DE2231955A1 - Anlage und verfahren zum ueberfuehren zusammengetragener signaturen - Google Patents

Anlage und verfahren zum ueberfuehren zusammengetragener signaturen

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DE2231955A1
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binding
conveyor
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Joseph Coviello
Robert J Deyoung
Henry Riedy Mebus
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/006Feeding stacks of articles to machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
  • Forming Counted Batches (AREA)

Description

"Anlage und Verfahren zum Überführen zusammengetragener Signaturen"
Die Erfindung betrifft eine Überführungs- bzw. Transportanlage zum Überführen von Signaturen von einer Druckerpresse in ein Bindegerät und insbesondere eine synchron arbeitende Anlage aus Druckerpresse und Bindegerät, bei welcher die Presse kontinuierlich betrieben werden kann, während das Bindegerät abgeschaltet wird, als auch während das Bindegerät erneut angefahren und synchron mit der Presse betrieben wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Überführungsanlage zu schaffen, welche geeignet ist, gesammelte bzw. zusammenge-
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ORIGINAL INSPECTED
tragene Signaturen von einer kontinuierlich arbeitenden Druckerpresse einem synchron arbeitenden Bindegerät zuzuführen. Die Überführungsanlage zum Überführen der Signaturen ist mit Synchronisiermitteln versehen, welche die Druckerpresse, das Bindegerät und die Überführungsförderer in Synchronlauf betätigen und welche mit einer Auslenkvorrichtung versehen sind, um die Signaturen bei Anhalten des Bindegerätes von der Fördervorrichtung auszulenken. Die Überführungsanlage weist fernerhin eine Vorrichtung auf, welche automatisch den Synchronlauf des Bindegerätes mit der Anlage herbeiführt, wenn das Bindegerät wieder in Betrieb genommen wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht weiterhin darin, ein Verfahren zum Überführen zusammengetragener Signaturen aus einer die Signaturen zusammentragenden Presse in ein Bindegerät zu schaffen. Beim Verfahren gemäss der Erfindung werden die Signaturen von der Presse einem synchron arbeitenden Überführungsmechanismus zugestellt. Dieser gibt die Signaturen kontinuierlich dem Bindegerät ein, bis es erwünscht ist, das Bindegerät anzuhalten und gleichzeitig die Presse weiterlaufen zu lassen, um die Signaturen der Überführungsvorrichtung zuzustellen. Dabei wird eine Auslenkvorrichtung betätigt, um die Signaturen von der Überführungsvorrichtung vom Binder abzuleiten. Nach dem erneuten Anlaufen des Bindegerätes und dem erneuten Synchronlauf des Bindegerätes mit der Presse und der Überführungsvorrichtung werden sowohl die Druckerpresse als auch die Überführungsvorrichtung weiter in Umlauf gehalten. Wenn der Synchronlauf erreicht ist, wird die Auslenkung der Signaturen von der Überführungsvorrichtung unterbunden, so dass die Signaturen dem Bindegerät zugeführt werden können.
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Die Erfindung ist verwirklicht in einer Anlage, welche zusammengetragene Signaturen von einer kontinuierlich arbeitenden und die Signaturen zusammentragenden Druckerpresse einem synchron arbeitenden Bindegerät überführt, wobei ein Überführungsförderer die zusammengetragenen Signaturen von der Druckerpresse dem Bindegerät übergibt. Ein Auslenksystem ist vorgesehen, welches Signaturen von der Überführungsvorrichtung ablenkt, wenn das Bindegerät nicht läuft. Auf diese Weise kann die Druckerpresse weiterhin in Betrieb gehalten werden. Ein Synchronisiersystem ist vorgesehen, um das Bindegerät wieder anlaufen zu lassen und um den Synchronlauf mit der Druckerpresse und dem Überführungsförderer herzustellen, ohne dass die Druckerpresse oder der Überführungsförderer anzuhalten ist.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieis unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Perspektivansicht einer erfin- . dungsgemässen Überführungsanlage von Druckerpresse zu Bindegerät,
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung des Antriebs- und Synchronisiersystems für die in Fig. 1 dargestellte - Überführungsanlage, und
Fig.' 3 ist eine schematische Darstellung eines Teils der Synchronisierschaltung.
