DE220421C - - Google Patents

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DE220421C
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workpiece carrier
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lever
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DENDAT220421D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F15/00Methods or machines for making gear wheels of special kinds not covered by groups B23F7/00 - B23F13/00
    • B23F15/06Making gear teeth on the front surface of wheels, e.g. for clutches or couplings with toothed faces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1293Workpiece heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in der besonderen Bauart einer selbsttätig arbeitenden Fräsvorrichtung zur Erzeugung sogenannter Klauenzähne mit schraubennächenförmigen. Rücken, wie solche beispielsweise zur Erzielung von Kupplungen bei Triebwerken mit gleichbleibenden Drehrichtungen angewendet werden.
Die Erfindung ist durch eine schematische Darstellung des Arbeitsganges und durch ein
ίο Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen veranschaulicht, und zwar der Arbeitsgang in den Fig. ι bis 6, die Vorrichtung in Fig. 7 als Schnitt nach A-B der Fig. 8. Fig. 8 zeigt den Grundriß des inneren Mechanismus, Fig. 9 eine Ansicht gegen die Wechselräderseite, Fig. 10 einen Schnitt nach C-D (Fig. 8) durch die Schaltklinken und eine Ansicht des Gehäuses. Die Fig. 11 und 12 stellen die Hebelanordnung dar, und zwar Fig. 11 im Schnitt nach E-F
ao der Fig. 12 und Fig. 13 im Schnitt nach G-H (Fig. 8). Fig. 11, 12 und 13 sind in größerem Maßstab gehalten, und mit den Fig. 7, 8 und 10 in dem Augenblicke dargestellt, in welchem die drehende Bewegung des Werkstückes eingeleitet wird.
Der zu verzahnende Körper wird vermittels eines Domes o. dgl. von dem gegen Verdrehung gesicherten Werkstückhalter 1 aufgenommen. Der Werkstückhalter 1 ist in achsialer Richtung verschiebbar und durch Anordnung des Federkeiles 2 gemeinsam mit der Kegelradnabe 3 und der Teilscheibe 4 drehbar. Die achsiale Verschiebung des Werkstückhalters 1 erfolgt vermittels des gegen Verdrehung gesicherten Rollenhalters 5 durch das Verschieben des mit einer schiefen Ebene versehenen Gleitstückes 6. Die Schraubenfeder 7 sichert die Abwärtsbewegung von 1. Der Schaltklinkenhebel 8 wird in dem Ausführungsbeispiel vermittels der Verbindungsstange 47 und des am Maschinengestell drehbar gelagerten Doppelhebels 48 nach jedem Hin- und Hergang des Werkzeugschlittens 49 durch den an 49 sitzenden Anschlag 50 vorwärts bewegt und durch den Federbolzen 51 gegen den Anschlag 52, die beide ebenfalls am Maschinengestell angeordnet sind, wieder in seine Ursprungslage gebracht. Der Hebel 8 bewegt zunächst vermittels der Schaltklinke 9, des Schaltrades 10 und des mit 10 auf einer Welle festsitzenden Triebes 11 eine Zahnstange 12, die mit dem Gleitstück 6 fest verbunden ist. Diese Bewegung bewirkt eine Aufwärtsbewegung von 1; dabei dringt das Werkzeug bis zum Zahngrund vor und stellt die Zahnbrust her. Um von 11 aus nicht auch auf das Kegelradgetriebe 3, 14, 15 zu treiben, ist auf der Welle 16 ein Gesperre, bestehend aus einer festsitzenden, mit zwei unter Federdruck stehenden Sperrklinken 13, 17 versehenen Scheibe 18 und dem lose sitzenden Sperrad 19, so angeordnet, daß das durch die Drehung von 11 vermittels der Wechselräder getriebene, lose laufende Sperrad 19 die Sperrklinken 13,17 aus seinen Zähnen hebt. Während der Bewegung des Gleitstückes 6 hat auch die in seinem vorderen Ende verstellbar angeordnete Anschlagschraube 20 den am Ende eine Rolle 21
