DE2226740C3 - Fahrbare Vorrichtung zur Annahme, Vorreinigung und Stapelung von Zuckerrüben - Google Patents
Fahrbare Vorrichtung zur Annahme, Vorreinigung und Stapelung von ZuckerrübenInfo
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Description
den sehr schwerwiegenden Nachteil einer geringen hebliche Verringerung des Gewichtes. Der gesamte
Leistungsfähigkeit hinnehmen, denn bei einem Stirn- Aufbau wird vereinfacht, weil die Anzahl der erforkipper werden die Zuckerrüben in den zwischen der derlichen Radsätze geringer wird,
Kippbühne und der Auffahrrampe liegenden Auf- Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung
fangraum gekippt Bevor die abgekippten Rüben S vermag stündlich bis zu 25 und mehr Fahrzeuge zu
nicht aus dem Auffangraum abtransportiert sind, entleeren, so daß bei einem Durchschnittsladegekann die Faltklappe nicht geschlossen werden. So- wicht von etwa 12 Tonnen je Fahrzeug eine Annanlange die Faltklappe nicht geschlossen ist, kann kein meleistung von 300 Tonnen pro Stunde erreicht wird.
Anlieferungsfahrzeug auf die Rampe fahren. Der Gegenüber der bekannten Vorrichtung bedeutet das
Zeitabstand zwischen zwei Kippvorgängen ist daher io nahezu die doppelte Leistung. Dieses Ergebnis wird
nicht von der Leistungsfähigkeit der Kippbühne, son- dadurch erzielt, daß der spezifische Nachteil von
dem ausschließlich vun der Förderleistung abhängig, Stirnkippern bei fahrbaren Vorrichtungen der einmit der die Rüben aus dem Auffangraum transpor- gangs genannten Art vermieden wird. Neben dem
tiert werden. Da es sich um eine fahrbare Vorrich- Auffangraum der erfindungsgemäß ausgebildeten
tung handelt, kann der Auffangraum auch nicht als 15 Vorrichtung ist ein Zwischenbunker angeordnet. Der
Bunker ausgebildet werden. Trotz dieser sehr unbe- Förderer, der die endlose, weit offene Schleife bildet,
friedigenden Leistung sind die bekannten fahrbaren erstreckt sich mit dem unteren Bereich durch den
Vorrichtungen mit Stirnkippern nicht wesentlich klei- Boden des Auffangraumes, aber auch durch den Boner oder leichter als fahrbare Vorrichtungen mit Sei- den des, Zwischenbunkers. Dot von einem Fahrzeug
tenkippem. Sie weisen zwei miteinander verbundene ao in den Auffangraum abgekippt. Rübeuberg wird von
Fahrwerksrahmen mit insgesamt bis zu zvölf Radsät- dem Förderer nicht etwa abgetragen, sondern als
zen auf, das Leergewicht solcher bekannter Vorrich- Einheit, d. h. als Ganzes in Form des Berges über
tungen liegt in der Größenordnung von etwa den Boden des Auffangraumes hinweg in den Zwi-150 Tonnen, und es können maximal 15Kippvor- schenbunker hineingeschoben, so daß der Auffanggänge pro Stunde ausgeführt werden, wobei die ange- as raum nach dem Abkippen sofort wieder leer ist Die
nommene Rübenmenge in der Größenordnung von Faltklappe kann dann geschlossen werden, und es
200 Tonnen pro Stunde liegt. können die Vorbereitungen getroffen werden, um das
Der vorliegenden Erfindung Hegt die Aufgabe zu- nächste Fahrzeug zu kippen. Während dieser Zeit begründe, die auf Grund des Stirnkippers vielseitig ver- findet sich der Zuckerrübenberg im Zwischenbunker
wendbare Vorrichtung der eingangs genannten Art 3« und wird aus diesem nach und nach abtransportiert,
so weiterzubilden, daß die Leistungsfähigkeit gestei- und zwar mit einer Geschwindigkeit, die von der Leigert, der Aufbau jedoch vereinfacht und verkleinert stungsfähigkeit des Förderers abhängt. Es empfiehlt
wird. sich, das Fassungsvei.nögen des Zwischenbnnkers so
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- zu wählen, daß eine Pufferwirkung erreicht wird,
löst, daß der Förderer in Form einer Schleife mit 35 wenn abwechselnd Fahrzeuge mit sehr kleinem und
großer Weite ausgebildet ist, welche den Auffang- sehr großem Ladegewicht entleert werden.
