DE2242467C3 - Münzauslösevorrichtung - Google Patents

Münzauslösevorrichtung

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DE2242467C3 DE19722242467 DE2242467A DE2242467C3 DE 2242467 C3 DE2242467 C3 DE 2242467C3 DE 19722242467 DE19722242467 DE 19722242467 DE 2242467 A DE2242467 A DE 2242467A DE 2242467 C3 DE2242467 C3 DE 2242467C3
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Dieter 6149 Erlenbach Grünig
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Dieter Grünig, Automaten-Herstellung-Großhandel-Reparaturen u. Fabrikvertretungen, 6149 Erlenbach
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Description

Die rirfindung betrifft cine Münzauslösevorrichtung mit einem Münzstapelkanal für mehrere Münzsorten für .Schubfachselbstverkäufer, hei denen mehrere Steuerschieber entsprechend der jeweiligen Münzhöhe beweglich angeordnet sind, derart, daß bei Bewege des Warenentnahmeorgans ein Steuerschieber durc die oberste Münze hochgehoben wird, wobei gegebe nenfalls ein darüber angeordneter Steuerschiebe durch Formschluß mit angehoben wird und dabei übe Gestänge od. dgl. das Warenentnahmeorgan völlig frei gibt, wobei jedes einzelne Schubfach formschlüssig mi einer gemeinsamen Schubstange derart verbunden isi daß beim Ziehen eines Schubfaches die Schubstangi quer zu den Schubfächern in ihrer Erstreckungsrich tung verschoben wird.
Derartige Münzauslösevorrichtungen sind mehr odei weniger der deutschen Patentschrift 7 46 053, der belgi sehen Patentschrift 6 90 054 und der USA.-Patent schrift 24 29 148 zu entnehmen. Dabei ist jedoch füi jede Sorte von Münzen ein besonderer Münzstapelkanal vorgesehen. Das wirkt sich derart aus, daß, wenr ein Selbstverkäufer mit zwei verschiedenen Münzsorten, z. B. mit IDM- und 2-DM-Stücken oder 10-Pfennig- und 50-Pfennig-Stücken arbeitet, diese nach Münzsorte getrennt in nebeneinander- oder hintereinanderliegenden Stapelkanälen gespeichert werden. Arbeitet das Gerät mit drei verschiedenen Münzsonen. so müssen die Münzen in drei nebeneinander oder hintereinander angeordneten Stapelkanälen gespeichert und dann über die Auslösung abgetastet werden. Die Auslösung, die festsieht und nur für einen einzigen Wert eingestellt ist. kontrolliert praktisch, cb die genügende Anzahl der Münzen in ihrer Höhe vorhanden ist und gibt das Schubfach frei.
Aufgabe der Erfindung ist dagegen, mit einem einzigen Münzstapelkanal bei Verwendung verschiedener Münzen zum Kauf von Waren verschiedenen Warenwertes auszukommen und damit nicht nur den Aufbau des Selbstverkäufers, sondern auch die Benutzung erheblich zu vereinfachen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jeder Steuerschieber Auslöseabschnitte in verschiedenen Höhenlagen und/oder in verschiedenen Abständen zum Münzstapelkanal besitzt und eine zusätzlich» Schubstange vorgesehen ist. die beim Ziehen einer Schublade einer weiteren Preisgruppe die Steuerschieber in der Waagerechten senkrecht zur Bewegungsrichtung des Münzstapelkanals bewegt. Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 72 05 471 ist zwar bekannt. Münzen unterschiedlicher Sorten in einem Münzstapelkanal zu stapeln, jedoch sind dort die Steuerschieber nicht quer zu dem Münzstapelkanal verschiebbar ausgebildet, vielmehr sind dort zur Anpassung an die unterschiedlichen Münzdurchmesser der jeweiligen Münzsorten Sperrglieder in dem Münzstapelkanal vorgesehen, was beispielsweise eine bestimmte Einwurfreihenfolge der Münzen voraussetzt. Dies ist beim Anmeldungsgegenstand nicht der Fall.
