DE224554C - - Google Patents

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DE224554C
DE224554C DENDAT224554D DE224554DA DE224554C DE 224554 C DE224554 C DE 224554C DE NDAT224554 D DENDAT224554 D DE NDAT224554D DE 224554D A DE224554D A DE 224554DA DE 224554 C DE224554 C DE 224554C
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DE
Germany
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wheel
cap
hub
sleeve
internal thread
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B3/00Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
    • B60B3/14Attaching disc body to hub ; Wheel adapters
    • B60B3/18Attaching disc body to hub ; Wheel adapters by circlips or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224554 — KLASSE 63 d. GRUPPE
WALTER WRIGHTiN COVENTRY, Engl.
Abnehmbares Wagenrad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein abnehmbares Wagenrad, das durch eine mit Innengewinde versehene, hülsenförmige Kappe eine achsiale Verschiebung auf dem festen Nabenteil erhält und dadurch seitlich abgezogen werden kann. Gemäß der Erfindung ist die Hülsenkappe mit Außengewinde ausgestattet, das gegenüber dem Innengewinde von größerer Steigung ist und mit Gewindegängen der
ίο Nabenbüchse des Rades in Eingriff steht. Durch eine Drehung der genannten Kappe in entsprechender Richtung erhält das Rad eine achsiale Verschiebung und kann schließlich abgenommen werden, ohne daß die Entfernung irgendeines Teiles notwendig ist.
Auf der Zeichnung ist in Fig. i die Nabe mit der Vorrichtung zum Abnehmen des Rades im Querschnitt veranschaulicht. Fig. 2 stellt eine Ansicht der hülsenförmigen Kappe dar, und Fig. 3 ist eine Einzelheit.
An dem Untergestell des Wagens ist die Achshülse H befestigt, die mittels der Kugellager B% das Rad trägt. Dieses besteht aus dem abnehmbaren Radkörper A, der motorisch angetriebenen Nabe B, die auf die Radachse B1 aufgesetzt ist, und der Hülsenkappe C, welche mit den Teilen A und B durch Gewinde verbunden ist. Das abnehmbare Rad A wird von der Nabenbüchse A1 gehalten und diese besitzt einen Flansch A2, an dem die Nabenplatte A3 mittels Bolzen α befestigt ist. Um das Rad zentrisch zu halten, wenn es auf der Nabe B sitzt und um die. Hülsenkappe C von dem Gewicht des Rades teilweise zu entlasten, ist der Umfang des Flansches^2 der Nabenbüchse A1 konisch gestaltet und tritt in eine ringförmige konische Nut α2 ah der Stirnfläche des Nabenkörpers B ein.
Die Hülsenkappe C ist innen und außen mit Gewinde versehen, und zwar besitzt das Außengewinde a1 der Kappe eine größere Steigung als das Innengewinde b. Das Außengewinde a1 ist als flachgängiges Gewinde ausgebildet; beide Gewinde verlaufen jedoch nach derselben Richtung, wobei vorzugsweise linksgängiges Gewinde zur Anwendung kommt.
Der äußere Teil der Hülsenkappe läuft in einen sechseckigen Kopf C2 aus, der zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels dient. Das äußerste Ende des Kopfes C2 trägt eine mit Gewinde versehene Schmierkappe c.
Die Hülsenkappe C wird, um sie an einer Drehung gegenüber dem Rade zu hindern, mit diesem in an sich bekannter Weise durch eine Sperrklinke D verbunden, die mit Zähnen D1 der Kappe in Eingriff tritt (Fig. 2) und an dem Radteil α in geeigneter Weise befestigt ist.
Die Drehung des Radkörpers A von der motorisch angetriebenen Nabe aus wird durch Bolzen G bewirkt, die in dem Nabenkörper befestigt sind und deren Köpfe G1 in Aussparungen des Flansches A2 eintreten. Einer dieser Köpfe (Fig. 3) ist mit einem konischen Ansatz P versehen, der in eine entsprechende Vertiefung g des Rades A eintritt. Dieser konische Ansatz dient dazu, das Rad an einer Drehung zu hindern, wenn es von der Nabe entfernt bzw. auf sie aufgebracht wird.
Soll das Rad von der Nabe entfernt werden, so wird zunächst die Sperrklinke D ge-
löst, so daß die Kappe C sich frei drehen kann. Das Rad A, das wegen der kuppelnden Bolzen G, P an einer Drehung gegenüber der Nabe B verhindert ist, wird von dem Gewinde a1 der Hülsenkappe dadurch abgezogen, daß letztere nach innen, gegen die Nabe hin, geschraubt wird. Zwecks Aufbringung des Rades verfährt man umgekehrt, d. h. das auf die Hülsenkappe aufgeschraubte Rad wird mit
ίο dieser zusammen auf die Nabe mittels des Innengewindes b der Kappe C aufgeschraubt, bis der Bolzen P in die zugehörige Ausnehmung g des Radkörpers eintritt. Darauf wird die Kappe nach außen geschraubt, wodurch das Rad auf der Nabe festgezogen wird. Hierauf erfolgt die Verriegelung durch die Sperrklinke D, die in Eingriff mit den Sperrzähnen der Kappe gebracht wird.
Der Betrag der Achsialbewegung, die für die Hülsenkappe C notwendig ist, um das Rad vollkommen zu entfernen, beträgt nur einen Teil der Achsialverschiebung des Rades selbst. Er wird durch die Steigung der Gewindegänge a1 und b an der . äußeren bzw. inneren Fläche der Hülsenkappe C bestimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abnehmbares Wagenrad, welches durch eine mit Innengewinde versehene hülseniörmige Kappe eine achsiale Verschiebung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenkappe (C) mit Außengewinde (a1) ausgestattet ist, das eine größere Steigung besitzt als das Innengewinde (bj und mit Gewindegängen der Nabenbüchse (A1J des Rades (A) in Eingriff steht, so daß durch Drehung der Kappe das Rad ohne Entfernung eines Teiles abgenommen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT224554D Active DE224554C (de)

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DE (1) DE224554C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4071958A (en) * 1975-04-04 1978-02-07 Aichi Steel Works, Limited Device for inspecting inner diameter and bending of pipe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4071958A (en) * 1975-04-04 1978-02-07 Aichi Steel Works, Limited Device for inspecting inner diameter and bending of pipe

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