DE2265619C2 - Ohne Grundierung anwendbare hitzehärtbare Organopolysiloxanmasse - Google Patents
Ohne Grundierung anwendbare hitzehärtbare OrganopolysiloxanmasseInfo
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Description
R'— C—Z— R4-R6—C—Z—G"
(2)
und Verbindungen der Formel
R'—C—Z—R4—
G"—Z—C —R6
(3)
wobei In (2) bzw. (3) Z ausgewählt Ist aus COO, Phenylen, CO, CONH und CONRJ,
G" ausgewählt Ist aus Wasserstoff, R' und R4H0R-SlO3,,,,,
α von 0,005 bis 2,0 variiert, b zwischen 1,0 und 2,5 Hegt und
die Summe von α und b von KOOS bis 3,0 variiert,
c zwischen 0 und 1,0 Hegt, d zwischen 1,0 und 2,5 Hegt und
die Summe von c und </ von 1,0 bis 2,5 variiert.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine ohne Grundierung anwendbare, hitzehärtbare Organopolyslloxanmasse
aus
(a) einem Organopolyslloxanpolymer mit einer Viskosität von mindestens 100 000 Centlpolse bei 25° C und der
Formel
(R)1SiO,
(D
worin R ausgewählt Ist aus ggf. halogensubstituierten einwertigen Kohlenwasserstoffresten und
α von 1.95 bis 2,0 variiert,
(b) einem Härtungskatalysator, der durch Wärme oder energiereiche Elektronenstrahlung aktiviert wird und
(c) einem Additiv zur Verbesserung der Haftung am Substrat.
Eine hitzehärtbare Organopolyslloxanmasse wird für verschiedene Zwecke auf Substrate aufgetragen.
Beispielsweise kann diese Masse auf verschiedene synthetische faserartige Substrate, wie Dacron oder Nylon,
aufgetragen werden, wodurch der erhaltene Schichtstoff verbesserte physikalische Eigenschaften aufweist, so daß
fts er für solche Zwecke, wie Dichtungen, Kühlcrschläuche und ähnliches verwendet werden kann. Welter Ist es
aus verschiedenen Gründen erwünscht, die hltzehilrtbarc Organopolyslloxanmasse auf verschiedene harte
Substrate, wie Metalle oder Glas, aufzutragen, um dem resultierenden Schichtstoffprodukt eine verbesserte
Witterungsbeständigkeit zu verleihen.
Derzeit ist es, wie nach der GB-PS 6 76 464, Im Zusammenhang mit der Aufbringung von hitzehärtbaren
Organopolyslloxanmassen auf verschiedene Substrate erforderlich, eine Grundierung anzuwenden, d. h. eine
Grundierung, wofür man nach der vorgenannten GB-PS eine l%ige Lösung von DimethyltetrachlordlsllaA In
Toluol benützt, wird auf die Oberfläche des Substrates aufgetragen und dann tragt man die Organopolyslloxanmasse
darüber auf und härtet sie auf dem Substrat. Wird die Organopolyslloxanmasse ohne Verwendung einer s
Grundierung auf das Substrat aufgetragen, dann ist in vielen Fällen die Bindung zwischen dem gebildeten Silikongummi
und dem Substrat nicht so fest, wie sie sein sollte.
FQr die Diskussion der Bindungen 1st es notwendig, zwischen zwei Arten von Schäden zu unterscheiden, die
In der Bindung zwischen einer Silikongummischicht und dem Substrat auftreten können. Es sind dies der Kohäslonsbruch
und der Adhäsionsbruch. In dieser Anmeldung soll unter Adhäsionsbruch verstanden werden, daß
sich die Slllkongummlschlcht vom Substrat an dem Punkt löst, an dem sich die beiden Schichten treffert,dt h.
die Bindung zwischen der Slllkongummlschlcht und dem Substrat zerreißt, bevor dies Innerhalb der Slllkongummlschlcht
oder dem Substrat passiert. Ein Kohäslonsbruch liegt dann vor, wenn die Slllkongummlschlcht oder
das Substrat reißs, bevor die Bindung zwischen der Slllkongummlschlcht und dem Substrat zerstört wird.
Um mit den gegenwärtig verwendeten Slllkongumml-Materiallen einen Kohäslonsbruch zu erhalten, ist es in >5
vielen Fällen erforderlich, eine Grundlermasse zu verwenden, bevor die Organopolyslloxanmasse auf das
Substrat aufgetragen wird. Die Verwendung elnr.r Grundierung bringt jedoch eine zusätzliche Stufe bei der
Herstellung des Schichtstoffes mit sich und Ist damit sowohl teurer als auch dauert die entsprechende Herstellung
länger.
Außerdem sind gegenwärtig nur wenige Grundierungen bekannt, die zusammen mit Organopolyslloxanmassen
verwendet werden können.
Darüber hinaus haben Untersuchungen an Schichtstoffen, die unter Verwendung einiger dieser Grundierungen
hergstellt worden waren, gezeigt, daß eher ein Adhäsionsbruch als ein Kohäslonsbruch auftritt. Schließlich
können bei Verwendung der bekannten Grundierungen nicht Immer Kohäslonsbrüche im Schichtstoff erhalten
werden, wenn die Slllkonkautschukmasse auf verschiedene Substrate aufgetragen wird. 2s
Eine Organopolyslloxanmasse der eingangs genannten Art Ist In der FR-PS 10 95 975 beschrieben. Diese
Masse benutzt als Additiv zum Verbessern der Haftung am Substrat ein Organoslllkat der Formel R1UI(OR)]
und/oder dessen partiell hydrollslerie Produkte. Nach der Tabelle I auf Seite 4 der FR-PS führt jedoch der
Zusatz von Tertlärbutoxytrläihoxysllan zu einer Verminderung des Scherwiderstandes von 4,5 auf 4,26 kg/cm2.
Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine Organopolyslloxanmasse der eingangs x
genannten Art zu schaffen, die nicht nur an allen Arten von Substraten ohne Grundierung haftet, sondern bei
der außerdem das Additiv zur Verbesserung der Haftung die physikalischen Eigenschaften der gehärteten Masse
nicht beeinträchtigt.
