DE222007C - - Google Patents

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DE222007C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/16Sealing; Means for sealing
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/08Closing and opening the doors
    • C10B25/12Closing and opening the doors for ovens with horizontal chambers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Türverschlüsse für Schrägkammeröfen sind 'insofern besonders hohen Beanspruchungen unterworfen, als sie sowohl den dichten Abschluß der Kokskammer nach außen gewährleisten als auch dem Druck des Einsatzes entsprechend der Neigung der Kammersohle standhalten müssen; der untere Kammer-Verschluß bildet demgemäß auch die schwie-
. rigste bauliche Aufgabe für den ganzen Schrägofenbetrieb.
Die Erfindung betrifft eine solche Tür, die beiden Forderungen gerecht wird, indem sie als um eine obere wagerechte Achse schwingende Klappe ausgebildet ist, deren untere Verriegelung selbsttätig einfällt, wenn die Tür durch Nachlassen der Anliubvomchtung in die Abschlußlage gelangt ist, während der Dichtungsdruck durch Verdrehen der oberen, dazu exzentrisch gelagerten Schwingungsachse erzeugt wird.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der gekennzeichneten Neuerung in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 im Aufriß. Fig. 3 ist ein Querschnitt auf Linie A-B, Fig. 4 ein solcher auf Linie C-D in Fig. 1.
In die untere Öffnung der Kokskammer 1 ist zunächst der Gehäuserahmen 2 eingesetzt und gegen dieselbe mit Rostkitt abgedichtet; Druckschrauben 3 in Böcken 4 an der Ofenverankerung 5 pressen das Gehäuse 2 stetig gegen den Ofen. Das Gehäuse 2 trägt oben die angegossenen Augen 6, in denen die Achse 7 vermittels des Vierkantes 8 verdreht werden kann. Um die Achse 7 pendelt nun vermittels der Laschen 9 die eigentliche Tür, die aus dem mit feuerfesten Steinen 10 ausgesetzten Türkörper 11 und dem mit diesem durch ■ Schrauben 12 auswechselbar verbundenen Dichtungsrahmen 13 besteht. Während der Körper 11 mit Spiel in die Ofenkammer 1 eingreift und einerseits die Abstützung des Kokskuchens übernimmt, andererseits als Feuerschirm für die Eisenteile dient, legt sich der Rahmen 13 mit der durch Stemmeisen in die unterschrittene Nut 14 eingetriebenen Asbestdichtung gegen die Stirnfläche des Gehäuses 2. Um von vornherein ein Anliegen des Rahmens 13 gegen das Gehäuse 2 zu erzielen, ist die Drehachse 7 derart einseitig zu dem Schwerpunkt des ganzen Verschlusses angeordnet, daß das Gewicht ständig ein auf Schluß hinwirkendes Drehmoment ausübt.
Der Verschluß und die Dichtungsanpressung werden nun auf folgende Weise erzielt: Um die Achse 7 schwingen die Spannbügel 15, die über die ganze Höhe der Tür laufen. Am unteren Ende bewegt sich, durch am Türkörper 11 angelenkte Laschen 16 geführt, über den Bügeln 15 der Querriegel 17, der infolge der Belastung durch das Gewicht 18 ständig das Bestreben erhält, nach unten zu gleiten. Hierbei legt er sich mit seinen beiden Enden hinter die an der Verankerung 5 angebrachten Knaggen 19, deren Bahnen, so ausgestaltet sind, daß durch Keilwirkung ein Festpressen der Bügel erfolgt. Wird jetzt noch die Exzenterwelle 7 gedreht, so werden auch die oberen Aufhängepunkte der Bügel 15 gegen das Gehäuse 2 bewegt. Um nun eine gleichmäßige Verteilung des Anpressungsdruckes auf die ganze Oberfläche des Dich-

Claims (2)

tungsralimens 13 zu erzielen, sind die Spannbügel 15 mit den über den Rahmen 13 laufenden Rippen 20 durch die exzentrischen Bolzen 21 gekuppelt. Werden diese bei geschlossener Tür vermittels ihrer A^ierkante 22 verdreht, so pressen sie den Diclitungsrahmen 13 nach innen, wodurch eine entsprechende Dichtung an der betreffenden Stelle erzielt wird. Zwecks öffnens des Türverschlusses wird nach Lüften der Exzenterwelle das Zugorgan 23 der Hubvorrichtung in den Bolzen 24 der Laschen 16 eingehängt und angespannt; dabei wird zunächst der Riegel 17 von den Knaggen 19 abgehoben, bis er sich gegen die am Türkörper 11 festen Anschläge 25 legt. Von da an findet das Hochdrehen der Tür um die obere Drehachse 7 statt. Um beim Heben der Tür ein Durchknicken gegen die Traglaschen 9 zu verhüten, andererseits diesen das nötige Spiel zu verleihen, um den Bewegungen bei Drehung der Exzenterwelle 7 folgen zu können, sind die Laschen 9 mit zwei Bolzen 26 und 27 am Türkörper 11 befestigt, von denen der untere mit geringem Spiel in seinem Auge eingesetzt ist. Um die Asbestdichtung des Rahmens 13 erneuern zu können, werden die Spannbügel 15 nach Lösen der Bolzen 21 hochgeklappt, worauf nach Entfernung der Schrauben 12 der Rahmen 13 fortgenommen werden kann. Zwecks Vermeidung von Betriebsunterbrechungen wird der Tür körper 11 oben und unten passend verriegelt und die Dichtung durch Einbringen von Lehm in die Fuge zwischen Körper 11 und Gehäuse 2 bewirkt. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Tür Verschluß für Schrägkammeröfen, der als um -eine obere wagerechte Achse schwingende Klappe ausgebildet ist, mit selbsttätiger Verriegelung, dadtxrch gekennzeichnet, daß das Herablassen der Tür und das selbsttätige Einfallen der Unterverriegelung bei Außenstellung der nach Art des Mortonverschlusses als Exzenterwelle ausgebildeten Drehachse bewirkt wird, während der Dichtungsdruck durch nachträgliches Verdrehen der Exzenterwelle nach innen erzielt wird.
2. Tür Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die Spannbügel (15) ein am Türkörper angelenkter Querriegel (17) schwingt, der sich beim Nachlassen der Anhubvorrichtung hinter an der Ofenbewehrung angebrachte Knaggen (19) legt und sich unter Keilwirkung festzieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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