DE2222706C2 - Bandmaß - Google Patents

Bandmaß

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DE2222706C2
DE2222706C2 DE2222706A DE2222706A DE2222706C2 DE 2222706 C2 DE2222706 C2 DE 2222706C2 DE 2222706 A DE2222706 A DE 2222706A DE 2222706 A DE2222706 A DE 2222706A DE 2222706 C2 DE2222706 C2 DE 2222706C2
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MESSWERKZEUG KG GUSTAV ULLRICH 6747 ANNWEILER
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    • G01B3/10Measuring tapes
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Description

an ihrem obengenannten Ende kontinuierlich zu verringern, d. h. die Verstärkungsschicht rampenartig
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bandmaß, be- 45 oder keilartig auslaufen zu lassen,
stehend aus einer bandartigen Kunststoffschicht, vor- Derartige Maßnahmen haben zwar einen etwas
zugsweise aus elastischem PVC, in das mindestens weicheren Übergang im Grad der Biegsamkeit des eine Lage von in Bandlängsrichtung verlaufenden gesamten Bandmaßes vom verstärkten Bandende zum gestreckten Glasfaserfäden eingebettet ist und welches unverstärkten Bandbereich ergeben, jedoch hat sich im Bereich seines Bandanfanges mit einer zumindest 50 gezeigt, daß dadurch die Lebensdauer des Bandmaßes einseitig aufgebrachten Verstärkungsschicht ausge- nicht erheblich verlängert werden kann. Denn auch stattet ist, deren vom Bandanfang abgewandter Stirn- bei dieser Ausbildung des dem Bandanfang abgerand im spitzen Winkel zur Längserstreckungsrichtung wandten Stirnendes der Verstärkungsschicht 'ritt ein der Glasfaserfäden verläuft. Abbiegen bzw. Abknicken des gesamten Bandes vor-
Bandmaße aus einer bandartigen Kunststoffschicht 55 nehmlich an einer Längsstelle des Bandes ein, nämhaben sich in den letzten Jahren auf Grund ihrer Hch im Bereich der Pfeilspitze, welches Abbiegen hervorragenden Gebrauchseigenschaften gegenüber bzw. Abknicken dort zu einer Verringerung der EIa-Stahlbandmaßen weitgehend durchgesetzt. Sie be- stizität des Bandes führt. Dies wiederum bewirkt ein sitzen eine für die meisten praktischen Anwendungs- Einreißen der die Kunststoffäden umgebenden Kunstbereiche ausreichende Maßkonstanz und sind den 60 stoffschicht an dieser Bandstelle, so daß die Kunstfrüher überwiegend benutzten Stahlbandmaßen auf stoffschicht ihre Funktion als »radiusbildendes« Pol-Grund ihrer Biege- und Knickfestigkeit sowie ihrer ster für die Glasfaserfäden nicht mehr erfüllen kann. Unempfindlichkeit gegenüber Korrosionseinflüssen Hierdurch tritt aber dann ein Brechen der Glasfaserweit überlegen. Bandmaße der eingangs beschriebenen fäden ein, das nach einiger Zeit zu einem Abreißen Art werden auch insbesondere dort eingesetzt, wo die 65 des gesamten Bandes an dieser Stelle führt.
Anwendung von Stahlbandmaßen auf Grund ihrer Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bandelektrischen Leitfähigkeit unmöglich ist. maß der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei
Bei Bandmaßen der eingangs beschriebenen Art dem das Brechen von Glasfaserfäden und Abreißen
, 4
un Vp'it;:rkuni'5schicht und bandar-
des Bandmaßes im Bereich des vom Bandanfang ab- «bergig zwisdi«, Ve-
«wandten Stirnendes der Verstärkungsschicht nut u^r. " n?o~zei£en'in einer perspektivischen Anmöglichst einfachen und billigen Mitteln vermieden Fig.- unoj ε eines erfindungsgemaßen ist J η ♦ keilförmig ausgebildetem Übergang Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, 5 Bandmaßes m..■ kun chichl und bandartiger daß die vom Bandanfang abgewandten, einen spitzen zvy*chen
Winkel bildenden Enden des schrägen Stirnrandes ku"f ^f^η';η'ε5ηεΓ perspektivischen Ansicht e.nen
der Verstärkungsschicht über einen glasiaserfaden- i" ig·1* z 8 nndungsgemäßen Bandmaßes mit
losen Bereich der bandförmigen Kunststoffschicht an- ^^"aSgSildetem Übergang, dessen Ke.lsp.tze
