DE226476C - - Google Patents

Info

Publication number
DE226476C
DE226476C DENDAT226476D DE226476DA DE226476C DE 226476 C DE226476 C DE 226476C DE NDAT226476 D DENDAT226476 D DE NDAT226476D DE 226476D A DE226476D A DE 226476DA DE 226476 C DE226476 C DE 226476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
channel
spreading
litter
grooves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT226476D
Other languages
English (en)
Publication of DE226476C publication Critical patent/DE226476C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/24Shakers for salt, pepper, sugar, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
GEBR. LIPCKE in BERLIN.
Streubüchse für pulverförmige und körnige Massen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Streubüchse mit einem die Streumasse im Streukanal bewegenden, mit Querrillen und Verschlußkegel versehenen Schieber und besteht darin, daß der Streukanal eine im Querschnitt wellenförmige Wandung hat und der die Streuöffnungen beim Nichtgebrauch der Streubüchse mit dem oberen Verschlußkegel abschließende Schieber lose, d. h. mit etwas Spielraum, im
ίο Streukanal geführt ist.
Bei den bisher bekannten Streubüchsen ähnlicher Bauart ist ein zylindrischer Streukanal vorgesehen, in dem der gerillte Schieber fest, d. h. ohne Spielraum, geführt ist.
Diese Einrichtung bedingt eine etwas umständliche Handhabung der Streubüchse, weil der Schieber nicht durch Schütteln bewegt werden kann, sondern mittels einer Führungsstange durch Fingerdruck vorgeführt und durch Federdruck wieder zurückgeführt werden muß. Auch kann nur solches Material ausgestreut werden, das nicht zusammenbackt und entweder schon feinkörnig ist, oder bei dem ein Zerkleinern beim Eintritt in den Streukanal zulässig ist.
Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich demgegenüber dadurch vorteilhaft aus, daß der Schieber in einfacher Weise durch Schütteln bewegt wird, bei verhältnismäßig engen Streuöffnungen doch gröberes Material, z. B. Kümmelkörner, unbeschädigt ausgestreut werden kann, und ein Festsetzen feuchter oder backender Streumasse in den Längsrillen des Streukanals oder den Querrillen des Schiebers infolge der Klopferwirkung des Schiebers so gut wie gar nicht eintritt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Vertikalschnitt durch die aufrecht stehende Streubüchse,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Streuverschluß nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die umgekehrte Streubüchse.
Das Aufnahmegefäß a, dem jede beliebige Gestalt gegeben werden kann, ist am oberen Ende in üblicher Weise mit einem Gewinde b zum Aufschrauben der aus nicht oxydierendem Material angefertigten Verschlußkappe c versehen. Die Metallkappe c ist in der Mitte durchbohrt und mit einem in das Gefäß hineinragenden Mundlochfutter, dem Streukanal d, versehen, das im Querschnitt wellenförmig gestaltet ist, so daß in ihm Längsrillen e entstehen. In den Streukanal d ist der zylindrische Schieber f mit Querrillen h eingesetzt, der in bekannter Weise mit einem oberen, die Streulöcher während des Nichtgebrauchs des Behälters verdeckenden Verschlußkegel I und einem unteren, die Aufwärtsbewegung des Schiebers begrenzenden Querstab i versehen ist.
Der Schieber f reicht mit seinem mittleren, mit Einkerbungen h versehenen Teil nicht bis an die Wandung des Streukanals d, sondem es bleibt ein geringer Abstand zwischen Schieber und Wandung, so daß ersterer beim Schütteln nicht nur eine achsiale, sondern auch eine seitliche, gegen die Wandung des Streukanals klopfend wirkende Bewegung ausführen kann. In die Längsrillen e des Streukanals ragt der Schieber nicht hinein,
Wird die Streubüchse zwecks Ausstreuens ihres Inhalts umgekehrt, so gelangt die Streumasse in ■ die Längsrillen e des Streukanals d und die Querrillen h des Schiebers f. Feinkörniges und pulverförmiges, wenig oder gar nicht zusammenbackendes Material wird ohne wesentliche Mitwirkung des Schiebers f ausstreuen. Bei grobkörnigem und feuchtem, zusammenbackendem Material wird dagegen
ίο ein Festsetzen der Streumasse in den Längsrillen e durch den Schieber verhindert, indem bei seinen in achsialer Richtung erfolgenden Bewegungen das in seinen Querrillen liegende Material reibend und somit schiebend auf das in den Längsrillen e befindliche Material wirkt, und bei seinen seitlichen Bewegungen eine klopfende und damit lockernde Wirkung ausgeübt wird.
Zum Teil macht die Streumasse in der Streuvorrichtung, besonders in den Querrillen h des Schiebers, eine vor- und rückwärts gehende Bewegung, so daß neben der vorschiebenden auch eine hemmende Wirkung auf die Streumasse ausgeübt wird. Diese Wirkung ist aber nur günstig, weil durch sie ein zu starkes Ausstreuen der Masse verhindert wird. Eine nachteilige, etwa verstopfende Wirkung kann durch diese verschiedenartige Bewegung nicht hervorgerufen werden, weil beim Vorgehen des Schiebers das in den ersten Querrillen h und im vorderen Teil der Längsrillen e befindliche Material zum Behälter hinausgeführt und durch das in der zweiten Querrille h und im hinteren Teil der Längsrille liegende und nachfallende Material ersetzt wird. Dieser leer gewordene Teil wird dann von den weiteren Querrillen wieder gefüllt. ■ ■ .
Die Streuvorrichtung wird selbstverständlich, wie solches ja auch bei anderen Streu- 40' behältern geschieht, in verschiedenen Formen, mit weiten Streuöffnungen für gröberes Material, mit engen Streuöffnungen für feineres Material auszuführen sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Streubüchse mit einem die Streumasse im Streukanal bewegenden, mit Querrillen und Verschlußkegel versehenen Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalwandung (d) einen wellenförmigen Querschnitt hat und der Schieber- (f) lose im Kanal geführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT226476D Active DE226476C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE226476C true DE226476C (de)

