeigen noch einen solchen Staubsammler, wie er für die Absonderung
leicht entzündlichen Staubes aus der Luft zur Anwendung kommt.
Fig. 5 stellt einen theilweisen Längsschnitt dar und Fig. 6 einen Querschnitt im Lufteintrittsrohr
C; alle übrigen nicht gezeichneten Theile sind wie in Fig. 1 bis 4 veranschaulicht.
In diesem Fall ist besonders darauf Bedacht genommen, dafs die Lagerung der Achse g
der Schleudervorrichtung vollständig aufserhalb des Staubsammlers bezw. des Lufteintritts verlegt
ist; Bei etwa vorkommender Vernachlässigung des Oelens der Lager und den daraus
entstehenden Folgen, wie Funkensprühen und Glühendwerden der Achse, ist auf diese Weise
ein Entzünden der angesogenen Staubtheile gänzlich ausgeschlossen. Fig. 6 zeigt noch in
punktirten Linien, wie die vom Staub zu reinigende Luft auch durch verschiedene, dem
Querschnitt des Hauptrohres C entsprechende Zweigeintrittsrohre cc1 C2C8 dem Staubsammler
zugeführt werden kann. In gleicher Weise kann den örtlichen Verhältnissen entsprechend
auch der Staubsammler (Fig. 1) mehrere solcher Luftzuführungen erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein durch Schleuderkraft wirkender Staubsammler, bei welchem die an der Spitze eines kegelförmigen Gehäuses E eintretende staubhaltige Luft durch ein auf einer Kegeltrommel A angebrachtes Flügel werk a in wirbelnde Bewegung versetzt wird, hierbei ihre Staubtheilchen ausscheidet und durch eine im Boden der Kegeltrommel A befindliche Oeffnung und das in letztere hineinragende Abzugsrohr D gereinigt entweicht, wobei etwa im Innern der kreisenden Kegeltrommel ausgeschiedene Verunreinigungen durch Oeffnurigen α2 in das Gehäuse E zurückgeschleudert werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62730C true DE62730C (de) |
Family
ID=336703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62730D Expired - Lifetime DE62730C (de) | Schleuder-Staubsammler für Mühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62730C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911092C (de) * | 1944-06-04 | 1954-05-10 | Arno Andreas | Fliehkraft-Schaubabscheider |
| DE925435C (de) * | 1949-10-30 | 1955-03-21 | Mann & Hummel Filter | Vorrichtung zum Abscheiden von Schwebeteilchen aus Luft oder Gas, insbesondere aus der Ansaugeluft von Brennkraftmaschinen, unter Einwirkung der Fliehkraft |
| US2772749A (en) * | 1953-12-16 | 1956-12-04 | Gen Electric | Separator |
-
0
- DE DENDAT62730D patent/DE62730C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911092C (de) * | 1944-06-04 | 1954-05-10 | Arno Andreas | Fliehkraft-Schaubabscheider |
| DE925435C (de) * | 1949-10-30 | 1955-03-21 | Mann & Hummel Filter | Vorrichtung zum Abscheiden von Schwebeteilchen aus Luft oder Gas, insbesondere aus der Ansaugeluft von Brennkraftmaschinen, unter Einwirkung der Fliehkraft |
| US2772749A (en) * | 1953-12-16 | 1956-12-04 | Gen Electric | Separator |
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