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In Fig. 1 der Zeichnungen ist die erfindungsgemässe Transportbzw. Überführungsanlage von der Druckerpresse zum Bindegerät dargestellt. Die Überführungsanlage 10 kann beispielsweise mit einer Druckerpresse 12 und einem Bindegerät 14 verwendet werden. Die Druckerpresse 12 bekannter Konstruktion ist eine strang- oder bandgespeiste Vorrichtung, welche Signaturen bedruckt, faltet, schneidet und zusammenträgt, um mit Ausnahme der Buchdecken ein vollständig zusammengefügtes Buch herzustellen. Das Bindegerät 14 ist gleichfalls von herkömmlicher Bauform und dient dazu, Buchdecken aufzutragen und die Signaturen zu binden.
Gemäss Darstellung weist die Presse 12 einen Förderer 16 auf, welcher mit einem Paar von Förderketten arbeitet. An jeder dieser Ketten sind im Abstand zueinander Mitnehmer 18 angebracht, wobei die Ketten durch die Kettenzahnräder 20 auf einer Welle 22 bewegt werden. Der Förderer 16 der Druckerpresse wird durch den Pressenantrieb synchron angetrieben und liefert zusammengetragene Druckbogen bzw. Signaturen, wie schematisch bei S dargestellt ist.
Das Bindegerät 14 arbeitet mittels einem mit einer Kette versehenen Eingabeförderer 24, welcher durch den Binderantrieb in herkömmlicher Weise bewegt wird.
Vom Förderer 16 der Presse zum Eingabeförderer 24 des Bindegerätes erstreckt sich eine Bahn 30. Diese Bahn ist im wesentlichen U-förmig im Querschnitt ausgebildet und weist an der Unterseite eine Schlitzöffnung 32 auf. Durch diese Schlitzöffnung können sich die Mitnehmer am Förderer, so die Mitnehmer 18 des Förderers 16 erstrecken. Die Bahn 30 stellt eine Abstützung und Führung für die Signaturen S dar, wenn diese von der Presse dem Bindegerät zugestellt werden.
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Die Überführungsanlage ist fernerhin mit Überführungsmitteln versehen, welche dazu dienen, die Signaturen vom Förderer 16 auf den Eingabeförderer 24 des Bindegerätes zu übertragen, Gemäss Darstellung werden diese Überführungsmittel durch ein Paar von Überführungsketten 34 und 36 gebildet. Die Kette 34 ist mit Mitnehmern 38 versehen und befindet sich oberhalb der Bahn 30, so dass die Mitnehmer an den durch den Förderer 16 zugestellten Signaturen S angreifen und sie in Längsrichtung der Bahn bewegen können. Die Kette 36 des Überführungssystems befindet sich zwischen den Seiten der Bahn 30 und weist nach oben stehende Mitnehmer 40 auf, die sich durch die Schlitzöffnung 32 der Bahn erstrecken und die Signaturen S aufnehmen, wenn diese durchrdie Kette 34 herangeführt sind. Die Mitnehmer 40 bewegen die Signaturen entlang der Bahn 30 und übergeben sie dem Eingabeförderer 24.
Obwohl ein Paar Überführungsförderer 34 und 36 dargestellt wurden, kann im Rahmen der Erfindung auch eine einzelne Förderkette, entweder oberhalb oder unterhalb der Bahn 30 befindlich, verwendet werden, um die Überführung vorzunehmen.