geordnet sind. . J0 . , RonHmitte angeordnet ist. B Dieser erfindungsgemaßen Ausgestaltung eines m de Bandmi^in d|n zeichnungen dargestellten AbBandmaßes der eingangs genannten Gattung liegt die W e aus α fan zu ersehen ist, besteht Erkenntnis zugrunde, daß gerade die unter den einen chn,tten x ° men erfindungsgemaßen Bandspitzen Winkel bildenden Enden des schragen Stirn- jedes der ^S die Maßskala tragenden randes der Verstärkungsschicht befindlichen Glas- 15 m^ .^ρ^einer bandartigen Kunststoffschicht 1, faserfäden der kunststoffschicht im Gegensatz zu E»and' m ™rm yon längSverlaufenden, meist vorgedersn übrigen Glasi^rfäden im Falle der Knickung m^'n n Glas?aserfäden 2 eingebettet ist. des Bandes im Bereich dieser spitzwinkligen Enden streckten υ^ ^.^ deg ·η d Hauptsache einer erhöhten Bruchgefahr unterliegen. Durch das ^ema * H den Bandanfanges ist die Fehlen von Glasfaserfäden <n diesem Bereich hoher 20 J^ ^f^nststoffschicht 1 auf ihrer einen oder Bruchgefahr bei dem erfinuungsgemäßen Bandmaß bandage Ku ^^ ^ eine ist diese Gefahr und ein daraus resultierendes Ab- auch autin bestehenden Verstarkungssch.cht 3 reißen des Bandes ganz oder zumindest weitgehend ^ε1°αεΓεη übergang auf die bandartig
^^,»ecbnaBigenAu^hrung^de,^
dungsgemäßen Bandmaßes ist der vom Bandanfang gem,
abgewandte, sich im spitzen Winkel zur Längsrichtung kan"Fi γ ist dieser Übergang etwa schwalbende? Glasfaserladen erstreckende Stirnrand der Ver- -JJ^g ausgebildet, d.h. die Verstarkungsstärkungsschicht geradlinig und knicklos ausgebUdet, ^h n^g g uft im Bereich der Bandrander nach so daß sich ein keilartiges Ende der Verstarkungs- 3° sdncht3 lau aus Keiner def d b d. schicht ergibt. Es kann aber auch zweckmäßig sein, ;^n n^unststtJfschicht 1 eingebetteten Glasfaserfadieses Stirnende schwalbenschwanzartig auszubilden, artige η Kuns^ deshaib ^ rechten Wmkel m dem also den im spitzen Winkel zur Längsrichtung der übergang gebildeten Absatz. . . Glasfaserfäden sich erstreckenden Rand der Verstar- vol^^fS und 3 sind Ausführungsbeispiele kungsschicht etwa in der Querschnittsmitte der band- 35 'n B Q ndanfa^gen dargestellt, bei denen der Überförmigen Kunststoffschicht derart abzuknicken, daß von »anaan v B erstark°ngsschicht 3 auf die bandarein schwalbenschwanzartiges Ende der Verstarkungs- gang vo χ keilformig ausgebildet ist. schicht entsteht. In beiden Fällen sollten die äußeren ge Kuns die te Bandb te gezo-Glasfaserfäden der Glasfadenlage im Abstand von Durch «n scn^ B übergang Hegt die Keilspitze5 der Seitenkante der bandartigen Kunststoffschicht 4· g^S^ldditlimBeirichdesBandran. eingebettet sein. . des d h an einer Stelle, unter der keine Glasfaserfa-5ie besten Ergebnisse werden be, einem mit emer de^, d. h.^an «JJ -^ bei dieser Ausführungs-Laee aus gezwirnten Glasfaserfäden ausgestatteten den! angeorα Erstreckungsnchtung Bandmaß «tr erfindungsgemäßen Art dann erreicht, ^ ve^f^d«^^^ dngebet. wenn die Erstreckungsnchtung und der Erstrek 45 °c Glfaserfaden 2 im spitzen Winkel, kungswinkel des Überganges der Verstarkungsschicht teten Olasta Ausführungsbeispiel dargestellt, auf die bandartige Kunststoffschicht, bezogen auf die In* g. hicht 3 ebenfalls keilförmig Bandachse, im wesentlichen der Erstitckungsnchtung ^en ^rsf g ^ ^ kei,fonni Aus. und dem Erstreckungswinkel der Zwirne der Glas- ausgeDii ^ΐάζ im Gegensatz zu den in faserfäden entspricht. 1O nnd Fig 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispielen in Im folgenden sind zur weiteren Erläuterung und Fi8^ undJ g^ verhindern, daß diese,Spitze6 xum besseren Verständnis vier AusfuhrunSsbeispiele «r Banamui^ usa als Einspannstelle fur in ?er Erfindung in den Zeichnungen naher beschrieben in der »"^ Kuns S tstoffschicht 1 eingebettete
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 2 sind für die Maßhaltigkeit die in der Kunststoff-Patentansprüche: schicht eingebetteten, längsverlaufenden gestreckten Glasfaserfäden verantwortlich, die sich auf Grund ih-
1. Bandmaß, bestehend aus einer bandartigen rer sehr geringen Dehnbarkeit als den nicht unerheb-Kunststoffschicht, vorzugsweise aus elastischem 5 liehen Längsverzug bei Meisen großer Langen auf-PVC, in das mindestens eine Lage von in Band- nehmendes Element besonders gut eignen Ein gewislängsrichtung verlaufenden gestreckten Glasfaser- ser Nachteil dieser Glasfaserfaden ist allerdings defäden eingebettet ist und welches im Bereich .en Sprödigkeit, auf die die Anfälligkeit der Glasseines Bandanfanges mit einer zumindest einseitig faserfäden gegenüber Knickung um eine scharfe aufgebrachten Verstärkungsschicht ausgestattet io Kante zurückzuführen ist.