Diese Aufgabe wird gemfiß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß das Additiv (c) ausgewählt Ist aus
Verbindungen der Formel
R6—C—Z—R4—
R6—C—Z—G"
I u
und Verbindungen
der Formel
R'—C—Z—R4—
G"—Z—C —R6
wobei In (2) bzw. (3) Z ausgewählt ist aus COO, Phenylen, CO, CONH und CONR2,
G" ausgewählt Ist aus Wasserstoff, R' und R4H1,
G" ausgewählt Ist aus Wasserstoff, R' und R4H1,
(3)
R1 und R' ausgewählt sind aus ggf. halogensubstltulerten einwertigen Kohlenwasserstoffreste^
R4 ausgewählt 1st aus ggf. halogensubstltulerten zweiwertigen Kohlenwasserstoffresten,
R' ausgewählt 1st aus Wasserstoff und Alkylresten mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen,
α von 0,005 bis 2,0 variiert,
b zwischen 1,0 und 2,5 liegt und
R' ausgewählt 1st aus Wasserstoff und Alkylresten mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen,
α von 0,005 bis 2,0 variiert,
b zwischen 1,0 und 2,5 liegt und
die Summe von α und b von 1,005 bis 3,0 variiert, ω
c zwischen 0 und 1,0 Hegt,
d zwischen 1,0 und 2,5 liegt und
die Summe von c und d von 1,0 bis 2,5 variiert.
d zwischen 1,0 und 2,5 liegt und
die Summe von c und d von 1,0 bis 2,5 variiert.
In den obigen Formeln können die Reste R und R2 Arylreste und halogensubstituierte Arylreste sein, wie
Phenyl, Chlorphenyl, XyIyI, ToIyI usw. Aralkylrestc, wie Äthylphenyl, Benzyl usw. allphatlsche, halogensubstltulerte
aljphatlsche und cycloaliphatische Reste, wie Alkyl. Alkenyl, Cycloalkyl, Halogenalkyl, einschließlich
Methyl, Äthyl, Propyl, Chlorbutyl, Cyclohexyl, usw. Cyanalkylreste, wie Cyanäthyl, Cyanpropyl, Cyantubyl
usw. Vorzugswelse sind die Reste für R Methyl- und Phenylreste, wobei mehr als 50% der R-Reste Methyl sind.
Weiter sind in dem Organopolysiloxan-Polymer der Formel (1) vorzugsweise 0,1 bis 0,6 Gew-% des Polymers
Vlnylreste.
Die Reste Tar R1 sind vorzugsweise Alkylreste mit nicht mehr als 8 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise sind
sie Methyl oder Äthyl. Der R*-Rest ist ausgewählt aus Wasserstoff und Alkylresten mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen.
Vorzugswelse Ist R' Wasserstoff. FOr R' können gesattigte einwertige Kohlenwasserstoffreste oder
ungesättigte einwertige Kohlenwasserstoffreste stehen und vorzugsweise sind es die bei der Beispielaufzahlung
für R und R2 genannten Reste. Es ist jedoch mehr bevorzugt, R' aus ungesättigten einwertigen Kohlenwasserstoffresten
und halogensubstltuierlen ungesättigten einwertigen Kohlenwasserslofl'resten auszuwählen, wie Alkenyl
resten mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen.
ίο Vorzugswelse ist Z In den Formeln (2) und (3) ein Carboxylrest, da für den Fall, daß Z gleich einem der
andtien dazu aufgeführten Reste ist, diese Verbindungen schwieriger zu synthetisieren sind.
In den Formeln (2) und (3) sind die eis- und trans-Isomeren gezeigt worden, und es sollen beide umfaßt
werden. Es kann jedes Isomere der Polyslloxanmaleate, das für die Verwendung offenbart ist, benutzt werden,
ebenso wie Mischungen der Isomeren.
Reste für R* sind zweiwertige gesattigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffreste, wie Alkenyl-, Alklnylen-
und Arylenreste, beispielsweise Äthylen, Trimethylen, Tetramethylen, Phenylen, Äthylenphenylen usw. Der
Rest R4 kann 2 bis 20 Kohlenstoffatome aufweisen und Ist vorzugsweise Äthylen.
In den Rahmen der Organopolysiloxane der Formel (1) fallen auch Copolymere aus 2 oder mehr verschiedenen
Dlorganoslloxan-Elnhelien und Copolymere aus Dlmethylslloxan- und Methylphenylslloxan-Elnheiten, oder
μ Copolymere aus Methylphenylsiloxan-, Dlphenylslloxan-, Dimethylsiloxan- und Methylvlnylslloxan-Elnheiten,
ebenso wie Copolymere aus Dlmcthylslloxan-, Methylvlnylslloxan- und Dlphenylslloxan-Elnheiten.
Die Herstellung von Organopolyslloxanen der Formel (1), die sowohl gesättigte als auch olefinisch ungesättigte
Kohlenwasserstoffreste enthalten können, kann nach einem der bekannten Verfahren erfolgen, wie durch
Hydrolyse eines oder mehrerer Kohlenwasserstoff-substltuierter Dlchlorsllane.
" Das Organopolyslloxan wird so hergestellt, daß es vorzugsweise eine Penetration von SO bis 4000 mm/mln auf
einem Standard-Penetrameter aufweist. Welter hat das Polymer vorzugsweise ein Molekulargewicht Im Bereich
von 100 000 bis 2 000 000 und eine Viskosität von 100 000 bis 100 000 000 Centlpolse bei 25° C.
Das In der vorliegenden Erfindung verwendete Organopolyslloxan Ist vorzugsweise unter selchen Bedingungen
hergestellt, daß es keine bemerkenswerten Mengen an trlfunktlonellen Verbindungen, Gruppen oder MoIekülen
enthalt, um eine Vernetzung der linearen Polyslloxanketten durch Silicium- und Sauerstoffatome zu
vermelden. Welter soll das Organopolysiloxa;; nur die Mengen an monofunktlonellen Verbindungen oder Resten
aufweisen, die zum Kettenabbruch für die Begrenzung des Grades der Polymerisation dienen. Dementsprechend
enthalt das Organopolyslloxan 2,0 Kohlenwasserstoffreste pro Slllclumatom. Abweichungen von einem Verhältnis
2 : 1, z. B. Verhältnisse von 1,95 bis 2,01 sind für alle praktischen Zwecke ohne Bedeutung, da diese Abweichungen,
verglichen mit der Gesamtzahl der an die Slllclumatome der linearen Polyslloxanketten gebundenen
Kohlenwasserstoffreste, vernachlässigbar sind.
