DE2247600A1 - Verfahren zur behandlung verbrauchter ammoniumsulfitlaugen - Google Patents
Verfahren zur behandlung verbrauchter ammoniumsulfitlaugenInfo
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- D21C11/00—Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
- D21C11/02—Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters of acid, neutral or alkaline sulfite lye
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Description
Patentassessor Hamburg, den 10.9.1972.
Dr. G." Schupfner ; ' T 72059 (D .70,874-2-Cl-F)
DEUTSCHE.TEXACO AG . 769/HH 2000 Hamburg 76 ·. . ·
Sechslingspforte 2 ' -
TEXACO DEVELOPMENT CORPORATION 135 East 42nd Street .New York, N;Y. 10017
U.S.A.
Verfahren zur Behandlung verbrauchter Ammoniumsulfitlaugen
Die vorliegende Erfindung betrifft die Behandlung verbrauchter laugen der Holzzellstoffherstellung* Insbesondere bezieht
sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Behandlung verbrauchter Ammoniumsulfitirügen der Holzzellstoffherstellung, um unschädliche und zu beseitigende Produkte zu erhalten»
Der Ausdruck "Sulfit" bezieht sich in der vorliegenden Anmeldung auch auf Bisulfit.
In der US-Patentanmeldung, Aktenzeichen Nr. 875.617 vom 12.
11.1969 wird ein Verfahren zur Behandlung verbrauchter Natriumsulfitlauge und flüchtiger Gase aus einem Kocher einer SuI-fitzellstoffabrik
beschrieben. Dieses Verfahren beinhaltet folgende Verfahrensschritte:
a) Erhitzen der Ablauge;
b) Verkokung der Ablauge unter Koksbildungsbedingungen, um.
einen schwefelhaltigen Koks und Abwasser herzustellen, und Abtrennen des Kokses vom Abwasser?
c) Waschen des Kokses, um verwertbare Metalle aus dem-selben
-2-
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zu gewinnen:
d) Verbrennen des Kokses und der flüchtigen Gase, ura Dampf,
SO« und Wärme für die Koksbildung zu erzeugen
e) Umsetzen des SO« mit dem Abwasser zur Absorption desselben
im Abwasser und Rückführung dieses Abwassers in den Kocher.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung verbrauchter Ammoniumsulfitlauge mit niedrigem p„-Vert aus
einer Holzzellstoffanlage, gekennzeichnet
durch die Verfahrensschritte:
Eingabe der Ablauge in eine Wärmetauschzone zum Vorwärmen
der Ablauge durch Kontakt mit dem Gesamtausstrom einer nachgeschalteten Verkokungszone,
Verkokung der vorgewärmten Ablauge bei etwa 35 bis 211 kg/cm
unter Bildung eines Gesamtausstroms enthaltend schwefelhalti gen Koks, Gas und Flüssigkeit,
Abkühlen des Ausstroms auf etwa 15.0 bis 38 C, vorzugsweise
auf etwa 660C, durch Wärmetausch mit der Ablauge zur Erzielung
einer erleichterten Koksabtrennung, Vermindern des Drucks der abgekühlten Produkte auf etwa 14
bis 7 kg/cm , vorzugsweise auf etwa 10,5 kg/cm , Abtrennen des Grses vom Koks und der Flüssigkeit,
Druckverminderung des Gases auf etwa 0,35 bis 3,5 kg/cm , vorzugsweise auf etwa 0,7 kg/cm ,
Verbrennen des Gases in einer Heizzone zur Umwandlung von in
Gas enthaltenen Schwefelverbindungen in SOp»
Abtrennen des Kokses vom Ausstrom,
Trocknen des Kokses durch Anströmen heissen, SOp-hf.ltigerL
Abgases und Verbrennen des Kokses zur Dampferzeugung- und Bereitstellung
von Prozeßwärme
und
und
Eingeben der gekühlten, SOp-haltigen Gase und des Ausstroxs
in eine Absorptionszone, um eine SOp-Absorption in Ausstron
herbeizuführen, wobei ein im wesentlichen SOp-freies Gas und eine neue Ammoniumsulfitlauge hergestellt wird.