Wie weiter gefunden wurde, kann in einer Ebene parallel zur Ebene des Münzstapelkanals eine bewegliche Trapezanordnung vorgesehen sein, die an zwei an der den Schubfächern abgekehrten Seite übereinander angeordneten festen Lagerungen mittels zweier Sperrhebel angelenkt ist, welche gelenkig über eine Sperrstückspange miteinander verbunden sind, wobei der untere Sperrhebel den Sperrkeil darstellt, an welchem bei Nichtanheben durch einen Steuerschieber des aus den beiden Sperrhebeln und der Sperrstückspange bestehenden Trapezteils beim Herausziehen eines Schubfaches ein mit der Schubstange verbundener Anschlag anschlägt. Diese Anordnung ist besonders einfach und stell· sicher, daß der Sperrkeil nur dann aneehnhon
wird, wenn die /ur Anhebung erforderlichen Münzen eingeworfen worden sind und daß nur dann, wenn der Sperrhebel freigegeben worden ist. die Schubstange bewegbar und damit das Schubfach herausziehbar ist.
Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der obere Sperrhebel einen senkrecht durch eine Öffnung im Münzstapelkana! hindurchrag .*nden Steuerbolzen trägt, die genannte öffnung unten einen Anschlag und eine nachfolgende schräge f.-euerbahn aufweist und der Steuerbolzen durch den entsprechenden Steuerschieber über den Anschlag hebbar ist und damit eine Weiterbewegung des Münzstapelkanuls bis oberhalb des Sammelbehälters für die Münzen sicherstellt und damit gleichzeitig ein weiteres Herausziehen des Schubfaches möglich wird. Diese Anordnung gestattet. den Steuerschieber der jeweilig eingeworfenen Münze oder den (v'.ünzen in seiner Anordnung anzupassen und damit das Gerät vielseitig zu gestalten, so daß im Falle weiterer Preiserhöhungen, bei denen andere Münzkombinationen eingeworfen werden müssen, die Münzauslösung des Selbstverkäufers reLtiv leicht umzustelfen ist.
Wie weiter gefunden wurde, kann jede der beiden Steuerschieber als Auslöseabschnitt ein senkrechtes Blech und ein waagerechtes Blech und der obere Steuerschieber ein am Ende nach oben abgestuftes Blech aufweisen. Dadurch wird ermöglicht, daß beim Ziehen eines, einer ersten Preisgruppe zugeordneten Schubfaches die oberste in den Münzstapelkanal eingeworfene Münze gegen den nicht abgestuften Teil des waagerechten Bleches bzw. an das waagerechte Blech geführt wird, dieses anhebt, wobei das bzw. die senk rechten Bleche den Steuerbolzen über den Anschlag unten am Münzstapelkanal anheben und damit die Weiterbewegung des Münzstapelkanals ermöglichen. wobei gleichzeitig beide Steuerschieber durch am Münzstapelkanal waagerecht abstehende Kurvenbleche aus dem Münzstapelkanalschlitz hinausgefahren werden, wodurch der Münzstapelkanalschlitz frei wird und die Münze oder die Münzen in die Kasse fallen können. Beim Ziehen eines einer zweiten Preisgruppe zugeordneten Schubfaches wird dann durch die zusätzliche Schubstange das waagerechte Blech des oberen Steuerschiebers so weit zurückgezogen, daß durch die erste Schubstange der Münzstapelkanal die oberste Münze gegen den abgestuften Abschnitt des waagerechten Bleches führt, dieses und damit den Steuerbolzen anhebt und damit die Weiterbewegung des Münzstapelkanals ermöglicht, wobei gleicnzeitig wieder beide Steuerschieber durch die am Münzstapelkanal waagerecht abstehenden Kurvenbleche sowie der zur Verengung des Münzstapelkanals dienende Haltewinkel aus dem Münzstapelkanalschlitz hinausgefahren werden, wodurch der Münzstapelkanal frei wird und die Münze oder die Münzen in die Kasse fallen können.
Mit dieser Anordnung wird auf besonders einfache Weise ermöglicht. Waren von zwei verschiedenen Preisklassen zu verkaufen, indem die entsprechenden Münzen in ein und denselben Münzstapelkanal eingeworfen werden, worauf besonderer Wert zu legen ist. Eine totale Geldrückgabe, z. B. bei einer falsch eingeworfenen Münze oder bei einer Münze, die nicht mehr ganz in Ordnung ist, wird dabei ermöglicht.
Zur Verengung des Münzslapelkanalschlitzes bei Benutzung eines 3-DM-Stückcs dient ein Hallewinkel, der I-DM-Stücke und 2-DM-Stückc bis auf den Hoden des Münzstapelkanals fallen läßt, während das j-DM-Stück in einer höheren Lage aufsitzt. Durch die Bewegung
des Münzsiapelkanalä wird dann mittels eines Öff nungsschtebers der Hallewinkel aus dem Münzstapcl kanalschliiz herausgezogen, und die Münze kann in dit Kasse fallen.
