DE225951C - - Google Patents

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DE225951C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/06Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 225951 -KLASSE 40«. GRUPPE
Zusatz zum Patente 212890 vom 13. Juli 1907.
. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1909 ab. Längste Dauer: 12. Juli 1922.
Die Erfindung bezieht sich auf die Vorrichtung zum Beschicken der Retorten von metallurgischen öfen nach dem Patent 212890 mit einem in einem Gehäuse sich drehenden Schaufelrad, dessen Gehäuse die Beschickungsröhre trägt und sich um seine Achse derart drehen läßt, daß der Beschickungsröhre jede beliebige geneigte Lage gegeben werden kann. Bei dieser Beschickungsvorrichtung ist die Beschickungsröhre fest angeordnet und bildet mit dem Gehäuse einen Körper.
Wird eine derart ausgebildete Beschickungsvorrichtung vor einen Ofen verlegt, so kann es sich ereignen, daß die Beschickungsröhre mit ihrem vorderen Ende an den Retorten der Ofenmauer oder dem meist vor den Öfen sich befindenden Schutzschirm hängen bleibt. Tritt dies ein, so kann die Beschickungsröhre, wenn sie fest angeordnet ist, leicht brechen oder mindestens an der Beschickungsvorrichtung Beschädigungen verursachen, die zu Betriebsstörungen Veranlassung geben.
Um diesen Mißstand bei der Beschickungsvorrichtung nach dem Patent 212890 zu beseitigen, ist die Beschickungsröhre gemäß der Erfindung an dem sie tragenden Gehäuse angelenkt, und zwar so, daß, wenn die Röhre irgendwo anstößt, also einen Widerstand findet, diese sich ungehindert bewegen und so dem Widerstände ausweichen kann. Das Mundstück der Beschickungsröhre in einer Richtung drehbar anzuordnen, ist an sich bekannt, doch 35
handelt es sich bei der älteren Einrichtung nur um ein Hochklappen des Mundstücks und nicht darum, daß sich das Mundstück auch in wagerechter Ebene nach rechts und links ausschwenken läßt.
Durch die Anordnung der Beschickungsröhre in der oben angegebenen Weise wird nicht nur eine Beschädigung der Beschickungsröhre bzw. der zugehörigen Beschickungsvorrichtung vermieden, sondern noch ein stetiges Arbeiten ermöglicht, denn es ist nicht mehr nötig, die Beschickungsvorrichtung nach hinten zu bewegen, wenn diese vor einer Ofenarmatur vorbeigeführt werden soll.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand, soweit es zu dessen Verständnis erforderlich ist, in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch Gehäuse und Beschickungsröhre.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Grundriß von Fig. 1.
Fig. 4 zeigt die Beschickungsröhre von vorne gesehen, und
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie B-B der Fig. i.
Das Gehäuse e ist mit einem Stutzen α von quadratischem Querschnitt versehen. Durch diesen Stutzen tritt die durch das Schaufelrad in dem Gehäuse e geschleuderte Beschickung aus. Der Stutzen α trägt an seinem freien
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Ende zwei Büchsen b, auf welche sich die am Verbindungsstück d vorgesehenen Bügel c auflegen. Das Verbindungsstück d trägt an seinem vorderen Ende die Beschickungsröhre f. Durch die eine der Büchsen b und die entsprechenden Bohrungen in den Bügeln c ist ein Zapfen g geführt, wodurch an dem Stutzen a ein Scharnier für das Verbindungsstück d bzw. die Röhre f gebildet wird. Durch die andere
ίο Büchse b und die entsprechenden Bohrungen der Bügel c ist ein Zapfen h gesteckt, der sich leicht aus der Buchse b herausnehmen läßt. Durch die eben beschriebene Anordnung ist es ermöglicht, die Beschickungsröhre f zusammen mit dem sie tragenden Verbindungsstück d in wagerechter Ebene um den Zapfen g drehen zu können, wenn der Beschickungsapparat außer Betrieb ist.
Das Verbindungsrohr d, durch welches die Beschickungsmaterialien aus dem Stutzen a mit quadratischem Querschnitt in die zylindrische oder konische Röhre f übertreten, trägt an seinem vorderen Ende ein wagerechtes Scharnier i, welches ermöglicht, das vordere Ende der Röhre f in senkrechter Richtung zu senken. Die ebenfalls am vorderen Ende des Verbindungsrohres d vorgesehenen senkrechten Scharniere / und k ermöglichen, die Röhre f nach links oder rechts in wagerechter Ebene auszuschwenken.
Für gewöhnlich befindet sich die Röhre f in der Verlängerung des Stutzens α und des Verbindungsstückes d. In dieser Lage wird die Röhre durch die Feder I gehalten. Diese Feder ist einerseits an der auf dem oberen der Bügel c liegenden Traverse m und anderseits an einem Lappen η der Platte p des Scharnieres k befestigt.
Infolgedessen wirkt die Feder I gleichzeitig auf die drei Scharniere i, j und k. Sie hat das Bestreben, diese drei Scharniere geschlossen zu halten, wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ausführungsform der Vorrichtung zum Beschicken der Retorten von Zink- und anderen metallurgischen Öfen nach Patent 212890, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsröhre mit dem das Schleuderrad aufnehmenden und umschließenden Gehäuse derart gelenkig verbunden ist, daß sie selbsttätig einem Widerstand ausweicht, der sich ihr während des Verlegens des Beschickungsapparates längs der O'fenfront entgegenstellt und nach dem Passieren dieses Widerstandes wieder selbsttätig in ihre normale Lage zurückkehrt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsröhre an dem Schleuderradgehäuse oder einem an diesem vorgesehenen Stutzen durch zwei senkrechte Scharniere und ein wagerechtes Scharnier so befestigt ist, daß die Röhre nach rechts, nach links und nach unten schwingen kann und durch eine Feder dauernd in ihrer normalen Lage gehalten wird.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Stutzen an dem Schleuderradgehäuse und der eigentlichen Beschickungsröhre ein Verbindungsstück eingeschaltet ist, welches vermittels eines Drehzapfens an dem Stutzen angelenkt ist und durch einen anderen Zapfen an diesem festgestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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