raum vor der Faltklappe, die gesamte Vorreinigungs- Um die Zuckerrüben aus dem Zwischen ibunker auf
einrichtung sowie den Stirnkipper von außen um- besonders vorteilhafte Weise zur Vorreinigungseinschließt, und daß in der Transportrichtung des For- richtung zu transportieren, ist die erfindungsgemäß
derers neben dem Auffangraum ein Zwischenbunker 40 ausgebildete Vorrichtung so weitergebildet, daß dei*
zur vorübergehenden Aufnahme der Gesamtmenge Förderer im Schleifenabschnitt, der sich vom Zwider in den Auffangraum gekippten Rüben angeord- schenbunker zur Vorreinigungseinrichtung erstreckt,
net ist. als Elevator ausgebildet ist.
neben dem Stirnkipper mit seinen beiden Rampen 45 dungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ist der Förein Schrägkratzer, der die Rüben am oberen Ende in derer als Endlosband mit quer zur Förderrichtung
eine als Siebeinrichtung ausgebildete Vorreinigungs- verlaufenden, aufrecht zur Bandoberfläche stehenden
einrichtung abgibt. Am unteren Ende wird der Mitnehmern ausgebildet.
sich duRjh den Bodenbereich des Auffangraumes er- 5o förderer mit seitlichen Ketten und zwischen den
streckt. wetten angeordneten, quer zur Förderrichtung ver-
Im Gegensatz dazu werden bei der erfindungsge- lautenden Kratzerblättern ausgebildet, der sich im
maß ausgebildeten Vorrichtung sowohl der Schräg- Schleifenbereich, der vom Zwischenbunkei zur Vorkratzer als auch der Querförderer vermieden, denn es reinigungseinrichtung verläuft, durch einen Kanal erwird nur ein einziger Förderer verwendet, der eine 55 streckt, dessen lichter Querschnitt den Kratzerblätendlose, jedoch weit offene Schleife bildet. Bei den tern angepafi ist.
bekannten Vorrichtungen benötigt der Schrägkratzer Auf diese Weise wird ein besonders einfacher und
einen eigenen Fahrwerksrahmen, bei der erfindungs- robuster Elevator geschaffen, mit dessen Hilfe die
gemäß ausgebildeten Vorrichtung kann auf einen Rüben aus dem Zwischenbunker nahezn lotrecht anzweitcn Fahrwerksrahmen verzichtet werden. Die ge- 60 steigend zur Vorreinigungseinrichtung transportiert
samten Abmessungen der erfindungsgemäß ausgebil- werden können.
deten Vorrichtungen werden kleiner, denn der For- Für den Fördervorgang ist es vorteilhaft, wenn der
derer zum Abtrapsport der abgekippten Rüben um- BoH^n des Zwischenbunkers in einem Eogen in die
schließt die Vorreinigungseinrichtung und den Kip- Außenwand des Kanals übergeht
per, so daß ein kompakter, raumsparender Aufbau «5 Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
möglich ist. Ein Leergewicht von nur etwa 90 Ton- der Kanal bis in das Innere des Zwischenbunkers
nen gegenüber einem Leergewicht von etwa 150 Ton- hinein verlängert und weist eine in Förderrichtung
nen bei der bekannten Vorrichtung bedeutet eine er- verstellbare Eintrittsöffnung auf.
Fig. 9 zeigt eine der Darstellung in Fig. 8 entsprechende
Ansicht, bei der der zugleich als Kanalwand dienende Bereich des Zwischenbunkerbodens
durch federnd abgestützte plattenförmige Elemente nachgiebig ausgebildet ist;
Fig. 10 zeigt eine Tcilansicht eines Förderbandes
mit Qucrstcgcn, das an Stelle des in den Fig. 1
bis 9 gezeigten Kratzerbandes verwendet werden kann.