Ausführun^sbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnungen dargestellt und werden im folgende;.· nä her beschrieben. Es zeigi
Γ i g. I die Münzauslösevorrichtung nach der Erfin dung mit drei eingeworfenen 1-DM-Münzen in den Zeitaugenblick, bevor ein Schubfach für eine J-DM Packung gezogen worden ist, und zwar von hinten ge seht η,
F i g. 2 die Einrichtung nach F i g. 1 in dem Zeit augenblick, in dem ein Schubfach für eine Warenpak kung im Werte von 3 DM voll ausgezogen worden ist.
F i g. 3 die Trapezanordnung mit Steuerbolzen gleichfalls von hinten gesehen,
F i g. 4 das obere Kurvenblech 8, F i g. 5 das untere Kurvenblech 10,
F i g. 6 in schematischer Darstellung eine Ansicht ir Querrichtung auf die Münzauslösung nach der Erfin dung für den Fall, daß eine Packung im Warenwerte von 2 DM mit zwei einzelnen 1-DM-Stücken gezogen werden soll.
F 1 g. 7 die Ansicht gemäß F i g. b. nur daß die Warenpackung im Werte von 2 DM mit einem einziger 2-DMStu(.k gezogen werden soll.
F i g. 8 die Ansicht gemäß F 1 g. b in der Lage, bei det eine Warenpackung im Werte von 3 DM mit drei ein /einen I-DM-Stücken gezogen werden soll,
F i g. 9 die Ansicht nach F i g. 8, wobei diese Waren packung mit einem 2-DM-Stück und einem 1-DM-Stück gezogen werden soll.
Fig. 10 die Ansicht nach F i g. 8 für den Fall, dal: diese Warenpackung mit einem 3-DM-Stück gezogen werden soll.
Die Schubstange I gemäß F i g. I wird beim Ziehen eines Schubfaches mit dem Warenwert von 3 DM 11 Richtung des Pfeils P bewegt. F i g. 1 stellt die Schub stange 1 und den damit verbundenen Münzstapelkana 2 in der Lage vor dem Ziehen des betreffenden Schub faches dar. In dem Münzstapelkanalschlitz 3 befinder sich drei I-DM-Stücke 6. Oberhalb einer darunter an geordneten Öffnung 9 ist ein Kurvenblech 8 vorgese hen, dessen genaue Ausbildung von oben geseher Fig.4 zeigt. Es weist einen Schlitz 11 auf sowie eine Steuerkurve 12, die auch eine gerade Linie sein kann.
Oberhalb der untersten öffnung 14 im Münzstapel kanal 2 ist an dem Münzstapelkanal 2 ein Kurvenblecl· 10 angebracht, welches von oben gesehen in F i g. ί dargestellt ist. Es hat eine ,Steuerkurve 13, welch* gleichfalls als Gerade ausgebildet sein kann. Unten ist wie dargestellt, an der Stelle 16 des Münzstapelkanals 2 ein Haltewinkel 15 angelenkt, der von dem Schieber Ii betätigt wird, wodurch der untere Teil des Münzstapel kanalschlitzes nur von Münzen im Werte von 1 DV und 2 DM eingenommen werden kann.
Während der bisher beschriebene Münzstapelkanal 2 mit der Schubstange 1 beweglich ist, sind die ein Tra pez bildenden Teile, nämlich der Sperrhebel 35 und da; Sperrstück mit dem Sperrkeil 37, wie F i g. 3 zeigt, ar den l.agerstellen 36 und 38 fest mit dem Selbslver käufergehäuse verbunden. Die Sperrstückspange 31 mit den Gelenken 40 und 41 ermöglicht eine Bewegung von Sperrhebe! 35 und .Sperrstück mil Sperrkeil 3 nach oben. Wie ohne weiteres ersichtlich wird durcl" ein Anheben des Sperrhebels 35 und des Sperrstück· mit Sperrkeil 37 der Sperrkeil aus den Anschlagstufer
42, 43 der Schubstange 1 gelöst, und die Schubstange kann durch Betätigung eines Schubfaches, vom Betrachter aus gesehen, nach links bewegt werden.
