DE2256805C2 - Sucher für eine einäugige Spiegelreflexkamera - Google Patents
Sucher für eine einäugige SpiegelreflexkameraInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sucher der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
Ein solcher Sucher, wie er im Hauptpatent 22 23 023
beschrieben lsi, liefert ein deutlich sichtbares verzerrungsfreies
Bild des Aufnahmegegenstandes, wobei die Einblickrichtung In den Sucher mit der Aufnahmerichtung
übereinstimmt, so daß die Kamera in Blickrichtung des Auges nachgeführt und mit Ihr gezielt werden kann.
Außerdem Schafft die Fältausbildung des Suchers die Möglichkeit, Ihn bei Nichtgebrauch flach an das Kameragehäuse
zusammenzufalten, so daß die einzelnen Bauteile des Suchers im zusammengefalteten Zustand dpr
Kamera deren Gehäuseabmessungen nicht wesentlich vergrößern.
Hi1I der Anordnung gemfSB Hauplpatent Ist eine VerkllnkunjisvorriL'hiung
vorgesehen, die das Suchcrgchiiusc im zusammengefalteten Zustand holt. Zur Lösung der
Verriegelung muß ein genau definierter Bewegungsablauf durchgeführt werden, d. h. es muß das SuchergehSuse an
einer dafür vorgesehenen Stelle erfaßt werden, wobei ein Versuch, die Verriegelung durch Verschwenken oder
Verschieben an einem anderen Teil des Suchergehäuses zu lösen, zu einer Beschädigung der einzelnen relativ
empfindlich aufgebauten Teile des Faltmechanismus durch Verblegen dieser Teile führen kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Sucher gemäß Hauptpatent derart auszugestalten, daß die
Entriegelung durch Erfassen an unterschiedlichen Stellen vorgenommen werden kann, ohne daß die Gefahr einer
Beschädigung von Teilen des Suchers besteht.
:5 Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Durch die Erfindung wird erreicht, daß eine Entfaltung
des Suchergehäuses nicht nur beim Erfassen des vorderen Deckelteils erfolgt, sondern auch beim Erfassen
des mittleren oder hinteren Abschnitts, wobei der Sucher sich sogar selbsttätig dann öffnet, wenn die Kamera
durch Erfassen des hinteren Gehäuseteils in die Spreizstellung überführt wird. Umgekehrt wird durch die Erfindung
die Möglichkeit geschaffen, das Zusammenfalten von Kamera und Suchergehäuse auf mannigfaltige Art
durchzuführen, so daß die Bedienungsperson nicht an eine exakte Gebrauchsanweisung gebunden ist und keine
größeren Überlegungen anzustellen braucht, wie das Entfalten oder Zusammenfalten erfolgen muß. Die die Verklinkungseinrichtung
in das Spreizgestänge des Suchers eingebaut ist, wird es überflüssig, störende Verklinkungsmechanismen
aus dem Kameragehäuse vorstehen zu lassen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 5.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 5.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung
zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Faltkamera mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Sucher in Spreizstellung; Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht der Kamera gemäß Fig. 1 in zusammengefaltetem Zustand;
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Faltkamera mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Sucher in Spreizstellung; Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht der Kamera gemäß Fig. 1 in zusammengefaltetem Zustand;
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung einer abgewandelten Verriegelungseinrichtung für das Suchergehäuse.
Fig. 1 zeigt eine einäugige Spiegelreflexkamera 10 der
Selbstentwicklerbauart, die als Faltkamera ausgebildet Ist. Sie weist einen ersten, zweiten, dritten und vierten
Gehäuseteil 12, 14, 16 und 18 auf, die miteinander über
Scharniere 13, 15, Yl und 19 schwenkbar verbunden sind, um eine Relativbewegung zwischen der Spreizstcllung
gemäß Fi g. 1 und der Faltstellung gemäß Fi g. 2 herstellen zu können. Die Gehäuseteile 12, 14, 16 und 18 wirken
mit einem flexiblen Balgen 20 zusammen, um eine sechsseitige Belichtungskammer 22 zu schaffen.
