DE2219623A1 - Pistenraupe - Google Patents

Pistenraupe

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DE2219623A1
DE2219623A1 DE19722219623 DE2219623A DE2219623A1 DE 2219623 A1 DE2219623 A1 DE 2219623A1 DE 19722219623 DE19722219623 DE 19722219623 DE 2219623 A DE2219623 A DE 2219623A DE 2219623 A1 DE2219623 A1 DE 2219623A1
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DE
Germany
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roller
snowcat
boom
axis
pivotable
Prior art date
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Pending
Application number
DE19722219623
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dr Ing Fendt
Klaus Dr Ing Meincke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xaver Fendt and Co
Original Assignee
Xaver Fendt and Co
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/06Endless track vehicles with tracks without ground wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • 2 i s t e n r a u p e Die Erfindung betrifft eine Pistenraupe mit einer oder mehreren mindestens teilweise seitlich davon einsetzbaren Walze.
  • Bei bisher verwendeten Pistenraupen befinden sich am Heck des Fahrzeugs sogenannte Nachlaufwalzen, die über die seitliche Begrenzung der Raupen hinausgehen, um größere Flächen zu walzen. Beim Anwalzen einer frischen Skipiste ragen seitlich erhebliche Schneewälle auf, welche für den Skifahrer beim Hineinfahren größere Verletzungsgefahren hervorrufen können, da der Übergang zwischen gewalzter und ungewalzter Fläche dabei sehr abrupt ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Übergang zwischen gewalzter und ungewalzter Fläche kontinuierlich zu gestalten.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Walze um eine in Längsrichtung der Pisenraupe verlaufende Achse schwenkbar angeordnet ist. Auf diese Weise läßt sich der Übergang von gewalzter zu angewalzter Pläche auf beiden Seiten gleichzeitig ausgleichen.
  • Um bei Verwendung von einer einzigen Walze auch auf beiden Seiten - wenn auch nicht gleichzeitig - abzuschrägen, wird naoh der Erfindung vorgeschlagen, daß die Walze schwenkbar an einem an der Pistenraupe angeordneten, um eine Achse schwenkbaren Ausleger angebracht ist.
  • Hierbei ermöglicht es sich als vorteilhaft, dal3 der in Fahrzeugmitte gelagerte Ausleger und die Walze jeweils um eine in Längsrichtung der l'istenraupe verlaufende Achse schwenkbar angeordnet ist.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Ausleger und die Walze jeweils um eine vertikale Achse zu schwenken. Die Skipiste kann dabei unmittelbar- vor und nach einem Hindernis wie Baum, Fellen usw. präpariert werden, ohne daß zeitraubende Wendemanöver mit der Pistenraupe auszuführen sind.
  • Um die Walze vor Beschädigungen beim Auftreffen auf ein Hindernis zu schützen, wird vorgeschlagen, daß in Fahrtrichtung vor der Walze ein Taster angeordnet ist, der bei Berührung einen den Ausleger beaufschlagenden Aushubmechanismus in Tätigkeit versetzt. Als Aushubmechanismus wird in bekannter Weise ein hydraulisch betätigbarer Drehkolbenmotor vorgeschlagen. Es ist aber auch möglich, andere äquiu valente Antriebselemente zu verwenden.
  • Weitere für die Erfindung wesentliche Merkmale sind aus der nachfolgenden Beschreibung sowie aus den Zeichnungen ersichtlich. Hierbei zeigen: Pig. 1 eine Pistenraupe in Seitenansicht; Fig. 2 eine Pistenraupe in Draufsicht; Fig. 3 eine Pistenraupe in Rückansicht mit gerade verlaufender Walze; Fig. 4 eine Pistenraupe in Xückansicht mit geschwenkter Walze; Fig. 5 eine Schwenkeinrichtung der Walze.
  • Eine in den Fig. 1 und 2 dargestellte Pistenraupe 1 weist eine Nachlaufwalze 2 auf, die um eine Achse 4 auf die rückwärtige liadefläche der Sistenraupe 1 schwenkbar ist.
  • Über einen Drehkolbenmotor 4 wird die Nachlaufwalze 2 derart beaufschlagt, daß sie in Nichtgebrauchstelllmg auf der Ladefläche zum Anliegen kommt.
  • Seitlich neben der Nachlaufwalze 2, die vorzugsweise seitlich mit den Außenkanten beider Raupenbänder 5 abschließt, befindet sich eine weitere Walze 6. Die Walze 6 ist über einen Ausleger 7, der an seiner Sinspalulstelle an der Pistenraupe 1 durch einen Drehkolbenmotor 8 um eine parallel zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Achse 9 zu schwenken ist, am Fahrzeug befestigt. Ein weiterer Drehkolbenmotor 10 ist direkt an einem Quersteg 11 der Walze 6 angeordnet.