Family

ID=487023

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT226476D Active DE226476C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE226476C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1778796B1 (de) Vorrichtung zum Ausgeben einer fliessfaehigen Substanz,insbesondere fluessiger Seife
DE1955861A1 (de) Vorrichtung zur Ausgabe von vorbestimmten Mengen von fluessigem und festem Material
DE226476C (de)
DE1802511A1 (de) Trichter
DE631757C (de) Handdibbelvorrichtung
DE2233126C2 (de) Streugerät
DE532065C (de) Kokskuehlanlage
DE507866C (de) Vorrichtung zum Lockern von sperrigem Gut bei der Zufuehrung
DE409428C (de) Vorrichtung zum Ausgeben von abgemessenen Mengen pulverfoermiger Stoffe, wie Seife
DE350468C (de) Schmiervorrichtung
DE453695C (de) Einrichtung zum Durchkneten und Formen von Amalgamen
DE404856C (de) Ringofenbeschicker
DE100764C (de)
AT84597B (de) Hacke zum Säen.
DE618562C (de) Zuteilvorrichtung fuer das Bindemittel bei der Brikettherstellung
DE738673C (de) Bunker mit einer zur schonenden Einfuellung von Schuettgut vorgesehenen schraegen Rutsche
DE277848C (de)
DE345818C (de) Beschickungsvorrichtung mit schwenkbarem Verteiler fuer Gaserzeuger
DE409438C (de) Ausstreuvorrichtung fuer Saemaschinen
DE483817C (de) Vorrichtung zum Trennen pulverfoermiger Mineralien mit verschiedenem spezifischen Gewicht
DE659366C (de) Vorrats- oder Lagerbehaelter, -kammer o. dgl. fuer Koks oder aehnliches Schuettgut
DE435621C (de) Ausgeber fuer pulverfoermiges Gut, insbesondere fuer mit Sand vermischtes Seifenpulver
AT51756B (de) Sämaschine.
DE302828C (de)
DE252388C (de)