DE2249696C3 - Schneezaun - Google Patents

Schneezaun

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DE2249696C3
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Gerd Dieter 7326 Heiningen Maibach
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/127Stretcher-type wire fencing; Tensioning devices for wire fencing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F7/00Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
    • E01F7/02Snow fences or similar devices, e.g. devices affording protection against sand drifts or side-wind effects

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schneezaun mit einer von zwei in einem Abstand voneinander verankerbaren Endpfosten und mindestens einem zwischen den Endpfosten verankerbaren Spannpfosten gehaltenen flexiblen Bahn, insbesondere ein mit einer Polyvinylchlorid-Ummantelung versehenes Polyestergewebe, wobei der Spannpfosten aus zwei parallelen Rohren und einem Bodenlager besteht.
Bei einem bekannten Schneezaun dieser Art sind die beiden parallelen Rohre an beiden Enden fest durch so Stege miteinander verbunden; am unteren Ende ragt ein Zapfen über den Steg hervor, der in ein Rohrstück des Bodenlagers eingreift Bei diesem bekannten Schneezaun muß die flexible Bahn zwischen den beiden Rohren durchgeführt werden, bevor sie an den Endpfosten befestigt wird. Anschließend erfolgt durch ein Drehen des Spannpfostens in seinem Bodenlager ein Spannen der flexiblen Bahn. Dieses Spannen der flexiblen Bahn ist relativ umständlich durchzuführen; beim Drehen des Spannpfostens wird häufig ein Teil der flexiblen Bahn w um die parallelen Rohre des Spannpfostens herumgelegt, so daß die wirksame Länge des Schneezauns vermindert wird. Weiterhin sind die Herstellungskosten des bekannten Spannpfostens insbesondere wegen des im Bodenlager drehbaren Zapfens relativ hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schneezaun der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Spannpfosten einfach und billig in der Herstellung ist und der einfach aufstellbar ist, wobei die wirksame Länge der flexiblen Bahn möglichst nur unwesentlich verringert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß das eine Rohr des Spannpfostens fest mit dem Bodenlager und das andere Rohr als Spannelement für die flexible Bahn lösbar mit dem festen Rohr verbunden ist und der Spannpfosten außerhalb der Verbindungslinie der Endpfosten angeordnet ist. Dadurch ist zum einen eine einfache und billige Herstellung des Spannpfostens möglich, zum anderen ist die Montage des erfindungsgemäßen Schneezaunes relativ einfach, sie kann ohne wesentliche Verminderung der wirksamen Länge der flexiblen Bahn durchgeführt werden. Diese wird leicht vorgespannt zwischen die im Boden verankerten Endpfosten eingehängt die Nachspannung erfolgt durch eine Auslenkung der flexiblen Bahn senkrecht zur Verbindungslinie der Endpfosten. Dazu wird der Spannpfosten in einem Abstand zur Verbindungslinie angeordnet, mit dem lösbaren Rohr wird die flexible Bahn unter gleichzeitiger Spannung gegen den Spannpfosten bewegt und durch Befestigen des lösbaren Rohres am festen Rohr des Spannpfostens gehalten.
In vorteilhafter Weise ist am unteren Ende des festen Rohres in zur Längsachse senkrechter Ebene eine Halteplatte angebracht, in der Halteplatte ist eine Öffnung zum Einstecken des lösbaren.Rohres angeord-
net und beide Rohre sind am oberen Ende mittels einer Spannplatte verbindbar, in welcher for jedes Rohr eine öffnung einßelassen ist. Dabei ist die öffnung in der Halteplatte als Langlocb mit zur Längsachse des festen Rohres senkrechter Hauptachse ausgebildet. Dadurch ist ein zunächst schräges Einstecken des lösbaren Rohres in die Halteplatte möglich, wodurch das Spannen vereinfacht wird. Zwischen den oberen Enden der Rohre ist ein. Klemmstück aus elastischem Material vorgesehen, das zum Einklemmen des oberen Randes ι ο der flexiblen Bahn dient, damit diese nicht verrutschen kann. Als elastisches Material ist Silikongummi vorgesehen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Schneezauns nach der Erfindung sind die Endpfosten aus zwei is parallelen, mit einem Bodenlager verschweißten Rohren gebildet, weiche am oberen Ende durch eine Spannplatte verbindbar sind, in welcher öffnungen zur Aufnahme der Enden der Rohre vorgesehen sind. Auf jedes dieser Rohre ist die Bahn mit an ihren Enden gebildeten Schlaufen aufschiebbar. Dadurch dient jeder Endpfosten gleichzeitig als Endpfosten für zv-31 flexible Bahnen; dadurch und durch das Aufschieben der flexiblen Bahnen mittels Schlaufen wird die Montage eines längeren Schneezaunes sehr vereinfacht
In weiterer Ausbildung sind in einem Abstand von den freien Enden des lösbaren Rohres und in einem Abstand vom freien Ende des festen Rohres des Spannpfostens sowie in einem Abstand vom freien Ende der Rohre der Endpfosten Arretierkörper zur Begrenzung der Bewegung des lösbaren Rohres bzw. der Spannplatten vorgesehen. Als Arretierkörper können Stifte in die Rohre eingelassen sein, in vorteilhafter Weise sind die Arretierkörper jedoch aus jeweils einem umlaufenden Bund der Rohre gebildet. Dieser kann durch Stauchen der Rohre oder durch Anschweißen eines Ringes hergestellt werden. Zur Verankerung der Endpfosten und des Spannpfostens sind an jeder Spannplatte Aufnahmeöffnungen für Verankerungsdrähte angeordnet
Es ist natürlich ohne weiteres möglich, zwischen zwei Endpfosten nicht nur einen, sondern mehrere Spannpfosten der besagten Art anzuordnen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels eines Schneezauiies näher erläutert Es zei&t
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Teilstückes des Schneezaunes,
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Teilstück,
F i g. 3 eine Seitenansicht des Spannpfostens gemäß so der Linie HI-III in F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
F i g. 4 erwen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in F i g. 3,
F i g. 5 eine Seitenansicht des Eckpfostens in vergrößerter Darstellung und
F i g. 6 eine Draufsicht auf den Eckpfosten.