Die Figuren zeigen ein Ausfiihrungsbeispiel der
crfindungsgemäß ausgebildeten fahrbaren Vorrichtung 1, die zur Annahme, Vorreinigung und Stapelung
von Zuckerrüben dient. Die Vorrichtung 1 weist einen Fahrwerksrahmen 2 auf, der mit fünf Radsät-
Durch diese Maßnahmen kann die Eintrittsöffnung des Kanals jeweils so eingestellt werden, daß sich die
größtmögliche Schonung der Rüben und zugleich die gewünschte Förderleistung ergibt. Da sich die Beschaffenheit,
insbesondere aber die Größe der Rüben ständig ändern kann, ändern sich auch ständig die
Voraussetzungen für eine größtmögliche Schonung während des Fördervorganges sowie für die Leistung
des Förderers, so daß die Verstellbarkeit der Eintrittsöffnung in den Kanal von großer Bedeutung ist.
Eine verstellbare Eintrittsöffnung des Kanals läßt
sich auf besonders einfache Weise dadurch verwirklichen, daß der in den Zwischenbunker ragende Teil
des Kanals auf seiner Außenseite von dem bogenförmigen Boden des Zwischenbunkers auf der Innen- 15 zen 3 ausgerüstet ist. Es kann sich dabei um beliebige seile von einem in Förderrichtung verschiebbaren Bodenräder oder aber auch um Schienenräder han-Wandelement begrenzt ist. dein. Der Fahrwerksrahmen 2 kann relativ zu seinen
sich auf besonders einfache Weise dadurch verwirklichen, daß der in den Zwischenbunker ragende Teil
des Kanals auf seiner Außenseite von dem bogenförmigen Boden des Zwischenbunkers auf der Innen- 15 zen 3 ausgerüstet ist. Es kann sich dabei um beliebige seile von einem in Förderrichtung verschiebbaren Bodenräder oder aber auch um Schienenräder han-Wandelement begrenzt ist. dein. Der Fahrwerksrahmen 2 kann relativ zu seinen
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist Radsätzen 3 gehoben und gesenkt werden. Zum Ardcr
bogenförmige Boden des Zwischenbunkers im beitcn wird der Fahrwerksrahmen auf den Boden abBereich
der Kanaleintrittsöffnung quer zur Förder- ao gesenkt.
richtung nachgiebig ausgebildet. Auf dem Fahrwerksrahmen 2 ist ein Stirnkipper 4
Diese Ausgestaltung ist für die schonende Behänd- angeordnet. Der Stirnkipper 4 weist eine Auffahrlung
der Rüben von außerordentlich großer Bedeu- rampe 5, eine Abfahrrampe 6 und eine Kippbühne 7
tung, denn beim Eintritt in den Kanal liegen die ein- auf. Zwischen der Kippbühne 7 und der Auffahrzelnen
Rüben noch relativ ungeordnet und nehmen 25 rampe 5 ist eine Faltklappe 8 angeordnet. Wenn ein
noch nicht die Lage ein, die für ein schonendes Pas- Fahrzeug b auf die Kippbühne 7 gefahren werden
sieren des Kanalquerschnittes am günstigsten ist. soll, bildet die Fallklappe 8 einen Teil des befahre-Durch
gegenseitiges Verschieben einer bestimmten nen Bodens des Stirnkippers 4. Zum Kippen wird die
Rübenmenge ergibt sich diese günstige Lage während Faltklappe hochgeschwenkt, wie in F i g. 1 erkennbar
des Fördervorganges von selbst. Wenn jedoch die 30 ist. Sie begrenzt kann im Zusammenwirken mit einer
Außenwand des Kanals, d.h. der als Außenwand Seitenwand 10, die auf der Außenseite des Stirnkipdienende
Bereich des Bodens des Zwischenbunkers,
nachgiebig ausgebildet ist, dann werden die einzelnen
Rüben so lange, bis sie die günstigste Lage einnehmen, geschont, denn unter dem Druck der ungünstig 35
liegenden Rüben weicht der Wandbereich nachgiebig
nachgiebig ausgebildet ist, dann werden die einzelnen
Rüben so lange, bis sie die günstigste Lage einnehmen, geschont, denn unter dem Druck der ungünstig 35
liegenden Rüben weicht der Wandbereich nachgiebig
pers4 verläuft, einen Auffangraum 11, in den die
vom hochgekippten Fahrzeug entladenen Zuckerrüben hineinfallen.
