DE224367C - - Google Patents
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- DE224367C DE224367C DENDAT224367D DE224367DA DE224367C DE 224367 C DE224367 C DE 224367C DE NDAT224367 D DENDAT224367 D DE NDAT224367D DE 224367D A DE224367D A DE 224367DA DE 224367 C DE224367 C DE 224367C
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- eccentric
- rings
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L5/00—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
- B62L5/02—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
- B62L5/04—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224367 KLASSE 63«. GRUPPE
ERNST SACHS in SCHWEINFURT. Freilaufnabe mit Rücktrittbremse.
Es sind bereits Freilaufnaben mit Rücktrittbremse bekannt, bei denen der den Schluß der
Antriebskupplung bewirkende Körper beim Rückwärtstreten gegen einen Anschlag des die
5. Bremsung herbeiführenden Körpers trifft, diemsen
mitnimmt und dadurch einen Bremsspreizkörper in achsialer Richtung vorschiebt. Es
sind ferner Rücktrittbremsen mit Freilauf bekannt, bei denen die Antriebskupplung aus
ίο zwei am Antriebskörper vorgesehenen Exzenterscheiben
und auf diesem drehbaren, miteinander schwingbar verbundenen Exzenterringen besteht. Die Erfindung wird darin gesehen,
daß bei einer Freilaufnabe mit Rücktrittbremse und einer aus miteinander schwingbar
verbundenen Exzenterringen bestehenden Antriebskupplung einer der Exzenterringe auf
der zugehörigen Exzenterscheibe mittels an dem Exzenterring und am Antriebskörper vorgesehener
Anschläge, die das Auseinanderschwingen der Ringe bei der Vorwärtsdrehung gestatten
und bei der Rückwärtsdrehung eine Relativdrehung der Exzenterringe gegeneinander
und gegenüber dem Antriebskörper verhindem, begrenzt drehbar angeordnet ist, und daß
einer der Exzenterringe bei der Rückwärtsdrehung mit der Bremse in Verbindung steht.
Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich besonders durch seine einfache Bauart aus.
Auf der Zeichnuug sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt die eine Ausführungsform im Längsschnitt und teilweise in Seitenansicht. Fig. 2
und 3 zeigen einen Querschnitt durch die Nabe und die Endansicht des Antriebskörpers mit
einem bzw. zwei Exzenterringen, und zwar ist die Antriebskupplung in Fig. 2 in der Ruhestellung
und in Fig. 3 in der Arbeitsstellung dargestellt. Fig. 4 ist die Endansicht des Antriebskörpers
und Fig. 5 die innere Ansicht des einen Exzenterringes bei der zweiten Ausführungsform
des Erfmdungsgegenstandes.
Auf dem innerhalb der Nabe 10 (Fig. 1) an
der Achse 11 drehbar gelagerten und das Kettenrad 13 tragenden Antriebskörper 12 sind
mehrere kreisförmige Scheiben stufenartig angebracht, von denen die beiden nach dem Antriebskörper
hin gelegenen Scheiben 14 und 15 exzentrisch zueinander und zur Radachse angeordnet
sind, während die links gelegene Scheibe 16 von kleinstem Durchmesser konzentrisch
mit der Radnabe ist. Die scheibenförmigen Exzenter 14 und 15 tragen Exzenterringe
17 und 18, und zwar entspricht ihre Exzentrizität der der Scheiben 14 und 15, so
daß der äußere Umfang der Exzenterringe in ihrer Ruhestellung mit der Radnabe konzentrisch
ist. Die beiden Exzenterringe 17 und 18 sind an einer Stelle beispielsweise durch einen
Bolzen 19 verbunden, der in dem einen Ring, ζ. B. 18, eingelassen ist und in eine ihm ein
geringes radiales Spiel gestattende Bohrung 20 (Fig. 2) des anderen Einges, z. B. 17, eingreift,
so daß die beiden Ringe bei der .Drehung des Antriebskörpers 12 nach entgegengesetzten Riehtungen
um den Zapfen ig geschwungen werden und an gegenüberliegenden Stellen der inneren
Fläche der Nabenhülse 10 zur Anlage kommen. Diese Wirkung ist jedoch nur bei der Drehung
des Antriebskörpers im Sinne der Vorwärtsbewegung möglich, denn der eine Exzenterring
ist mit dem Antriebskörper in solcher Weise
verbunden, daß letzterer eine freie Bewegung in bezug auf die Ringe nur bei der Vorwärtsdrehung
ausführen kann, indem ein vom Antriebskörper radial vorragender Stift 21 o. dgl.,
der in einen Ausschnitt 22 des einen Exzenterringes, ζ. Β. 17, greift, in diesem einen bestimmten
Weg zurücklegen kann, ehe er wieder an einem Anschlag des Exzenterringes zur Anlage kommt. Wenn dagegen der Antriebskörper
aus der Ruhelage des Getriebes nach rückwärts gedreht wird, erfolgt keine Relativdrehung
des Antriebskörpers in den Exzenterringen, weil der Stift 21 am Ende des Ausschnittes
22 oder an einem ähnlichen Anschlag anliegt und die Ringe infolgedessen mitnimmt.