Das Anheben des Sperrkeils 37 erfolgt über den Steuerbolzen 5, der in F i g. 3 in gestrichelten Linien dargestellt ist, womit angedeutet werden soll. daf3 er von der Ebene der Figur aus nach vorn ragt. Er ragt, wie F i g. 1 zeigt, durch eine Öffnung 4 im Münzstapelkanal 2 hindurch.
Ferner sind, wie wieder F i g. 1 zeigt, zwei Steuerschieber 24, 25 vorgesehen, die senkrechte Bleche 18,
19, und vom Betrachter aus gesehen, am linken Ende nach vorn gerichtete Abwinklungen 22 und 23 aufweisen. Diese Steuerschieber sind um die Gelenkpunkte
20. 21 etwas nach oben zu schwenken. Ferner sind sie um ein gewisses Maß nach vorn zu ziehen. Das Nachvorn-Ziehen erfolgt beim Ziehen eines Schubfaches mit einer Warenpackung im Werte von 3 DM wobei eine zweite Schubstange in Tätigkeit gesetzt wird, die über an sich bekannte Hebel und Stangen das Nachvorn-Ziehen der beiden Steuerschieber 24. 25 bewirkt. Eine entsprechende Schubstange ist in der Offenlegungsschrift 20 52 384 offenbart, so daß hier nur auf die dort offenbarten Zusammenhänge verwiesen zu werden braucht. Mit dem Vorziehen der beiden Steuerschieber 24. 25 werden damit zusammenhängende waagerechte Bleche hervorgezogen, die mit den Steuerschiebern 24, 25 ein Ganzes bilden. Die genaue Wirkungsweise dieser Bleche wird später in Zusammenhang mit den F i g. 6 bis 10 beschrieben.
Wie eingangs bereits erwähnt, wird beim Ziehen eines Schubfaches der Münzstapelkanal 2 in Richtung des Pfeiles P(F i g. 1) verschoben: dadurch werden, wie im Zusammenhang mit den Fig.6 bis 10 noch beschrieben werden wird, die beiden Steuerschieber 24, 25 um die Achsen 20, 21 leicht gekippt. Sie heben den Steuerbolzen 5 nach oben, so daß dieser bei weiterer Bewegung des Münzstapelkanals 2 in Richtung des Pfeils Pan die oberste Münze 6 anläuft und von dieser Münze nach oben gehoben wird. Fehlt die oberste Münze im Münzsiapelkanalschlitz 3, dann wird der Steuerbolzen 5 nicht gehoben und somit nicht ausgelöst, d. h. das Schubfach kann nicht weiter herausgezogen werden.
Ist der Münzstapelkanalschlitz 3 entsprechend den Erfordernissen mit Münzen gefüllt, dann wird, wie gesagt, der Steuerbolzen 5 über die oberste Münze gehoben und erreicht schließlich die in F i g. 2 dargestellte Lage und somit die Auslösung. Dabei ist der Steuerschieber 24, wie in F i g. 8 noch dargestellt werden wird, an der Steuerkurve 12 des waagerechten Kurvenbleches 8 und der Steuerschieber 25 an der Steuerkurve 13 des waagerechten Kurvenbleches 10 entlanggeglitten und hat das Sperrblech 28 (s. F i g..3) aus dem Münzstapelkanalschlitz 3 herausgezogen. Die Münzen sind nach unten in die Kasse gefallen, und die beiden Steuerschieber nehmen die in F i g. 2 dargestellte Lage ein. Gleichzeitig gibt der Schieber 17 den Haltewinkel 15 mit seinem Gelenkpunkt 16, der zur Verengung des Münzstapelkanalschlitzes 3 dient frei und gleitet aus dsm Münzstapelkanalschlitz heraus.
Wird das Schubfach wieder zurückgeschoben, dann bewegt sich die ganze Anordnung wieder in die Lage nach F i g. 1.
Das Ausfuhrungsbeispiel nach den F i g. i bis 5 zeigt die Anwendung der neuen Münzauslösung beim Ziehen einer Warenpackung hn Werte von 3 DM bei Einwurf von drei einzelnen i-DM-Stücken. Andere mögliche Varianten werden im Zusammenhang mit den Fig.6 bis 10 beschrieben, wobei diese Zeichnungen zur Vereinfachung weitgehend schematisiert sind und die Ansicht in Querrichtung auf die Mün/.auslösurig darstellen.