Das Überführungs-Fördersystem arbeitet fernerhin mit einer Auslenkvorrichtung, um wahlweise den Strom von Signaturen vom Förderer 24 und vom Bindegerät 14 abzuleiten. Diese Auslenkvorrichtung wird durch ein Paar von Auslenkfingern bzw, Leitkörpern 42 gebildet, die durch eine verschwenkbare Welle 44 getragen sind. Die Auslenkfinger 42 sind zwischen einer Ruhelage unterhalb der Bahn 30 und einer Arbeits- oder Auslenkpositipn (in gestrichelten Linien in Fig. 1 dargestellt) bewegbar. In der Arbeitsposition erstrecken sich die Finger nach oben durch die Schlitzöffnung 32 und stellen eine Rampe dar, entlang welcher die Signaturen S auf eine
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mit den Fingern zusammenwirkende Rampe 46 gefördert werden. Ein geeigneter Antrieb 45 kann benutzt werden, um die Bewegung der Finger 42 zu steuern.
Im Bereich des oberen Endes der Rampe 46 ist ein Bandförderer 48 vorgesehen. Dieser nimmt die Signaturen auf und übergibt sie an eine andere geeignete Position zum Zwecke nachfolgender Verwendung.
Eine Aufnahmekette bzw. Förderkette 50 der Auslenkvorrichtung mit an den Signaturen angreifenden Mitnehmern 52 befindet sich oberhalb der Bahn 30 und ist geeignet, mit den Auslenkfingern 42 zusammenzuwirken, wenn sich diese in ihrer angehobenen Position befinden, um die Signaturen entlang der Finger nach oben auf die Rampe 46 und von dort auf den Bandförderer 48 zu übergeben. Der Förderer 50 ist in geeigneter Weise durch Kettenzahnräder 54 auf Wellen 56 und 58 antreibbar.
In Fig. 2 ist schematisch ein Antriebssystem für die Überführungsanlage gemäss Fig. 1 dargestellt. Wie ersichtlich treibt ein Motor PM der Presse eine Welle 60 an. Ein Zahnrad 62 auf dieser Welle ist unter Antrieb mit einem Zahnrad 64 auf einer Welle 66 verbunden. Die Welle 66 trägt gleichfalls ein Kettenzahnrad 68, welches zum Antrieb der Förderkette 34 der Überführungsanlage dient. Ein weiteres Kettenzahnrad 70 auf der Welle 66 steht über eine Kette 72 mit einer Welle 74 in Verbindung, um den Förderer 36 anzutreiben. Die Antriebswelle 60 der Druckerpresse ist fernerhin mit einem Zahnrad 76 versehen, welches unter Antrieb mit einem Zahnrad 78 auf der Welle 56 des Förderers 50 verbunden ist. Das Förderband 48 kann direkt und kontinuierlich durch die Welle 60 angetrieben werden, wird jedoch vorteilhafterweise nur dann bewegt, wenn
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der Auslenkmechanismus wirksam ist. Zu diesem Zweck wird eine Kupplung 80 verwendet, welche die Antriebswelle 82 des Förderbandes wahlweise mit dem Pressenantrieb verbindet.
Der Antrieb des Bindegerätes wird durch einen Motor BM und durch eine Antriebswelle 84 gebildet. Diese ist betrieblich in herkömmlicher Weise mit dem Eingabeförderer 24 des Bindegerätes verbunden, um diesen synchron anzutreiben.
Hs ist beabsichtigt, dass die Druckerpresse und das Bindegerät als synchrone Einheit arbeiten. Zu diesem Zweck ist eine Pressen-Binderkupplung, schematisch bei 86 dargestellt, wirksam, um die Antriebswelle 60 der Druckerpresse mit der Antriebswelle 84 des Bindegerätes während Synchronlauf zu verbinden. Die Kupplung 86 kann eine herkömmliche druckluftbetätigte Kupplung sein und wird wahlweise durch ein Solenoidventil 88 in Betrieb genommen, wenn die Presse und das Bindegerät synchron arbeiten. Wenn die Kupplung 86 eingreift, sind die Druckerpresse, das Bindegerät und die Überführungsanlage im gemeinsamen Synchronlauf verriegelt.