ist, deren vom Bandanfang abgewandter Stirnrand Die die Glasfaserfäden umgebende Kunststoffim spitzen Winkel zur Längserstreclcungsi ichtung schicht hat daher bei Bandmaßen der bekannten Art der Glasfaserfäden verläuft, dadurch ge- nicht nur die Aufgabe, die parallel nebeneinanderkenn ζ e i c h η e t, daß die einen spitzen Winkel laufenden Glasfaserfäden in Bandquerrichtung zubildenden Enden (4, S, 6) des schrägen Stirn- > 5 sammenzuhalten und eine geschlossene Oberflache randes der Verstärkungsschicht (3) über einen für die Aufbringung einer Maßskala zu bilden, songlasfaserfadenlosen Bereich der Kunststoffschicht dem in sehr hohem Maße auch die Aufgabe, die auf
(1) angeordnet sind. das Bandmaß einwirkenden Knickeinflusse zu mil-
2. Bandmaß nach Anspruch 1, dadurch ge- dem und zu bewirken, daß die Glasfaserfäden auf kennzeichnet, daß das den schrägen Stirnrand 30 Grund des sie umgebenden Kunststoffpolsters unaufweisende Ende der Verstärkungsschicht (3) günstigenfalls um einen gewissen Radius gebogen, keilartig ausgebildet ist. ■ nicht aber unter dem Einfluß einer scharfen Kante
3. Bandmaß nach Anspruch 1, dadurch ge- regelrecht abgeknickt werden können. Die Stärke der kennzeichnet, daß das den schrägen Stirnrand die Glasfaserfäden bedeckenden Kunststoffschicht ist aufweisende Ende der Verstärkungsschicht (3) 25 daher von ausschlaggebender Bedeutung und muß schwalbenschwanzartig ausgebildet ist. auf die Stärke der verwendeten Glasfaserfaden genau
4. Bandmaß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch abgestimmt werden.
gekennzeichnet, daß die äußersten Glasfaserfäden Da der Bandanfang von Bandmaßen einem wesent-
(2) der Glasfadenlage im Abstand von der Seiten- Hch höheren Verschleiß unterliegt als die übrigen kante der Kunststoffschicht (1) eingebettet sind. 30 Bereiche des Maßbandes, ist bei dem Bandmaß der
5. Bandmaß nach einem oder mehreren der eingangs genannten Gattung am Bandanfang eine vorhergehenden Ansprüche, mit einer Lage aus Verstärkungsschicht angeordnet. Da im Bereich des gezwirnten Glasfaserfäderi, dadurch gekennzeich- vom Bandanfang abgewandten Stirnendes dieser Vernet, daß die Erstreckungsrichtung und der Er- Stärkungsschicht ein Abbiegen bzw. Abknicken des Streckungswinkel des Überganges der Verstär- 35 Maßbandes häufiger auftritt als an allen anderen kungsschicht (3) auf das Kunststoffband (1), be- Stellen dieses Bandes, was auf die am Stirnende der zogen auf die Bandachse, im wesentlichen der Verstärkungsschicht auftretende plötzliche Änderung Erstreckungsrichtung und dem Erstreckungswin- des Grades der Biegsamkeit des gesamten Bandes kel der Zwirne der Glasfaserfäden (2) tntspricht. zurückzuführen ist, hat man dieses Stimende der Ver-
40 Stärkungsschicht bereits in Form einer relativ stumpfen Pfeilspitze ausgebildet (FR-PS 1 322 906). Auch
hat man versucht, die Dicke der Verstärkungsschicht
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