Der erste Gehäuseteil 12 weist eine Wand 24 auf, die
seitlich Im Abstand zuelnanderliegende Flansche 26 besitzt, von denen nur einer dargestellt 1st, und die sich
nach oben erstrecken und eine Öffnung 28 der Wand 24 steht In die Belichtungskammer 22 ein. Die Flansche 26
lagern einen Sucher 30, wie weiter unten ausführlich beschrieben wird. Der /weite schwenkbar mit dem
Gehäuseteil 12 bei 15 angelenkte Gehäuseteil 14 enthiilt
nicht dargestellte MIttel, um einen Sucherspiegel 32 an der Innenwand 34 zu haltern. Der dritte Gehauseteil 16
weist zwei im seitlichen Abstand /uelnanderllegcnde Seitenwiinde 36 und 38 auf, die durch eine liodenwand
40 und eine Stirnwand 41 verbunden sind, um eine U-förmige
Kammer 42 zu bilden, die eine Kasscae 44 auf-
nimmt, die mehrere HiinverbSndc 46 enthalt. In der
Kammer 42 nach vorn erstreckt sich ein U-förmlges WaI-zenträgergehSuse
48 mit zwei Quetschwalzen 50, 52, die das offene Ende der Kammer 42 abschließen. Schließlich
ist der vierte Gehäuseteil 18 schwenkbar mit seinen Enden an den Gehäuseteilen 12 und 16 angelenkt und
mit Mitteln versehen, um das Objektiv 54 mit Verschluß und Verschlußauslöser zu haltern.
Innerhalb der Belichtungskammer 22 ist ein Träger 56
gelagert, der eine Fresnel-Einstellfläche 58 auf einer Seite und einen Belichtungsspiegel 60 auf der anderen Seite
trägt. Der Spiegelträger kann zwischen den Stellungen gemäß Fi g. I, in der die Oberfläche 58 einen Bestandteil
des Kamerasuchersystems bildet und einer zweiten Stellung verschwenkt werden, in der die Oberfläche 58 dicht
benachbart und parallel um Sucherspiegel 32 liegt.
Ein Sucher 30 mit einem auf die Einstellfläche gerichteten optischen Element 62 und einem Sucherokular 64
ist am ersten Gehäuseteil 12 so gelagert, daß er zwischen einer Arbeitsstellung gemäß Fig. I und einer Ruhestellung
gemäß Fig. 2 bewegt werden kann, in der die optischen
Glieder 62 und 64 in der gleichen Ebene liegen und zur kompakten Bauform der Kamera beitragen,
wenn letztere in Faltstellung befindlich ist. Das optische Element 62 in Gestall eines konkaven Spiegels ist mit
einer ersten Spreizeinrichtung versehen, um den Konkavspiegel 62 zwischen der Ruhestellung und der
Arbeitsstellung zu führen. Die Spreizeinrichtung weist ein Spiegelgehäuse 66 auf, das an seinen seitlichen Rändern
schwenkbar mittels eines Stiftes 70 mit zwei Ansätzen 68 gekoppelt ist, von denen nur einer dargestellt ist,
der von der Wand 14 noch oben vorsteht. Zwei Führungsstifte 72, von denen nur einer dargestellt ist,
erstrecken sich von gegenüberliegenden Seiten des Spiegelgehäuses 66 nach außen und werden von kreisbogenförmigen
Führungen 74 in den seitlich im Abstand zueinanderliegenden Flanschen 76 geführt, die von
einem Deckel 78 nach unten vorstehen. Eine Feder 80, die mit einem Ende 82 In Eingriff mit der Wand 14 steht,
ist mit ihrem Mittelabschnitt um den Stift 70 gewickelt und das andeu Ende 84 ist um einen Führungsstift 72
gekrümmt. Das Sucherokular 64 besitzt ebenfalls Spreizen, um das Okular 64 zwischen der Arbeitsstellung und
der Ruhestellung zu bewegen. Die letztere Spreizeinrichtung umfaßt ein Okulargehäuse 8(i. das an seinen seitlichen
Enden schwenkbar über ein Scharnier 88 mit den Flanschen 26 verbunden ist, wobei zwei im seitlichen
Abstand zueinander liegende Lenker 90 (nur einer davon ist dargestellt) vorgesehen 5ind, von denen jeder mit
einem Ende schwenkbar am Flansch 26 mittels eines Stiftes 92 angelenkt ist, während sein anderes Ende
schwenkbar an den Seitenrändern des Okulargehäuses 86 mittels eines Stiftes 94 angelenkt ist. der vom Gehäuse
86 In einen Schlitz 96 im Lenker 70 vorsteht. Eine Feder 98 steht mit einem Ende in Eingriff mit einer Rippe 100,
die von dem Flansch 26 nach innen steht, während ein Mittelabschnitt der Feder um ein Scharnier 88 gewickelt
ist und das andere Ende 102 mit dem Okulargehäuse 86 in Verbindung steht.
