DE2218049A1 - - Google Patents
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- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/02—Soldered or welded connections
- H01R4/029—Welded connections
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
- B23K20/12—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating the heat being generated by friction; Friction welding
- B23K20/129—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating the heat being generated by friction; Friction welding specially adapted for particular articles or work
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- H01R43/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
- H01R43/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for soldered or welded connections
-
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/02—Soldered or welded connections
- H01R4/023—Soldered or welded connections between cables or wires and terminals
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
Description
Hamburg, den 11. April 1972 119572 .922 pti
Priorität: 26. April 1971, USA, Pat.Anm.No. 137,258
Anmelder;
rroduction Technology, Inc.,
Peoria, 111., Ü.S.A.
Drahtseilanordnung und Verfahren zu dessen Herstellung
Verschiedene Verfahren werden z.Z. angewendet, um aus Einzellitzen
oder Strängen verseilte Kabel mit Anschlußstücken zu
verbinden. Alle bekannten Verfahren arbeiten mitiirgend welchen Arten mechanischer Mittel zum Pestlegen des Verbindungs-
209845/0778
Stückes auf dem Kabelende. Typisch für diese Verfahren sind mit Bolzen verbundene, geteilte Klemmen, sich verjungende
Keile und muffen, geteilte Buchsen, die auf dem Kabel zusammengeschnürt
werden, und verschiedene Kombinationen dieser Verfahren.
Obwohl die bisher bekannten und angewendeten Verfahren zum Befestigen uer Verbindungs- oder Zwischenstücke auf den
drahtseilen nicht immer befriedigend sind, blieb bislang nur deren Anwendung übrig, falls es erforderlich oder erwünscht
war, verseilte Kabel zu verwenden. Die mühsamen und zeitraubenden Verfahren zum Verbinden der verseilten Kabel
mit Zwischenstücken führte bisher zu ziemlich teuren Anordnungen.
Im Fall einer elektrischen Verbindung, bei welcher ein stromführendes
verseiltes Kabel an einem VerDindungsstück angeschlossen ist, wird ein Kupferkabel mechanisch an dem Verbinder
befestigt. In den meisten derartigen Fällen müssen verhältnismäßig dicke Kupferkabel anstelle weniger teurer Aluminiumkabel
oder dünnerer Kupferkabel benutzt werden, da an der mechanischen Verbindungsstelle zwischen Kabel und Verbindungsstück
die elektrische Leitung ziemlich schlecht ist.
Mit den bislang Üblichen Verfahren und Mitteln ist es nicht
möglich, eine metallurgische Bindung zwischen dem Kabel und
2098Α6/077Θ
üem Verbindungsstück auf einfache, brauchbare tfeise herzustellen,
aus uieseu Grund weruen nur die verschiedenen,
bisher üblichen rein wecliain Hohen Befestigungsverfahren
genutzt.
Jie Erfindung bezweckt uie Schaffung eines Verfahrens zur
verstellung einer ürahiseilanordnung, in welcher das aus
Einzelstrangen verseilte kaoel dauerhaft mit einem Veroin-,
uimgsstück verbunden ist und uas kabel und das Verbindungsstück
einen einheitlichen Bauteil bilden. Das kaüelende kann
erfindungsgernäii ausreichend gefaßt werden, um eine xteibungsschweißung
des kabel s n:j ι jein Verbindungsstück zu ermöglichen.
Das führt zu einer richtigen metallurgischen Bindung zwischen dein Kabel und unn verbindungsstück. Vorzugsweise
kann eine n.eibungsscir.(: η una mit dein i/räahei tsverfahren atiogeführt
werden.
i)i.e Erfindung ermöglich .euinach, tue Arorstehend erläuterten
•Schwierigkeiten zu iil eruiii-ieii und eine metallurgische Bindung
zwischen einem aus Einzelsträngen verseilten Kabel und einem Verbindungsstück zuverlässig herzustellen.
uie lirfindung sieht ferner vor, daß uas Ende des liabels derart
zusammengefaßt wiru, daß die Kabelstränge durch iteibungsschweiüuug
mit dem Verbindungsstück verbunden werden können.
