DE227142C - - Google Patents
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- DE227142C DE227142C DENDAT227142D DE227142DA DE227142C DE 227142 C DE227142 C DE 227142C DE NDAT227142 D DENDAT227142 D DE NDAT227142D DE 227142D A DE227142D A DE 227142DA DE 227142 C DE227142 C DE 227142C
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- DE
- Germany
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- cord
- counterweights
- pull
- window
- sash
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Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D13/00—Accessories for sliding or lifting wings, e.g. pulleys, safety catches
- E05D13/10—Counterbalance devices
- E05D13/14—Counterbalance devices with weights
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 b. GRUPPE
ERNST WIRTHS in GUMMERSBACH.
Schiebefenster. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schiebefenster, dessen Rahmen mit Gegengewichten
verbunden ist, von denen aus Zugschnüre nach außen führen.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß die einen Enden der an den Gegengewichten, welche schwerer als - der
Schiebeflügel sind, angreifenden Zugschnüre
ίο an dem Schieberahmen befestigt sind, während
die anderen Enden unter Führung über entsprechend angeordnete Rollen zu einem
gemeinsamen Schnurzug vereinigt nach außen geleitet werden, so daß durch Zug an diesem
nach außen geführten Schnurende beide Gegengewichte gemeinsam hochgezogen werden
können, wodurch sich der Schiebeflügel durch sein Eigengewicht senkt, während beim
Nachlassen des Schnurzuges die Gegengewichte den Schiebeflügel selbsttätig hochziehen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform veranschaulicht,
und zwar zeigt
Fig. ι das Fenster in Ansicht von. der Innenseite des Raumes gesehen, teilweise im
Schnitt.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt und
Fig. 3 ein Querschnitt durch das Fenster.
Fig. 4 bis 6 zeigen Einzelheiten der Anordnung in größerem Maßstabe, und zwar ist
Fig. 4 ein Schnitt nach Linie I-I der Fig. 5, Fig. 5 ein solcher nach Linie II-II der
Fig. 6 und
Fig. 6 ein Schnitt nach Linie III-III der
Fig-5-
Das Oberlichtfenster 1 besitzt nahe seiner unteren Kante an jeder Seite einen Ansatz
oder Knopf 2 (Fig. 4 bis 6). Mit diesen beiden Ansätzen oder Knöpfen 2 ist das Fenster in den im Fensterrahmen 4 vorgesehenen
Nuten 5 geführt. An jedem dieser Ansätze oder Knöpfe 2 ist eine Schnur 3 bzw. 6 befestigt. Jede dieser beiden Schnüre
ist über eine im oberen Teil des Fensterrahmens 4 gelagerte Rolle 7 geführt und trägt an ihrem freien Ende ein im Fensterrahmen
geführtes Gegengewicht 8. Die beiden Gegengewichte 8 sind etwas schwerer als das
Oberlichtfenster 1, so daß sie dieses in seiner Verschlußlage halten. Um das Fenster 1 ■
herunterzulassen, müssen daher die Gegengewichte 8 hochgezogen werden. Zu diesem
Zweck ist an jedem der beiden Gewichte je
eine Zugschnur 9 bzw. 10 befestigt (Fig. 5 und 6). Die Schnur 10 ist über eine Doppelrolle
11 nach außen herausgeführt, während die Schnur 9 zunächst über die Leitrollen
12, 13 hinweggleitet und dann ebenfalls über die Doppelrolle 11 nach außen geführt ist.
Die beiden Schnüre 9, 10 sind hier zu einer gemeinsamen Schnur 14 vereinigt oder mit
einer Kette ο. dgl. verbunden. Bei Verwendung einer Schnur 14 wird zum Festklemmen
derselben ein Schnurhalter 15 in bekannter Art benutzt. Es ist ohne weiteres verständlich,
daß bei einer derartigen Anordnung durch Anziehen der Schnur 14 das Fenster 1
heruntergelassen wird und durch Festklemmen der Schnur in jeder beliebigen Höhenlage
festgestellt werden kann. In seiner tiefsten Lage kann das Fenster 1 nach Öff- ■
nen der beiden unteren Fensterflügel 16 zwecks Reinigens nach innen herausgeklappt
werden, wie dies in Fig. 2 in punktierten Linien angedeutet ist. Das Fenster dreht
sich hierbei um die Ansätze oder Knöpfe 2. Eine besondere Feststellvorrichtung ist bei
dieser Anordnung für das Fenster nicht erforderlich, da ein Hochgehen desselben durch
das Festklemmen der Schnur 14 mittels des Schnurhalters 15 verhindert ist.
Die vorbeschriebene Anordnung läßt sich selbstverständlich auch bei solchen Fenstern
verwenden, bei denen auch der untere Fensterflügel senkrecht verschiebbar ist. Für den
unteren Flügel sind dann ebenfalls Gegengewichte vorgesehen, die etwas schwerer sind
als der Flügel selbst, und die durch eine am Schnurhalter 15 festgeklemmte Schnur in
ihrer höchsten Stellung . festgehalten werden.
Durch Lösen der Schnur, die natürlich auch durch eine Kette ersetzt sein kann, sinken
die Gewichte, und das Fenster bewegt sich nach oben. Um das Fenster wieder zu schließen, werden . die Gewichte wieder mittels
der Schnur oder Kette hochgezogen, wobei das Fenster durch sein eigenes Gewicht in
seine Verschlußlage sinkt. Die Anordnung
ist also vollkommen der oben beschriebenen . entsprechend.
Den unteren Flügel wird man natürlich auch derart anordnen, daß er nach innen
herausgeklappt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schiebefenster, dessen Rahmen mit Gegengewichten verbunden ist, von denen aus Zugschnüre nach außen führen, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Enden der an den Gegengewichten, welche schwerer als der Schiebeflügel sind, angreifenden Zugschnüre an dem Schieberahmen befestigt sind, während die anderen Enden unter Führung über entsprechend angeordnete Rollen zu einem gemeinsamen Schnurzug vereinigt nach außen geleitet werden, so daß durch Zug an diesem nach außen geführten Schnurende beide Gegengewichte gemeinsam hochgezogen werden können, wodurch sich der Schiebeflügel durch sein Eigengewicht senkt, während beim Nachlassen des Schnurzuges die Gegengewichte den Schiebeflügel selbsttätig hochziehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227142C true DE227142C (de) |
Family
ID=487622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227142D Active DE227142C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227142C (de) |
-
0
- DE DENDAT227142D patent/DE227142C/de active Active
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