Der Sucher 30 ist außerdem mit einer Faltabschirmung
104 versehen, um den Zutritt von Umgebungslicht in
den Raum zwischen Konkavspiegel 62 und Okular 64 zu vermindern und um die scheinbare Heiligkeit des vom
Konkavspiegel 62 erzeugten Bildes zu vergrößern. Die Faltabdeckung 104 wird von vier dünnen U-förmig
gestalteten Lamellen 1!)6 gebildet, die schwenkbar an den freien Enden Ihrer Schenkel an den nach hinten verlaufenden
Flanschen 26 des Cr häuseteiles 12 am Scharnier 88 angelenkt sind. Aus Fig. 1 ergibt sich, dafi die unterste
Lamelle 106 fest um Vorderende des Gehäuseteils 12 angeordnet ist und eilne minimale Länge, gemessen vun
der Drehachse des Scharniers 88, aufweist. Jede folgende Lamelle ist etwas länger als die vorhergehende. Hierdurch
wird es möglich, daß die Lamellen teleskopartig ineinandergreifen, wenn die drei Lamellen im Gegenuhrzeigersinn
nach unten verschwenkt werden, bis ihr Unterrand gegen den Gehäuseteil 12 trifft. Die drei obersten
Lamellen 106 besitzen nach innen gewendete Flansche 108 an ihren vorderen Unterrändern und die drei
unteren Lamellen besitzen nach außen abgebogene Flansche 110 an ihren oberen Vorderrändern, die eine Verriegelung
bewirken, wenn die oberen drei Lamellen 106 vom Gehäuseteil 12 nach oben gedreht werden, um
nacheinander die Lamellen in die Bereitschaftsstellung nach Fig. 1 zu überführen. In Spreizstellung überlappen
die einzelnen Lamellen 106 einander, so daß ein Eintritt von Umgebungslicht verhindert wird. Die Abschirmung
104 ist durch Federn in die Spreizstellung bzw. die Lichtabsperrstellung durch geeignete Mi' ;;1, beispielsweise
zwei Federn, vorgespannt.
Der Sucher 30 ist mit einer Verriegelung ausgestattet, um die optischen Glieder 62 und 64 in ihrer Faltstellung
gemäß Fig. 2 zu halten.
Die Verriegelungseinrichtung weist einen Vorsprung 110 auf, der vom Spiegelgehäuse 66 vorsteht, wie dies
aus Fig. 1 ersichtlich ist, und mit einem elastischen Glied 112 zusammenwirkt, welches vorzugsweise ein
integraler Bestandteil einer der Spreizte!.ker 90 ist (vgl.
Lenker 90 in Fig. 1). Das elastische Glied 112 weist einen Bogenabschnitt 114 auf, der eine Seite einer Öffnung
116 definiert und außerdem ist ein nach oben vorstehender Flansch 118 vorgesehen, der geneigte Oberflächen
120 und 122 auf einer Seite aufweist.
