DE224286C - - Google Patents

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DE224286C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/16Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224286 KLASSE Ba. GRUPPE
Dr. JOHANN STEINITZ in RHEYDT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Färben, Waschen und Bleichen u. dgl. von Textilstoffen, insbesondere von Textilwickeln nach dem Aufstecksystem, bei welcher die BehandlungsflüsSigkeit von einer Hauptleitung aus durch astartige Zweigrohre mittels einer Pumpe durch das Textilgut geführt wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin,
ίο daß die einzelnen Zweigrohre unmittelbar von dem Gehäuse einer mit dem Färbebottich zu-' sammenhängenden Zentrifugalpumpe abgezweigt sind, die den Knotenpunkt für sämtliche Zweigrohre bildet.
Durch diese Anordnung werden folgende Vorteile erzielt:
Die bisherigen Vorrichtungen zum Färben u. dgl., bei welchen die Behandlungsflüssigkeit von einer Hauptleitung aus mittels einer Pumpe durch astartige Zweigrohre durch das Textilgut geführt wird, haben den Übelstand, daß die Flüssigkeit durch die verschiedenen Wickel nicht mit gleichmäßigem Druck hindurchtritt, sondern mit. Druckabfällen, welche sich nach dem Widerstand der Zweigleitungen richten. Infolge der verschiedenen Durchtrittsgeschwindigkeit und der verschiedenen Durchtrittsmenge durch die einzelnen Wickel ergab sich deshalb leicht eine verschiedenartige Färbung derselben, deren Vermeidung aber soweit wie möglich angestrebt werden muß.
Die neue Erfindung gewährt nun den Vorteil, daß die Rohrstränge unmittelbar von dem Gehäuse der Pumpe ab gleichmäßig und gleichartig zu den Aufsteckvorrichtungen für die Wickel hingeleitet werden, so daß in allen ein möglichst gleichmäßiger Druck vorhanden ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht.
Fig.. ι zeigt einen Schnitt durch einen Färbebottich und die Pumpe, während
Fig. 2 die obere Ansicht auf die beispielsweise Ausführungsform eines Färbebottichs wiedergibt.
13 ist der sich drehende Teil der Zentrifugalpumpe. Statt des einen Schaufelsystemes könnten auch zwei Schaufelsysteme mit entgegengesetzt gerichteten Schaufeln vorhanden sein, damit beide Drehrichtungen eingehalten werden können ; diese Möglichkeit der Umkehr der Drehrichtung kann aber auch durch außerhalb "der Pumpe angebrachte Steuerorgane erzielt werden.
Von dem Gehäuse der Pumpe zweigen sich verschiedene Verteilerstücke 12 ab, die in den Bottich hineinführen, beispielsweise zu den Spindelträgern 10, die z. B. gemäß Fig. 2 astartig verteilt sind, so. daß möglichst wenig Druckabfall in den einzelnen Aufsteckspulen zustande kommt. Die Vorrichtung kann bequem dazu benutzt werden, dem Flüssigkeitsstrom Farbstoff zuzuführen, indem man im
Gehäuse der Pumpe, beispielsweise bei 14, eine Ringdüse ausbildet. Der in dem Raum 15 infolge der Saugwirkung erzeugte Unterdruck wird dazu benutzt, um aus einem in Fig. ι angedeuteten Gefäß Farbstoff lösungen mitreißen und gleichmäßig in die Verteilerrohre gelangen zu lassen.
Die Verteilerröhren können auch in besonderen in dem Farbkessel angebrachten Einsätzen angeordnet sein, und die Pumpe wird vorteilhaft mit einer Einrichtung versehen, um den ganzen Flüssigkeitsstrom an einer Stelle zu entnehmen, wobei die Abzweigstellen abgesperrt werden können. Zu diesem Zweck können Absperrhähne o. dgl. angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zum Färben, Waschen, Bleichen u. dgl. von Textilstoff en, insbesondere von Textilgutwickeln nach dem Aufstecksystem, bei welcher die Behandlungsfiüssigkeit von einer Hauptleitung aus durch astartige Zweigrohre mittels einer Pumpe durch das Textilgut geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zweigrohre (12) unmittelbar von dem Gehäuse einer mit dem Färbebottich zusammenhängenden Zentrifugalpumpe (13,14) abgezweigt sind, die den Knotenpunkt für sämtliche Zweigrohre bildet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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