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Im vorliegenden Verfahren wird eine verbrauchte Ammonium- ·
lauge behandelt und die bei der Verkokung dieser Ablauge zur Herstellung beseitigbarer Produkte auftretenden Probleme
unterscheiden sich von denen, die bexi d-er Behandlung anderer
Sulfitablaugen auftreten* So wurden in dei» durch Verkokung
verbrauchter Ammoniumsulfitlaugen niedrigen p^-Wertes erhaltenen
Koks unerwarteterweise beträchtliche Mengen Mutterlauge, bis zu 70-80 Gew.-^, nach der Abtrennung vom Kokerabwasser
zurückgehalten. Aus diesem Grund kann der Koks nicht ohne vorheriges Trocknen direkt zur· Prozeßdampferzeugung
verbrannt werden. Unerklärlich ist auch, daß dieser Koks sehr fein zerteilt ist im Gegensatz zu dem aus anderen Sulfitablaugen
hergestellten Koksf und daß er sich nicht schnell
absetzt zur Bildung eines abtrennbaren KoksSchlammes. Im Hinblick
auf diese Probleme beinhaltet das erfindungsgemässe Verfahren einen ersten Verfahrensschritts, in welchem der gesamte
Ausstrom der Verkokungszone einschließlich Koks, Gas und Abwasser in Wärmetau.sch mit dem Einsatzmaterial gebracht
wird, uin die Koksabtrennung zu erleichtern,, und einen weiteren Verfahrensschritt, in welchem der-sehr feuchte Koks Tor
seiner Verbrennung zur Prozeßäampferzeugung getrocknet wird«.
Weiter ist es bei Verfahren^ in"welchen Sulfate der Metalle
eingesetzt werden, üblich^ den Koks sur Gewinnung der Metalle
und zur Verhütung eines Angriffs der Metall® auf die Sr-=
hitzer zu waschen» Dieser iTerfahrensschritt wird jedoch im
vorliegenden Verfahren nicht-benötigte" ■ ■ . · -
Im erfindungsgemässen Yerf&iiren tritt verbraucht® Ammonii»»
lauge mit niedrigem p„«¥©s?t aus der Holgssellstoffherstsllräg
in Wärmetausch mit dem gesamten Ausstron einer naehgesehal·=
teten Verkokungsstufeo "HieExtooh. wird die Ablauge auf eine
Temperatur erwärmt, "bei welcher die Verkokung eintritt9 wäh·=
rend der Ausstroa auf eine Temperaturp normalerweiee auf 150
bis 380C erniedrigt wirdj, welche niedrig-genug-'iBtj) um die-Abtrennung
des im Ausstrom enthaltenen Kokses zu fördern»
Anschließend strömt die heu® Ab laug©- iia sine Iferkolrangssoas
Taei 232 'als 3710C, einem Druck von etwa 35 »2-bis 211 kg/cm2
und einer Verweilzeit von 1 Minute bis T Stunde zur Bildung
von Abwasser, Gas und schwefelhaltigem Koks, die, wie oben beschrieben, sodann abgekühlt werden. Es wurde gefunden, daß
es von Vorteil ist, in diesem Verfahrensschritt den Druck
auf 14 bis 7kg/cm zu erniedrigen, so daß nur noch ein Druck
aufrechterhalten wird, v/elcher für eine Förderung der Produkte durch einen Gas-Flüssig-Separator ausreicht. Nach Verlassen
des-Separators wird der Gasdruck weiter auf einen
Wert von Oj35 bis 3,5 kg/cm gesenkt· Dieser Druck ist noch
hoch genug, um dr.s Gas durch eine Heizzone zu fördern, in
welcher die schwefelhaltigen Gasanteile zusammen mit dem Koks zur Erzeugung von Prozeßdampf und heissem SOp-haltigen Gas
verbrannt werden. Unterdessen ist der Kokerausetrom vom Koks befreit worden. Der Koks wird getrocknet, indem das heisse
im vorhergehenden Schritt erzeugte S02-haltige Gas über den
Koks hinwegströmt, und der getrocknete Koks wird in die Heizzone eingeführt. Das SOp-haltige Gas kühlt gleichzeitig ab
und strömt in eine Absorptionszone, in welcher es vom koksfreien Kokerausstrom absorbiert wird und in welcher Zusatz-NH,
dem Ausstrom eingegeben wird. In dieser Zone wird durch Vermischen der Bestandteile erneut Lauge hergestellt.und in
die Zellstoffanlage zurückgeführt. Die. SOp-frelen Gase wer- «
den ohne schädlichen Einfluß ausübend an die Auss^nluft abgegeben.
