DE2201493B2 - Antriebsvorrichtung fuer drillwerkzeuge in einem posamentenwebstuhl - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer drillwerkzeuge in einem posamentenwebstuhl

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DE2201493B2
DE2201493B2 DE19722201493 DE2201493A DE2201493B2 DE 2201493 B2 DE2201493 B2 DE 2201493B2 DE 19722201493 DE19722201493 DE 19722201493 DE 2201493 A DE2201493 A DE 2201493A DE 2201493 B2 DE2201493 B2 DE 2201493B2
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DE2201493C3 (de
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Edgardo CoIh Antonio Cilavegna Pavia CoIh (Italien)
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Officina Meccanica Fratelh Colli, Cilavegna, Pavia (Italien)
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D5/00Selvedges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für mehrere, zum Verdrehen von Fransen dienende Drillwerkzeuge eines Posamentenweb-Stuhls.
Bekannte Webstühle dieser Art (deutsche Patentschrift 155 649, USA.-Patentschrift 1501426) für Posamenten mit gedrillten Fransen haben gewöhnlich eine größere Anzahl von Drillwerkzeugen in Form von Haken zum Einhängen von für die gedrillten Fransen bestimmten Garn- oder Fasersträngen. Die Drillwerkzeuge sbd axial und winkelig verstellbar entlang einer querverlaufenden Tragwelle angeordnet, so daß also ihre Stellung je nach Art der herzustellenden Posamenten veränderbar sind. Die Drillwerkzeug', sind gewöhnlich über Zahnradgetriebe von einer gemeinsamen Antriebsquelle aus angetrieben, so daß die hergestellten Fransen jeweils gleiche Drillung erhalten. Dabei ergeben sich auf Grund der großen auf engem Raum angeordneten Anzahl von Drillwerkzeugen sowie auf Grund der Forderung nach axialer und winkeliger Verstellbarkeit beträchtliche Schwierigkeiten fur die konstruktive Ausbildung und Anordnung der Antriebsmittel.
Das Vorhandensein zahlreicher offenliegender Zahnräder für den Antrieb, insbesondere im Bereich der Drillwerkzeuse, führt häufig zu Betnebsstorunoen da freie Fasern oder Garne dazu neigen, sich untereinander zu verwirren und zwischen die Zahnräder zu oeraten. Daraus ergeben sich wiederholte Betriebsunterbrechungen sowie die Notwendigkeit einer ständigen überwachung, Wartung und Instandhaltung der Vorrichtung.
Der Erfindung liest daher die Aufgabe zugrunde, die Antriebsvorrichtung für die Drillwerkzeuge so auszubilden, daß die Drillwerkzeuge leicht versicilt werden können und sich in den im Bereich der Dnilwerkzeuce liegenden Antriebsmittel keine Fasern, einwickeln können. Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch gekennzeichneten Merkmale se'.uit. Aus dieser Aufgabenlösung ergibt sich neben der Vermeidung von Störungen durch Verwirren oder Einwickeln der die Fransen bildenden Fasern b/w. Garne und der leichten Verstellbarkeit der einzelnen Drillwerkzeuge als weiterer Vorteil die geringe Anzahl von einfachen Antriebssteilen.
Nachfolgend wird der Gegenstand der Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematisierte, teilweise im Schnitt dargestellte Stireansicht einer Antriebsvorrichtung für Drillwerkzeuge in einem Posamentenwebstuhl,
Fig.2 eine teilweise im Schnitt gezeigte Ansicht der in F i g. 1 dargestellten Antriebsvorrichtung von links und
Fig.3 eine Explosivdarstellung des Dnllwerkzeugs mit ihm zugeordneten Antriebsteilen.
An einem Rahmenteil 1 eines Posamentenwebstuhls ist eine querverlaufeade Tragstange 2 angebracht. Entlang der Tragstange 2 ist eine Anzahl von verstellbaren Gehäusen 3 angeordnet. Diese tragen jeweils ein Drillwerkzeug 4 in Form eines Hakens zum Einhängen von Faser- oder Garnsträngen für die Herstellung von gedrillten Fransen der zu fertigenden Posamenten. Die einzelnen Drillwerkzeuge sind mit einem am Rahmenteil 1 sitzenden gemeinsamen Antrieb 5 verbunden.
Wie F i g. 3 zeigt, weist ein Gehäuse 3 jeweils ein erstes rohrförmiges Gehäuseteil 6 mit einem angeformten Ansatz 7 auf. Der angeformte Ansatz 7 hat einen halbzylindrischen Ausschnitt, welcher mit einem entsprechend geformten, mittels Schrauben 9 daran befestigbaren Klemmbacken 8 zum Festklemmen der Gehäuse 3 in der gewünschten Axial- und Winkelstellung an der Tragstange 2 zusammenwirkt.
Am freien Ende des rohrförmigen Gehäuseteils 6 ist im rechten Winkel dazu und mit ihm gegenüber versetzter Achse ein zweites rohrförmiges Gehäuseteil 10 vorgesehen.
