DE223236C - - Google Patents

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DE223236C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/14Production of collotype printing forms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Color Television Image Signal Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das der Erfindung zugrunde liegende, im allgemeinen ^bekannte Verfahren beruht auf folgender Überlegung:
Das in einem photographischen Apparat von einem Objektiv entworfene Bild ist eine farbengetreue Wiedergabe des Gegenstandes. Hieran wird durch Einschaltung einer dreifarbigen Scheibe in der Blendenöffnung des Objektivs nichts geändert, vorausgesetzt, daß drei im
ίο Farbenkreise um 120° auseinander liegende Farben, vorzugsweise Rot, Grün und Blau, verwendet werden. Das von einem solchen Objektiv entworfene Bild ist vielfarbig' und gleicht in seinen Farben im wesentlichen denen des Originals. Ein solches Bild ist schon mehrfach zur Herstellung farbig reproduzierbarer Aufnahmen verwendet worden, indem ein Raster in den Strahlengang zwischen Objektiv und Aufnahmeplatte eingeschaltet wurde. Ausgehend von der Überlegung, daß jeder Punkt eines durch eine in der Blendenöffnung angebrachte Dreifarbenscheibe hindurch vom Objektiv entworfenen Bildes seine Farbe nur durch die Farbscheiben hindurch erhalten kann, ergibt sich, daß ein roter Bildpunkt Licht nur von der roten Scheibe erhält, ein grüner bzw. blauer Punkt nur von der grünen bzw. blauen Scheibe. Bringt man also das Auge an einen roten Punkt des Bildes, so sieht es nur die rote Scheibe des Objektivs leuchten; denn nur von dieser erhält der Punkt sein Licht. Ganz allgemein erhalten rote, grüne und blaue Punkte des Bildes ihr Licht nur von den gleichfarbigen Scheiben des Objektivs. Für mischfarbige Punkte des Bildes leuchten mehrere Scheiben, und zwar zwei oder auch alle drei zugleich, je nachdem die Misch-40
farbe aus zwei oder drei Komponenten besteht, wobei selbstverständlich die farbigen Scheiben genau entsprechend ihrer Beteiligung an der Erzeugung der Mischfarbe verschieden hell leuchten.
Um auf einer lichtempfindlichen Schicht an allen Bildpunkten den zugehörigen Leuchtzustand der drei Farbscheiben aufzuzeichnen, schaltet man bei den bekannten Verfahren . Raster vor der Aufnahmeplatte ein. Da jede Rasteröffnung wie eine Lochkamera wirkt, so erhält man an jedem Bildpunkt ein Bild der Dreifarbenblende in dem betreffenden Leuchtzustande. Unvermeidliche Fehler dieser bekannten Anordnung sind:
1. Die an den undurchsichtigen Linien der Raster auftretenden Lichtverluste. Bei der Anordnung nach Patent 117598 geht etwa 2/3 der gesamten Lichtmenge verloren.
2. Beugungserscheinungen an den Rastersystemen, wodurch Unscharfe der Bilder hervorgerufen wird.
3. Bei der Reproduktion der Bilder muß man den Raster wieder genau in dieselbe Lage zur Bildschicht, die jetzt ein Positiv des früher erhaltenen Negativs sein muß, bringen, die sie bei der Aufnahme innegehabt hat.
Bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß man statt eines Rasters ein Netz von unendlich vielen, mikroskopisch kleinen Linsen mit äußerst kurzer Brennweite vor der lichtempfindlichen Schicht anordnet.
Man kann sich mit einer kleineren Anzahl von Linsen begnügen, wenn man Zylinderlinsen anwendet, indem man z. B. auf einer ebenen

Claims (4)