In der Zeichnung ist ein Diagramm des Verfahrens wiedergegeben. Verbrauchte Aranoniumsulfitlauge einer Holzzellstoffanlage
wird auf beispielsweise 77,3 kg/cm komprimiert und zusammen mit dem Kokerausstrom, welcher suspendierten Koks
enthält, in den Wärmetauscher (2) eingegeben. Dann fließt die Ablauge in den Koker (3), in welchem die Verkokung bei
etwa 2880C und 77,3 kg/cm stattfindet. Der Kokerausstrom
strömt durch die Leitung (4), den Wärmetauscher (2), das Druckreduzierventil (5), durch welches der Ausstrom auf etwa
10,5 kg/cm reduziert wird, in den Gas-Flüssig-Separator (6).
Gas wird vom Separator (6) über das Druckreduzierventil (17) abgezogen. Das Abwasser und die Koksteilchen, welche sich
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noch unter einem zum Betrieb des Separators ausreichenden
Druck befinden, fliessen in den Separator (7), aus welchem ein koksfreier Kokerausstrom, erhalten wird. Feuchte Koksteilchen
werden dem Separator (7) entnommen und in den Kokstrockner (12) eingegeben. Der Kokerausstrom fließt durch die
Leitung (30) in den SO^-Adsorber (9), nachdem durch die Leitung
(10) NH, zugesetzt wurde» Die ΝΗ-,-Zugabe kann auch nach
der SOp-Absorption in der Leitung (11) erfolgen. Die neue Zellstofflauge wird in den Kocher der Zellstoffanlage eingegeben.
Die feuchten Koksteilchen v/erden vom Separator (7) in den Kokstrockner (12) gefördert. Im Trockner (12) wird der Koks
mit SOp-haltigem Abgas, welches — Verbrennen von trockenem
Koks und schwefelhaltigem (Jas im Erhitzer (14)» wobei der
Koks aus dem Trockner (12) durch die Leitung (13) in den Erhitzer
(14) und" das schwefelhaltige (Jas aus dem Gas-Flüssig-Separator.über
das Druckreduzierventil (17) und die Leitung (18) in den Erhitzer (14) geführt .wurden, erzeugt wurde, getrocknet.
Im Erhitzer (14) wird durch die Verbrennung von stark schwefelhaltigem Koks und Gas Dampf erzeugte Das jetzt
SOp-haltige Abgas strömt durch die Leitung (15) in den Koker
(3), wo es zum Erhitzen der eintretenden Sulfitablauge auf etwa 260 bis 290°0 dient, um eine Verkokung zu erreichen.
Das abgekühlte Abgas strömt nun vom Koker (3) durch die Leitung (16)-und das Gitter (25) in den Kokstrockner (12), in
welchem es zum Trocknen des Kokses dient und nach'Abkühlungauf
etwa 1210C durch die Leitung (19), das Gitter (25) in
den S09-Adsorber (9) fließt. In (9) wird dae SO9 extrahiert.
Das jetzt im wesentlichen SO^-freie, abgekühlte Abgas, ist
für eine Abgabe an die Aussenluft über die Leitung (32) geeignet.
Daa nachfolgende Beispiel gibt eine erfindungsgemässe Äusführungsform
wieder.
Mit Hilfe der Pumpe (1-) wird verbrauchte Imtaoniumsulfitlauge
auf 77 j 3 kg/cm komprimiert und anschließend durch Wärmetausch
mit Kokerausstrom auf etwa 2320C erwärmt. Die erwärmte
Ablauge strömt in den Koker (3), in welchem eine" weitere
Erwärmung auf etwa 2900C erfolgt und bei diesem Wert"für etwa 1,5 Minuten gehalten wird, um die Verkokung zu vervollständigen.
