DE225780C - - Google Patents

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DE225780C
DE225780C DENDAT225780D DE225780DA DE225780C DE 225780 C DE225780 C DE 225780C DE NDAT225780 D DENDAT225780 D DE NDAT225780D DE 225780D A DE225780D A DE 225780DA DE 225780 C DE225780 C DE 225780C
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cut
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shaft
turned
container
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DENDAT225780D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/18Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like
    • B26D3/22Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like using rotating knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225780 KLASSE 66 b. GRUPPE
in WITTEN a. Ruhr.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Zerschneiden von Fleisch und Speck in Würfel, bei welcher zum Zerschneiden des Gutes in Streifen ein einziger Messersatz
S zur Anwendung kommt, der das Gut -in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Richtungen durchschneidet.
Nun sind zwar Maschinen dieser Art bekannt. Bei diesen dient jedoch zum Schneiden der Streifen ein Satz von Ritzmessern, der auf und ab bewegt wird und wobei nach jedem Schnitt dieser Messer der Schneidgutbehälter um 900 gedreht wird, um das Durchschneiden des Gutes in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Richtungen herbeizuführen. Es arbeiten also hier die Messer nicht stetig, und ebenso ist der Vorschub des Gutes ein absatzweiser.
Im Gegensatz hierzu kommt nun gemäß
ao der Erfindung zum Zerschneiden des Gutes in Streifen ein Satz von Kreismessern zur Anwendung, die stetig in gleicher Richtung umlaufen, und es wird dabei das Schneidgut mit Hilfe eines geeigneten Führungskastens beim Durchgang durch die Maschine so bewegt, daß es zuerst an der einen Seite und dann nach einer Wendung von 90 ° auf der anderen Seite der Drehachse durch den Messersatz hindurchgeschoben wird, so daß dadurch das Schneidgut in zwei zueinander rechtwinklig stehenden Richtungen zerschnitten wird.
Durch diese Anordnung wird der Vorteil' erzielt, daß die Messer ununterbrochen arbeiten und dabei gleichzeitig an zwei Stellen auf das Gut einwirken, indem sie es an einer Stelle in Plätten und an der zweiten diese mittlerweile gewendeten Platten in Streifen zerschneiden. Dabei bewirken die Messer zugleich den Vorschub, so daß eine besondere Vorschubvorrichtung nicht erforderlich ist. Es ist also die Maschine gemäß der Erfindung ihrer Bauart nach sehr einfach, und ihre Leistungsfähigkeit ist eine sehr große.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in
Fig. ι in Vorderansicht und in
Fig. 2 in Draufsicht.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht auf eine Einzelheit.
Mit dem Maschinengestell 1 ist der Schneidgutbehälter durch Schrauben 2 verbunden. Derselbe besteht bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsform aus zwei parallel zueinander liegenden, kastenartigen Teilen 3, 4 und einem die hinteren Enden dieser Teile miteinander verbindenden Krümmer 5, welcher halbkreisförmig gebogen ist und eine Verdrehung um 90 ° zeigt, so daß die Seitenwände, welche bei Beginn des Bogens senkrecht stehen, am Ende desselben wagerecht liegen. Die Teile 3, 4, 5 könnten auch aus einem Stück bestehen. Zwischen den , parallel laufenden Teilen 3, 4 ist die Messerachse 6 mit den Kreismessern 7 gelagert, derart, daß die Messer seitlich durch die kastenförmigen Teile 3, 4 greifen und dessen lichte Öffnung quer durchsetzen. Auf der Messer-

Claims (2)

  1. welle 6 sitzt ein Zahnrad 8, das durch ein Zwischenrad 9 Antrieb von einem auf der senkrechten Welle 10 sitzenden Rad 11 erhält. Die Welle 10 wird durch ein Kegelrädergetriebe 12, 13 von der wagerecht liegenden Hauptwelle 14 aus angetrieben. Letztere kann von Hand mittels Kurbel gedreht werden oder, wie gezeichnet, mechanisch angetrieben werden. Die Welle 14 trägt an ihrem einen Ende eine Scheibe 15, welche mit Messern 16 besetzt ist, die in bekannter Weise zum Abschneiden der aus dem Schneidgutbehälter austretenden Fleischstreifen in Würfel dienen.
    Das Schneidgut wird bei 3 in den kastenartigen Behälter eingeschoben. Sobald es hier von den in der Pfeilrichtung umlaufenden Messern 7 erfaßt wird, wird es selbsttätig vorangeschoben und in Platten zerschnitten. In dem Krümmer 5 wird es um 90 ° gedreht, so daß es gewendet in den Teil 4 gelangt und die geschnittenen Platten eine senkrechte Lage erhalten und deshalb von den hier nochmals auf das Gut einwirkenden Messern in Streifen zerschnitten und vorangeschoben werden. Sobald das Schneidgut aus der Öffnung des Teiles 4 ausgetreten ist, wird es in gewissen Zeitabschnitten von den Messern 16 abgeschnitten. Der Teil 4 des Schneidgutbehälters besitzt eine an sich bekannte bewegliche Seitenwand 17, welche von einer Feder 18 gegen das Schneidgut gepreßt wird und die gewendeten Platten des letzteren zusammenhält. .
    Anstatt, wie gezeichnet, die Messergruppe 7 wagerecht anzuordnen, kann diese auch senkrecht oder geneigt stehen, wobei sich die Messergruppe 16 immer in einer zur Gruppe 7 senkrechten Ebene dreht.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r ir c H E:
    i. Maschine zum Zerschneiden
    von
    Fleisch und Speck in Würfel, bei welcher ein einziger Messersatz das Schneidgut in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Richtungen nacheinander durchschneidet und es dadurch in Streifen zerteilt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Messersatz aus auf einer gemeinsamen Welle angeordneten, stetig in gleicher Richtung umlaufenden Kreismessern besteht, wobei das Schneidgut bei der Bewegung durch den Schneidgutbehälter der Maschine zuerst auf der einen Seite und dann nach erfolgter Wendung um 90 ° auf der anderen Seite der Drehachse des Messersatzes durch diesen geführt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Schneidgutes ein etwa hufeisenförmiger, kastenartiger Behälter angeordnet ist, zwischen dessen Schenkeln die seitlich in diese eindringenden Kreisscheibenmesser (7) sich drehen und dessen bogenförmiger Teil (5) eine Viertelverdrehung in sich macht, so daß das Schneidgut hier um 90 ° gewendet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdrüCkereI.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0690773A4 (de) * 1993-05-17 1995-11-23 Carruthers Equipment Co Schneidautomat zum dreidimensionalen Schneiden von Nahrungsmitteln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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