Platte parallel nebeneinander halbzylindrische Fäden aus durchsichtigem, lichtbrechendem Material anordnet. Nach den bekannten Eigenschaften der Zylinderlinsen wird das Bild der drei Farbscheiben, die etwa rechteckige Form haben mögen, als dreifarbige Streifen in der Brennebene jeder Zylinderlinse entworfen. Die Bilder der drei farbigen Scheiben der Blende liegen in diesem Streifen parallel nebeneinander, wenn die Zylinderlinsen parallel den Streifen der Blendenöffnung liegen. Die Zylinderlinsen können auf Films durch Prägen mit geriffelten Walzen hergestellt werden,, wofür sich besonders Zelluloidfilms eignen, deren Unterlage ungefähr eine Dicke von 1/10mm hat. Die Gaufrierung erfolgt unter Erwärmung, und zwar auf der schichtfreien Oberfläche; es werden etwa 15 bis 20 Zylinderlinsen pro Millimeter aufgebracht. Die Emulsion befindet sich dann auf der anderen, nicht gestreiften Seite des Films; sie muß natürlich panchromatisch sein. Entsprechend den drei Farbenscheiben erhält man bei einer Streifung von 15 Linien pro Millimeter 45 farbige Linien, die in der lichtempfindlichen Schicht lediglich als mehr oder weniger gedeckte Linien von solcher Größenordnung erscheinen, daß ihre Auflösung durch das unbewaffnete Auge nicht möglich ist. Die Zahl der pro Millimeter vorhandenen Linien wird nur von Bedeutung bei einer beträchtlichen Vergrößerung im Projektionsapparat ; handelt es sich aber, wie hier beabsichtigt ist, um kinematographische Projektionen, so verwischen sich die Streifungen und geben dem Auge den Eindruck eines nicht gestreiften, farbigen Bildes, da die Linien zweier aufeinander folgender Bilder sich niemals ganz genau überdecken. Die Vorzüge des neuen Verfahrens sind folgende:
1. Das gesamte durch das Objektiv eintretende Licht wird auch für die Belichtung der Platte ausgenutzt.
2. Die bei Rastern auftretenden Beugungserscheinungen werden vermieden, ebenso alle Nachteile, die eine Lochkamera gegenüber einer Linsenkamera hat.
3. Durch die Möglichkeit, das Zylinderlinsennetz fest mit der Schicht zu verbinden, ist für die Proj ektion der Bilder die richtige Stellung des Netzes zum Bilde gewährleistet. Zur Herstellung des erforderlichen positiven Bildes muß das zuerst erhaltene negative Bild unter den gleichen Bedingungen photographiert werden. Denn das zuerst aufgenommene Bild gibt bei der Betrachtung oder Projektion durch den Aufnahmeapparat hindurch ein negatives Bild in den Komplementärfarben. Man muß also das erhaltene Bild durch den Aufnahmeapparat hindurch auf eine gleichartig mit einem Netz präparierte Schicht kopieren. Bei diesem Vorgange vertritt also für die zweite Aufnahme das ersterhaltene, komplementärfarbig erscheinende Negativ die Stelle des Originals. Es erfolgt wieder eine Umkehrung und man erhält ein positives, in den richtigen Farben projizierbares Bild.
Pa ten τ -Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von mehrfarbig wiederzugebenden photographischen Bildern durch Aufnahme mit einem Objektiv, in dessen Blendenöffnung ein aus Streifen in den Grundfarben bestehendes Strahlenfilter angebracht ist, und unter Einschaltung eines Rasters vor der lichtempfindlichen Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß als Raster ein System von kleinen, unmittelbar nebeneinander liegenden Linsen geringer Brennweite verwendet wird, die in Brennweite vor der lichtempfindlichen Schicht angeordnet sind.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Linsen sehr kleine Zylinderlinsen angewendet werden, die parallel nebeneinander auf einer Unterlage angeordnet und den Farbstreifen in der Blendenöffnung gleich gerichtet sind.
3. Film zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, in dessen eine Seite die Linsen eingefügt sind.
4. Film nach Anspruch 3, auf dessen einer Seite die Linsen eingeprägt sind, während auf der anderen Seite die lichtempfindliehe Schicht angebracht ist.
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