Bei der Herstellung der Organopolyslloxanmasse der vorliegenden Erfindung kann zusätzlich jeder der Füllstoffe
der hochverstärkenden An verwendet werden, die anorganischen Verbindungen oder jede geeignete
Kombination solcher Füllstoffe umfassen, die üblicherweise bei der Herstellung von Elastomeren Anwendung
*o finden. Vorzugswelse wird fein zerteiltes, stark verstärkendes Siliciumdioxid verwendet, das einen Teilchendurchmesser
von weniger als 0,5 μιτι und eine Oberfläche von mehr als 50 mVg aufweist.
Anorganische Füllstoffe einer Zusammensetzung aus anderen als den bevorzugten Füllstoffen können entweder
allein oder In Kombination mit den bevorzugten Füllstoffen m!i guten Ergebnissen verwendet werden.
Solche Füllstoffe, wie Titandioxid, Eisenoxid, Aluminiumoxid, ebenso wie die als Inerte Füllstoffe bekannten
anorganischen Füllstoffe, die neben anderen Diatomeenerde, Kaliumcarbonat und Quarz umfassen, können
vorzugsweise In Kombination mit den stark verstärkenden Slllclumdloxld-Füllstoffen verwendet werden, um die
Zugfestigkeit oder die Härte des elastomercn Produktes zu verbessern. Andere Beispiele brauchbarer Füllstoffe
sind Dlatomeenslllclumdloxld, Alumlnlumslllkai, Zinkoxid, Zirkoniumsilikat, Barlumsulfat, Zinksulfid und fein
verteiltes Siliciumdioxid mit an der Oberfläche gebundenen Alkoxygruppen.
so Vorzugswelse werden In der erflndungsgcmäßen Organopolyslloxanmasse 10 bis 100 Gew.-% vom Organopolyslloxan
an anorganischem Füllstoff verwendet und vorzugsweise 20 bis 60Gew.-%.
In der vorliegenden Masse können auch 1 bis 25 und vorzugsweise 5 bis 15Gew.-%, bezogen auf das Organopolyslloxan.
eines Verarbeitungshilfsmittels verwendet werden, um die Strukturierung der Mischung aus Organopolyslloxan
und Füllstoff vor dem Härten und nach dem Vermischen zu vermelden. Ein Beispiel eines
v< solchen Verarbeitungshilfsmittels Ist eine Verbindung der Formel
R7
XC(CH2JnSiO-R7
R7
-SiO-
-SiO-
1.
R7 O
I Il
-Si(CH2)„CX , (6)
R7
worin R7 ausgewählt Ist aus Methyl und Phenyl, X lsi ausgewählt aus -OH, -NH; oder OR*, wobei R1 Methyl
oder Äthyl Ist, η einen Wert von 2 bis 4 einschließlich hat und c eine ganze Zahl von 0 bis einschließlich 10 Ist.
Weitere Einzelheiten hinsichtlich der Eigenschaften und der Herstellung der Verbindung der Formel (6) können
der US-PS 34 64 945 entnommen werden.
Als Verarbeitungshilfsmittel kann auch ein Dlkohlenwasserstoffsubstltulerles Polyslloxanöl verwendet werden.
Als Verarbeitungshilfsmittel kann auch ein Dlkohlenwasserstoffsubstltulerles Polyslloxanöl verwendet werden.
das ein Verhältnis der Kohlcnwasserstoff-Substliuenten zu Slllclumaiomcn von 1,6 bis 2,0 aufweist und dessen
Kohlenwasserstoff-Substltuenten mindestens einen der folgenden Reste umfassen: Methyl, Äthyl, Vinyl, Allyl,
Cycloheroinyl und Phenyl und wobei das Polyslloxanöl Polyslloxanmoleküle umfaßt, die durchschnittlich 1 bis 2
niedere Alkoxygruppen an jedes der endständigen Slllclumutome gebunden enthalten, wobei die Alkoxygruppen
ausgewählt sind aus Methoxy, Äthoxy, Propoxy und Butoxy.
Die Alkoxygruppen-aufwclscnden, Kohlcnwus.serstoff-subsiltulerlen Polyslloxanole, die für die Verwendung
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung brauchbar sind, sind Polyslloxanole mit relativ geringem Molekulargewicht,
deren Polymerketten mindestens 4 bis 35 und mehr Dlkohlenwassersloff-substltulerte Slloxyelnhelten pro
Molekül enthalten. Die Polyslloxanole haben vorzugsweise durchschnittlich mindestens 1 und nicht mehr als 2
Alkoxygruppen an jedes der endständigen Slllclumatome des Moleküls gebunden. Eine detailliertere Beschrelbung
der als Verarbeitungshilfsmittel verwendbaren Alkoxyendgruppen-aufwelsenden Polysiloxane sowie des
Verfahrens zu Ihrer Herstellung kann der US-PS 29 54 357 entnommen werden. i:
Als Verarbeitungshilfsmittel können auch hydroxyllerte Organosllane verwendet werden, die von einer an Silicium
gebundenen Hydroxylgruppe pro 70 Slllclumatome bis zu zwei an Silicium gebundener Hydroxylgruppen
pro Slllclumatom enthalten und die von 1,9 bis 2,1 Kohlenwasserstoffreste pro Slllclumatom aufweisen. Die IS
verbleibenden Valenzen des Slllclumatoms sind durch Sauerstoffatome abgesattigt. Die hydroxyllerten Organosi- ;
lane umfassen sowohl monomere, wie Dlphenylsllandlol, als auch polymere Organopolysllane die zwei an Sill- |
clum gebundene OH-Gruppen Im Molekül enthalten. Außerdem kann das hydroxyllerte Organosilan eine }|
Mischung aus hydroxylhaltlgen Slloxanen und vollständig kondensierten Slloxanen sein. Unabhängig von der
speziellen Zusammensetzung des hydroxyllerten Organosiloxane Ist es notwendig, daß In diesem Organoslloxan
von einer OH-Gruppe pro 70 Slllclumatome bis zwei OH-Gruppen pro Slllclumatom vorhanden sind.
Die hydroxyllerten Siloxane können nach jedem geeigneten Verfahren hergestellt werden, so durch Erhitzen
der genannten Siloxane mit Dampf unter Druck und bei Temperaturen von etwa 120° C oder durch Hydrolysleren
von Sllanen der Formel RjSlY4.,, wobei Y jede hydrolyslerbare Gruppe sein kann, wie Cl, OR, H, -OOR
und R9 ein einwertiger Kohlenwasserstoffrest Ist. Das erstgenannte Verfahren wird für die Herstellung solcher
hydroxyllerter Organosllane bvorzugt. In denen die Kohlenwasserstoffreste Alkyl sind, während das zweite :'
Informationen bezüglich der hydroxyllerten Organosiloxane, die als Vcrarbeltungshllfsmlitel verwendet werden
können, sind In der US-PS 28 90 188 enthalten.