Ein Schneezaun besteht aus einer von zwei in einem Abstand voneinander verankerten Endpfosten 1, von denen in der F i g. 1 nur einer dargestellt ist, aus einem zwischen den Endpfosten 1 verankerten Spannpfosten 2 und aus einer zwischen den Endpfosten 1 befindlichen eo flexiblen Bahn 3 aus einem Polyestergewebe mit einer Polyvinylchlorid-Ummantelung. Die Pfosten 1 und 2 sind jeweils mit einem Bodenlager 4 im Boden verankert, dieses besteht aus einer Bodenplatte 5, einem Einschlagpfosten S und Versteifungsblechen 7. Verankerungsdrähte 8, die mittels Heringen 9 im Boden verankert sind, dienen &ir Abspannung der Pfosten 1 und 2. In den Verankerungsdrähten 8 für den
Spannpfosten sind Drahtspanner 10 eingesetzt.
Der Spannpfosten 2 besteht aus zwei parallel zueinander liegenden Rohren 11 und 12; das Rohr 11 ist fest mit dem Bodenlager 4 verschweißt, wobei ein Winkelstück 13 zur Abstützung dient Das Rohr 12 ist lösbar mit dem festen Rohr 11 des Spannpfostens 2 verbunden, es dient als Spannelement für die flexible Bahn 3, Zur lösbaren Verbindung ist am unteren Ende des festen Rohres 11 in zur Längsachse 14 senkrechter Ebene eine Halteplatte 15 angeschweißt; in dieser ist eine öffnung 16 zum Einstecken des lösbaren Rohres 12 eingelassen. Die öffnung 16 ist mit zur Längsachse 14 des festen Rohres 11 senkrechter Hauptachse 17 ausgebildet, so daß das lösbare Rohr 12 in Richtung der Hauptachse 17 bewegbar ist Beide Rohre 11,12 sind am oberen Ende mittels einer Spannplatte 18 miteinander verbindbar, in die Spannplatte 18 sind öffnungen 19 für jedes der im Querschnitt kreisringförmig ausgebildeten Rohre 11, 12 eingelassen. Die Spannplatte 18 ist an beiden Enden abgewinkelt, an den abgewinkelten Enden und im Bereich zwischen den Öffnungen 19 trägt sie Aufnahmeöffnungen 20 zum Einhängen von Haken 21 der Verankerungsdrähte 8. In einem Abstand von den freien Enden des lösbaren Rohres 12 und in einem Abstand vom freien Ende des festen Rohres 11 sind Arretierkörper 22 angeordnet die ein Durchrutschen des lösbaren Rohres 12 durch die öffnung 16 der Halteplatte 15 und ein Abrutschen der Spannplatte 18 verhindern. Die Arretierkörper 22 bestehen jeweils aus einem umlaufenden Bund 23, dieser ist an die Rohre 11, 12 angeschweißt, er kann auch durch Anstauchen der Rohre 11, 12 hergestellt werden. Auch ist die Anordnung von nicht dargestellten Stiften denkbar.
Zwischen den oberen Enden der Rohre 11,12 ist ein Klemmstück 24 angebracht, dieses stützt sich an einer Platte 25 ab, die an das feste Rohr U angeschweißt ist Das Klemmstück 24 besteht aus elastischem Material, wie z. B. Silikongummi. Es dient zum Verklemmen der flexiblen Bahn 3 am lösbaren Rohr 12.
Nach den F i g. 5 und 6 besteht jeder Endpfosten aus zw :i parallelen, mit dem Bodenlager 4 verschweißten Rohren 26, 27 welche am oberen Ende durch eine Spannplatte 18 verbunden sind, in deren öffnungen 19 die ebenfalls im Querschnitt kreisringförmig ausgebildeten Rohre 26 und 27 eindringen. Im Abstand vorn freien Ende der Rohre 26 und 27 sind wiederum Arretierkörper 22 aus Bünden vorgesehen, die ebenfalls ein Abrutschen der Spannplatte 18 verhindern. Am unteren Ende ist zwischen die Rohre 26 und 27 ein Verbindungsstück 28 geschweißt, welches mit seiner Oberkante 29 gleichzeitig die Lage der Unterkante 30 der flexiblen Bahn 3 bestimmt Ein Winkelstück 13 dient zur zusätzlichen Versteifung im Bereich des Bodenlagers 4.