Durch den Bodenbereich des Auffangraumes verläuft ein unterer, etwa waagerecht angeordneter Bereich
12 eines endlosen Förderers 13, der in Form einer Schleife großer Weite ausgebildet ist. Die von
dem Rübenanlieferungsfahrzeug in den Auffangraum
Der nachgiebige Bereich des Zwischenbunkerbodens kann aus clastomerem Werkstoff bestehen.
Eine größere Verschleißfestigkeit wird jedoch er- 40 11 gekippten Rüben werden von diesem unteren Bereicht,
wenn der nachgiebige Bereich des Zwischen- reich 12 des Förderers 13 als Ganzes in Form des
abgekippten Berges mitgenommen und in einen Zwischenbunker 14 hineintransportiert, der unmittelbar
seitlich neben dem Auffangraum 11 liegt. Der Auf-
F i g. 1 zeigt die erfingungsgcmäß ausgebildete Vorrichtung in SeitCifansicht;
F i g. 2 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung;
F i g. 3 zeigt die Vorrichtung bei Betrachtung in Richtung des Pfeiles HI in F i g. 1;
F i g. 4 zeigt eine der F i g. 3 entsprechende vereinfachte Abbildung der Vorrichtung, aus der die
hnkcrbodens aus federnd abgestützten Platten besteht.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß ausgebildeten fahrbaren Vorrichtung ist in den Zeich- 45 fangraum 11 ist daher unmittelbar nach dem Kippnungen
dargestellt. Vorgang leer, so daß die Faltklappe 8 wieder geschlossen
werden kann und alle Vorbereitungen für einer: neuen Kippvorgang getroffen werden können.
Der endlose Förderer 13 erstreckt sich auch längs 50 des Bodens 15 des Zwischenbunkers 14. Im Zwischenbunker
14 befindet sich die Eintrittsöffnung 16 eines Kanals 17. Dieser Kanal 17 bildet zusammen
mit dem Förderer 13 einen Elevator, durch den die Rüben aus dem Bunker nahezu senkrecht ansteigend
Schmutzrückgabe in die Rübenanlieferungsfahrzeuge 55 zu einer Vorreinigungseinrichtung 18 transportieri
erkennbar ist; werden. Die Enttrittsöffnung 16 des Kanals 17 ist ir
F i g. 5 zeigt einen Teilschnitt bei längs der Li- Längsrichtung des Kanals im Bodenbereich des
nie V-V inF i g. 3 verlaufender Schnittebene; Zwischenbunkers 14 verstellbar, damit je nach gege-
F i g. 6 zeigt einen Schnitt durch den Kanal bei bener Beschaffenheit und Größe der Rüben die
längs der Linie VI-VI in F i g. 3 verlaufender Schnitt- 60 Lage gewählt werden kann, bei der die größte Schoebene;
nung der Rüben und die günstigste Förderleistung
Fig. 7 zeigt eine Schemadarstellung des im erzielt wird.
Zwischenbunker liegenden Eintrittsendes des Kanals Wenn der Förderer 13 beim Austritt aus dem ka
mit der verstellbaren Eintriltsöffnung; nal 17 die Rüben in die Vorreinigungsein richtung ff
Fi g. 8 zeigt eines SchemadarsteUung des Eintritts- 65 abgegeben hat, erstreckt er sich in einem oberen Bebcrciches
des Kanals, aus der eine Ausbildungsmög- reich 19 oberhalb des Stirnkippers 4 und verlauf
Itchkeil eines nachgiebigen Kanalbodens erkennbar dann seitlich außerhalb des Stirnkippers 4 in einen
ist; absteigenden Bereich 20 nach unten bis zum Über
gang in den unteren Bereich 12. Auf diese Weise ergibt sich eine weite offene Schleife, die alle Einrichtungen
der Vorrichtung 1 umschließt.
