DE2201493B2 - Antriebsvorrichtung fuer drillwerkzeuge in einem posamentenwebstuhl - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer drillwerkzeuge in einem posamentenwebstuhlInfo
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- DE2201493B2 DE2201493B2 DE19722201493 DE2201493A DE2201493B2 DE 2201493 B2 DE2201493 B2 DE 2201493B2 DE 19722201493 DE19722201493 DE 19722201493 DE 2201493 A DE2201493 A DE 2201493A DE 2201493 B2 DE2201493 B2 DE 2201493B2
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- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D5/00—Selvedges
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Description
45
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für mehrere, zum Verdrehen von Fransen
dienende Drillwerkzeuge eines Posamentenweb-Stuhls.
Bekannte Webstühle dieser Art (deutsche Patentschrift 155 649, USA.-Patentschrift 1501426) für
Posamenten mit gedrillten Fransen haben gewöhnlich eine größere Anzahl von Drillwerkzeugen in
Form von Haken zum Einhängen von für die gedrillten Fransen bestimmten Garn- oder Fasersträngen.
Die Drillwerkzeuge sbd axial und winkelig verstellbar entlang einer querverlaufenden Tragwelle angeordnet, so daß also ihre Stellung je nach Art der
herzustellenden Posamenten veränderbar sind. Die Drillwerkzeug', sind gewöhnlich über Zahnradgetriebe von einer gemeinsamen Antriebsquelle aus angetrieben, so daß die hergestellten Fransen jeweils
gleiche Drillung erhalten. Dabei ergeben sich auf Grund der großen auf engem Raum angeordneten
Anzahl von Drillwerkzeugen sowie auf Grund der Forderung nach axialer und winkeliger Verstellbarkeit beträchtliche Schwierigkeiten fur die konstruktive
Ausbildung und Anordnung der Antriebsmittel.
Das Vorhandensein zahlreicher offenliegender Zahnräder für den Antrieb, insbesondere im Bereich
der Drillwerkzeuse, führt häufig zu Betnebsstorunoen
da freie Fasern oder Garne dazu neigen, sich
untereinander zu verwirren und zwischen die Zahnräder
zu oeraten. Daraus ergeben sich wiederholte Betriebsunterbrechungen sowie die Notwendigkeit
einer ständigen überwachung, Wartung und Instandhaltung
der Vorrichtung.
Der Erfindung liest daher die Aufgabe zugrunde, die Antriebsvorrichtung für die Drillwerkzeuge so
auszubilden, daß die Drillwerkzeuge leicht versicilt
werden können und sich in den im Bereich der Dnilwerkzeuce
liegenden Antriebsmittel keine Fasern, einwickeln können. Diese Aufgabe wird durch die im
Patentanspruch gekennzeichneten Merkmale se'.uit. Aus dieser Aufgabenlösung ergibt sich neben der
Vermeidung von Störungen durch Verwirren oder Einwickeln der die Fransen bildenden Fasern b/w.
Garne und der leichten Verstellbarkeit der einzelnen Drillwerkzeuge als weiterer Vorteil die geringe Anzahl von einfachen Antriebssteilen.
Nachfolgend wird der Gegenstand der Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematisierte, teilweise im Schnitt dargestellte Stireansicht einer Antriebsvorrichtung
für Drillwerkzeuge in einem Posamentenwebstuhl,
Fig.2 eine teilweise im Schnitt gezeigte Ansicht
der in F i g. 1 dargestellten Antriebsvorrichtung von links und
Fig.3 eine Explosivdarstellung des Dnllwerkzeugs mit ihm zugeordneten Antriebsteilen.
An einem Rahmenteil 1 eines Posamentenwebstuhls ist eine querverlaufeade Tragstange 2 angebracht. Entlang der Tragstange 2 ist eine Anzahl von
verstellbaren Gehäusen 3 angeordnet. Diese tragen jeweils ein Drillwerkzeug 4 in Form eines Hakens
zum Einhängen von Faser- oder Garnsträngen für die Herstellung von gedrillten Fransen der zu fertigenden Posamenten. Die einzelnen Drillwerkzeuge
sind mit einem am Rahmenteil 1 sitzenden gemeinsamen Antrieb 5 verbunden.
Wie F i g. 3 zeigt, weist ein Gehäuse 3 jeweils ein erstes rohrförmiges Gehäuseteil 6 mit einem angeformten Ansatz 7 auf. Der angeformte Ansatz 7 hat
einen halbzylindrischen Ausschnitt, welcher mit einem entsprechend geformten, mittels Schrauben 9
daran befestigbaren Klemmbacken 8 zum Festklemmen der Gehäuse 3 in der gewünschten Axial- und
Winkelstellung an der Tragstange 2 zusammenwirkt.
Am freien Ende des rohrförmigen Gehäuseteils 6 ist im rechten Winkel dazu und mit ihm gegenüber
versetzter Achse ein zweites rohrförmiges Gehäuseteil 10 vorgesehen.
Im rohrförmigen Gehäuseteil 6 ist ein fest mit
einer Welle 13 verbundenes Schraubenrad 12 gelagert. Die Welle 13 ist mit ihrem Ende in ein Anschlußteil 14 einer biegsamen Welle 15 eingepaßt.