  • Dieser Drehkolbenmotor 10 verleiht der Walze 6 gegenüber dem Ausleger 7 eine »rehbewegung- um eine ebenfalls parallel zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Achse 12.
  • Vorteilhaft schließt sich die Walze 6 seitlich surückversetzt der Nachlaufwalze 2 an, so daß keine Dammbildung auf der gewalzten Pistentläche zwischen Nachlaufwalze 2 und, der Walze 6 entstehen kann. Sie hnn aber auch vor der Pistenraupe 1 angeordnet sein. Die beim anwalzen auf einer unberührten Schneefläche auftretenden Schneewälle, welche für den Skifahrer beim Hineinfahren eine erhebliche Verletzungsgefahr bedeuten, werden durch Neigen der Walze 6, wie in-Fig. 4 dargestellt ist, sauber abgeschrägt. Dabei wird die Walze 6 vom Drebkolbenmotor 10 um die Achse 12 derart geschwenkt, daß sich die der Pistenraupe 1 abgewandte Seite der Walze 6 hebt.
  • Befindet sich beispielsweise der Pistenrand auf der linken Seite der Pistenraupe 1, so wird mit Hilfe des Drehkolbenmotors 8 der Ausleger 7 auf die linke Seite geschwenkt, wobei die Walze 6 einen Kreisbogen 13 (Fig. 3) um die Achse 9 beschreibt. Hierbei ist aber darauf zu achten, daß auch die Walze 6 vom I)rehkolbellmotor 10 relativ zum Ausleger 7 geschwenkt wird, damit die dem Quersteg 11 abgewandte Mantelfläche der Walze wieder auf dem Untergrund zu liegen kommt. Es ist damit möglich, mit der Pistenraupe 1 unmittelbar vor und hinter Hindernissen die Schneedecke zu walzen, ohne zeitraubende Wendemanöver auszuführen.
  • Als Sicherheitseinrichtung beim Auftreffen auf ein Hindernis, wie Baum, Felsen od.dgl., dient ein Taster 14, der den vor der 1Walze 6 befindlichen Bereich überwacht und ein Signal zum Drehkolbenmotor 8 gibt, der dann die Walze 6 auf der Kreisbahn aushebt.
  • »er Taster 14 ist dabei vorzugsweise bügelartig am Ausleger 7 angebracht.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Ausleger 7 um eine vertikale Achse zu schwenken. Hierbei muß aber auch die Walze 6 um eine vertikale Achse am Ausleger 7 zu schwenken sein, damit beim Umschwenken des Auslegers 7 von einer Seite auf die andere Seite der Pistenraupe 1 die Walze 6 immer rechtwinklig zur Längsachse der Pistenraupe 1 zu liegen kommt. In diesem Falle stehen dann die Achsen 9, 12 parallel zur Hochachse der Pistenraupe 1.
  • Bei dieser Ausführung kann die Mittellängslinie der Walze 6 ebenfalls schrägstehen, so daß auch damit ein abgeschrägter Pistenrand gewalzt werden kann. Diese Schrägstellung kann besipielsweise stufenweise mit Hilfe einer an sich bekannten Klenmverspannung (Fig. 5) erreicht werden. Mittels einer Schraubverbindung 16 wird ein zwischen Drehkolbenmotor 12 und der Walze 6 vorhandener Pormschluß 17 gelöst, wobei die Walze 6 um eine Achse 15 geschwenkt und in die gevrinschte Schräglage gebracht wird. Anstelle der vorher geschilderten mechanischen Walzenverstellung kann auch ein hydraulischer Drehkolbenmotor verwendet werden, der die Walze 6 um die Achse 15 schwenkt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    1-stenraupe mit einer oder mehreren mindestens teilweise eitlich da-von einsetzbaren Walze, d a d ur c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Walze (6) um eine in Längsrichtung der Pistenraupe (1) verlaufende Achse (12) schwenkbar angeordnet ist.
  2. 2. Pistenraupe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (6) schwenkbar an einem an der Pistenraupe (1) angeordneten, um eine Achse (9) schwenkbaren Ausleger (7) angebracht ist.
  3. 3. Pistenraupe nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,, daß der in Fahrzeugmitte gelagerte Ausleger (7) und die Walze (6) jeweils um eine in Längsrichtung der Pistenraupe verlaufende Achse (9, 12) schwenkbar angeordnet ist.
  4. 4. Pistenraupe'nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der Ausleger (7) und die Walze (6) jeweils um eine vertikale Achse schwenkbar sind.
  5. 5. Pistenraupe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Fahrtrichtung vor der Walze (6) ein Taster (14) angeordnet ist, der bei Berührung einen den Ausleger (7) beaufschlagenden Aushubmechanismus in Tätigkeit versetzt.
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