Die Vorreinigungseinrichtung 18 ist zweckmä-Bigerweise als Siebeinrichtung ausgebildet, in der der
Schmutz von den angenommenen Zuckerrüben getrennt wird. Die vorgereinigten Zuckerrüben werden
auf einen Bandförderer 21 abgegeben, der von einem Ausleger 22 getragen wird. Der Ausleger 22 ist in
den F i g. 1 und 2 nur teilweise dargestellt. Er kann in Richtung der Pfeile 23 gehoben und gesenkt bzw.
seitlich verschwenkt werden, damit die Zuckerrüben an den vorgesehenen Stellen eines Rübenstapelplatzes
abgelagert werden können.
Der in der Vorreinigungseinrichtung 18 abgeschiedene Schmutz kann entweder auf einfache Weise
seitlich außerhalb auf einen bereitstehenden Schmutzsammelplatz oder ein bereitstehendes Fahrzeug
od. dgl. abgegeben werden. Sehr oft soll aber der abgeschiedene Schmutz mit dem leeren Fahrzeug
9 zurückgehoben werden. Wenn diese Arbeitsweise erwünscht ist, wird die Vorrichtung 1 mit
einem Schmutzförderer 24 ausgerüstet, der an seinem Abgabeende eine Schurre 25 aufweist, die sich etwa
im Bereich der Abfahrrampe 6 befindet. Durch diese Lage der Schurre 25 erreicht man, daß bereits ein
weiteres Fahrzeug auf den Stirnkipper 4 auffahren kann, während das zuvor entladene Fahrzeug noch
den Schmutz zurücknimmt.
Es ist zweckmäßig, wenn der Förderer 13 in bekannter und bewährter Konstruktion als Kratzer ausgebildet
ist. Bei dieser Ausbildung erstrecken sich zu beiden Außenseiten der Förderers angetriebene und
in geeigneter Weise geführte Ketten 26, welche durch Kratzerblätter 27 verbunden sind, die quer zur Förderrichtung
verlaufen. Der Kanal 17 ist so ausgebildet, daß sein Innenquerschnitt dem Format der
Kratzerblätter 27 entspricht (s. F i g. 6).
In der F i g. 5 ist zu erkennen, wie sich der Förderer 13 mit seinem Bereich 12 durch den Bodenbereich
des Zwischenbunkers 14 erstreckt.
Die Eintrittsöffnung 16 des Kanals 17 läßt siel
auf besonders einfache Weise dann in Längsrichtung des Kanals verstellen, wenn im Inneren des Zwischeribunkcrs
14 ein in Längsrichtung verschiebbare! Wandelement 28 verwendet wird. Zur mechanischer
Verstellung kann ein Druckzylinder 29 verwende' werden.
Der Boden 15 des Zwischenbunkers 14 kann irr Bereich der Eintrittsöffnung 16 des Kanals 17 radia
ίο zum Bogen, der der Boden bildet, nachgiebig ausgebildet
werden. Auf einfache Weise erreicht man die! dadurch, daß dieser Teilbereich des Bodens 15 au<
elastomerem Werkstoff, wie beispielsweise Gummi gefertigt wird. Die F i g. 8 läßt erkennnen, wie diesel
Wandbereich von Zuckerrüben 30 örtlich deformier wird. Auf diese Weise wird eine Schonung der Rüber
erzielt, wenn diese aus dem Bereich des Zwischenbunkers in den Kanal 17 eintreten und sich so anordnen,
daß sie für die Passage durch den Kanal 17 die
ao günstigste Lage einnehmen.
Alternativ dazu ist bei der Ausführung gemäl F i g. 9 kein elastomerer Werkstoff für den Boden Ii
verwendet worden, sondern es werden teilweise bogenförmig gekrümmte Plattenelemente 31 schuppen
»5 artig einander überdeckend einendig mit Stiften 32 ir
Schlitzen 33 geführt und anderendig an Federn 34 aufgehängt. Durch die Schlitzbolzenführungen werden
die bogenförmigen Plattcnelemente 31 an Ort unc Stelle gehalten, und es wird auch ihre Sollage entgegen
der Wirkung der Federn 34 definiert. Beim Passieren ungünstig liegender Rüben können die Elemente
jedoch ausweichen.