Arbeitsweise
Wenn die Kamera und der Sucher in ihrer zusammengefalteten Ruhestellung befindlich sind, daiin nehmen
die verschiedenen Bauteile die Lage gemäß Fig. 2 ein. Es ist ersichtlich, daß die Feder 80 den Konkavspiegel 62
nicht in die Arbeitsstellung überführen kann, weil eine Verriegelungswirkung durch die geneigte Oberfläche 122
des Flansches 118 bewirkt wird, die über dem Vorsprung
110 des Spiegelgehäuses 66 liegt. Der Flansch 118 wird seinerseits in der dargestellten Stellung gehalten, weil der
Lenker 90 In Eingriff mit dem Gehäuseteil 14 steht. Da
die Kraft der Feder 80 den Vorsprung 110 nicht veranlassen
kann, den Flansch 118 in eine Stellung zu überführen. In der er von der geneigten Oberfläche 122 freikommt
und da der Lenker 90 gegen eine Uhrzeigersinndrehung infolge seines Eingriffs mit dem Gehäuseteil 14
gehalten wird, werden auch die optischen Glieder 62 und
64 in ib'ir Ruhestellung gehalten.
Die Verriegelungseinrichtung ist derart konstruiert, daß die Kamera 10 u.nJ der Sucher 30 in ihre Spreizstellung
auf vielerlei Weise überführt werden können. So kann z. B. die Bedienungsperson den Gehäuseteil 14
ergreifen und ihn ^m Uhrzeigersinn um das Gelenk 17 schwenken. Diese letztere Bewegung führt dazu, daß die
Gehäuseteile Ά und 18 um Ihre jeweiligen Schwenkgelenke
In die Spreizstellung gemäß Fig. 1 überfuhr: werden.
Da die Gehäuseteile 12 und 14 sich relativ zueinander bewegen, sucht sich der Gehäuseteil 14 außer Eingriff
m" Jen Lenkern 90 zu bewegen, so daß die Feder
102 das Okulargehäusc 86 im Gegenuhrzeigersinn um das Gelenk 88 verschwenken kann. Eine Bewegung des
Gehäuses 86 im Geeenuhrzeierrsinn wirr! irdrm rim I pn.
kcr 90 mittels der I angloehschlitz/Stillverbiritlung 94. 96
übertragen, so daH die Lenker 90 sich im Uhrzeigersinn
um das Gelenk 92 drehen ')ie Anfangsbewegung der Lenker 90 in dieser Uhrzekjrsinnnchtung bewegt den
Hansen IIK in eine Stellung, in der er außer Fingriff mit *>
dem Vorsprung 110 kommt, so dal.! der Konkavspiegel 62
durch die Feder 80 im Gegenuhrzeigersinn in die Arbeitsstellung überführt werden kann. Die Gcgcnuhrzeigersinndrehung
des Konkavspiegels 62 wird auf den Deckel 78 und ti ie Lamellen 106 durch Zusammenwirken in
zwischen Stift 92 und dem bogenförmigen Schiit/ 74 Im Flansch 7fi übertragen, was da/u führt, dali der Deckel 78
und die I.aniJlen Hifi um das Gelenk 88 in die Spreizstellung
gemäß I ig. 1 überführt werden. Der Lenker 90
folgt dem Gehäuseteil 14. bis der Stift 94 das L.nde ties Ii
Schlil/es 9fi erreicht hai und in diesem Moment befindet
sich das optische Glied 64 in seiner Arbeitsstellung. Statt dessen können Kamera und Sucher .inch dadurch in ihre
Betriebsstellung überführt werden, daß der Deckel 78 in
der Niihi' dos I'Iansihrs 74 rrl.iHi und rinr· n.irh iihi^ti Xi
gerichtete Kraft ausgeübt wird. Diese nach oben gerichtete Kraft, die auf den Deckel 78 wirkt, genügt, um den
Vorsprung IHI am Spieszclgehause 66 zu veranlassen, den
Flansch 118 auf dem Lenker 90 in eine Lage /u überführen,
in der der Vorsprung HO von der geneigten Oberllii- 2ϊ
ehe 122 frei gekommen ist. so dal! der Konkavspiegel 62
sich in seine Arbeitsstellung bewegt. Diese nach oben gerichtete Bewegung des Deckels 78 wird dem Gehäuseteil
12 inlolge seiner Verbindung hiermit übertragen, so daß dieser Gehäuseteil 12 relativ /ti dem Gehäuseteil 14 v>
bewegt wird. Die Relativbewegung zwischen den Gehäuseteilen 12 und 14 schafft die Möglichkeit, daß sich die
Lenker 90 um das Gelenk 92 im Uhrzeigersinn drehen können, bis das optische Glied 64 seine Betriebsstellung
erreicht h.i..
