DE227331C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/02—Cables with twisted pairs or quads
- H01B11/12—Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
- H01B11/14—Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables
Landscapes
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
k 227331 KLASSE 21 c. GRUPPE
JOSEPH POLIAKOFF in PETERSBURG.
Eisenleitung für Wechselströme. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1908 ab.
Jede Leitung, durch welche ein Wechselstrom fließt, ist dem sogenannten Skineffekt
unterworfen, welcher darin besteht, daß die elektrischen Stromlinien durch die magnetisehen
Kraftlinien auf die Oberfläche gedrängt werden. Dabei erhält man eine Verringerung
der Selbstinduktion und eine Vergrößerung des Widerstandes, und zwar wird der Widerstand
um so größer, je größer die Permeabilität
ίο des Leitungsmaterials ist. Es ist also klar,
daß bei ferro-magnetischem Material diese Erscheinung in weit stärkerem Maße auftreten
muß als bei unmagnetischem Materiale.
Andererseits aber ist bekanntlich der Dämpfungskoeffizient α einer elektromagnetischen
Welle
-Ϋ
π η —=- · — · —»
2 L s0 W0
2 L s0 W0
woraus folgt, daß, je größer die Selbstinduktion der Leitung ist, desto kleiner der Dämpfungskoeffizient
wird und desto größer die Entfernung, auf welche die elektrische Welle
übertragen werden kann.
Es ist nun schon vielfach versucht worden, " einen Leiter, der große Selbstinduktion besitzt
und nicht der Wirkung des Skineffektes ausgesetzt ist, herzustellen. So hat Professor
Pupin vorgeschlagen, in eine gewöhnliche Kupferleitung kleine Selbstinduktionsspulen,
etwa auf je 10 km eine Spule, einzuschalten.
Vorteilhafter erscheint der Gedanke, die
Selbstinduktion der Leitung zu vergrößern durch Anwendung von Kompounddraht (Kupfer
und Eisen). Bei einer Linie mit solchem Draht ist die gute Leitungsfähigkeit des Kupfers mit
der hohen Selbstinduktion des Eisendrahtes vereinigt. Aber auch eine solche Leitung hat
die Hoffnungen nicht erfüllt. Wegen der Verschiedenheit des Ausdehnungskoeffizienten des
Kupfers und des Eisens werden beide Metalle voneinandergerissen, so daß entweder bei Eindringen
von Feuchtigkeit ein Voltasches Paar (Kupfer—Eisen) gebildet wird, wobei das Eisen
zerstört wird, oder aber man erhält im besten Falle, wenn etwa das Eisen verrostet, zwei
parallele sehr naheliegende Leitungen, durch welche der Telephonstrom in ein und derselben
Richtung fließt, wobei durch gegenseitige Induktion die Ströme sich gegenseitig
vernichten.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Kompounddraht herzustellen,
dessen Elemente den gleichen Ausdehnungskoeffizienten besitzen und außerdem zusammengeschweißt
werden können. Man verwendet dazu zwei Sorten von Eisen oder Stahl, von denen die eine unmagnetisch, die andere magnetisch
ist. Das erstere Material wird z. B. aus gewöhnlichem Eisen oder Stahl in bekannter
Weise hergestellt, dem man gewisse Prozente von Mangan oder Nickel oder überhaupt
ein Material, das die magnetische Permeabilität vermindert, hinzufügt. Von diesen
zwei Sorten von Eisen oder Stahl wird die Leitung nach dem für den Kompounddraht
üblichen Verfahren hergestellt.
In der Zeichnung sind mehrere Querschnitte durch Drähte verschiedener Kombination der
erwähnten Elemente dargestellt, in welchen mit α das unmagnetische Material und mit b
das magnetische Material bezeichnet ist. In
Fig. ι ist der Kern magnetisch und der Mantel unmagnetisch. In Fig. 2 ist dies umgekehrt.
In Fig. 3 ist eine weitere Schicht c aus magnetischem Material vorhanden.
Ein solcher Draht besitzt trotz seines hohen Widerstandes (etwa 20 mal so groß als bei Kupfer) doch eine Selbstinduktion, die etwa 50 mal so groß ist als die einer gewöhnlichen Kupferleitung. Der Kern muß, wenn er aus magnetischem Material besteht, nur so dick genommen werden, daß der Skineffekt nicht zur Wirkung kommt, so daß im Resultat der Dämpfungskoeffizient viel kleiner wird als bei gewöhnlichen Kupferleitungen; nimmt man
Ein solcher Draht besitzt trotz seines hohen Widerstandes (etwa 20 mal so groß als bei Kupfer) doch eine Selbstinduktion, die etwa 50 mal so groß ist als die einer gewöhnlichen Kupferleitung. Der Kern muß, wenn er aus magnetischem Material besteht, nur so dick genommen werden, daß der Skineffekt nicht zur Wirkung kommt, so daß im Resultat der Dämpfungskoeffizient viel kleiner wird als bei gewöhnlichen Kupferleitungen; nimmt man
15· z. B. Nickelstahl mit 25 Prozent Nickelgehalt und sehr weiches Eisen, so stimmen die Ausdehnungskoeffizienten
so genau überein, daß nicht nur die natürlichen Temperaturschwankungen, sondern auch künstliche Temperatur-Schwankungen,
die durch Glühen des fertigen Drahtes und nachheriges rasches Abkühlen im kalten Wasser hervorgerufen werden, keinen
Einfluß auf die Drähte ausüben. Wenn man noch die mechanischen Eigenschaften, große
Zugfestigkeit, Elastizität, Widerstandsfähigkeit gegen Oxydation, und ferner den Umstand,
daß dieser Kompounddraht dieselbe Dicke haben kann wie ein Draht aus unmagnetischem
Material (bis 10 mm), ohne daß er einen nennenswerten Skineffekt aufweist, in Betracht
zieht, so ist dieser Draht das gesuchte geeignete Material für Fernsprechleitungen.
Claims (2)
1. Eisenleitung für Wechselströme, dadurch gekennzeichnet, daß magnetisches
Eisen oder Stahl mit unmagnetischen Eisenlegierungen nach Art der Kompounddrähte
vereinigt sind.
2. Eisenleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der äußeren
Schicht noch eine oder mehrere Schichten derart angeordnet sind, daß die Schichten
abwechselnd aus magnetischem und nichtmagnetischem Eisen bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227331C true DE227331C (de) |
Family
ID=487797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227331D Active DE227331C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227331C (de) |
-
0
- DE DENDAT227331D patent/DE227331C/de active Active
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