Es können auch mehr als zwei Exzenterscheiben und .-ringe nebeneinander vorgesehen werden.
Die sichere Anstellung und Auslösung der Kupplung wird zweckmäßig durch eine
federnde Reibungshemmung, die an der Nabenhülse oder an einem stillstehenden Teil des
Getriebes anliegt und auf einen der Exzenterringe wirkt, gewährleistet. Unter Umständen
genügt aber auch die Reibung zwischen den Ringen und anderen Getriebeteilen.
Der innere Exzenterring 18 ist an seinem linken Ende mit schrägen Zähnen 23 versehen, die
mit schrägen Zähnen 24 eines auf der Achse verschiebbaren und lose drehbaren konischen
Spreizkörpers 25 in Eingriff sind. Dieser Spreizkörper 25 vermag bei seiner Verschiebung nach
links in Verbindung mit einem auf der Achse 11 undrehbar und unverschiebbar gehaltenen
Spreizkörper 26 einen Bremskörper 27 auszudehnen und an die innere Fläche der Nabenhülse
10 anzudrücken. Die Bauart der Bremse ist jedoch für die Erfindung nicht wesentlich
und kann beliebig sein.
Die Anordnung wirkt in folgender Weise:
In der Ruhestellung des Getriebes (Fig. 1 und 2) ist die Nabenhülse 10 von den eingebauten
Teilen vollkommen frei. Wird das Kettenrad 13 vorwärtsbewegt (Pfeilrichtung nach Fig. 3),
so wird der Antriebskörper 12 in den durch die Reibung zurückgehaltenen Exzenterringen
um einen gewissen Winkel gedreht, bis durch das Ausschwingen und Andrücken der Ringe
17 und 18 an die Nabenhülse eine feste Verbindung zwischen dieser und dem Antriebskörper
hergestellt ist und die Nabenhülse vom Antriebskörper mitgenommen wird. Bei dieser
Verdrehung bewegt sich der Stift 21 gegen das vordere Ende des Ausschnittes 22, wie in
Fig. 3 gestrichelt angegeben ist. Beim Stillhalten der Tretkurbeln läuft das Rad weiter,
und die Nabenhülse nimmt durch Reibung die Exzenterringe 17 und 18 mit, die auf den
Exzenterscheiben 14 und 15 so lange im Sinne
der Vorwärtsdrehung gedreht werden, bis ihr Umfang nicht mehr mit der Nabenhülse in
Berührung ist und letztere . auf den Kugellagern frei weiterläuft. Werden die Tretkurbeln
rückwärts bewegt, so kommt der Stift 21 an das hintere Ende des Ausschnittes 22 zu
liegen, wie Fig. 2 veranschaulicht. Die miteinander verbundenen. Exzenterringe werden
nunmehr ebenfalls rückwärts bewegt, wobei die Bremse mittels der schrägen Zähne 23
und 24 in bekannter Weise angestellt wird.
Zur Entlastung des Bolzens 19 ist es zweckmäßig, den Antriebskörper und den inneren
Exzenterring 18 unmittelbar miteinander durch Anschläge zu verbinden, um die Bremse durch
Vermittlung dieses Ringes 18 anzuziehen. Eine solche Verbindung zeigt Fig. 4 und 5. Dort
ist auf dem Teil 16 des Antriebskörpers 12 ein Vorsprung 28 und in dem Exzenterring 18
ein Ausschnitt 29 vorgesehen, die ineinander eingreifen, jedoch die oben beschriebene freie Einstellbarkeit
der Exzenterringe auf dem An- ' triebskörper gestatten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Freilaufnabe mit Rücktrittbremse, bei welcher als Antriebskupplung am Antriebskörper vorgesehene Exzenterscheiben und auf diesen drehbare, miteinander schwingbar verbundene Exzenterringe dienen, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Exzenterringe (17 oder 18) auf der zugehörigen Exzenterscheibe (14 oder 15) mittels an dem Exzenterring und am' Antriebskörper vorgesehener Anschläge (22, 21 oder 29, 28), die das Auseinanderschwingen der Ringe bei der Vorwärtsdrehung gestatten und bei 95 · der Rückwärtsdrehung eine Relativbewegung der Exzenterringe gegeneinander und gegenüber dem Antriebskörper verhindern, nur begrenzt drehbar angeordnet ist, und daß gleichzeitig einer (18) der Exzenterringe bei der Rückwärtsdrehung mit der Bremse in Verbindung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224367C true DE224367C (de) |
Family
ID=485109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224367D Active DE224367C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224367C (de) |
-
0
- DE DENDAT224367D patent/DE224367C/de active Active
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