tragenden Hebel 22 so weit gedreht und mit Hilfe von 21 den mit einer Spitze versehenen Federbolzen 23 so weit zurückgedrängt, daß der Hebel 22 von dem Federbolzen 23 vermittels des Federdruckes nach der entgegengesetzten Seite geschlagen wird. Die Bewegung von 22 hat auch bewirkt, daß das mit dein vorderen Ende von 22 beweglich verbundene, in einer Kulisse geführte und mit einer schrägen Fläche versehene Gleitstück 24 den Federbolzen 25 gehoben hat, wodurch der mit 25 oben verstellbar verbundene, an einem Ausleger sitzende Sperrstift 26 aus seiner Teilscheibenrast herausgetreten ist. Endlich hat noch durch den mit dem Hebel 22 fest verbundenen Mitnehmerstift 27. der Hebel 28 an der Bewegung von 22 teilgenommen, wodurch vermittels des Winkelhebels 29,30 und der mit einem Nocken versehenen Zugstange 31 die bis jetzt tätig gewesene Schaltklinke 9 ihre Arbeit der Schaltklinke 32 überträgt. Die nunmehr durch das auf einer Nabe des Zahnrades 34 festsitzende Schaltrad 33 eingeleitete Bewegung überträgt sich durch das Rad 34, das sich lose auf der das Rad 11 tragenden Welle dreht, auf das Rad 35 und von hier zunächst durch die für links oder rechts steigenden Zahnrücken vermittels des Doppelhebels 36 verschiebbare Kuppelmuffe 37 und durch eins der kleinen Kegelräder 14, 15 auf das Kegelrad 3, das mit der Teilscheibe 4 fest verbunden ist, wodurch alsdann die drehende Bewegung des Werkstückes erzielt wird. Gleichzeitig wird durch das Gesperre 18, 17, 13, 19, durch die Wechselräder 40, 41, 42, durch das Zahnrad 11 und Zahnstange 12 das Gleitstück 6 rückwärts bewegt. Soll nun der Zahn die Form eines Trapezes erhalten, so wird die Anschlagschraube 20 so eingestellt, daß das Gleitstück 6 bei seiner Verschiebung mit seiner oberen, horizontalen Fläche gegen den Werkstückträger ι wirkt, soll dagegen der Zahn die Form eines Dreiecks erhalten, so wird durch entsprechende Einstellung der Schraube 20 die Dreh-
45' bewegung gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung eingeleitet. Die kombinierte Dreh- und Abwärtsbewegung erzeugt den Zahnrücken. Die Rückwärtsbewegung des Gleitstückes 6 bewirkt gleich nach ihrer Einleitung vermittels des an 6 angebrachten Anschlags 43 und des am Hebel 22 festsitzenden, viereckigen Stiftes 44 die Erzielung der Anfangslagen des Hebels und des Gleitstückes 24. Hierdurch wird der Federbolzen 25 frei, und die Wirkung seiner Feder überträgt sich auf den Sperrstift 26, der nunmehr so lange auf der Teilscheibe gleitet, bis ihre Drehung ihm eine neue Rast zugeführt hat. Bei der Wiederherstellung der Arretierung bringt aber auch der mit dem Federbolzen 25 fest verbundene Anschlagstift 45 vermittels des Winkelhebels 46 den Hebel 28 in die Anfangslage. Durch diese Bewegung wird ferner der Winkelhebel 29,30 und die Zugstange 31 in die Anfangslage zurückgeführt, so daß nunmehr die Schaltklinke 9 wieder die Bewegung für eine neu herzustellende Zahnlücke einleitet. Durch die Anwendung von Wechselrädern kann jede gewünschte Steigung der Zahnrücken erzielt werden. Während des geschilderten Vorganges wird das Werkzeug relativ zur Vorrichtung in der Richtung des Erzeugenden hin und her bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fräsvorrichtung zum selbsttätigen Bearbeiten von rechts- oder linkssteigenden, mit schraubenförmigen Zahnrücken versehenen Kupplungszähnen, dadurch gekennzeichnet, daß nacheinander zwei Schaltvorrichtungen (9,10 bzw. 32, 33) in Tätigkeit gesetzt werden, von denen die erste (9, 10) zwecks Erzeugung der Zahnbrust mittels Zahnstangengetriebes (11, 12) ein keilförmiges Gleitstück (6) vorschiebt, das den Werkstückträger (1) in senkrechter Richtung gegen das Werkzeug bewegt, worauf der Sperrstift (26) aus der Rast der mit dem Werkstückträger (1) fest verbundenen Teilscheibe (4) ausgehoben und gleichzeitig durch eine mit dem keilförmigen Gleitstück (6) gemeinsam vorgeschobene Stellschraube (20) unter Vermittlung eines Hebelwerkes (22, 28, 29, 30) eine Klinke (31) umgestellt wird, die die erste Schaltklinke (9) aushebt; die zweite (32) dagegen freigibt, so daß nunmehr durch· das zweite Schaltwerk (32,33) dem Werkstückträger (1) eine Drehbewegung und außerdem durch eine Räderübersetzung (40, 41, 42) sowie durch das Zahnstangengetriebe (11,12) dem Gleitstück (6) eine Rückwärtsbewegung erteilt wird, die ein absatzweises Senken des Werkstückträgers (1) bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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