Noch ein anderer Weg zum Spreizen der Kamera und des Suchers besteht darin, den gemäß Fig. 2 rechten Teil
des Deckels 78 r\ erlassen und eine nach oben gerichtete
Kr.ift an-/Hüben, um eine Relativbewegung zwischen
Jen Gch.-.useteiien 12 und 14 zu erzeugen. Das Okular 64 4Γ'
wird automatisch in die Sprei/stellung überführt, wenn
die lenker 90 der Bewegung des Gehäuseteils 14 in die
gesrri'/te Betriebsstellung folgen. Wenn einmal das
Okular 64 in Ikreiischaftsstellung befindlich ist und
wenn die Kamera voll gespreizt ist. dann kann die Bedie- '·
nungsperson den Deckel 78 auslösen und dann wird der
Konkavspiegel 62 durch die Feder 80 in die BetriebsstelluiiL'
überliihrt Fs sind nicht dargestellte Spreizgestänge
vorgesehen, um die Kamera in Spreizstellung zu halten.
Die Kamera jnd ihr Sucher können auf verschiedene 5fl
Weise in ihre F.iltsiellung zurückgeführt werden. So
Li π η ζ B die "edienungsperson nach Auslösung des
Spre;/gesiänges eine Kraft auf den Deckel 78 in der Nähe
des Flansches 76 ausüben, wodurch der Deckel 78 um das Scharnier 88 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird.
Diese Gegenuhrzeigersinndrehunt! des Deckels 78
bewirkt eine Uhrzeigersinndrehung des optischen Gliedes 62 in die Ruhestellung hinein Fmc weitere nach unten
gerichtete Krall aiii den Deckel 78 wird d'Mii Gehauseteil
12 mitgeteilt, um den Gehäuseteil 18 im Gegenuhr/eigersinn
um das Gelenk 19 /u verschwenken. Diese letztere
Bewegung des Gehäuseteils 18 lühl /u einer Relativbewegung
zwischen dem Gehäuseteil 14 und den Lenkein 90.Wenn der Winkel zwischen den Gehäuseteilen 12 und
14 sich dem Wert von ISO" nähert, dann erfaßt der
Gehäuseteil 14 den gemäß Ii g. I rechten Teil der Lenker 90 und dreht sie im Gegenuhrzeigersinn Diese Gegenuhr/elgersiniulr'hiing
der Lenker 90 wird dem Okulargehäuse 86 über die Schlitz/Zapfenserbindung 96. 94 über
tragen, um das Okulargehäuse 86 im Uhrzeigcisinn in ti ie
Ruhestellung zu verschwenken Während der letzten wenigen Grade der Gegenulirzeigersinndrehung tier Lenker
90 beweg! sich der Flansch 118. tier aiii einem dei
Lenker 90 angeordnet ist. in \ erklinkungseingriff mn
dem Vorspruni: 111), um tl.is optische Glied 62 in Ruhestellung
zu halten, wenn die Kralt von dem Deckel 78
weggenommen wird. Statt dessen l· mn auch eine Kraft
aiii den Gehäuseteil 14 ausgeübt wjrtlen. um diesen im
Ciegenuhrzeigersinn um das Gelenk 17 zu versch.venken. Dies führt zu einer Relativbewegung zwischen den
Ciehäuseteilen 12 und 14. VVie oben erwähnt, bewegt sich
der Gehäuseteil 14 in Fingriff mit dem Lenker 90. um
eine Uhrzeigersinndrehung des Okular-. 64 in tlie Ruhelace
/ : bewirken, wenn tlie Gehäuseteile 12 und 14 in
eine gemeinsame Fbene überführt werden Eine nach unten gerichtete Kraft wird dann auf den Deckel 78 ausgeübt,
um den Konkavspiegel 6.7. In die Ruhestellung zu
überführen. Wenn der Konkavspiegel 62 sich der Ruhestellung nähert, erfaßt der Vorsprung 110 tlie geneigte
Oberfläche 120 des Flansches 118 und lenkt den Flansch
118 in eine Lage aus. in der der Vorsprung 110 sich in Verklinkungseingriff mit der geneigten Oberfläche bewegen
kann, wodurch der Konkavspiegel 62 lösbar in der Ruhestellung gehalten wird.