Fig.6 zeigt den Fall, daß eine Warenpackung im Werte von 2 DM mit Hilfe von zwei einzelnen Markstücken gezogen werden soll. Man erkennt den Münzstapclkanal 2, in den zwei 1 -DM-Münzen 6 eingeworfen worden sind. Der Steucrbolzen 5 befindet sich an
ίο dem in der Ansicht in F i g. 3 dargestellten Sperrhebel 35, der über die Gelcnkspange 39 und den Gelenken 40 und 41 mit dem Sperrhebel 37 verbunden ist. welcher den Sperrkeil bildet.
Diese Teile sind gekreuzt schraffiert dargestellt. Man erkennt ferner den oberen Steuerschieber 24. der ein senkrechtes Blech 18, ein rückläufiges Blech 33 und ein nach unten abgewinkeltes Blech 34 aufweist. Ein am Steuerschieber 24 angebrachtes waagerechtes Blech 26 weist eine Blechstufe 27 und eint- abgekröpfte Blech-
jo stufe 28 auf.
Darunter befindet sich der untere Steuerschieber 25. der aus Darstellungsgründen im Gegensatz zum Steuerschieber 24 schwarz ausgezogen ist. Er weist gleichfalls ein senkrechtes Blech 19, ein zurückgestrecktes Blech 30 und ein nach unten abgewinkeltes Blech 31 auf. Ein wie dargestellt von dem senkrechten Blech 19 abgehendes Blech 29 erstreckt sich bei nicht gezogenem Schubfach etwas in die Öffnung 9 (F i g. I) des Münzstapdkanals 2 hinein. In die unterste Öffnung 14 des MünzsUipelkanals 2 erstreckt sich der Haltewinkel 15.
Wird ein Schubfach des Warenwertes 2 χ I DM gezogen, dann bewegt sich der Münzstapelkanal 2 gemäß Fig.6 in die i'eichnungsebene hinein. Dabei läuft der Steuerschieber 24 mit seinem waagerechten Blech 27 auf der oberen Münze 6 hoch und hebt gleichzeitig den Steuerbolzen 5. Dadurch wird, wie in F i g. 3 dargestellt und im Zusammenhang damit beschrieben, die Verriegelung der Schubstange 1 frei, das Schubfach kann ganz herausgezogen und die Zigarettenpackung entnommen werden. Gleichzeitig wird der Münzstapelkanal 2 nach hinten ganz in Richtung der Zeichnungsebene geschoben, so daß die beiden Münzen 6 in die Kasse fallen. Dabei wird gleichzeitig über die Kurvenbahn 13 des waagerechten Kurvenblechs 10 der untere Steuerschieber 25 aus dem Münzstapelkanalschlitz herausgezogen, gleichzeitig gibt der Schieber 17 den Haltewinkel 15 mit seinem Drehpunkt 16 frei und gleitet ebenfalls aus dem Münzstapelkanalschlitz 3 heraus, so
daß die Münzen in die Kasse fallen können.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 entspricht demnach F i g. 6, nur daß hier statt zwei einzelner 1-DM-Stücke ein einzelnes 2-DM-Stück 6' eingeworfen worden ist Man sieht, daß der obere Steuerschieber 24 mit seinem waagerechten Blech 27 leer in der öffnung 9 des Münzstapdkanals 2 hineinragt.
Wird daher in diesem Fall ein Schubfach mit einer Warenpackung im Werte von 2 DM gezogen, dann bewegt die Schubstange wieder den Münzstapelkanal 2 in
Richtung der 2eichnungsebene, wobei in diesem Fall das waagerechte Blech 29 des unteren Steuerschiebers 25 auf der Münze hochwandert Ober das senkrechte Blech 19 des unteren Steuerschiebers 25, das an das waagerechte Blech 26 des. oberen Steuerschiebers 24 anstößt wird «labei auch der obere Steuerschieber hochgehoben, der den Steuerbolzen 5 hebt worauif. wie vorstehend beschrieben, das Sperrstück 37 den Sperrkeil <vgL Fig.;I) anhebt und die Schubstange geroiS
F i g. 1 und 2 nach links geschoben werden kann, wenn das betreffende Schubfach voll ausgezogen wird. Dabei werden wieder der Steuerschieber 24 mittels der Kurve 13 des Bleches 25 und der Haltewinkel 15 mittels des Schiebers 17 aus dem Münzstapelkanalschlitz herausgenommen. Der obere Steuerschieber 24 fährt in diesem Fall in den Schlitz Il des waagerechten Kurvenblechs 8 ein.