209Ö4S/0778
Nach der Erfindung wird ein Verbindungsstück durch iteibungsschweißung
mit einer gemeinsamen ebenen Fläche des Kabels und einer Einfassungsbuchse verschweißt.
Die Erfindung erreicht insbesondere, daß ein Drahtseilkabel
geschaffen wird, dessen mechanische und elektrische Leitungseigenschaften den bisher Dekannten Anordnungen überlegen sind.
Erfindungsgemäß wird das Drahtseilkabel in das eine Ende einer
hohlen Buchse eingeführt, bis das rinde des Kabels in Flucht mit uem anderen Ende der Buchse ist. Die Buchse wird dann
mechanisch an dem Kabel befestigt, und die in gleicher Ebene
liegenden Endflächen von Kabel und Buchse werden durch iteiuungsschweißung
mit dem Verbindungsstück verbunden.
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen die Erfindung beispielsweise erläutert
und dargestellt·ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer zur Ausführung der Erfindung
verwendbaren Reibungsschweißmaschine, Fig. 2 eine teilweise im Schnitt gezeigte Seitenansicht
einer nach dem Stand der Technik hergestellten Drahtseil ano rdnung,
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt gezeigte Seitenansicht der
einzelnen Bestandteile, die zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Anordnung benutzt werden, und
— 5 —
2098AS/0778
2218043
Fig, 4 eine teilweise im Sclrnitt gezeigte Seitenansicht
einer erfindungsgemäß hergestellten, vollständigen jJrahtseilanordnung»
In Fig. 1 ist eine Reibungssehweißmaschine 11 dargestellt, die
zur Ausführung der Erfindung geeignet ist. Die Maschine 11 weist einen Rahmen oder ein Gehäuse 12 auf, das die verschiedenen
Bestandteile der Maschine enthält. Die beiden zu schweißenden Teile, die Werkstücke WP-I und WP-2, werden in Einspannvorrichtungen
14 und l6 angeordnet.
Die Einspannvorrichtung 16 dreht sich nicht und ist auf einem Reitstock 18 angeordnet. Der Reitstock 18 ist axial beweglich
auf dem Maschinenrahmen 12 mit Hilfe des Belastungszylinders 20» Ein nicht dargestellter Druoksteuerkreis regelt den Druck
im Belastungszylinder 20 und bestimmt damit die Kraft, mit
welcher sich die Teile WP-I und WP-2 berühren.
Die Einspannvorrichtung 14 sitzt an einer Spindel 22, und
die Einspannvorrichtung und die Spindel sind drehbar innerhalb des Rahmens oder Gehäuses 12 angeordnet. Die Drehspindel
22 kann Schwungräder 24 aufnehmen, die verschiedene Größe und Maße haben, in Abhängigkeit von der jeweiligen Verwendung
der Maschine,
Ein Elektromotor 26 dreht die Spindel 22 mit Hilfe einer hydrostatischen
Transmission, die allgemein mit 28 bezeichnet
. 209848/0778
ist. Die hydrostatische Transmission enthält eine Hydraulikpumpe 30, einen Hydraulikmotor 32 und einen Verteiler 3^
zwischen der Pumpe und dem Motor»
zwischen der Pumpe und dem Motor»
Das Antriebsverhältnis zwischen dem Motor und der Spindel 22 kann verändert werden, indem die Nockenwinkel entweder in
der Pumpe 30 oder dem Motor 32 verändert werden, üer Motor
und die Pumpe können benutzt werden, um wirksam den Motor 26 von der Spindel 22 zu trennen, indem der Nocken der Pumpe 30 in eine Stellung gebracht wird, in der die Pumpe 30 keinerlei Hydraulikflüssigkeit zum Motor 32 verdrängt.
der Pumpe 30 oder dem Motor 32 verändert werden, üer Motor
und die Pumpe können benutzt werden, um wirksam den Motor 26 von der Spindel 22 zu trennen, indem der Nocken der Pumpe 30 in eine Stellung gebracht wird, in der die Pumpe 30 keinerlei Hydraulikflüssigkeit zum Motor 32 verdrängt.