Fine abgewandelte Ausführungstorm der Verklinkungseinrichtung
für den Sucher 30 ist in Fig. 3 dargestellt.
In dieser Ansicht Sinti die Lenker 90 in einer Lage befindlich, die sie annehmen, wenn das Okular 64 in
zusammengefalteter Ruhestellung befindlich ist und der Konkavspiegel 62 befindet sich in einer Lage /wischen
Arbeitsstellung und Ruhestellung. Bei dieser Nusführungsform
ist das elastische Glied 112. welches einen integralen Bestandteil eines Lenkers 90 bildet, durch
einen Vorsprung 130 ersetzt, der geneigte Oberflächen
132 und 134 besitzt und das Konkav Spiegelgehäuse 66 ist
mit einem elastischen Glied 136 in Gestalt einer Stahlfeder versehen, die auf dem Gehäuse 66 als Ausleterfeder
befestigt ist. Die Verklinkungseinrichtung gemäß Fig. 3
arbeitet im wesentlichen in der gleichen Weise wie die Verklinkungseinrichtung nach F!g. I und 2.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Sucher für eine aus gelenkig miteinander verbundenen Gehäuseteilen bestehende einäugige Spiegelreflexkamera,
die aus einer Faltstellung durch Spreizen ihrer Gehäuseteile tn eine Arbeitsstellung überführbar
ist, in der das vom Objektiv gezeichnete Bild durch den Sucher in einer in der Brennebene liegenden
Elnstellfläche sichtbar ist, wobei der Sucher mit
einem zum Überführen der Kamera in Ihre Arbeitsstellung dienenden, an einem Gehäuseteil befestigten
und Ober einen weiteren Gehäuseteil auskragenden Träger versehen ist, mit dessen sich gegenüberliegenden
Enden ein Okular bzw. ein auf die Einstellfläche ausgerichtetes optisches Element zwischen Ruhe- und
Arbeltsstellungen verschwenkbar verbunden sind, und wobei Kamera und Sucheroptik durch Anheben des
auskragenden Trägertefls in ihre Arbeitsstellungen überführbar sind, nach Patent 22 23 023 dadurch
g e k e η η ie \c h η e t, daß zwischen Okulargehäuse (86)
und Gehäuse (66) für das optische Element (62) eine in Ruhestellung derselben wirksame und lösbare
Sperre (118, 120, 122; UO) zum Verriegeln des Suchers (30) in seiner Faltstellung vorgesehen ist.
2. Sucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Okulargehäuse <86) an seiner der zum
Verschwenken mit einem Scharnier (88) versehenen Kante gegenüberliegenden Kante mittels eines mit
Führungskurven (96) versehenen Schwenkarmes (90) mit dem Träger (26) verbunden ist, an dessen
schwenkbar .nit dem Träger (26) verbundenen Ende ein Widerlager (118) .rür eine /on der dem Scharnier
(70) gegenüberliegendem Kante des Gehäuses (66) des optischen Elements (62) vors: ringende Nase (HO)
vorgesehen ist.
3. Sucher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorspannfeder (98) vorgesehen
ist, die das Okular (64) in die Sucherstellung vorspannt.
4. Sucher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (82) vorgesehen Ist,
die das als Konkavspiegel (62) ausgebildete optlscne Element in die Sucherstellung vorspannt.
5. Sucher nach Anspruch 4, dadurch gekennzelchnet, daß der Konkavspiegel (62) um eine die Feder
(82) lagernde Achse kippbar und In einem Kulissenschlitz (74) des Sucherdeckels (78) geführt Ist.
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Non-Patent Citations (1)
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