Die F i g. 8 bis 10 zeigen den Fall, daß eine Warenpackung im Warenwert von 3 DM entnommen wird. In diesem Fall tritt, wie bereits erwähnt, die zweite Schubstange in Tätigkeit und bewegt beide Steuerschieber 24. 25 um ein solches Maß nach links von der Bildebene aus gesehen, daß nur die abgekröpfte Stufe 28 des oberen Steuerschiebers 24 in die Öffnung 9 des Münzsta- is pelkanalschlitzes 3 hineinragt.
F i g. 8 zeigt das Ausführungsbeispiel, daß drei einzelne 1-DM-Stücke 6 in den Münzstapelkanalschlitz 3 hineingeworfen worden sind. Es ist dies das Ausführungsbeispiel, das F i g. 1 von hinten gesehen zeigt. Der Steuerbolzen 5 läuft direkt auf die obere Münze auf, löst über Sperrhebel 35. Sperrstückspange 39 und Sperrstück 37 die Verriegelung; das Schubfach kann ganz gezogen werden, wobei die Schubstange 1 sich im Sinne der F i g. 8 von der Zeichenebene aus betrachtet ganz nach hinten bewegt und wieder mittels der beiden Bleche 8, 10 und des Haltewinkels 15 den Münzstapelkanalschlitz 3 freigibt.
Werden jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel nur zwei 1-DM-Stücke 6 in den Münzstapelkanalschlitz 3 geworfen, dann kann ein Schubfach mit einer Warenpackung im Wert von 3 DM nicht gezogen werden, da der Steuerbolzen 5 wegen der fehlenden oberen Münze nicht betätigt wird und auch der Steuerschieber 24 mit seinem abgekröpften Blech 28 nicht hochgehoben werden kann, da dieses bereits höher liegt als die oberste Münze. Es erfolgt keine Auslösung, das Schubfach kann nicht gezogen weiden. Wenn der Käufer keine ^eitere 1-DM-Münze einwerfen will — möglicherweise, weil er keine besitzt — dann kann er die totale Geldrückgabeeinrichtung auslösen, wobei gleichzeitig der Haltewinkel 15 aus dem Münzstapelkanalschlitz genommen wird und das Geld zurückkommt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 9 ist zunächst ein 1-DM-Stück 6 und dann ein 2-DM-Stück 6' eingeworfen worden. Die Reihenfolge des Einwurfs kann jedoch auch umgekehrt erfolgen, da beide Stücke ja immer dieselbe Höhe haben müssen. Beim Ziehen eines Schubfaches vom Warenwert 3 DM werden zu
niichst in der zuvor beschriebenen Weise die beide Steuerschieber 24, 25 in Richtung des Pfeils R so wei im Sinne der F i g. 9 nach links bewegt, daß nur nocl die abgekröpfte Stufe 28 des oberen Steuerschiebers 2' in die Öffnung 9 des Münzstapelkanals 2 hineinragt Beim weiteren Ziehen des Schubfaches wird der Münz Stapelkanal 2 im Sinne der Zeichnung nach hinten ge drückt, die abgekröpfte Stufe 28 wandert auf der obe ren Münze 6' nach oben und hebt über das senkrechte Blech 18 des Steuerschiebers 24 den Steuerbolzen 5 was wiederum in bereits beschriebener Weise die Ver ricgelung auslöst. Das Schubfach kann wieder so weil gezogen werden, daß die Ware entnommen werden kann, wobei dann die beiden Steuerschieber 24, 25 an den Kurven 12. 13 der waagerechten Kurvenbleche 8. IO aus dem Münzstapelkanalschlitz 3 herausgleiten und auch über den Schieber 17 wieder der Haltewinkel 15 zurückgenommen wird, so daß die Münzen nach unten in die Kasse fallen können.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist ein 3-DM-Stück eingeworfen worden, wie es möglicherweise in den Umlauf gelangen soll. Dieses 3-DM-Stück ist im Umfang etwas größer und der an der Seite in die Öffnung 14 des Münzstapelkanalschlitzes hineinragende Haltewinkel 15 verhindert, daß das Münzstück 6" ganz nach unten fallt. Im Gegensatz zu den anderen Münzen bleibt es auf der dargestellten Höhe hängen. Wenn dann ein Schubfach mit einer Packung im Wert von 3 DM gezogen wird, dann bewegen sich zunächst beide Steuerschieber 24. 25 in zuvor beschriebener Weise in Richtung des Pfeils R nach links im Sinne der Fig. 10. so daß die abgekröpfte Stufe 28 des Steuerschiebers 24 in die Öffnung 9 des Münzstapelkanals 2 hineinragt. Beim weiteren Ziehen des betreffenden Schubfachs bewegt sich der Münzstapelkanal 2 wieder im Sinne der Fig. 10 nach hinten, wodurch die abgekröpfte Blechstufe 28 auf dem 3-DM-Stück 6" in Richtung des Pfeils Q nach oben wandert, der Steuerbolzen 5 gehoben und auf dieselbe Weise wie bei den vorgehenden Beispielen die Verriegelung gelöst wird. Beim weiteren Ziehen des Schubfaches wird auch hier, wie zuvor beschrieben, die abgekröpfte Stufe 28 sowie der Haltewinke! 15 aus dem Münzstapelkanal herausgenommen und die Münzen können in die Kasse fallen.