Jedes der obigen Verarbeltungshllfsmlttei kann Innerhalb der oben aufgeführten Konzentration entweder allein
oder als Mischung mit anderen verwendet werden. Es können aber auch andere geeignete Verarbellungshtlfsmlt- r
tel In den Organopolysiloxanmassen der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
durch Wärme aktiviert werden, oder durch Bestrahlung mit energiereichen Elektronen. Es werden häufiger .;
solche Härtungskatalysatoren für die Härtung verwendet, und In diesem Zusammenhang kann jedes der ObIl- 35 !'
chen durch Wärme aktivierten Härtungskatalysatoren eingesetzt werden. Die bevorzugten Härtungskatalysatoren
sind organische Peroxide, wie sie üblicherweise für die Härtung von Organopolysiloxanmassen benutzt werden. j
Rio Rio Rio "° ·.
IiI :
OOO
OOO [
III 50 ;
R:o Rio R!s I
worin R10 für die gleichen oder zwei oder mehr verschiedene Arten von Alkylgruppen steht und m O oder eine
größere ganze Zahl 1st.
Zu den bevorzugten spezifischen peroxlcllschen Härtungskatalysatoren gehören Dl-tertlär-butylperoxid, tertlär-Butyitrläthylmethylperoxld,
tertlär-Butyl-terUär-butyl-teriar.trlphenylperoxld, tertlär-Butylperbenzoat und ein
Dl-tertlär-alkylperoxld, wie Dlcumylperoxld.
Andere geeignete Peroxidkatalysatoren, welche die Härtung sowohl Ober gesättigte als auch ungesättigte
Kohlenwasserstoffgruppen an der Silikonkette bewirken, sind Arylperoxide, wie Benzoylperoxlde, gemischte
Alkylarylperoxlde, wie tertlär-Butylperbenzoat, Chloralkylperoxlde, wie 1,4-Dlchlorbenzoylperoxid, 2,4-Dlchlorbenzoylperoxid,
Monochlorbenzoylperoxid, Benzoylperoxld usw.
Im allgemeinen werden 0,1 bis 8 Gew.-* des Peroxids, bezogen auf das Organopolyslloxan, verwendet, um die
Organopolyslloxanmasse zu härten, und vorzugsweise setzt man 0,5 bis 3 Gew.-* des obigen Härtungskatalysators
ein, wobei t-Butylperbenzoat bevorzugt wird.
Zur Herstellung der Verbindungen der Formeln (2) und (3) geht man von einer Verbindung aus, die aus
denen der folgenden Formeln ausgewählt ist:
R'— C-Z- R5 (4)
Il
R6—C—Ζ—G'
oder
oder
R6—C-Z-R5 (5)
G'—Z—C —R6
worin Z und R' die obige Bedeutung haben, R5 ausgewählt Ist aus ungesättigten einwertigen Kohlenwasserstoffresten
und ungesättigten halogensubstituierten einwertigen Kohlenwasserstoffresten und G' ausgewählt Ist aus
Wasserstoff, den Resten für R und R5. Reste für R5 sind Alkenyl, Cycloalkenyl- und Arylalkenylreste, wie
is Vinyl, Allyl, Cyclohexyl, Phenyl-2-propenyl usw. Zusätzlich können für Rs auch Alklnylreste stehen, wie
Propargyl usw. Vorzugsweise stchsn für R' Vinyl, AHy! oder ein Aiker.ylrcst rr.lt weniger als S Kohlenstoffatomen.
Um die Verbindungen der Formeln (2) und (3) zu erhalten, wird Benzol bei einer Temperatur von 250 bis
400° C und vorzugsweise oberhalb von 300° C In Gegenwart von Luft in einer Dampfphasenreaktion in MaIeInsäureanhydrld
umgewandelt. Für diese Umwandlung wird Vanadlumpentoxyd als Katalysator verwendet. Die
Reaktion findet ohne Verwendung eines Lösungsmittels statt und ergibt das gewünschte Maleinsäureanhydrid
sowie Kohlendioxyd und Wasser. Maleinsäureanhydrid kann dann mit einem ungesättigten Alkohol bei Raumtemperatur
umgesetzt werden und ergibt den Halbester der Maleinsäure. Der erhaltene Halbester wird mit einem
weiteren Mol eines umgesättigten Alkohols umgesetzt, wie Allylalkohol, und zwar In Gegenwart einer starken
Säure, wie Toluolsulfonsäure, und einem Lösungsmittel, und man erhält das zweifach ungesättigte, Kohlenwasserstoff-substltulerte
Maleat. Bei den obigen Umsetzungen kann jede Art ungesättigten Alkohols verwendet
werden.
Bei dem obigen Verfahren erhält man zweifach ungesättigte, Kohlenwasserstoff-substltulerte Maleate. Um die
Isomeren Fumarate zu erhalten, wird das Maleat bei einer Temperatur von 75 bis 400° C In Gegenwart von
Chlorwasserstoffgas einer Glelchgewichtselnstcllungs-Reaktlon unterworfen. Als Ergebnis dieser Reaktion erhält
man eine Mischung der eis- und trans-Isomeren, die durch Fraktionierung getrennt werden kann. Bei der
Umsetzung des zweiten Mols des ungesättigten Alkohols mit der einfach ungesättigten, Kohlenwasserstoffsubstituierten
Maleinsäure wird vorzugsweise ein Lösungsmittel verwendet, das ausgewählt 1st aus den üblichen
inerten Lösungsmitteln, wie Toluol, Xylol, Testbenzin, Benzol und anderen Arten von Lösungsmitteln.
Um die Maleate und Fumarate der Formeln (2) und (3) zu erhalten, bei denen Z gleich CONH oder CONR2
Ist, wird das auf die obige Welse erhaltene Maleinsäureanhydrid noch einmal als Ausgangsmaterial verwendet.
Das Maleinsäureanhydrid wird zuerst mit einem ungesättigten Kohlenwasserstoffamln umgesetzt, welches ein '
primäres oder sekundäres AmIn sein kann, wie Allylamln, um die monosubstltulerte, N-Allylmalelnamldsäure
zu erhalten. Diese Reaktion wird vorzugsweise ohne Anwendung eines Lösungsmittels und bei Zlmmertemperatür
ausgeführt. Das erhaltene Reaktionsprodukt wird In einem Inerten Lösungsmittel, wie Benzol angeordnet,
und unter Rückfluß auf 60 bis 80" C erhitzt, so daß es dabei mit Sulfonylchlorld reagieren kann. Das dabei
entstehende Umsetzungsprodukt, das Säurechlorld der Maleinsäure, kann dann mit dem zweiten Mol Allylemin
umgesetzt werden und ergibt das Diallylmaleamld. Diese zweite Umsetzung wird vorzugsweise ohne Lösungsmittel
und bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 50° C durchgeführt, um die Umsetzung vollständig abzuschließen.