Im rohrförmigen Gehäuseteil 6 ist ein fest mit einer Welle 13 verbundenes Schraubenrad 12 gelagert. Die Welle 13 ist mit ihrem Ende in ein Anschlußteil 14 einer biegsamen Welle 15 eingepaßt. Die Welle 15 ist in einem halbstarren bzw. flexiblen Schlauch 16 geführt, welcher mittels einer mit einem Gewinde 11 am Gehäuseteil 6 zusammenwirkenden Überwurfmutter 17 befestigt ist. Am anderen Ende ist das rohrförmige Gehäuseteil 6 mittels eines strammsitzenden Stopfens 18 verschlossen.
In dem rohrförmigen Gehäuseteil 10 ist ein quer
dazu mit dem ersten in Eingriff stehendes zweites Schraubenrad 19 gelagert. Es sitzt auf einer Welle 20. welche aus dem zweiten rohrförmigen Gehäuseteil 10 hervorsteht. An diesem hervorstehenden Ende ist ein mittels einer Klemmschraube 22 befestigbarer Klemmring 21 vorgesehen, an dem das Drillwerkzeug 4 befestigt ist. Das Gehäuseteil 10 ist am anderen Ende mittels eines strammsitzenden Stopfens 23 verschlossen. Durch den Eingriff der beiden Schraubenräder 19 und 12 wird der Antrieb von der biegsamen Welle 15 auf das DrilKverkzeug 4 übertragen. Die biegsame Welle 15 ist an ihrem anderen Ende mit einem von mehreren entlang dem Umfang eines Hauptzahnrades 25 planetenartig angeordneten Zahnrädern 24 \erbunden. Das Hauptzahnrad 25 sitzt auf einer von außerhalb antreibbaren Welle 26. Die Zahnräder 24 sind zusammen in einem an dem Rahmenteil 1 befestigten Gehäuse 27, 28 untergebracht. Jedem der Zahnräder 24 ist ein Anschlußteil 29 zum Befestigen des die biegsame Welle 15 umgebenden halbstarren Schlauchs 16 zugeordnet.
Man erkennt, daß über den Antrieb = samthche Drillwerkzeuge 4 gleichzeitig und mit gleicher Drehzahl antreibbar sind, wobei diese je nach den Erfordernissen der Fertigung in beliebiger Axial- und Winkelstellung in bezug auf die Tragstange 2 angeordnet sein können.
Die beschriebene Anordnung findet vorteilhaft Verwenduno bei Posamentenwebstühlen tür Ehifassunoen mit"einseitigem sowie auch doppeltem Zicrrand Die Einstellung der einzelnen DnlKverkzeuge läßt sich mühelos und schnell durch Lösen und nachfolgendes Wiederanziehen der Haiteschrauben 9 vornehmen, wobei sich die biegsame Welle den verschiedenen Stellungen anpaßt und somit keine Eingriffe an den Antriebsübertragungseinnchtungen notwcn-
dl DSureh das Fehlen von frei zugänglichen Zahnrad-Zwischengetrieben im Bereich der Dnllwemzeuee 4 ist das unerwünschte Einwickeln von Fasern oder Garnen und das sich daraus ergebende Blockieren des Webstuhls vermieden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Antriebsvorrichtung für mehrere zum Verdrehen von Fransen dienende Drillwerkzeuge eines Posamentenwebstuhls, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Hauptzahnrad (25) aufweist, welches mit mehreren planetenartig um es herum angeordneten Zahnrädern (24) in Eingriff steht, von denen jedes über eine in einem Schlauch (16) angeordnete biegsame Welle (15) und zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Schraubenrädern (12, 19) mit einem der Drillwerkzeuge 1^4) antriebsverbunden ist, und daß jedes Drillwerkzeug (4) mit den beiden zugeordneten Schraubenrädern (12, 19) in einem Gehäuse (3) gelagert ist, welches verstellbar an einer querverlaufenden Tragstange (2) befestigt ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) für die Lagerung des Drillwerkzeugs (4) ein erstes rohrförmiges Gehäuseteil (6), in welchem das mit der biegsamen Welle (IS) verbundene Schraubenrad (12) gelagert ist, sovie ein rechtwinklig dazu verlaufendes zweites rohrförmiges Gehäuseteil (10) aufweist, in welchem das an seinem aus dem Gehäuse (3) hervorstehenden Ende das Drillwerkzeue (4) tragende zweite Schraubenrad (19) gelagert ;st, daß das erste sowie das zweite rohrförmige Gehäuseteil (6, 0) jeweils an einem Ende mittels eines straomsitzenden Stopfens (18 bzw. 23) verschlossen ist unc daß am anderen Ende des ersten rohrförmigen Gehäuseteils (6) der die biegsame Welle (15) umgebende Schlauch (16) mittels eines Befestigungsteils (17) befestigt ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) einen angeformten Ansatz (7) aufweist, an we'-chem ein Klemmbacken (8) unter Zwischenlage der Tragstange (2) mittels Halteschrauben (9) befestigbar ist.
DE19722201493 1971-05-31 1972-01-13 Antriebsvorrichtung fuer drillwerkzeuge in einem posamentenwebstuhl Granted DE2201493B2 (de)

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DE2201493B2 true DE2201493B2 (de) 1973-08-23
DE2201493C3 DE2201493C3 (de) 1974-04-11

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