Solche und ähnliche Auslösungen können auch mit Münzen von anderer Größe und anderen Werten hergestellt werden, ohne daß dabei von dem Grundprinzip der Erfindung abgegangen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
609632/161
3

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    !. Münzauslösevorrichtung mit einem Münzstapelkanal für mehrere Münzsonen. für Schubfach- S selbstverkäufer, bei denen mehrere Steuerschieber entsprechend der jeweiligen Münzhöhe beweglich angeordnet sind, derart, daß bei Bewegen des Warenentnahmeorgans ein Steuerschieber durch die oberste Münze hochgehoben wird, wobei gegebenenfalls ein darüber angeordneter Steuerschieber durch Formschluß mit angehoben wird und dabei über Gestänge od. dgl. das Warenentnahmeorgan völlig freigibt, wobei jedes einzelne Schubfach formschlüssig rnit einer gciViciii&aiiien Schubstange derart verbunden ist. daß beim Ziehen eines Schubfaens die Schubstange quer zu den Schubfächern in ihrer Erstreckungsrichtung verschoben wird, d a ■ durch gekennzeichnet, daß jeder Steuerschieber (24. 25) Auslöscabschnitte (27. 28. 29) in verschiedenen Höhenlagen und/oder in verschiedenen Abständen zum Münzstapelkanal (2) besitz! und eine zusätzliche Schubstange vorgesehen ist. die beim Ziehen einer Schublade einer weiteren Preisgruppe die Steuerschieber (24, 25) in der Waagerechten senkrecht zur Bewegungsrichtung des Münzstapelkanals (2) bewegt.
  2. 2. Münzauslösevorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in einer Ebene parallel zur Ebene des Münzstapelkanals (2) eine bewegliehe Trapezanordnung vorgesehen ist. die an zwei an der den Schubfächern abgekehrten Seite übereinander angeordneten festen Lagerungen (36, 38) mittels zweier Sperrhebel (35, 37) ;>ngelenkt ist. welche gelenkig über eine Sperrstückspange (39) miteinander verbunden sind, wobei der untere Sperrhebel (37) den Sperrkeil bildet, an welchen bei Nichtanheben durch einen Steuerschieber beim Herausziehen eines Schubfachs ein mit der Schubstange (1) verbundener Anschlag (42) anschlägt.
  3. 3. Münzauslösevorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 2. dadurch gekennzeichnet, daß der obere Sperrhebel (35) einen senkrecht durch eine Öffnung (4) im Münzstapelkanal (2) hindurchragenden Steuerbolzen (5) trägt, die genannte Öffnung (4) unten einen Anschlag (7) und eine nachfolgende Steuerbahn aufweist und der Steuerbolzen (5) durch den entsprechenden Steuerschieber (24. 25) über den Anschlag (7) hebba. ist.
  4. 4. Münzauslösevorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß jeder von zwei Steuerschiebern (24. 25) als Auslöseabschnitt ein senkrechtes Blech (18, 19) und ein waagerechtes Blech (27. 29) und der obere Steuerschieber (24) ein am Ende nach oben abgestreiftes Blech (28) aufweist.
  5. 5. Münzauslösevorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß zur Verengung des Münzstapelkanalschliizes (3) ein beweglicher Hallewinkel (15) vorgesehen ist.
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