Anstelle des beispielsweise angegebenen Allylamine kann auch jedes andere ungesättigte AmIn
verwendet werden, doch Ist Allyiamin der bevorzugte Reaktant. Anstelle des primären ungesättigten Amins
kann auch ein sekundäres ungesättigtes Amin verwendet werden, um ein Produkt Im Rahmen der Formeln (4)
und (5) zu erhalten, bei der Z gleich CONR2 Ist.
lengruppe Ist, wird vorteilhaft ein Wltilg-Reagans verwendet, wie es im einzelnen In dem Buch »Organic Reactions«
Band 14, Kapitel J, John Wiley & Sons-Vcrlag 1965 beschrieben Ist. Unter Verwendung eines solchen
WitUg-Kcagcns kann eine Art von Maleat hergesieüi werden, in der Z eine Phenyiengruppe und R5 eine Vinyigruppe
Ist, und zwar durch Umsetzung der Verbindungen der folgndcn Formeln
H O ;
I Il
(CtHs)3P=C-C4H4-CH = CH2-I-HC-C6H4-CH = CH2.
wobei das gewünschte Dlphenylmaleat erhalten wird. Eine ähnliche Umsetzung kann ausgeführt werden, wenn
die ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe eine andere als die Vlnylgruppe Ist. Diese Reaktion wird vorzugsweise
in Lösungsmitteln, wie Tetrahydrofuran, oder anderen Lösungsmitteln, wie 1,2-Dlmethoxyäthtn und den
Glymylösungsmitteln. die von der Ansul Chemical Co. hergestellt werden, durchgeführt. Um die Reaktion In
der gewünschten Welse durchzuführen, ist es notwendig, sie In einem Temperaturbereich von -40 bis -20° C
ablaufen zu lassen.
Um eine Verbindung der Formeln (4) und (5) zu erhalten, In denen Z eine Carbonylgruppe Ist, wird ein GrIgnard-Reagens
verwendet. Eine solche Reaktionsart Ist im einzelnen In dem Buch »Organic Synthesis«, Band 3,
Seite 109, John Wiley and Sons-Verlag. 1965 und In dem Buch »Organic Reactions« Band H, von D. A. Shirley,
John Wiley and Sons-Vcrlag, 1964 beschrieben.
Wenn R5 eine Allylgruppe sein soll und auch für G' ein ungesättigter Kohlenwasserslofl'resi stehen soll, wie
Allyl, dann sind die Ausgangsstoffe zur Herstellung des gewünschten Dlketons die folgenden:
O O
:i Ii
Auch bei dieser Umsetzung wird ein Lösungsmittel, wie Im Zusammenhang mit dem Wlttlg-Reagens angegeben,
verwendet, wobei beispielsweise Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran und Äther, wie 1,2-Dlmethoxyäthan,
eingesetzt werden. Um das gewünschte Produkt zu erhalten, Ist es erforderlich, auf Reakilonstemperamren Im
Bereich von -60 bis -80° C abzukühlen. Diese Reaktion kann auch mit jedem anderen Grlgnard-Reagens ausgeführt
werden, wobei Rs ein ungesättigter Kohlenwasserstoff mit Ausnahme von Allyl Ist. Wenn 1 Mol des
Allyl-Grlgnard-Reagens mit 1 Mol des Fumarylchlorlds umgesetzt wird, erhält man eine Allylsubstttulerte
Gruppe für eines der Chloratome, wobei das andere Chloratom unumgesetzt bleibt. Diese Produkte können
hydrolysiert werden, um die Säurechloridgruppe In eine Säuregruppe umzuwandeln. υ
Die Ausgangsstoffe der obigen Umsetzungen, urn Verbindungen der Formein (4) und (5) zu erhalten, in
denen Z für CONH, CONR2, Phenylcn und CO steht, sind bekannt und Ihre Herstellung Ist In der Literatur
beschrieben. Hinsichtlich weiterer Einzelheiten bezüglich der Herstellung dieser Verbindungen, ebenso wie der
angegebenen Umsetzungen, wird auf die angeführten Publikationen verwiesen.
Das Fumarylchlortd der zuletzt genannten Umsetzung wird durch Reaktion von Maleinsäureanhydrid mit *>
Phthalylchlorid in Gegenwart von Zinkchlorid als Katalysator erhalten. Man läßt die Umsetzung 2 Stunden bei
Raumtemperatur oder vorzugsweise bei einer Temperatur Im Bereich von 100 bis 150° C ablaufen. Dabei erhält
man das gewünschte Fumaryichlorid. Diese Umsetzung 1st eingehender In dem Buch »Organic Synthesis«, Band
3, Seite 222, John Wlley and Sons-Verlag, 1955 beschrieben.
Um die Polyslloxanmaleate und -fumarate der Formeln (2) und (3) zu erhalten, werden die Maleate und 2i
Fumarate der Formeln (4) und (5) mit einem Hydrogenpolyslloxan der Formel
HASIO1^ (7)
2
in Gegenwart eines Platinkatalysators umgesetzt, wobei R, α und b die oben genannte Bedeutung haben. Die
Reaktion wird vorzugsweise bei Raumtemperatur ausgeführt und benötigt kein Lösungsmittel. Es können
jedoch Inerte Lösungsmittel, wie Toluol, Xylol, Testbenzine, Benzo! usw. verwendet werden.
Geeignete Katalysatcen für die Anlagerung des Hydrogenpolyslloxans der Formel (7) an die Verbindungen
der Formeln (4) und (5) sind die verschiedenen bekannten Platin- und Platinverbindungskatalysatoren. Diese
Katalysatoren umfassen elementares Platin in fein verteiltem Zustand, das auf Hölzkohle oder Aluminium
niedergeschlagen werden kann, ebenso wie die verschiedenen Platinverbindungen, wie Chlorplailnsäure, einen
Platin-Kohlenwasserstoff-Komplex der Art, wie er In den US-PS 31 59 601 und 31 59 602 beschrieben Ist, ferner
die Alkoholkomplexe, die aus Chlorplatinsäuren hergestellt werden und In der US-PS 32 20 972 beschrieben
sind.