Um eine Synchrongeschwindigkeit der Presse, des Bindegerätes und des Überführungssystems zu erzielen, ist der Druckerpresse ein herkömmlicher Tachometer-Signalgeber 89 zugeordnet. Dieser erzeugt als Ausgang ein Signal, welches die Geschwindigkeit der Druckerpresse anzeigt. vDieses Signal kann an einem herkömmlichen Steuerungsgerät 90 für die Motorgeschwindigkeit angelegt werden. Das Steuerungsgerät 90 ist dem Motor BM des Bindegerätes zugeordnet, um dessen Geschwindigkeit zu steuern. Die Kombination des Tachometer-Signalgebers 89 und des Motorgeschwindigkeits-Steuerungsgerätes 90 gewährleistet den geeigneten Geschwindigkeitssynchronlauf.
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Um die geeignete Phasenbeziehung zwischen dem Bindegerät und der Überführungsanlage herzustellen, kann ein Mechanismus mit Steuerkörper und Grenzschalter verwendet werden. So ist ein schematisch mit 92 bezeichneter Grenzschalter drehbar an einer Welle 94 angebracht, welche von der Antriebswelle 84 des Bindegerätes angetrieben wird. Mit dem Grenzschalter 92 wirkt ein Steuerkörper 96 zusammen, welcher an seinem Aussenumfang einen einzelnen Nocken bzw. Steuerteil aufweist. Der Steuerkörper 96 ist drehbar von der Welle 94 aufgenommen und steht mit Hilfe von Zahnrädern 97 und 98 mit der Welle 66 in Verbindung, so dass er sich synchron mit der Welle 60 dreht. Der Umfangsabschnitt entlang des Steuerkörpers, gemessen vom einzelnen Steuerpunkt bzw. Nocken, entspricht dem Abstand zwischen angrenzenden Zapfen oder Mitnehmern an den Förderketten der Überführungsanlage. Die geeignete Phasenbeziehung zwischen dem Bindegerät einerseits und der Überfuhrungsanlage und der Presse andererseits wird gebildet, wenn der Grenzschalter 92 sich am Steuerpunkt bzw. Nocken des Steuerkörpers 96 befindet. Wenn während des Synchronlaufes der Anlage der Grenzschalter 92 auf dem Steuerpunkt des Steuerkörpers 96 aufläuft, schliesst sich der Schalter und betätigt das Solenoidventil 88, um Druckluft an der druckluftbetätigten Kupplung 86 einzuspeisen.
Die Arbeitsweise der Anlage wird nachfolgend erläutert:
Bei Anlauf der Anlage ist die Kupplung 86 entregt, so dass die Presse und das Bindegerät unabhängig voneinander durch ihre entsprechenden Antriebe in Umlauf versetzt werden. An diesem Punkt kann die Kupplung 80 eingerückt und können die Auslenkfinger 42 in ihre angehobene Position verschwenkt werden, um den Ausgang der
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Presse auf das Förderband 48 auszulenken. Wenn es erwünscht ist, die Druckerpresse und das Bindegerät synchron laufen zu lassen, wird die Steuerungseinheit 90 für die Motorgeschwindigkeit in eine Lage geschaltet, in welcher sie Signale vom Tachometer-Signalgeber 89 empfängt, um die Druckerpresse und das Bindegerät in eine Beziehung zu bringen, in welcher das Bindegerät etwas schneller läuft als die Druckerpresse. Wenn diese Beziehung erreicht ist, ist das System bereit für den Synchrongang, so dass die Bedienungsperson einen Schalter 100 für "Anlagesynchronlauf" betätigen kann. Bei Betätigen des Schalters' 1 00 werden der Steuerkörper 96 und der Grenzschalter 92 wirksam. Wegen der geringen Geschwindigkeitsdifferenz zwischen der Presse und dem Bindegerät tritt eine geringe Relativbewegung zwischen dem Steuerkörper 96 und dem Grenzschalter 92 auf. Das heisst, dass sich der Grenzschalter 92 am Umfang des Steuerkörpers 96 bewegen kann, bis er den Nocken bzw. Steuerten des Steuerkörpers berührt. Wie vorangehend erwähnt, entspricht die Lage des Grenzschalters am Steuerteil des Steuerkörpers 96 der. geeigneten Phasenbeziehung zwischen dem Bindegerät und der Überführungsanlage und gibt an, dass das System in Synchronlage ist. Die Bewegung des Grenzschalters auf demNocken bzw. Steuerteil des Steuerkörpers 96 schliesst den Schalter und schliesst infolgedessen die Schaltung zum Solenoidventil 88, welches seinerseits Druckluft an der druckluftbetätigbaren Kupplung 86 anlegt. Die Betätigung der Kupplung 86 blockiert die Antriebswellen 6o und 64 für synchrone Arbeitsweise. Die Steuerungseinheit 90 für die Motorgeschwindigkeit wird gleichzeitig in eine Moment-Folgelage geschaltet. Die Auslenkfinger 42 werden in eine Ärbeitsruhelage unterhalb der Bahn 30 verlagert, während die Kupplung 80 gelöst wird, um den Antrieb des Förderbandes 48 abzuschalten.