An Stelle eines Kratzers mit Ketten 26 unc Kratzerblättern 27 kann auch ein Endlosband 35 mi
quer und aufrecht stehenden Mitnehmern 36 verwen det werden. Ein Teilstück eines solchen Bandes ist ir
Fig. 10 dargestellt. Bei Verwendung eines solchei
Bandes ist darauf zu achten, daß die Mitnehmer 3< ebenfalls den Querschnitt des Kanals 17 füllen, da
mit der Förderer 13 im Zusammenwirken mit den Kanal 17 einen Elevator bilden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Fahrbare Vorrichtung zur Annahme, Vor- kers (14) im Bereich der Kanaleintrittsöffnung
reinigung und Stapelung von Zuckerrüben, bei 5 (16) quer zur Förderrichtung nachgiebig ausgeder
ein Stirnkipper zum Entleeren von Rübenan- bildet ist
lieferungsfahrzeugen, eine Vorreinigungseinrich- 9. Vorrichtung nach Ansprüche, dadurch getting
zum Abscheiden von Schmutz und ein in kennzeichnet, daß der nachgiebige Bereich des
Höhen- und Seitenrichtung verschwenkbarer Bodens (IS) des Zwischenbunkers (14) aus ela-Ausleger
mit einem Förderer zum Stapeln der « stomerem Werkstoff besteht
Zuckerrüben dient und bei der eine Faltklappe, 10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gedie zwischen der Kippbühne und der Auffahr- kennzeichnet daß der nachgiebige Bereich des rampe des Stirnkippers angeordnet ist in Hegen- Bodens (IS) des Zwischenbunkers (14) aus federn Zustand ein Teilstück des befahrbaren Bo- dernd abgestützten Platten (31) besteht,
dens des Stirnkippers bildet und in hochge- »5
•chwenktem Zustand zusammen mit einer Seitenwand an der Außenseite des Kippers einen Auffangraum für die vom gekippten Fahrzeug fal-
Zuckerrüben dient und bei der eine Faltklappe, 10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gedie zwischen der Kippbühne und der Auffahr- kennzeichnet daß der nachgiebige Bereich des rampe des Stirnkippers angeordnet ist in Hegen- Bodens (IS) des Zwischenbunkers (14) aus federn Zustand ein Teilstück des befahrbaren Bo- dernd abgestützten Platten (31) besteht,
dens des Stirnkippers bildet und in hochge- »5
•chwenktem Zustand zusammen mit einer Seitenwand an der Außenseite des Kippers einen Auffangraum für die vom gekippten Fahrzeug fal-
!enden Zuckerrüben begrenzt in dessen Bodenbereich
ein quer zur Länge des Stirnkippers ver- *»
laufender Förderer zum Abtransport der Rüben
laufender Förderer zum Abtransport der Rüben
angeordnet ist, dadurch gekennzeich- D«e Erfindung betrifft eine fahrbare Vorrichtung
net, daß der Förderer (13) in Form einer zur Annahme, Vorreinigung und Stapelung von Zuk-Schleife
mit großer Weite ausgebildet ist welche kerrüben, bei der ein Stirnkipper zum Entleeren voa
den Auffangraam (11) vor der Faltklappe (8), die »5 Rübenanlieferungsfahrzeugen, eine Vorreinigungsgesamte
Vorreinigungseinrichtung (18) sowie den einrichtung zum Abscheiden von Schmutz und ein in
Stirnkipper (4) von außen umschließt und daß in Höhen- und Seitenrichtung verschwenkbarer Ausleder
Transportrichtung des Förderers (13) neben ger mit einem Förderer zum Stapeln der Zuckerrüdem
Auffangraum (11) ein Zwischenbunker (14) ben dient und bei der eine Faltklappe, die zwischen
zur vorübergehenden Aufnahme der Gesamt- 3» der Kippbühne und der Auffahrrampe des Stirnkipmenge
der iu den Auftangraum gekippten Rüben pers angeordnet ist m Hegendem Zustande ein Teilangeordnet
ist stück des befahrbaren Bodens des Stirnkippers bildet
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- und in hochgeschwenktem Zustande zusammen mit
kennzeichnet daß der Förderer (13) im Schlei- einer Seitenwand an der Außenseite des Kippeis
fenabschnitt, der sich von dem Zwischenbunksr 35 einen Auffangraum für die vom gekippten Fahrzeug
(14) zur Vorreinigungseinrichtung (18) erstreckt fallenden Zuckerrüben begrenzt, in dessen Bodenbeals
Elevator ausgebildet ist. reich ein quer zur Länge des St-nkippers verlaufen-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, der Förderer zum Abtransport der Rüben angeorddadurch
gekennzeichnet daß der Förderer (13) net ist.