Der Platinkatalysator wird vorzugsweise zu dem Hydrogenpolyslloxan hinzugegeben, welches in der Reaktionskammer
angeordnet Ist und zu dem ebenfalls das Lösungsmittel hinzugegeben wird, woraufhin das ungesättigte
Maleat oder Fumarat langsam zu der Reaktionsmischung, die auf die oben beschriebenen Reaktionstemperaturen
gebracht wurde, hinzugegeben wird.
Verwendet man elementares Platin oder einen der Pleilnkomplex-Katalysatoren, dann wird der Katalysator Im
allgemeinen In einer Menge verwendet, die ausreicht, um etwa IG"4 bis Kr6 Mole Platin pro Mol der Reaktanten
In der Reaktionsmischung zu schaffen.
Man läßt die Reaktion 4 bis 15 Stunden und vorzugsweise 5 bis 8 Stunden bis zum Abschluß verlaufen.
Nachdem diese Reaktionszeit vorbei Ist, kann eine Probe der Reaktionsmischung durch IR-Analyse auf SiH- so
Bindungen untersucht werden, um festzustellen, wie weit die Reaktion fortgeschritten ist. Sind mindestens 95%
des SiH-SiioxatiS in das Reaktionsprodukt umgewandeil, dann kann die Reaktionsmischung abgekühlt und die
Reaktion als in ausreichendem Maße abgeschlossen betrachtet werden, was die Bildung der Polyslloxanmaleate
bzw. -fumarate betrifft.
Das Hydrogenpolyslloxan der Formel (7) Is: bekannt und kann in bekannter Welse durch Hydrolyse von ss
Hydrogenorganochlorsllanen und Dlorganochlorsilanen In Gegenwart von Wasser erhalten werden.
Um das Polyslloxanmaleat und -fumarat der Formeln (2) und (3) zu erhalten, bei denen G" gleich einem
Polyslloxanrest 1st, setzt man 1 Mol des Maleats oder Fumarats der Formeln (4) und (5) einzeln oder zusammen
mit einem Mol des Hydrogenpolyslloxans der Formel (7) um. Die erhaltene Verbindung ist ein Maleat oder
Fumarat mit einem R*-Rest und einem G-Rest, der gleich dem Polyslloxanrest Ist. Das heißt, die Mehrheit des
gebildeten Produktes enthalt eine Rs-Endgruppe und eine Polyslloxanendgruppe. Diese Reaktion wird selbstverständlich
in Gegenwart eines Platinkatalysators ausgeführt.
Dann trennt man das erhaltene Produkt ab, wie bei einer SlH-Olefln-AdditlonsreakUon üblich, und setzt das
Produkt wieder mit einem Hydropolysüoxan der Formel (7) in Gegenwart eines Platinkatalysators um. In
diesem Fall wird 1 Mol des Polyslloxanmalcats oder -fumarats mit einem oder mehreren Molen des Hydrogen- es
polysiloxans der Formel (7) umgesetzt. Das bei dieser zweiten Umsetzung des Hydrogenpolyslloxans der Formel
(7) mit einem Polyslloxanmaleat oder -fumarat erhaltene Endprodukt Ist ein Polyslloxanmaleat und -fumarat Im
Rahmen der Formeln (2) und (3).
In allen näher beschriebenen Umsetzungen war R" Wasserstoff. Doch kann R6 auch jeder Alkylrest mit bis zu
10 Kohlenstoffatomen sein, wie Methyl, Äthyl usw.
werden, haben In der Masse einen Anteil von 0,25 bis 10Gcw.-%. Weniger als 0,25 Gew.-96 verbessern die
* Haftung der geharteten Masse am Substrat nicht. Mehr als 10 Gew.-96 dieser Additive verbessern die Haftung
der gehärteten Organopolyslloxanmassc nicht welter, zeigen jedoch Neigung, die Eigenschaften des gehärteten
die nur aus dem Organopolyslloxan (82 bis 99,65 Gew.-%}, einem Härtungskatalysator (0,1 bis 8 Gew.-96) und
dem die Haftung verbessernden Additiv besteht.
die Struktur steuern, ferner Pigmente, Hltzcsiablllsatoren usw. Beispiele für Hitzestabilisatoren sind Eisenoxid,
angewendet werden können.
Bei der Ausführung der Erfindung wird die Organopolysiloxanmasse hergestellt. Indem man eine Mischung
aus dem Organopolyslloxanpolymer, Füllstoff, Verarbeitungshilfsmittel, dem die Haftung verbessernden Additiv,
einem die Struktur steuernden Additiv und einem Hltzcstablllsator bildet. Die Reihenfolge der Zugabe der
verschiedenen Bestandteile Ist nicht kritisch. So können beispielsweise die verschiedenen Bestandteile oder
Jo Mischungen miteinander unter Verwendung einer Gummimischeinrichtung miteinander vermengt werden,
wobei ein Kneter, eine Gummiwalze, ein Warlng-Mlscher und ähnliche Einrichtungen verwendbar sind.
Nach einem beispielhaften Verfahren wird der Füllstoff zu dem auf der Walze befindlichen Polymer hinzugegeben
und dann folgt die Zugabe des die Haftung verbessernden Additivs, der Hltzestablllsatoren, Weichmacher,
Härtungskatalysatoren usw.
Ein anderes anwendbares Verfahren besteht Im Kneten von Polymer und Füllstoff und der Zugabe des die
Haftung verbessernden Additivs, Härtungskatalysators usw. während diese Mischung welter geknetet wird.
Der Fachmann kann In Abhängigkeit von den beim gehärteten Endprodukt gewünschten Eigenschaften und
den Anwendungen, für die das gehärtete Produkt vorgesehen Ist, die Art und die Menge der verwendeten
Bestandteile und die Art von deren Vermischung bestimmen, um die gewünschten Organopolyslloxanmassen zu
erhalten.
Die entsprechende Masse kann je nach der Art des Härtungskatalysators, der Härtungsdauer sowie der Menge
und Art des Füllstoffes usw. bei Temperaturen Im Bereich von 80 bis 650° C In den festen elastomeren Zustand
umgewandelt werden.
Die direkte Umwandlung der Organopolysiloxanmasse In den gehärteten, festen, elastischen Zustand kann
unter Bedingungen bewirkt werden, wie sie üblicherweise beim Pressen, Extrudieren und Kalandrieren auftreten.