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Falls das Bindegerät aus irgendeinem Grunde abstoppt, wird die Kupplung 86 freigegeben, so dass die synchrone Arbeitsweise zwischen Druckerpresse und Bindegerät unterbunden wird. Gleichzeitig werden die Auslenkfinger 42 betätigt, während die Kupplung 80 eingerückt wird, um das Förderband 48 in Betrieb zu nehmen. Die Druckerpresse kann also fortlaufend arbeiten, wobei die Förderkette 50 mit den Auslenkfingern 42 zusammenwirkt, um den Pressenausgang auf das Förderband 48 zu übergeben. Wenn das Bindegerät abgestoppt ist und die Druckerpresse weiterhin läuft, besteht eine Relativdrehung zwischen dem Steuerkörper 96 und dem Grenzschalter 92. Der Grenzschalter ist indessen nicht in der Lage, das Solenoidventü 88 zu erregen, wenn er über den Steuer- · teil des Steuerkörpers 96 gleitet, da sich der Schalter 100 nun in einer geöffneten Lage befindet. Wenn es erwünscht ist, das Bindegerät wieder anlaufen zu lassen und einen Synchronlauf mit der Presse und mit dem Überführungssystem herzustellen, wird der Motor des Bindegerätes angefahren und die vorangehend beschriebene Folge der Wirkungsweise herbeigeführt, um sowohl Synchrongeschwindigkeit als auch synchrone Phasenbeziehung herzustellen.
Um die Betätigung der Auslenkfinger 42 zu verhindern, während ein Buch über die Finger gleitet, sind ein einzelner Steuerkörper 106 und ein Schalter 102 vorgesehen. Der Nocken am Steuerkörper 106 ist synchron mit den Mitnehmern 40 vorgesehen, so dass er wirksam ist und den Schalter102 nur dann betätigt, wenn die Mitnehmer 40 im Abstand von den Fingern 42 sind. Der Schalter 102 ist über eine geeignete Schaltung mit dem Antrieb 45 verbunden, so dass dieser nur dann wirksam wird, wenn der Schalter 102 erregt ist. Wenn ein auszulenkendes Buch entlang der Finger gleitet,
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wird die Rückführung der Finger 42 in ihre Ruhelage in vergleichbarer Weise mit Hilfe eines einen einzelnen Nocken aufweisenden Steuerkörpers 108 und eines Schalters 104 verhindert. Der Steuer* teil bzw. Nocken am Steuerkörper 108 ist synchron mit den"Mitnehmern 52 ausgebildet, so dass er den Schalter 104 nur dann betätigt, wenn die Mitnehmer frei von den Fingern 42 sind» Der Antrieb 46 ist über eine geeignete Schaltung mit dem Schalter 104 verbunden. Der Schalter 104 verhindert, dass der Antrieb 45 die Finger 42 in ihre Ruhelage zurückführt, es sei denn, der Schalter 104 ist betätigt.