Die Schwungradgewichte 24 können auf der Spindel 22 so angeordnet
werden, daß die Schweißmaschine 11 als Trägheitsschweißmaschine entsprechend der ÜS-JPS 3·273.233 und entsprechend
der nachfolgenden Erläuterungen arbeiten kann. Ein Schweißvorgang zum Verbinden eines ersten Werkstückes, etwa eines mit
WP-I bezeichneten elektrischen Verbinders, mit einem zweiten werkstuck, etwa einem mit WP-2 bezeichneten elektrischen Kabel, kann dadurch ausgeführt werden, daß die Maschine in der folgenden allgemeinen Weise betätigt wird. Das erste Werkstück
WP-i wird fest in die drehbare Einspannvorrichtung Ik an der Spindel 22 eingespannt. Das zweite Werkstück WP-2 wird in die nicht drehbare Einspannvorrichtung l6 eingeklemmt, die an dem iteitstockteil 18 der Maschine sitzt. Nach Einschaltung des Motors 26 werden die Schwungräder und das Werkstück WP-I auf
eine vorbestimmte Geschwindigkeit beschleunigt·
der nachfolgenden Erläuterungen arbeiten kann. Ein Schweißvorgang zum Verbinden eines ersten Werkstückes, etwa eines mit
WP-I bezeichneten elektrischen Verbinders, mit einem zweiten werkstuck, etwa einem mit WP-2 bezeichneten elektrischen Kabel, kann dadurch ausgeführt werden, daß die Maschine in der folgenden allgemeinen Weise betätigt wird. Das erste Werkstück
WP-i wird fest in die drehbare Einspannvorrichtung Ik an der Spindel 22 eingespannt. Das zweite Werkstück WP-2 wird in die nicht drehbare Einspannvorrichtung l6 eingeklemmt, die an dem iteitstockteil 18 der Maschine sitzt. Nach Einschaltung des Motors 26 werden die Schwungräder und das Werkstück WP-I auf
eine vorbestimmte Geschwindigkeit beschleunigt·
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Nachdem die bestimmte Geschwindigkeit erreicht worden ist,
wird der Motor 26 ausgeschaltet oder abgetrennt und der
uruckkolben 20 betätigt, um den Reitstockteil 18 vorwärts
zu bewegen, so daß das Werkstück WP-2 veranlaßt wird, das
schnell sich drehende Vi'erkstüek tfP-1 zu berühren. Da die zwei Werkstücke unter einem mittels der Preßvorrichtung 20 angewendeten Anst-auchdruckes in Berührung gebracht werden, wird
Wärme an der Berührungs- oder Zwischenfläche der Schweißstücke erzeugt. Diese Erwärmung verstärkt sich, bis die Werkstücke die Schweißtemperatur erreichen. Zu dieser Zeit verursacht der von der Druckzylindervorrichtung 20 entweder konstant oder veränderlich angewendete Druck ein Anstauehen oder Auspressen eines Grates. Während dieser Erwärmung und des Anstaaahens hat die Drehgeschwindigkeit der Spindel 22 fortlaufend abgenommen, wenn die Drehung der Spindel aufhört, hat
das Anstauchen stattgefunden und die Schweißung ist abgeschlossen. Die Klemmkraft der Einspannvorrichtungen 14 und 16 wird
dann entlastet, der Druckzylinder 20 abgeschaltet, und die
fertige Schweißanordnung kann aus der Maschine herausgenommen werden.
wird der Motor 26 ausgeschaltet oder abgetrennt und der
uruckkolben 20 betätigt, um den Reitstockteil 18 vorwärts
zu bewegen, so daß das Werkstück WP-2 veranlaßt wird, das
schnell sich drehende Vi'erkstüek tfP-1 zu berühren. Da die zwei Werkstücke unter einem mittels der Preßvorrichtung 20 angewendeten Anst-auchdruckes in Berührung gebracht werden, wird
Wärme an der Berührungs- oder Zwischenfläche der Schweißstücke erzeugt. Diese Erwärmung verstärkt sich, bis die Werkstücke die Schweißtemperatur erreichen. Zu dieser Zeit verursacht der von der Druckzylindervorrichtung 20 entweder konstant oder veränderlich angewendete Druck ein Anstauehen oder Auspressen eines Grates. Während dieser Erwärmung und des Anstaaahens hat die Drehgeschwindigkeit der Spindel 22 fortlaufend abgenommen, wenn die Drehung der Spindel aufhört, hat
das Anstauchen stattgefunden und die Schweißung ist abgeschlossen. Die Klemmkraft der Einspannvorrichtungen 14 und 16 wird
dann entlastet, der Druckzylinder 20 abgeschaltet, und die
fertige Schweißanordnung kann aus der Maschine herausgenommen werden.
Eine Drahtseilverbinderanordnung, die mit einem der z.Z, bekannten
Verfahren hergestellt ist, ist in Fig. 2 gezeigt. Diese Anordnung 40 ist eine elektrische Kabelverbinderanordnung
und weist ein Verbindungsglied 42 und einen Kabelabschnitt 44 auf. Das Verbindungsglied 42 enthält einen massiven Gewinde-
und weist ein Verbindungsglied 42 und einen Kabelabschnitt 44 auf. Das Verbindungsglied 42 enthält einen massiven Gewinde-
209845/0778
teil 46 auf dem einen Ende und einen hohlen, mit Bohrung versehenen
Teil 48 auf dem anderen Ende. Der Ge.vindoabschnitt
46 dient dazu, die Anordnung 40 mit einem nicht dargestellten
Anschluß zu verbinden. Der xiohrungsabschnitt 48 nimmt ein Ende
des Kabels 44 auf. Eine schützende Isolierschicht jO umgibt
das Kabel 44 mit Ausnahme des Endabschnittes 5^, uer in den
ßohrungsabschnitt 4b des Verbindungsgliedes 42 eingeführt wird,
iNach uen bisher üblichen Verfahren weruen das Verbindungsstück
42 und das Kabel 44 zu einer Anordnung 40 vereinigt, indem der nackte Endabschnitt 52 des Kabels in die Bohrung 48 des Verbinders
42 eingeführt und ringsum üruck auf die Außenfläche des gebohrten Abschnittes 48 angewendet wird. Dadurch wird
der Teil 48 auf dem Kabel 44 zusammengedrückt und mechanisch an dem Kabel befestigt. Die Wandung ^6 des gebohrten Abschnittes
48 kann einen oder mehrere in Längsrichtung gehende Schlitze enthalten, um das Zusammendrücken des Verbinders auf dem Kabel
zu erleichtern.
In einer elektrischen Verbindungsanordnung, wie der Anordnung 40, wird Strom vom Kabel 44 zum Verbinder 42 allein mittels
der äußeren Kabelstränge geleitet. Dies beruht auf der Art der mechanischen Verbindung zwischen dem Verbinder 42 und dem Kabel
44, bei der nur die äußeren Stränge des Kabele 44 in inniger Berührung mit dem Verbinder 42 sind. Da der Strom vom Kabel
44 auf den Verbinder 42 hauptsächlich durch die äußeren
20984S/Q778
BAD
Stränge des iiabels 44 übertragen wird, ist ein gröüeres Kabel
erforaerlieh, um eine gegebene Strommenge vom Kabel zum Verbinder
zu übertragen. In einer solchen elektrischen Verbihderanoranung
muß bislang das teurere Kupferkabel im üegensatz zu
billigerem ^.luminiumkabel verwendet werden, da an der mechanischen
Verbindung nur eine sehr schlechte Leitung vorliegt.
Die durch ^eibungsschweißung hergestellte Kabelanordnung 6O,
s. Fig. j) und 4, weist ein Verbindungsglied 62, eine kreisförmig
hohle Buchse 64 und eine Kabellänge 66 aus verseilten
Drähten auf. Die Anordnung 60 ist eine elektrische Leiteranordnung
ähnlich der Anordnung 40 in Fig. 2.
Der Verbinder 62 ist ein massives Glied, das einen ixewindeabschnitt
6s auf einem Ende und einen Schulterteil Jv an dem
anderen finde aufweist. Die Buchse 64 ist mit einer durchgehenuen Bohrung 72, einem ersten Ende 74 zur Aufnahme des verseilten
Kabels 66 und einem zweiten Endabschnitt 76 ausgebildet,
der zum Sehulterabsehnitt 70 des Verbindungsstücks 62 paßt,
üie Buchse 64 enthält einen Längsschlitz 82, der durch die .V'and der Buchse durchgeschnitten ist und über die gesamte Länge
der Buchse verläuft. Obwohl der Schlitz 82 als parallel zu der Achse der Buchse verlaufend dargestellt ist, kann er auch
in einem Winkel zur Längsachse der Buchse oder spiralig rum
die Buchse verlaufen. Eine Schutzschicht 78 umgibt das Kabel 66 mit Ausnahme des Endabschnittes 80, der in die Bohrung 72
der Buchse 64 eingeführt wird,
209845/0778
Die einzelnen Bestandteile werden dauerhaft zu einer einheitlichen
Anordnung in uer folgenden iifeise verbunden. Uer üindabschnitt
80 des Kabels 66 wird in die Joiiruns; 72 der I3uchse
64 soweit eingeführt, bis die Endfläche 8·* des Labels in
Flucht mit uer Endfläche 76 uer Buchse 64 ist. Eine radial
nach innen gerichtete, zusammendrückende ivrai't wird dann auf
die Umfangsflache 86 der Buchse 64 ausgeübt, wodurch die Buchse
sich eng an das Kabel 66 anschmiegt und mecnanisch an das Kabel 66 angeschlossen wird. i»ie Endfläche 84 des Kabels 66 und
die Endfläche 76 des Kabels 64 bilden jetzt zusammen eine gemeinsame
ebene Fläche.
Die Anordnung, die aus dem Kabel und der daran angeschlossenen Buchse besteht, wird in eine nicht drehbare Einspannvorrichtung
am Keitstock einer ile ibungsschweilieaschine eingeklemmt
oder befestigt, jjsls Verbindungsglied 62 wird in eine
drehbare Einspannvorrichtung oder Futter un der Spindel derselben Maschine eingespannt, ^in üeibungsschweißvorgang, wie
vorstehend beschrieben, wird dann ausgeführt, und die gemeinsame ebene Fläche der Buchse und des Kabels wird mit dem
Schulterabschnitt 70 des Verbindungsgliedes 62 zusammengeschweißt.
uie fertige, durch ileibungsschweiÄung hergestellte Anordnung
60 besteht aus der die Buchse und das Kabel enthaltenden Einheit, die durch iteibungsschweiüung mit dem Verbindungsglied
-Ii-
2098AS/0778
an der Zwischeiiflache 88 verbunden ist. j^ine i'iclitige metallurgische
Bindung oesteht jetzt zynischen uei Kaoel 06 und dem
Verbinder o2. Jas ..aterial des ^aoels 66 und des Verbinders
u2 bilden eine homogene !struktur, und es besteht zwischen uiesen
oeiden Teilen absolut .lein Hindernis iiir das Fließen des
elekti'isciie^ Stroms, u.ui urund uer metallurgischen Bindung zwischen
uei.: ^abel und den Verbinder und der i'atsaohe, uaii die Materialien
eine homogene Struktur im Falle einer elektrischen Verbinderanordnung bilden, können billigere Aluminiumkabel
benutzt werden, um das teure Kupferkabel zu ersetzen, da der volle elektrische Stromfluß zwischen Kabel und Verbinder ermöglicht
wird.
Nachdem der xieibungsschweißvorgang abgeschlossen ist, kann
der Grat 90, der während des Schweißvorganges entstanden ist, spanabhebend entfernt werden, um eine glatte Außenfläche herzustellen.
Nach Entfernung des Grates 90 sind keine äußeren Merkmale dafür vorhanden, daß zwischen dem Kabel, der Buchse
und dem Verbinder eine Schweißverbindung besteht.
Obwohl die vorstehende Beschreibung angibt, daß die Buchse 64 mechanisch auf das Kabel 66 aufgeklemmt wird, während die
Teile außerhalb der lieibungsschweißmaschine sind, würde es
durchaus möglich und sogar erwünscht sein, mit dem Klemmkräften der Haltevorrichtung die erforderliche Kraft zu erzeugen,
mit der die Buchse auf dem Kabel festgelegt wird. Da-
-.12 -
209845/0778
mit wird ein gesonderter Vorgang zur Befestigung der Buohse auf dem Kabel vermieden.
Die Erfindung ist vorstehend mit besonderem Bezug auf eine
elektrische Verbindereinheit beschrieben worden. Das beschriebene Verfahren und der Gegenstand sind jedoch auch zur Verwendung für andere Materialien und Zwecke geeignet, z.B. der Befestigung eines Auges oder eines Hakenverbinders an einem Stahlkabel.
elektrische Verbindereinheit beschrieben worden. Das beschriebene Verfahren und der Gegenstand sind jedoch auch zur Verwendung für andere Materialien und Zwecke geeignet, z.B. der Befestigung eines Auges oder eines Hakenverbinders an einem Stahlkabel.
-Patentansprüche:—
- 13 -
209845/0778
Claims (9)
1. Verfahren zum Ansetzen eines Drahtseilkabels an einen Verbinder, daduroh gekennzeichnet, daß das Kabel in das
eine Ende einer hohlzylindrischen Buohse eingeführt wird, bis die Endfläche' des Kabels in Flucht mit dem anderen
Ende der Buchse zur Bildung einer gemeinsamen ebenen Fläohe liegt, daß die Enden der das Kabel bildenden Drahtseilstränge
duroh die ringsum gehende Einfassung durch die Buchse gegen eine radial nach außen gerichtete Bewegung
zusammengehalten werden und daß der Verbinder und die Enden der Drahtseilstränge unter einer axialen Belastung
zusammengepreßt werden, während sie sich in drehender Reibungsberührung befinden, wodruch die Teile bis auf einen
plastischen Zustand erwärmt werden und die ebene Fläche der Buohse und des Kabels an dem Verbinder durch Reibung
angeschweißt wird,
2* Verfahren nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß eine radial nach innen gerichtete zusammendrückende Kraft
auf die ümfangsfläche der Buchse zur Verringerung von deren
ümfangsmaß angewendet und damit das Kabel mechanisch in der Buchse befestigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1-2, gekennzeichnet durch Anwendung
des Trägheits-Reibungsschweißverfahrens, bei welchem die zum Schweißen benötigte Energie in sich drehenden
Schwungrädern gespeichert wird.
209845/0778 - ±* -
4, Verfahren nach Anspruch 1-3, daduroh gekennzeichnet,
daß die Buchse mit einem Längsschlitz über die axiale Länge der Buchse versehen und die zusammendrückende Kraft
durch eine nicht drehende Haltevorrichtung angewendet wird, die einen Teil einer Reibungsschweißmaschine bildet.
5· Mit einem Verbinder versehenes Kabelende, gekennzeichnet durch eine mechanisch auf einem Endabschnitt (80) eines
Kabels (66) befestigte Buchse (64), welche die Stränge des Kabels zusammenhalt, und durch einen Verbinder (62),
der durch eine üeibungsschweißung an die in gleicher Ebene liegenden Endflächen (84,76) des Kabels und der Buchse
angeschweißt ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein Kabel, eine Buchse und einen Verbinder aus Kupfermaterial zur
Verwendung als elektrische Verbinderanordnung.
7. Anordnung nach Anspruch 5» gekennzeichnet durch eine elektrische
Verbinderanordnung, bei welcher das Kabel, die Buchse und der Verbinder aus Aluminiummaterialien bestehen.
8. Anordnung nach Anspruch 5-7» dadurch gekennzeichnet, daß
die Buchse (64) einen Längsschlitz (82) aufweist, der über die Länge der Buchse geht.
- 15 209845/0778
9. Anordnung nach Anspruch 5-8, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen zwischen jedem Drahtende des Kabels
und dem Verbinder ('7O) eine metallurgische Bindung besteht.
0 9 8 4 5/0778
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US13725871A | 1971-04-26 | 1971-04-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2218049A1 true DE2218049A1 (de) | 1972-11-02 |
Family
ID=22476524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722218049 Pending DE2218049A1 (de) | 1971-04-26 | 1972-04-14 |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3728781A (de) |
| JP (1) | JPS4848985A (de) |
| CA (1) | CA954012A (de) |
| DE (1) | DE2218049A1 (de) |
| FR (1) | FR2136682A5 (de) |
| GB (1) | GB1331037A (de) |
| IT (1) | IT952749B (de) |
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