So kann z. B. je nach dem verwendeten Härtungskatalysator eine Temperatur von 80 bis 300° C für 30
Minuten oder mehr oder eine Minute oder weniger zum Formpressen und Preßspritzen angewendet werden.
Temperaturen von 150 bis 650° C für die Vulkanisation mit heißer Luft oder Temperaturen von 110 bis 210° C
für die Dampfvulkanisation können für Zelten von 5 bis !0 Minuten oder während des Extrudierens nur für
«o Sekunden angewendet werden, wobei die spezifische Temperatur wieder von dem verwendeten Härtungskatalysator
abhängt.
Der Fachmann Ist ohne weiteres In der Lage, für eine bestimmte Anwendung des gehärteten Produktes die
erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Wenn es gewünscht Ist, kann das gehärtete Produkt der Masse nach
vorliegender Erfindung Im Anschluß an die Fabrikationsbehandlung, nachdem es optimale Eigenschaften
•»5 erreicht hat, ofengehärtet werden, ohne daß nachteilige Wirkungen auftreten.
Unabhängig von der Art der angewendeten Härtung kann das mit Füllstoff-Verarbeltungshllfsmlttel,
Härtungskatalysator und Additiv zum Verbessern der Haftung vermischte Organolpolysiloxan direkt auf das
Substrat aufgetragen werden, mit dem der Schichtstoff hergestellt werden soll.
Die gehärteten Produkte der hitzehärtbaren Organopolyslloxanmassen der vorliegenden Erfindung haben auch
ohne Grundiening eine verbe-sserte Haftung an verschiedenen synthetischen Fasersubstraten, wie Dacron,
Nylon, hltzebesiändlgem Nylon, Glasgewebe. Rayon, Baumwolle, Wolle, Acetatfasern, Acrylatfasern, Teflon-
und Polyesterfasern.
Die Härtungsprodukte der erfindungsgemäßen Massen haften mit guter Adhäsion, so daß ein Kohäslonsbruch
auftritt, wenn man sie mit Naturfasern, wie Wolle und Baumwolle, testet. Die Masse der vorliegenden Erftndung
verbindet sich beim Härten auch mit Kunststoffsubstraten, wie Polycarbonaten, Polyvinylchlorid, Polyäthylen,
Polypropylen, Polyestern. Polyamiden, Teflon und anderen Kunststoffen.
Andere Substrate, die hinsichtlich der Haftung zu dem gehärteten Produkt der hitzehärtbaren Organopolysiloxanmasse
der Erfindung untersucht wurden und dabei einen Kohäsionsbruch zeigten, sind Stahl, Aluminium,
Glas, Beton und Holz.
«> Bei den obigen Verfahren zum Mischen und Härten der Organopolysiloxanmasse wurden verschiedene
Verfahrensarten erwähnt. Es Ist besonders bevorzugt, daß die verschiedenen Bestandteile, wie das Organopolyslloxanpolymer,
der Slliclumdloxld-FülIstoff das Verarbeltungshllfsmlttel, das die Haftung verbessernde Additiv,
der Härtungskatalysator und die anderen Bestandteile zuerst in einem Kneter gemischt und dann auf einen
Kalander gebracht werden. Die Mischung kann dann auf ein Substrat kalandrlert werden, und zwar besonders
^5 auf ein aus synthetischen Fasern bestehendes Substrat. Die Organopolysiloxanmasse der vorliegenden Erfindung
kann selbstverständlich nicht mittels Walzen auf ein bruchiges oder hartes Substrat, wie Glas oder Stahl, aufgebracht
werden. Wenn jedoch ein flexibles Substrat aus synthetischer Faser oder welchem Kunststoff verwendet
wird, trägt man die Masse der vorliegenden Erfindung vorzugsweise mittels Walzen oder durch Kalandrieren auf
das Substrat auf uud härtet dann unter Druck 1 Minute bis zu 2 Stunden bei einer Temperatur im Bereich von
ISO bis 250° C oder bei einer Temperatur im Bereich von 90 bis 200° C. Wenn das Substrat brüchig oder hart
und damit unflexlbe! ist, so daß ss nicht zusammen mit der Masse der vorliegenden Erfindung durch Walzen
oder Kalandrieren verbunden werden kann, dann walzt man die Masse vorzugsweise In die Form eines Blattes
und legt dieses Blatt auf das Substrat und härtet unter Druck.
Wie bereits ausgeführt, werden die Maleate und Fumarate der Formeln (2) und (3) hinzugegeben und durch
Mischen oder Kneten In die Mischung aus Organopolysiloxanpolymer, Füllstoff, Verarbeliungshilfsmlitel und
Härtungskatalysator eingearbeitet. Die erhaltene Masse kann unmittelbar danach verwendet werden, um sie mit
einem Substrat zu verbinden und zu härten oder sie kann für eine bestimmte Zelt gelagert werden. Eine Masse
der vorliegenden Erfindung, weiche das Maleat und Fumarat der Formeln (2) und (3) enthalt, kann unbestimmte
Zeit gelagert werden und anschließend auf Substrate aufgebracht und gehartet werden, ohne daß eine
nachteilige Wirkung bezüglich der Haftung des geharteten Produktes am Substrat auftritt.
Ein anderes Verfahren zum Aufbringen der Organopolyslloxanmasse der vorliegenden Erfindung auf verschiedene
Fasern Ist das Tauchbeschichten. Es besteht darin, daß die Masse der vorliegenden Erfindung, wie sie
weiter oben definiert ist, In einem Losungsmittel, wie Xylol, gelöst wird, um eine Lösung mit 15 bis 40% Feslstoffantell
zu erhalten und daß man dann die Fasern oder andere langgestreckte Gewebestücke oder eine andere
Substratart In die Lösung eintaucht, dann aus der Lösung herausnimmt und für eine bis 30 Minuten auf eine
Temperatur im Bereich von 300 bis 400° C erhitzt, um das Lösungsmittel zu verdampfen und die Masse der
vorliegenden Erfindung auf dem Gewebesubstrat zu harten. Wenn es gewünscht ist, kann das Gewebe, welches
eine Schicht des hitzegehärteten Slllkongummls aufweist, wiederholt eingetaucht werden, um aufeinanderfolgende
Slllkongummlschlchten zu erhalten, welche das Gewebe bedecken, um eine gewünschte Dicke der SJlI-kongummischlcht
auf dem Gewebe zu erhalten.
