DE228541C - - Google Patents

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DE228541C
DE228541C DENDAT228541D DE228541DA DE228541C DE 228541 C DE228541 C DE 228541C DE NDAT228541 D DENDAT228541 D DE NDAT228541D DE 228541D A DE228541D A DE 228541DA DE 228541 C DE228541 C DE 228541C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/3601Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest with inorganic compounds as principal constituents
    • B23K35/3603Halide salts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVI 228541 — KLASSE 49/. GRUPPE
GERHARDI & CO. in LÜDENSCHEID.
Lötstab mit Lötmittelf UHung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Erzielung einer dauerhaften Aluminiumlötung. Der Zweck soll der Erfindung gemäß dadurch erreicht werden, daß die Lötung mit Hilfe eines S mit Lötmittelfüllung versehenen Lötstabes ausgeführt wird, dessen Lötmittelfüllung einen :. Schmelzpunkt besitzt, welcher nahe vor demjenigen des Lötmetalls liegt. Bei Wahl eines geeigneten Lotes wird hierbei erreicht, daß das
ίο Lötmittel infolge der Schmelzung durch indirekte Erhitzung vermittels Wärmeleitung durch das Lot (anstatt durch direkte Einwirkung der Lötflamme) beim Abfließen des Lotes sich noch in seiner ursprünglichen Zusammen-Setzung befindet, wo es volle Lösungsfähigkeit für Aluminiurnoxyd besitzt und dabei dünnflüssig ist, so daß es auf das alsbald nächfließende Lot unbeeinflußt von der Flamme seine volle Wirkung zu üben vermag, dem Lot leichten Zutritt zu der Lötnaht gestattet und auf diese Weise das Entstehen einer stabilen metallischen Verbindung an der Lötstelle ermöglicht.
Als geeignete Lote für Aluminium kommen solche Metalle in Frage, die nicht spröde sind oder im Laufe der Zeit durch molekulare Umlagerung spröde werden, und die mit Aluminium in jedem in Betracht· kommenden Verhältnis nicht spröde Legierungen eingehen. Deshalb gelangen zweckmäßig Legierungen zur An wen ■ dung, deren Hauptbestandteil Aluminium ist. Besonders gute Resultate sind mit Aluminium-Kadmium-Legierungen erzielt worden, welche etwa 5 Prozent Kadmium enthielten. Der Zusatz von Kadmium zum Aluminium bezweckt dabei, die Hantierung durch Herabsetzung des Schmelzpunktes des Lotes zu erleichtern. Derselbe kann daher auch beliebig eingeschränkt werden; dagegen ist eine Erhöhung des Kadmiumzusatzes nur innerhalb solcher Grenzen zulässig, daß die Bedingung der Bildung stabiler Legierungen mit Aluminium erfüllt bleibt. .■■■''..
Als Lötmittel können beliebige Lösungsmittel für Aluminiumoxyd benutzt werden, deren Schmelzpunkt nahe vor demjenigen des Lotes liegt, so daß das Lötmittel nur wenig früher oder gleichzeitig zum Abfließen gelangt wie das Lot, um auf diese Weise die Zeit, während welcher das Lötmittel der unmittelbaren Einwirkung der Lötflamme ausgesetzt ist, auf das geringst erreichbare Maß herabzusetzen. Beispielsweise sind die bereits zur Aluminiumlötung empfohlenen^ Gemische von Chloriden. und Fluoriden der Leichtmetalle, wie z. B. Gemische von 50 Prozent Lithiumchlofid, 10 Prozent Kryolith, 35 Prozent Natriumchlorid und 5 Prozent Kaliumfluorid, mit Erfolg benutzt worden.
Die Lotung mit dem neuen Lötstab, dessen Metallhülle das Lötmittel in einer beliebigen geeigneten Form, beispielsweise als Röhre oder Rinne, einschließt, wird zweckmäßig so ausgeführt, daß die zusammenzulötenden Teile nach ihrer Zusammenklammerung zunächst mittels der Lötflamme bis kurz vor ihre Schmelztemperatur erhitzt werden. Alsdann wird der Lötstab mit seinem unteren Ende auf die Lötstelle gebracht. Darauf läßt man die Lötflamme auf das untere Ende des Stabes wirken. Das Flußmittel fließt, nachdem es geschmolzen ist. auf die Lötstelle und reinigt sie. Das abfließende Lot fließt, weil es spezifisch schwerer
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(x Auflage, ausgegeben am 2. Februar
als das geschmolzene Flußmittel ist, durch dieses hindurch und vereinigt sich, da es durch das Flußmittel ebenfalls von der Oxydhaut befreit ist, mit der unter dem Flußmittel befindlichen gereinigten Aluminiumoberfläche und vollzieht so die Lotung. Die indirekte Erhitzung des Lötmittels verhindert dabei, sofern es aus einem Salzgemisch besteht, dessen Entmischung durch Verdampfung der leichtschmelzenden und leichtflüchtigen Bestandteile infolge von Überhitzung.

Claims (1)

  1. ' Patent-Anspruch:
    Lötstab mit Lötmittelfüllung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Aluminiumlötung eine Lötmittelfüllung gewählt wird, deren Schmelzpunkt nahe vor demjenigen des Lotes liegt.
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DE (1) DE228541C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747800C (de) * 1936-11-14 1944-10-16 Finspongs Metallverks Aktiebol Schweiss- oder Hartloetstab

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747800C (de) * 1936-11-14 1944-10-16 Finspongs Metallverks Aktiebol Schweiss- oder Hartloetstab

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