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Claims (7)

  1. PATEN TAN S PR U CH E:
    1 . Anlage zum Überführen zusammengetragener Signaturen von einer Druckerpresse auf ein Bindegerät, gekennzeichnet durch eine der Druckerpresse (12) zugeordnete Fördervorrichtung (16), welche Signaturen (S) aus der Druckerpresse überführt, eine dem Bindegerät (14) zugeordnete Fördervorrichtung (24), um die Signaturen dem Bindegerät zuzustellen, eine Überführungs-Fördervorrichtung (34, 36), welche die Signaturen von der Fördervorrichtung (16) der Druckerpresse auf die Fördervorrichtung (24) des Bindegerätes übergibt, einen ersten Motor (PM) zum Antrieb der Druckerpresse, einen zweiten Motor (BM) zum Antrieb des Bindegerätes, eine Antriebsvorrichtung (86), um die Druckerpresse, das Bindegerät und die Fördervorrichtung als Synchroneinheit anzutreiben, eine Auslenkvorrichtung (42, 46, 48, 50), welche die Signaturen auf der Fördervorrichtung in vom Bindegerät abgewandter Bahn auslenkt, eine der Antriebsvorrichtung zugeordnete Anordnung, welche wirksam ist, um den Synchronlauf zu unterbrechen, wodurch das Bindegerät unabhängig von der Druckerpresse durch den zweiten Motor (BM) antreibbar ist, einen Antrieb (45) zur Betätigung der Auslenkvorrichtung, wenn der Synchronlauf unterbrochen ist, und eine Vorrichtung (92, 96), um den Synchronlauf des Bindegerätes wieder herzustellen, während die Druckerpresse durch den ersten Motor (PM) angetrieben ist.
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  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung der Überführungsanlage durch den ersten Motor angetrieben ist, wenn der Synchronlauf unterbrochen ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den erneuten Synchronlauf bewirkende Vorrichtung mit einer Geschwindigkeitssteuerung (89, 90) versehen ist, welche die Gegeschwindigkeitsbeziehung der ersten und zweiten Motoren steuert.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den erneuten Synchronlauf erzeugende Anlage weiterhin mit Mitteln versehen ist, um die Phasenbeziehung der Fördervorrichtung zu steuern.
  5. 5. Verfahren zum Überführen zusammengetragener Signaturen von einer Druckerpresse an ein Bindegerät, wobei eine Überführungsvorrichtung die Signaturen von der Druckerpresse aufnimmt und sie dem Bindegerät zustellt, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckerpresse, das Bindegerät und die Überführungsvorrichtung im Synchronlauf gefahren werden, wodurch Signaturen kontinuierlich von der Druckerpresse dem Bindegerät zugestellt werden, bis es erwünscht ist, das Bindegerät anzuhalten, dass bei kontinuierlichem Betrieb der Druckerpresse das Bindegerät angehalten wird, dass die von der Druckerpresse zugestellten Signaturen in vom Bindegerät abgewandter Richtung ausgelenkt werden, wenn das Bindegerät angehalten ist, dass das Bindegerät erneut in Betrieb genommen wird, dass der Synchronlauf zwischen Bindegerät, Druckerpresse und Überführungsvorrichtung wieder hergestellt wird, während die Signaturen in vom Bindegerät abgewand-
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    ter Richtung ausgelenkt werden, dass die Auslenkung der Signaturen bei Bestehen des Synchronlaufs unterbunden wird, und dass die Druckerpresse, das Bindegerät und die Überführungsvorrichtung als eine Synchroneinheit gefahren werden, während synchron Signaturen dem Bindegerät zugestellt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführungsvorrichtung durch die Presse angetrieben wird, wenn das Bindegerät angehalten ist.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erneute Synchronlauf herbeigeführt wird, indem die Synchrongeschwindigkeit zwischen Bindegerät und Druckerpresse und die synchrone Phasenbeziehung zwischen Bindegerät und Überführungsvorrichtung erzeugt werden.
    209B86/G771
    rs
    Leerseite
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