Wie bereits ausgeführt und weiter unten angedeutet werden wird, wurden die Massen der vorliegenden Erfindung
hergestellt und auf verschiedenen Substraten gehartet, um festzustellen, ob ein Kohäslons- oder Adhäsionsbruch
auftritt. Für die In dem nachfolgenden Beispiel aufgeführten Erjv.bnlsse wurde ein Tlnius-Olsen-Tester
benutzt, der die Zugkraftin kg/cm angibt.
Das Verfahren zur Durchführung des Testes mit diesem Gerat besteht darin, daß man das Organopolysiloxanpolymer
mit Verarbeitungshilfsmittel, Füllstoff, dem die Haftung verbessernden Additivs und Härtungskatalysator
in einem Kneter vermischt und dann die erhaltene Mischung nimmt und daraus durch Walzen zwei Folien
von im wesentlichen der gleichen Dicke auf 2 Teilen des gleichen Substrates herstellt. Die beiden Teile des gleichen
Substrates wurden dann zusammengelegt, so daß die Folien aus der Masse einander berührten. Der erhaltene
Schichtstoff wurde In einer Form angeordnet und für eine bis 60 Minuten In einem der oben angegebenen
Temperaturbereiche gehärtet: Bevor der Schichtstoff gehartet war, wurde In einen Teil des Schichtstoffes ein
Abstandshalter zwischen die beiden Folien eingebracht. Nachdem der Schichtstoff gehärtet war, wurde der
Abstandshalter herausgenommen, und die Substrate und der Slllkongumml wurden entlang den Selten In dem
Bereich des Abstandshalters geschnitten, so daß zwei Streifen von dem Schichtstoff erhalten wurden, die auf
dem Tlnlus Olsen-Tester untersucht werden konnten. Der Tester wurde dann In Betrieb gesetzt und der Zug
gemessen, bis ein Kohäslons- oder AdhSslonsbruch auftrat.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Beispiels näher erläutert. In diesem Beispiel sind alle angegebenen
Teile Gewichtstelle.
Es wurde eine Mischung aus einem Organopolysiloxanpolymer der Formel
"CH3
"CH3
(CH3)jSiO —
(SiO)
CH3
CH3
106,5
(SiO) CH3
-Si(CHj)3
mit 20 Teilen eines Alkoxyendgruppen aufweisenden Dlmeihylülphenylslloxans als Verarbeltungshllfsmlttel und
40 Teilen Sillclumdloxyd-Füllstoff hergestellt. Diese Bestandteile wurden in einem Kneter zu einer gleichförmigen
Mischung verarbeitet, welche die Bezeichnung Zusammensetzung B erhielt.
Verschiedene Proben der Zusammensetzung B wurden auf einer Walze mit jeweils 0,25 Teilen Dlcumylperoxld
pro 100 Teile der Probe vermischt. In die Zusammensetzung B wurden 2 Teile des In der folgenden Tabelle
aufgeführten, die Haftung verbessernden Additivs auf 100 Teile der Zusammensetzung B eingearbeitet. Ein
weiterer Teil der Zusammensetzung B wurde ohne Additiv gelassen.
Die erhaltenen Blatter wurden auf verschiedenen Substraten angeordnet, und zwar auf rostfreiem Stahl,
reinem Aluminium, plattiertem Duralblech, kaltgewalztem Stahl und Glas und die erhaltenen Schichtstoffe
wurden entweder In einer Presse 30 Sekunden bei 204° C gehärtet oder In einem Luftofen bei 300° C.
Die gehärteten Schichtstoffe wurden dann einem Scherlest unterworfen, der darin bestand, daß man ein
6,25 cm2 großes Stück des wie oben beschrieben hergestellten Blattes nimmt und dieses Stück auf einem 2,5 cm
breiten Streifen des Substrates anordnet. Dann legt man einen 2,5 cm breiten Streifen des Substrates über das
Blatt aus der Organopolyslloxanmasse und härtet den erhaltenen Schichtstoff. Der gehärtete Schichtstoff, der
eine Schicht Substrat, eine Schicht Slllkongumml und eine Schicht Substrat umfaßte, wurde dann In eine Testvorrichtung
eingelegt, die die Substrate auseinanderzog und die für das Trennen der Substrate erforderliche
Kraft wurde in kg/cm2 gemessen.
50
60
Außerdem konnte der Schichtstoff aus Glas und Slllkongumml nicht In einer Testapparatur angeordnet
werden, da das Glas brüchig 1st. Es ist jedoch möglich, durch bioßcs Abziehen der Slllkongummlschlcht vom
Glassubstrat festzustellen, ob der Bruch ein KohSslons- oder Adhtslonsbruch 1st.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind In der folgenden Tabelle zusammengefaßt. In dieser Tabelle Ist
jeweils nach der für den Bruch des Schichtstoffes erforderlichen Kraft In kg/cm1 durch ein C angegeben, daß
ein Kohlsionsbruch und durch A angegeben, daß ein Adhäsionsbruch aufgetreten ist.
Die Werte der Tabelle zeigen, daß man durch die Einarbeitung des die Haftung verbessernden Additivs In die
Silikonkautschuk-Zusammensetzung B einen Schichtstoff erhielt, der mindestens zweimal so fest war, wie der
Schichtstoff, der ohne Verwendung dieses Additivs erhalten wurde. Welter war ohne Verwendung dieses Additivs
der Bruch Immer ein Adhäsionsbruch wahrend bei Verwendung der Additive In jedem Falle ein KohSilonsbruch
des Schichtstoff^ auftrat.
'5 Tabelle
die Haftung verbesserndes Additiv Härtung Teile/ rostfreier reines plattiertes kaltgewalzter Glas
100 Teile Stahl Aluminium Dunlblech Suhl
ohne
CH3 --SiCH2CH2CH2O-C
CH,
O O
370°c
2,00 56/C 21,7/C 55,3/C 62,4/C
H H
CH,
OCH2CH2CH2SiO
3S CH,
10
Claims (1)
- Patentanspruch:
Ohne Grundierung anwendbare, hltzehanbare Organopolyslloxanmasse aus(a) einem Organopolyslloxanpolymer mit einer Viskosität von mindestens 100 000 Centlpolse bei 25° C und der Formel! Ο)worin R ausgewählt lsi aus ggf. halogensubstituierten einwertigen Kohlenwasserstoffresten und α von 1,95 bis 2,0 variiert,(b) einem Härtungskatalysator, der durch Warme oder energiereiche Elektronenstrahlung aktiviert wird und(c) einem Additiv zur Verbesserung der Haftung am Substrat, dadurch gekennzeichnet, daß das Additiv (c) ausgewählt 1st aus Verbindungen der Formel
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