Der verkokte Ausstrom des Kokers (3) wird sodann auf 66 G abgekühlt durch Wärmetausch mit frischem Ausgangsmaterial
im Wärmetauscher (2). Der gesamte, abgekühlte Kokerausstrom
wird dann durch das Drosselventil (5) auf etwa 10,5 kg/cm
entspannt. Mit diesem Druck fließt der Ausstrom in den Gasflüssig-Separator
(6). Das über Kopf den Separator (6) verlassende Gas enthält Schwefelverbindungen und wird durch, das
Drosselgerät (17) weiter auf 0,7 kg/cm^ entspannt. Dieses Gas
passiert den Erhitzer (14), wo die Schwefelverbindungen zu verbrannt werden. .
Die suspendierte Koksteilchen enthaltende Separator-(6)-Flüssigkeit
fließt in den Flüssig-Feststoff-Separator (7)· Die festen Koksteilchen aus dem Separator (7) werden in den Trockner
(12) gefördert, wo der nasse Koks durch Kontakt mit Abgas aus dem Koker (3) unter Bildung von trockenem, als Brennstoff
für den Erhitzer (14) geeignetem Koks getrocknet wird. Durch die Wasserentfernung aus dem Koks wird das Abgas auf etwa
93°C abgekühlt und es strömt in den Adsorber (9)» in. welchem
SO2 aus dem Gasstrom entfernt und in der koksfreien Flüssigkeit
des Flüssig-Feststoff-Separators (7) gelöst wird. Die das entfernte S0? enthaltende Flüssigkeit wird vom Adsorber
(9) durch die Leitung (11) abgenommen. Nach Zugabe von Zusatz-
HEL wird dieser Strom dem Holzzellstoffkocher zugeführt. 3
In den Tabellen I und II sind die Analysendaten, Verfahrensbedingungen, Zusammensetzungen und Ergebnisse erfindungsgemäß
behandelter Ablaugen wiedergegeben. ·
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind darin zu
sehen, daß kein Abwasser aus der Verkokung und Verkochung abgegeben wird. Somit treten keine Wasserverunreinigungsproblenie
auf und, da SO2 absorbiert wird, ist die Luftverschmutzung sehr
stark vermindert.
-V-
TABEIlEI
Verkokung verbrauchter Ammoniumbisulfit-Kochlauge bei 2880C; 66,8 kg/cm2; 2 Stunden; in Gew.-^
Ablauge | 0,15- : | Koker aus strom |
nasser | I | *COD: chemischer Sauerstoffbedarf | in Mol-$ | 0,2 | trockner Koks |
,56 | gewasch. | Gas** | |
Ausbeute | 6*6 . | 59,0 ( |
/29,2 | **Gaszusammensetzung | 2-Methylfuran | 1,1. | 6 | 6,17 | 2,2 | |||
gelöste Festsjoffe |
14,0 | 1,01 | 1,93 | Furan | 0,3 | |||||||
COD*, gr,/L 189,4 - | 0,009 | 41,9 | 3*9 | 67 · | ||||||||
Asche | 0,017 | 0,053 | Dimethylsulfid | 82*9 | 1» | 2 | 0,57- | |||||
C | 0,32 | 1,5 | Methylmercaptaii | 11 j6 | 64, | Q1 | 66,2 | 24,6 | ||||
S | 0,34 | CO2 | 6, | 037 | 6,35 | 11,9 | ||||||
Na | 1,7 | 0,019 | H2S | ο, | 16 | 0,018 | ||||||
Ca | 0,038 | 0, | 9 | 0,025 | ||||||||
F | 0,15 | 2, | 1 | 2,2 | ||||||||
H2 | 4, | 3,9 | ||||||||||
pH | 3,0 | -tv"·-: -.sr. | ... — .. ·.. | |||||||||
oberer Heizwert kcal/kg |
6053 | 6221 | ||||||||||
Piltriergeschv/indigkeit bei 381 mm Hg durch ein 9em-Papier=
0,28 at/stunde (580 lb/sqft/h) ' , .