Um das Rohr 27 ist die flexible Bahn mit einer an ihrem Ende ausgebildeten Schlaufe 31 gelegt, die Schlaufe kann durch Festkleben oder Festschweißen des umgeschlagenen Randes der flexiblen Bahn 3 hergestellt werden, vorzugsweise wird jedoch eine zusätzliche Naht zur Verbindung des Randes der flexiblen Bahn 3 bei der Bildung der Schlaufe 31 vorgesehen.
Bei der Anbringung des Schneezaunes neben einem zu schützenden Objekt, beispielsweise einem Verkehrsweg, wird die flexibfc Bahn 3 von beispielsweise 20 m Länge zwischen die beiden Endpfosten 1 eingehängt, die etwa im Abstand der Länge der flexiblen Bahn 3 angeordnet sind. Dann wird der Spannpfosten 2 etwa in
der Mitte aber in einem Abstand zur Verbindungslinie 32 der beiden Endpfosten 1 im Boden verankert, mit dem lösbaren Pfosten 12 wird die flexible Bahn 3 gespannt. Dabei kann das untere Ende des lösbaren Pfostens 12 in die als Langloch ausgebildete öffnung 16 der Halteplatte 15 eingerastet werden, der lösbare Pfosten 12 kann dann als Hebel zum Spannen der flexiblen Bahn 3 benutzt werden, die nach dem Einrasten der Spannplatte 18 auf den freien Enden der Rohre U und 12 des Spannpfostens 2 gespannt ist und mittels des Klemmstückes 34 gegen ein Abrutschen am Spannpfosten 2 gesichert ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche;
1. Schneezaun mit einer von zwei in einem Abstand voneinander verankerbaren Endpfosten s und mindestens einem zwischen den Endpfosten verankerbaren Spannpfosten gehaltenen flexiblen Bahn, insbesondere ein mit einer PolyvinyJchlorid-Ummantelung versehenes Polyestergewebe, wobei der Spannpfosten aus zwei parallelen Rohren und einem Bodenlager besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Rohr (11) des Spannpfostens (2) fest mit dem Bodenlager (4) und das andere Rohr (12) als Spannelement für die flexible Bahn (3) lösbar mit dem festen Rohr (11) verbunden ist und is der Spannpfosten (2) außerhalb der Verbindungslinie (32) der Endpfosten (1) angeordnet ist.
2. Schneezaun nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des festen Rohres (11) in zur Langsachse (14) senkrechter Ebene eine Haiieplaiie (15) angebracht ist, in der Halteplatte (15) eine öffnung (16) zum Einstecken des lösbaren Rohres (12) angeordnet ist und beide Rohre (11,12) am oberen Ende mittels einer Spannplatte (18) verbindbar sind, in welcher für jedes Rohr (11, 12) eine öffnung (19) eingelassen ist.
3. Schneezaun nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (16) in der Halteplatte (15) als Langloch mit zur Längsachse (14) des festen Rohres (11) senkrechter Hauptachse (17) ausgebildet ist
4. Schneezaun nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den oberen Enden der Rohre (11, 12) ein Klemmstück (24) aus elastischem Material vorgesehen ist.
5. Schneezaun nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Material Silikongummi vorgesehen ist
6. Schneezaun nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß die Endpfosten (1) aus zwei parallelen, mit einem Bodenlager (4) verschweißten Rohren (26, 27) gebildet sind, welche am oberen Ende durch eine Spannplatte (18) verbindbar sind, in welcher öffnungen (19) zur Aufnahme der Enden der Rohre (26,27) vorgesehen sind.
7. Schneezaun nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Bahn (3) mit an ihren Enden gebildeten Schlaufen (31) auf jedes der Rohre (26, 27) des Endpfostens (1) aufschiebbar ist
8. Schneezaun nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet daß in einem Abstand von den freien Enden des lösbaren Rohres (12) und in einem Abstand vom freien Ende des festen Rohres (11) des Spannpfostens (2) sowie in einem Abstand vom freien Ende der Rohre (26, 27) der Endpfosten (1) Arretierkörper (22) zur Begrenzung der Bewegung des lösbaren Rohres (12) bzw. der Spannplatten (18) vorgesehen sind.
9. Schneezaun nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß als Arretierkörper (22) Stifte in die Rohre (11,12,26 und 27) eingelassen sind.
10. Schneezaun nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierkörper (22) aus jeweils einem umlaufenden Bund (23) der Rohre (11, 12,26 und 27) gebildet sind.
11. Schneezaun nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß an jeder Spannplatte (18) Aufnahmeöffnungen (20) für Verankerungsdrähte (8) angeordnet sind.
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EP1036884A2 (de) 1999-03-18 2000-09-20 Fraunhofer Management Gesellschaft mbH Ableiten von Lawinen mit geneigten Flächenbereichen

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