DE225803C - - Google Patents

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DE225803C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/08Slag cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/14Cements containing slag
    • C04B7/147Metallurgical slag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225803 KLASSE 80 b. GRUPPE
BERNHARD GRAU in KRATZWIECK.
Verfahren zur Nutzbarmachung von Hochofenschlacken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, Hochofenschlacke, welche sich nicht unmittelbar zur Zementfabrikation eignet, dadurch zu verwerten, daß man aus ihr Formsteine herstellt, welche sich zu Bauzwecken u. dgl. eignen.
Man hat schon vorgeschlagen, aus Hochofenschlacke Kunststeine herzustellen, indem man Schlacke zerkleinert und mit Kalk als.
ίο besonderem Bindemittel versetzt und diese Masse dann formt.
Versuche, welche zu vorliegender Erfindung führten, haben nun gezeigt, daß man die Hochofenschlacke, selbst wenn sie sich zur Zementfabrikation nicht unmittelbar eignet, so z. B. Schlacke, welche bei der Herstellung von Spiegeleisen, Puddelroheisen, Stahleisen entfällt, ohne jedes weitere Zusatzmittel, namentlich ohne jedes besondere Bindemittel, für die Herstellung von brauchbaren Kunststeinen verwerten kann.
Es zeigte sich, daß man, wenn man derartige Schlacke, wie sie aus dem Hochofen kommt, ohne Benutzung von Kühlwasser granuliert, wie solches mit Hilfe des Verfahrens nach D. R. P. 186449 zweckmäßig geschehen kann, und die erhaltene, mehr oder weniger zusammengesinterte oder zusammengebackene Masse körnig vermahlt, diese Masse ohne jeden besonderen Zusatz einfach anzufeuchten und zu pressen braucht, um haltbare, dauerhafte Kunststeine, die zu Bauzwecken geeignet sind, zu erhalten.
Das den Gegenstand dieser Erfindung bildende Verfahren kann man beispielsweise in der Weise ausführen, daß der aus den Hoctb öfen kommende glühende Schlackenstrom ohne Benutzung von Kühlwasser, etwa nach dem Verfahren des D. R. P. 186449, granuliert wird, derart, daß in der so granulierten Schlacke die dieser Körnermasse innewohnende Wärme zur weiteren Nachwirkung in dieser Masse gelangt, wobei die Körner wieder mehr oder weniger zusammensintern oder zusammenbacken können. Die so gewonnene Masse, welche allmählich in sich erkaltet, bildet eine Klinkermasse, die gemahlen, angefeuchtet und gepreßt Mauersteine von hoher Festigkeit ergibt.
Das Mahlen der Klinkermasse geschieht derart, daß nicht ein Feinprodukt, sondern ein Produkt von grober Körnung oder Schrotung erzeugt wird. Das so erzeugte geschrotete Klinkermaterial, welches natürlich auch feineres Mehl enthält, wird in eine Mischschnecke gebracht und in ihr mit dem jeweiligen Grad der Feuchtigkeit behaftet, welche erforderlich ist, um dem Material durch Pressen die Form der Mauersteine geben zu können.
Der Vorteil der neuen Methode besteht darin, daß gegenüber den heutigen Verfahren die Fabrikation ganz wesentlich billiger ist, da Bindemittel und weiter der bei dem heutigen Stande der. Schlackenziegelherstellung erforderliche langwierige Trockenprozeß in Wegfall kommen.
Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Mauersteine zeichnen sich durch große Druckfestigkeit und Wetterbeständigkeit vorteilhaft aus.
Selbstverständlich läßt sich vorliegende Er-
findung auch für Hochofenschlacken, welche bei der Herstellung von Spiegeleisen, Puddelroheisen, Stahleisen usw. entfallen, allgemein anwenden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Nutzbarmachung von Hochofenschlacken, welche sich für die Schlackenzementfabrikation unmittelbar nicht eignen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochofenschlacken in trockenem Zustande zu einer körnigen Klinkermasse granuliert werden, wobei die dieser Körnermasse innewohnende Wärme zur weiteren Nachwirkung gelangt, worauf die Klinkermasse vermählen, angefeuchtet und zu Mauersteinen gepreßt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkermasse für die Herstellung von Mauersteinen nicht, wie bei der Herstellung von Zement üblich, fein vermählen, sondern nur geschrotet wird, also in körnigem Zustande zur Verwendung gelangt.
DENDAT225803D Expired DE225803C (de)

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