TABELLE II
Verkokung verbrauchter Ämmonimsulfit-Lauge
bei 2880C; .70,3 kg/cm2; 20 Minuten; in ßew.-#
Ablauge Koker- nasser trockner gewasch. Gas ausstrom Koks
43,7 7,8 5,7 2,2 'O)
Ausbeute | 14*0 | 52,3 |
gelöste Feststoffe |
189,4 | 2,15 |
COD, gr.A | 0,15 | 41,9 |
Asche | 6,6 | 0,032 |
C | 1,01 | 1,5 |
S | 0,009 | 0,37 |
Na | 0,017 | 0,005 |
Ca | 0,32 | 0*03 |
N | 1,7 | 0,131 |
H2 | ||
oberer Heizwert kcal/kg |
||
0,86 | 0,74 | 24 | 1 | ,6 |
66,7 | 74,3 | 11 | ,9 | |
6,0 | 5,4 | |||
0,019 | 0,018 | |||
0,14 | 0,037 | |||
2,7 | 2,5 | |||
4,3 | 4,4 | |||
5924 5854
Gaszusammensetzung siehe Tabelle I
Filtriergeschwindigkeit bei 381 nun Hg durch ein 9om-Papier=
i,32 at/Stunde (2700 lb/sqft/h)
, - ■ ' . -9-309834/0755
Claims (2)
- 72059 (D 70,874-2-CI-F)Patentansprüche1·) Verfahren zur Behandlung verbrauchter Ammoniumsulfitlauge mit niedrigem p„-Wert aus einer Holzzellstoffanlage, gekennzeichnet durch die Verfahrenssohritte: ·Eingabe der Ablauge in eine Wärmet'ausc'hzone zum Vorwärmen der Ablauge durch Kontakt mit dem Gesamtausstrom einer nachgeschalteten Verkokungszone., „ Verkokung der vorgewärmten Ablauge bei etwa 35 bis 211kg/cm unter Bildung eines Gesamtausstroms enthaltend schwefelhaltigen Koks, Gas und Flüssigkeit, Abkühlen des Ausstroms auf etwa 150 bis 380C, vorzugsweise auf etwa 660O, durch Wärmetausch mit der Ablauge zur Erzielung einer erleichterten Koksabtrennung, Vermindern des Drucks der abgekühlten Produkte auf etwa 14 bis 7 kg/cm , vorzugsweise auf etwa 10,5 kg/cm , Abtrennen des Gases vom Koks und der Flüssigkeit,Druckverminderung des Gases auf etwa 0,35 bis 3»5 kg/cm ,vorzugsweise auf etwa 0,7 kg/cm , Verbrennen des Gases in einer Heizzone zur Umwandlung von im Gas enthaltenen Schwefe!verbindungen in SO2, Abtrennen des Kokses vom Ausstrom, Trocknen des Kokses durch Anströmen heissen, S02-haltigen Abgases und Verbrennen des Kokses zur Dampferzeugung und Bereitstellung von Prozeßwärme undEingeben der gekühlten SO2~haltigen Gase und des Ausstroma in eine Absorptionszone, um eine SOp-Absorption im Ausstrom herbeizuführen, wobei ein im wesentlichen S02-freies Gas und eine neue Ammoniumsulfitlauge hergestellt wird. '■· · -10-309834/Q75S
- 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Zusatzammoniak dem Ausstrom nach der Abtrennung des Kokses aus demselben vor Eingabe des Ausstroms in die Absorptionszone zugesetzt wird.309834/0755
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US22711572A | 1972-02-17 | 1972-02-17 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2247600A1 true DE2247600A1 (de) | 1973-08-23 |
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ID=22851798
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19722247600 Pending DE2247600A1 (de) | 1972-02-17 | 1972-09-28 | Verfahren zur behandlung verbrauchter ammoniumsulfitlaugen |
Country Status (4)
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---|---|
JP (1) | JPS5149002B2 (de) |
CA (1) | CA1004412A (de) |
DE (1) | DE2247600A1 (de) |
IT (1) | IT973220B (de) |
-
1972
- 1972-09-28 DE DE19722247600 patent/DE2247600A1/de active Pending
- 1972-12-29 IT IT3394872A patent/IT973220B/it active
-
1973
- 1973-01-31 JP JP1209473A patent/JPS5149002B2/ja not_active Expired
- 1973-02-16 CA CA163,880A patent/CA1004412A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
JPS4892603A (de) | 1973-12-01 |
IT973220B (it) | 1974-06-10 |
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