ein Endlosband (35) mit quer zur Förderrichtung 40 Bekannt sind die fahrbaren Vorrichtungen zur Anveriaufenden,
aufrecht stehend zur Bandober- nähme von Zuckerrüben in. zwei Ausführungen. Die
fläche angeordneten Mitnehmern (36) aufweist eine Ausführungsart ist, wie eingangs erwähnt mit
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, einem Stirnkipper ausgerüstet, während die andere
dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (13) Ausführungsforra einen Seitenkipper aufweist Beide
als Kratzerförderer mit seitlichen Ketten (26) und 45 bekannten Vorrichtung sind jedoch außerordentlich
zwischen den Ketten angeordneten, quer zur För- groß und schwer. Da die Vorrichtungen fahrbar sind,
derrichtung verlaufenden Kratzerblättern (27) ist das hohe Gewicht und die Größe hinderlich,
ausgebildet ist und sich in dem Schleifenbereich, Bei einem Vergleich der Leistung sind die bekann ■ der vom Zwischenbunker (14) zu der Vorreini- ^en Vorrichtungen, die mit Seitenkippern ausgerüstet gungseinrichtung (18) verläuft, durch einen Ka- 50 sind, den mit Stirnkippern ausgerüsteten Vorrichtunnal (17) erstreckt, dessen lichter Querschnitt den gen überlegen. Seitenkipper können jedoch nicht uni-Kratzerblättern angepaßt ist. verseil verwendet werden, weil die Halteeinrichtun-
ausgebildet ist und sich in dem Schleifenbereich, Bei einem Vergleich der Leistung sind die bekann ■ der vom Zwischenbunker (14) zu der Vorreini- ^en Vorrichtungen, die mit Seitenkippern ausgerüstet gungseinrichtung (18) verläuft, durch einen Ka- 50 sind, den mit Stirnkippern ausgerüsteten Vorrichtunnal (17) erstreckt, dessen lichter Querschnitt den gen überlegen. Seitenkipper können jedoch nicht uni-Kratzerblättern angepaßt ist. verseil verwendet werden, weil die Halteeinrichtun-
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- gen, die das Fahrzeug in der Schräglage des Kippens
kennzeichnet, daß der Boden (15) des Zwischen- abstützen, eng an die Fahrzeugaufbauten, an die
bunkers (14) in einem Bogen in die Außenwand 55 Lage der Kotflügel usw. angepaßt sein müssen, der
des Kanals (17) übergeht. Radstand der Anlieferungsfahrzeuge, die Radgröße
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und/oder 5, sowie Form und Anordnung der Aufbauten und Kotdadurch
gekennzeichnet, daß der Kanal (17) bis flügel sich aber von Fahrzeugtyp zu Fahrzeugtyp in
In das Innere des Zwischenbunkers (14) hinein- weitem Umfange ändern können. Viele bekannte
reicht und daß die Eintrittsöffnung (16) in der 60 Lastkraftwagen können auch deswegen nicht seitlich
Förderrichtung verstellbar ist. gekippt werden, weil die Gefahr besteht, daß öl oder
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge- Treibstoff ausläuft.
kennzeichnet daß der in den Zwischenbunker Fahrbare Vorrichtungen der eingangs genannten
(14) ragende Teil des Kanals (17) auf seiner Art können Rübenanlieferungsfahrzeuge aller Art
Außenseite von dem bogenförmigen Boden (15) 65 entladen, denn die Fahrzeuge werden nicht von der
des Zwischenbunkers (14) und auf der Innenseite Seite her, sondern von hinten her gegen ein Abrut-
von einem in Förderrichtung verschiebbaren sehen von der Kippbühne gesichert. Um Fahrzeuge
Wandelement (28) begrenzt ist. aller Art entladen zu können, mußte man bisher aber
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