DE224820C - - Google Patents

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DE224820C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/02Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges
    • G01L7/04Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges in the form of flexible, deformable tubes, e.g. Bourdon gauges
    • G01L7/046Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges in the form of flexible, deformable tubes, e.g. Bourdon gauges with exhausted tubes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224820-KLASSE 42 k. GRUPPE .12.
Dr. HUGO HOFFMANN in BOCHUM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1909 ab.
Es sind Vakuummeter bekannt, bei denen die durch den wechselnden Luftdruck entstehenden Anzeigefehler dadurch beseitigt werden, daß ein Barometer entweder die Skala verschiebt oder auf einer Skalenschar die für den jeweilig herrschenden Luftdruck richtige Skala bezeichnet.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß nicht die Skala, sondern direkt das Spiel
ίο des Zeigers beeinflußt wird, indem die von der Vakuummeterfeder auf den Zeiger übertragenen Wirkungen etwaiger Schwankungen des atmosphärischen Druckes durch eine Barometerfeder, die ebenfalls auf den Zeiger wirkt, aufgehoben werden. Dadurch ergibt sich für das den Gegenstand der Erfindung bildende Vakuummeter außer den Vorteilen einer einfachen Konstruktion bzw. bequemeren Ablesung noch der besondere Vorteil, daß man es registrierend ausführen kann, was bei den Vakuummetern mit beeinflußter Skala nicht möglich ist.
Die Fig. ι und 2 veranschaulichen die Erfindung an Ausführungsbeispielen.
α ist die Feder des Vakuummeters; b ist eine Barometerfeder; c ist der Zeiger des Vakuummeters. Das Vakuummeter sei an eine vollständige Luftleere angeschlossen, und der Zeiger möge bei normalem Barometerstande von 76 cm ein Vakuum von 76 cm Quecksilbersäule oder von 100 Prozent anzeigen. Steigt nun der Luftdruck über 76 cm Quecksilbersäule, so wird die Feder des Vakuummeters stärker zusammengedrückt als bei nor malem Luftdrucke, und der Zeiger würde bei dem gewöhnlichen, nicht kompensierten Vakuummeter über 76 cm bzw. 100 Prozent Vakuum hinausschlagen. Bei niedrigerem als normalem Luftdrucke würde umgekehrt der Zeiger, trotzdem das Vakuummeter doch an 100 Prozent Vakuum angeschlossen ist, weniger als 100 Prozent zeigen. Diese irreführenden Anzeigen des gewöhnlichen, nicht kompensierten Vakuummeters werden bei dem Vakuummeter, das gemäß der vorliegenden Erfindung kompensiert ist, vermieden, indem die Barometerfeder, die ja bei schwankendem Luftdrucke in demselben Sinne wie die Feder zur Messung des Vakuums gespannt oder ent-. spannt wird, den Zeiger in die richtige' Lage zurückholt.
Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen greift nämlich die Barometerfeder an einem Winkelkebel e an, der sich um dieselbe Achse dreht wie das von der Vakuummeterfeder bewegte Zahnsegment d und an seinem anderen Ende das Zeigerrad f trägt. Steigt nun z. B. der Luftdruck, so werden beide Federn stärker zusammengedrückt, und der Hebel des Zahnsegmentes d wie der Winkelhebel e werden beide in demselben Sinne gedreht.
Die Winkel, um welche der Zahnsektor d und der Winkelhebel e gedreht werden, müssen nun, was durch entsprechende Hebellängen, unter denen die Barometer- und die Vakuummeterfeder angreifen, zu erreichen ist, verschieden groß sein, damit eine Abwälzung
des Zeigerrades f auf dem Zahnsektor d in der Weise stattfindet, daß die Spitze des Zeigers c infolge einer Eigendrehung des Rades f annähernd auf dem gleichen Punkt wie vor der Änderung des Atmosphärendrucks stehen bleibt.
Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung unterscheidet sich in zwei Punkten von der ersten Anordnung. Der Winkelhebel, der hier g genannt ist, hat nicht mehr dieselbe Drehachse wie das Zahnsegment. Das Zeigerrad f ist deshalb nicht mehr fest mit dem Winkelhebel verbunden, sondern durch eine federnde Verbindung h, die das Zeigerrad gegen das Zahnsegment drückt. Dadurch ist es möglich, das Zeigerrad unrund zu formen, wenn man auf der Skala erst weite Teilung, dann für die niedrigeren Vakuen engere Teilung haben will.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vakuummeter, dessen Anzeigen durch ein Barometer korrigiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Barometerfeder die Zeigerbewegung beeinflußt.
2. Vakuummeter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Barometerfeder das Zeigerrad (f) über dem das Zeigerrad antreibenden Zahnsegment (ä) verschiebt, so daß das Zeigerrad (f) zur Korrektur der Zeigerstellung zurückgedreht wird.
3. Vakuummeter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Barometerfeder den Hebelangriffspunkt der Vakuummeterfeder an dem das Zeigerrad (f) drehenden Zahnsegment (d) verschiebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746086C (de) * 1937-06-25 1944-05-26 Bendix Aviat Corp Fluessigkeitslibelle, insbesondere fuer Visiergeraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746086C (de) * 1937-06-25 1944-05-26 Bendix Aviat Corp Fluessigkeitslibelle, insbesondere fuer Visiergeraete

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