Die Welle 15 ist in einem halbstarren bzw. flexiblen Schlauch 16 geführt, welcher mittels einer mit einem
Gewinde 11 am Gehäuseteil 6 zusammenwirkenden Überwurfmutter 17 befestigt ist. Am anderen Ende
ist das rohrförmige Gehäuseteil 6 mittels eines strammsitzenden Stopfens 18 verschlossen.
dazu mit dem ersten in Eingriff stehendes zweites Schraubenrad 19 gelagert. Es sitzt auf einer Welle
20. welche aus dem zweiten rohrförmigen Gehäuseteil 10 hervorsteht. An diesem hervorstehenden Ende
ist ein mittels einer Klemmschraube 22 befestigbarer Klemmring 21 vorgesehen, an dem das Drillwerkzeug
4 befestigt ist. Das Gehäuseteil 10 ist am anderen Ende mittels eines strammsitzenden Stopfens 23
verschlossen. Durch den Eingriff der beiden Schraubenräder 19 und 12 wird der Antrieb von der biegsamen
Welle 15 auf das DrilKverkzeug 4 übertragen. Die biegsame Welle 15 ist an ihrem anderen Ende
mit einem von mehreren entlang dem Umfang eines Hauptzahnrades 25 planetenartig angeordneten
Zahnrädern 24 \erbunden. Das Hauptzahnrad 25 sitzt auf einer von außerhalb antreibbaren Welle 26.
Die Zahnräder 24 sind zusammen in einem an dem Rahmenteil 1 befestigten Gehäuse 27, 28 untergebracht.
Jedem der Zahnräder 24 ist ein Anschlußteil 29 zum Befestigen des die biegsame Welle 15 umgebenden
halbstarren Schlauchs 16 zugeordnet.
Man erkennt, daß über den Antrieb = samthche
Drillwerkzeuge 4 gleichzeitig und mit gleicher Drehzahl antreibbar sind, wobei diese je nach den Erfordernissen
der Fertigung in beliebiger Axial- und Winkelstellung in bezug auf die Tragstange 2 angeordnet
sein können.
Die beschriebene Anordnung findet vorteilhaft
Verwenduno bei Posamentenwebstühlen tür Ehifassunoen
mit"einseitigem sowie auch doppeltem Zicrrand
Die Einstellung der einzelnen DnlKverkzeuge läßt sich mühelos und schnell durch Lösen und nachfolgendes
Wiederanziehen der Haiteschrauben 9 vornehmen,
wobei sich die biegsame Welle den verschiedenen Stellungen anpaßt und somit keine Eingriffe
an den Antriebsübertragungseinnchtungen notwcn-
dl DSureh das Fehlen von frei zugänglichen Zahnrad-Zwischengetrieben
im Bereich der Dnllwemzeuee 4 ist das unerwünschte Einwickeln von Fasern
oder Garnen und das sich daraus ergebende Blockieren
des Webstuhls vermieden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Antriebsvorrichtung für mehrere zum Verdrehen von Fransen dienende Drillwerkzeuge
eines Posamentenwebstuhls, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Hauptzahnrad
(25) aufweist, welches mit mehreren planetenartig um es herum angeordneten Zahnrädern (24)
in Eingriff steht, von denen jedes über eine in einem Schlauch (16) angeordnete biegsame
Welle (15) und zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Schraubenrädern (12, 19) mit einem
der Drillwerkzeuge 1^4) antriebsverbunden ist,
und daß jedes Drillwerkzeug (4) mit den beiden zugeordneten Schraubenrädern (12, 19) in einem
Gehäuse (3) gelagert ist, welches verstellbar an einer querverlaufenden Tragstange (2) befestigt
ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) für
die Lagerung des Drillwerkzeugs (4) ein erstes rohrförmiges Gehäuseteil (6), in welchem das mit
der biegsamen Welle (IS) verbundene Schraubenrad (12) gelagert ist, sovie ein rechtwinklig
dazu verlaufendes zweites rohrförmiges Gehäuseteil (10) aufweist, in welchem das an seinem aus
dem Gehäuse (3) hervorstehenden Ende das Drillwerkzeue (4) tragende zweite Schraubenrad
(19) gelagert ;st, daß das erste sowie das zweite rohrförmige Gehäuseteil (6, 0) jeweils an einem
Ende mittels eines straomsitzenden Stopfens (18
bzw. 23) verschlossen ist unc daß am anderen Ende des ersten rohrförmigen Gehäuseteils (6)
der die biegsame Welle (15) umgebende Schlauch (16) mittels eines Befestigungsteils (17) befestigt
ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3)
einen angeformten Ansatz (7) aufweist, an we'-chem ein Klemmbacken (8) unter Zwischenlage
der Tragstange (2) mittels Halteschrauben (9) befestigbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT6884871 | 1971-05-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201493A1 DE2201493A1 (de) | 1972-12-14 |
| DE2201493B2 true DE2201493B2 (de) | 1973-08-23 |
| DE2201493C3 DE2201493C3 (de) | 1974-04-11 |
Family
ID=11310726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722201493 Granted DE2201493B2 (de) | 1971-05-31 | 1972-01-13 | Antriebsvorrichtung fuer drillwerkzeuge in einem posamentenwebstuhl |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2201493B2 (de) |
| ES (1) | ES399233A1 (de) |
-
1972
- 1972-01-13 DE DE19722201493 patent/DE2201493B2/de active Granted
- 1972-01-27 ES ES399233A patent/ES399233A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES399233A1 (es) | 1974-12-16 |
| DE2201493A1 (de) | 1972-12-14 |
| DE2201493C3 (de) | 1974-04-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |