DE22179C - Vorrichtung zur Verminderung der Reibung bei Eisenbahnweichen - Google Patents

Vorrichtung zur Verminderung der Reibung bei Eisenbahnweichen

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DE22179C
DE22179C DENDAT22179D DE22179DA DE22179C DE 22179 C DE22179 C DE 22179C DE NDAT22179 D DENDAT22179 D DE NDAT22179D DE 22179D A DE22179D A DE 22179DA DE 22179 C DE22179 C DE 22179C
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Germany
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ball
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reducing friction
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H. BÜSSING in Braunschweig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/02Mechanical devices for operating points or scotch-blocks, e.g. local manual control
    • B61L5/026Mechanical devices for operating points or scotch-blocks, e.g. local manual control fixing switch-rails to the driving means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
Die Bewegungswiderstände, welche beim Umlegen einer Weiche auftreten, resultiren zum gröfsten Theile aus der gleitenden Reibung, die entsteht, wenn die Zungenschienen auf den Gleitklötzen bewegt werden.
Der Zweck vorliegender Construction ist, diese Reibungswiderstände bei Weichen ohne Anwendung von Schmiermitteln auf ein Minimum zu reduciren, und zwar dadurch, dafs die gleitende Reibung durch zeitweises Abheben der Zungen von den Unterlagen ganz vermieden und in den Endlagen in nur rollende Reibung umgewandelt wird und aufserdem in den Mittellagen die Gewichte der beiden Zungen sich theilweise ausbalanciren.
An dem Träger D, Fig. 1 bis 3, der mit der unteren , Fläche der Zungenschienen E und F durch Klemmplättchen GG, Fig. 1, verbunden, ist in der Mitte die obere Laufbahn C befestigt, während die untere Laufbahn der Kugel A auf einem mit den Schwellen der Weiche verbundenen Lager H gelagert ist. Die Laufbahn B wird zu der oberen C so montirt, dafs bei mittlerer Stellung der Weichenzungen dieselben durch die Kugel A um ca. 3 mm an der Zungenspitze von der Gleitfläche J abgehoben sind, so dafs das ganze Gewicht der Weichenzungen auf der Kugel A ruht (punktirte Stellung der Kugel in Fig. 1). Bei der mittleren Stellung der Weichenzungen befindet sich auch die Kugel A in ihrer Bahn genau mitten zwischen den Zungen, und werden dieselben in dieser Stellung auf der Kugel balanciren bezw. sich das Gleichgewicht halten.
Werden nun die Weichenzungen für die eine oder andere Richtung gegen die Fahrschiene K gedrückt, so wird hierbei die Kugel in der unteren Laufbahn B nach der Schiene E hin vorwärts rollen. Der von' ihr in der Laufbahn B zurückgelegte Weg ist jedoch nach dem vollendeten Andrücken der Schiene E nur halb so grofs wie der vom oberen Lager C, dem Träger D und der Zungenschiene zurückgelegte Weg, Fig. ι; folglich berührt die Kugel die Bahn C nicht mehr in der Mitte, so dafs die Zungenschiene E nunmehr ein Uebergewicht in Bezug auf den Kugelunterstützungspunkt bekommt und sich infolge dessen der Gleitbahn/ nähern wird; durch einen geringen, von der Umstellvorrichtung ausgeübten Druck wird dieselbe ganz zum Aufliegen auf die Gleitklötze kommen, was als Bedingung zum Befahren einer Weiche für die befahrene Zungenschiene gilt. Dabei wird die Zungenschiene F allerdings um ein Geringes gehoben werden, was jedoch in keiner Weise störend auf den sicheren Betrieb der Weiche einwirkt.
Aus dem Gesagten geht hervor, dafs beide Zungenschienen während des Umstellens der Weiche nicht auf den Gleitschienen J ruhen, sondern von der Kugel A getragen werden, welche hierbei einen Weg in der Laufbahn B rollend zurücklegt, wobei nur rollende Reibung als einziger Bewegungswiderstand zu überwinden ist. '
Die Vorrichtung wird am zweckmäfsigsten immer in der Nähe der Zungenspitze zwischen zwei Schwellen angebracht, Fig. 3. Statt der

Claims (1)

  1. Kugel,kann; auch ein anderer Rotationskörper Verwendimg finden, in welchem Falle die Laufbahnen zweckentsprechend zu gestalten sind.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. An Weichen zur Verminderung der Zungenreibung die Anordnung eines Trägers D, veränderlich unterstützt durch die in den Lagern B und C rollende Kugel A derart, dafs beim Umlegen der Weichen die Zungen derselben von den Gleitklötzen / sich abheben, in ihrer mittleren Stellung auf der Kugel balanciren, in der Endstellung aber die anschliefsende Zunge durch ihr Uebergewicht zum Aufliegen auf die Gleitklötze gebracht wird.
    Die Anwendung walzenartiger Körper, Fig. 4 und 5, an Stelle der im . Patent-Anspruch 1. . erwähnten Kugel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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